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Rezension: »Als die Stadt in Flammen stand« von Kimberly Jones und Gilly Segal

Herzlichen Dank an das Team vom Bloggerportal und der Verlangsgruppe Random House für dieses Rezensionsexemplar!


Inhalt

Ein schwarzes und ein weißes Mädchen. Eine Stadt in Flammen. Nur gemeinsam können sie überleben.

Lena hat Stil, einen coolen Freund und einen Plan. Campbell dagegen will einfach nur das Jahr an der neuen Schule schaffen. Als die Mädchen ein Footballmatch besuchen, geraten sie plötzlich in eine Auseinandersetzung der Zuschauer. Eine Eskalation, die von Hass und Gewalt getragen ist und bei der sich beide unverhofft Seite an Seite wiederfinden.

Lena und Campbell sind nicht befreundet. Doch das ist unwichtig, wenn die Stadt in Flammen steht und sie aufeinander angewiesen sind, wollen sie die Nacht überleben …

(Quelle: Klappentext)


Bibliographische Daten

(Quelle: Amazon)

Titel: Als die Stadt in Flammen stand
Originaltitel: I’m Not Dying with You Tonight
Autorinnen: Kimberly Jones, Gilly Segal
Übersetzung: Doris Atwood
Genre: Young Adult
Format: Taschenbuch
Seiten: 271
Verlag: cbt
ISBN: 978-3-570-31463-0
Deutsche Ersterscheinung: 13. September 2021


Meine Meinung

Das Cover des Buches hat mich sofort angesprochen, weshalb ich es auch sofort beim Bloggerportal anfragen musste. Nach den ersten zwei Kapiteln war ich mir dann aber doch nicht mehr so sicher, ob mich dieses Buch würde begeistern können. Mit Campbell konnte ich sofort relaten, zumindest bis zu einem gewissen Grad, aber Lena fand ich sehr schwierig. Besonders Lenas Beziehung zu ihrem Freund Black, die so offensichtlich toxisch war, dass ich es schon als Qual empfand, aus ihrer Sicht über ihn zu lesen.

Ich habe mich aber aufgerafft und weitergelesen – und das hat sich aber sowas von gelohnt! Ich hatte keine Ahnung, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln würde und wurde diesbezüglich auf ganzer Linie überrascht. Mit der Zeit habe ich Lena besser kennengelernt und mittlerweile ist sie mir sogar richtig ans Herz gewachsen – auch wenn ihre Beziehung zu Black immer noch toxisch ist. Und das ist auch ein Kritikpunkt meinerseits, denn das Thema wurde zwar zwischendurch via Campbell oder Lenas besten Freundin LaShunda angesprochen, jedoch nie abgehakt. So blieb also auch zuletzt offen, ob Lena Black sein Verhalten während dieser einen katastrophalen Nacht wie all die Male zuvor wieder verzeihen würde oder nicht.

Dennoch fand ich Black am Ende auch gar nicht mehr so schrecklich als Charakter. Bloß seine und Lenas Beziehung zueinander. Black selbst hat in den letzten paar Kapiteln noch mal bewiesen, dass er eigentlich ein ganz guter Kerl ist, aber das entschuldigt noch lange nicht sein Verhalten Lena gegenüber.

Besonders gut jedoch fand ich die Darstellung von (Alltags-)Rassismus und Vorurteilen im Allgemeinen. Campbell und Lena sind beide im Laufe der Geschichte über sich hinausgewachsen, haben Dinge an den Kopf geworfen bekommen und erkannt und sind – zumindest würde ich es so sagen – dadurch ein Stückweit zu reflektierteren, besseren Menschen geworden.

Auch den Schreibstil mochte ich sehr gerne. Zwar kann ich mir vorstellen, dass Lenas Slang im Englischen noch besser rüberkommt, aber auch in der deutschen Übersetzung wurde das sehr gut gelöst, indem aus Lenas Sicht tatsächlich fast komplett in realistischer Jugendsprache geschrieben wurde. Dadurch wurde der Kontrast zu Campbell wieder deutlicher, der in dem Buch eine große Rolle spielt, damit beide zum Schluss ihre Differenzen überwinden können.


Fazit

Mich hat »Als die Stadt in Flammen stand« nach anfänglichen Startschwierigkeiten komplett mitgerissen und in seinen Bann gezogen, weshalb ich es auf jeden Fall als Empfehlung einstufen würde!

Rezension: »Nur fast am Boden zerstört« von Sophie Gonzales

Vielen Dank an das Bloggerportal und die Verlagsgruppe Random House für dieses Rezensionsexemplar! Und ein noch größeres Danke, weil es kein Problem dargestellt hat, dass ich die Rezension erst jetzt hochladen konnte.


Inhalt

Will Tavares ist der perfekte Sommerflirt – witzig, attraktiv und liebevoll – aber gerade als Ollie denkt, er hätte sein Happy End gefunden, enden die Sommerferien und Will antwortet nicht mehr auf seine Nachrichten. Um die Sache noch schwieriger zu machen, muss Ollie wegen eines Familiennotfalls ans andere Ende der USA ziehen. Was ihm deutlich weniger ausmacht, als er herausfindet, dass er von jetzt an auf dieselbe Schule wie Will geht – nur dass dieser Will nichts mit dem Jungen zu tun hat, mit dem Ollie seinen Sommer verbracht hat. Dieser Will ist ein Basketball-Crack, bekennt sich nicht zu seiner Sexualität und ist obendrein ein ziemlicher Idiot. Ollie denkt nicht daran, Will hinterherzutrauern. Doch dann taucht Will „zufällig“ ständig in Ollies Nähe auf: vom Cafeteria-Tisch bis hin zu Ollies Musikkurs. Und Ollies Entschluss gerät gehörig ins Wanken …

(Quelle: Amazon)


Bibliographische Daten

(Quelle: Amazon)

Titel: Nur fast am Boden zerstört
Originaltitel: Only Mostly Devastated
Autorin: Sophie Gonzales
Übersetzung: Doris Atwood
Genre: Young Adult
Format: Paperback
Seiten: 336
Verlag. cbj
ISBN: ‎ 978-3570166086
Deutsche Ersterscheinung: 26. Juli 2021


Meine Meinung

Schon nach der ersten Seite war ich völlig gefesselt vom Schreibstil der Autorin. Er ist an genau den richtigen Stellen mal witzig, mal emotionsgeladen und mal ernsthaftig. Allein dadurch hat mich das Buch schon komplett in seinen Bann gerissen.

Hinzu kommt dann noch der Humor, der unbedingt eine Erwähnung finden muss in dieser Rezension. Denn der ist einfach grandios! So oft musste ich über Ollies Gedanken und Worte schmunzeln oder sogar lachen, weil sie mir so sehr aus der Seele gesprochen haben, gleichzeitig aber einfach lustig waren.

Zudem ist die ganze Geschichte sehr tiefgründig ausgearbeitet. Immer mal wieder erfährt man als Leser*in in kleinen Rückblicken mehr über den vorangegangenen Sommer – was, nebenbei bemerkt, auch die Neugierde auf das Prequel steigert. Die detailreich ausgearbeiteten Charaktere mit ihren Stärken und Schwächen haben ihr Übriges dazu getan. Allgemein hat mir die Zusammenstellung der Charaktere super gut gefallen, es gab viel Diversity und Freundschaften, die sich wunderbar ergänzt haben, auch wenn das die Charaktere selbst vielleicht nicht sofort erkannt haben.

Außerdem sind sowohl der Plot an sich, als auch auch die Liebesgeschichte zwischen Ollie und Will – und alle anderen Liebesgeschichten – sehr glaubhaft und realistisch dargestellt. Ich habe den Charakteren alles abgekauft, was sie gesagt oder getan haben, und war komplett in der Welt von Ollie und Will versunken.

Es spielt aber nicht „nur“ das Thema Sexualität eine große Rolle in dem Buch. Auch Trauer, Verlust, Freundschaft und natürlich Liebe sind Themen, die einen Platz finden, der nicht zu knapp kommt. Das macht das Buch für mich zu einem absoluten Wohlfühlbuch, das ich ohne Zweifel an alle weiterempfehlen werde!


Fazit

»Nur fast am Boden zerstört« von Sophie Gonzales ist eine absolute Empfehlung, ein Highlight und ein Pageturner für mich. Wer auf der Suche nach einer zuckersüßen, gleichzeitig aber auch emotional geladenen und humorvollen Story ist, der muss dieses Buch unbedingt lesen!

Rezension: »Das Gegenteil von Hasen« von Anne Freytag

Endlich bin ich wieder aus der Leseflaute zurück und schaffe es, mehr als zwei Kapitel an einem Tag zu lesen. Umso mehr freue ich mich, dass ich endlich »Das Gegenteil von Hasen« von meinem SuB befreien und diesen somit um ein Buch minimieren konnte.


Inhalt

Sie sind in derselben Jahrgangsstufe und trotzdem in verschiedenen Welten. Julia, Marlene und Leonard im Zentrum der Aufmerksamkeit, der Rest irgendwo in ihrer Umlaufbahn. Dann geschieht etwas, das alles verändert: Eines Morgens macht plötzlich eine Internetseite die Runde, die bis dato auf privat gestellt war. Darauf zu finden sind Julias ungefilterte Gedanken, Bomben in Wortform, die sich in kürzester Zeit viral verbreiten. Es sind Einträge, die ein ganz anderes Bild des beliebten Mädchens zeigen, das alle zu kennen glauben. Wer hinter der Aktion steckt, ist zunächst unklar, doch nach und nach kommt heraus: Gründe dafür hätten einige.


Bibliographische Daten

Titel: Das Gegenteil von Hasen
Autorin: Anne Freytag
Genre: Young Adult
Format: Hardcover
Seiten: 416
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3-453-27280-4

Erster Satz: »Der Tag, an dem alles anders wurde, war ein Donnerstag.«


Meine Meinung

»Das Gegenteil von Hasen« ist das erste Buch, das ich von Anne Freytag gelesen habe – shame on me. Zwar wollte ich schon seit Jahren mal was von ihr lesen, nur irgendwie gingen andere Bücher dann immer vor. Also habe ich die Chance genutzt und endlich mal ihr bisher neuestes Buch gelesen!

Der Schreibstil von Anne Freytag ist auf jeden Fall nicht 0/8/15. Anfangs habe ich mich etwas an den eher hypotaktischen Satzbau (kurze Sätze) gewöhnen müssen, aber nach den ersten hundert Seiten war diese Phase auch schon vorbei und ich konnte mich primär auf die Geschichte selbst konzentrieren. Auf jeden Fall möchte ich aber festhalten, dass Anne Freytags Schreibstil sehr eigen ist, ein bisschen erinnert er mich an den von John Green in »Das Schicksal ist ein mieser Verräter«. Zwischendurch gab es ein paar kleinere Tippfehler, wie in so gut wie jedem Buch, aber was mich dann doch ein bisschen mehr gestört hat, ist die Verwendung des Plusquamperfekts. Ich weiß, dass man in einigen Teilen Deutschlands, insbesondere im Süden, auch Sachen sagt wie »er war den ganzen Tag auf dem Sofa gesessen«, aber ich finde, in Büchern stören diese Eigenheiten, da sollte man lieber Hochdeutsch verwenden. Ich weiß auch nicht, aber so etwas finde ich gerade, wenn ich es lese, störend.

Dennoch ist der Schreibstil von Anne Freytag sehr bildlich, was mir außerordentlich gut gefallen hat. Beschreibungen waren immer gerade so, dass sie anschaulich waren, aber nicht zu ausführlich, sodass zumindest dadurch keine Längen entstanden sind und ich mir gleichzeitig ein ziemlich gutes Bild von der Situation machen konnte.

Auch das Thema des Buches hat mich von vornherein neugierig gestimmt, denn es geht um Mobbing, und im Speziellen um Cybermobbing. Diese Thematik ist ziemlich aktuell und wird meiner Meinung nach in Jugendbüchern zu selten thematisiert. Allerdings ist auch Anne Freytag wohl nicht um einige Klischees herumgekommen, auch wenn zumindest die Hauptfigur Julia nicht das Opfer, sondern die (Mit-)Täterin war.

Da nicht nur aus der Sicht der Opfer, sondern auch aus der Sicht der Täter*innen, Lehrkräfte, Eltern und anderen Beteiligten erzählt wurde, hat man einen immer umfassenderen Rundumblick auf die Geschehnisse bekommen. Jeder Charakter hatte eine eigene Persönlichkeit, keiner wirkte irgendwie besonders gestellt, sondern irgendwie war es, als wäre die Geschichte aus dem Leben gegriffen, wodurch sie noch viel realistischer wirkte.

Allerdings muss ich sagen, dass ich auch ein paar Kritikpunkte an dem Buch habe. Zum einen war mir schon relativ früh klar, wer die Webseite veröffentlicht hat, auf der Julia ihre Tagebucheinträge verfasst hat. Auch kam keine richtige Spannung auf, sondern die Geschichte plätscherte eher so dahin und hat mich mit weiteren Informationen versorgt. Das hat das Lesen zwar interessant gemacht, aber leider eben nicht wirklich spannend.

Mein größer Kritikpunkt ist, wie in dem Buch mit dem Thema Sex umgegangen wird. Zum einen haben die Sexszenen meiner Meinung nach nicht gut in den Kontext gepasst und waren insgesamt auch viel unangenehmer zu lesen als beispielsweise in den richtig guten New-Adult-Romanen. Andererseits könnte man argumentieren, dass dadurch besonders das berüchtigte erste Mal realistischer dargestellt wurde, was sicherlich auch stimmt. Trotzdem hätte mir das Buch insgesamt besser gefallen, wenn diese Szenen einfach weggelassen worden wären.

Das ist aber noch nicht alles, was ich zu diesem Punkt loswerden möchte. Und zwar ist es ja so, dass die Charaktere im Buch alle ungefähr 16-17 Jahre alt sind. Ich bin selbst 17 und finde, dass das Thema Sex viel zu übertrieben dargestellt wurde. Im Buch kam es aus meiner Sicht ein bisschen so rüber, als hätte jede*r Siebzehnjährige schon mindestens sein bzw. ihr erstes Mal gehabt. Ein bisschen kam es mir so vor, als würde das Buch unterschwellig noch die Message vermitteln, dass es unnormal ist, mit 17 Jahren noch Jungfrau zu sein. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Anne Freytag das so nicht beabsichtigt hat, aber leider ist das nun mal das, was mir besonders aufgefallen ist und woran ich mich dann doch gestört habe.

Um jedoch mit etwas Positivem abzuschließen, möchte ich noch mal auf die Charaktere zurückkommen. Zwar kamen am Anfang echt viele neue Figuren hinzu, bei denen ich anfangs auch echt Schwierigkeiten hatte, sie auseinanderzuhalten, aber sie waren einfach unglaublich toll ausgearbeitet! Besonders Marlene fand ich ja interessant, ein bisschen mehr über sie hätte ich also schon toll gefunden. Und wenn vor den Kapiteln noch der Name der Person gestanden hätte, aus deren Sicht erzählt wird (natürlich nur bei den Kapiteln, die nicht aus der Sicht des bzw. der Täter*in waren). Insgesamt waren die einzelnen Charaktere aber schon ein Highlight für mich, sie haben die Geschichte nämlich auf jeden Fall zu etwas Besonderem gemacht.


Fazit

Alles in einem würde ich sagen, »Das Gegenteil von Hasen« ist auf jeden Fall ein lesenswertes Jugendbuch, das wichtige Themen anspricht und durch die unterschiedlichen Perspektiven auch die Auswirkungen von gesellschaftlichen Zwängen, Ansprüchen und Mobbing darstellt. Einzig der Umgang mit Sex, wie er in dem Buch gepflegt wurde, ist meiner Meinung nach ein Kritikpunkt, den aber sicherlich jede*r anders auffasst.

Rezension: »Und wenn es kein Morgen gibt« von Jennifer L. Armentrout

Guten Tag ihr Lieben!

Vor einiger Zeit, im Januar, habe ich „Und wenn es kein Morgen gibt“ gelesen. Ich weiß, ich bin spät dran mit der Rezension, aber besser spät als nie, nicht wahr?


Inhalt

Lena liebt Sebastian aus ganzem Herzen. Aber liebt Sebastian sie zurück? Die beiden sind zwar beste Freunde, doch mehr wird daraus nicht werden, glaubt Lena. Als sie Sebastian endlich die Wahrheit gesteht, schlägt das Schicksal zu: Von einem Moment auf den anderen ist nichts mehr, wie es war. Lena muss jetzt kämpfen – gegen die Schuld und für die Liebe mit Sebastian …


Bibliografie

Titel: Und wenn es kein Morgen gibt
Autorin: Jennifer L. Armentrout
Übersetzung: Anja Hansen-Schmidt
Genre: Young Adult
Format: Paperback
Seiten: 412
Verlag: cbt
ISBN: 978-3-570-31166-0
Sprache: Deutsch


Meine Meinung

An sich ist dieses Buch wirklich perfekt. Wer also keine Rezension lesen möchte, in der ich über ein Buch einfach nur schwärme, der sollte dann einfach eine andere lesen. Denn ums Schwärmen werde ich hier nicht drum herum kommen.

Zuallererst einmal ist JLAs Schreibstil mal wieder großartig. Das Buch war dadurch flüssig zu lesen und vor Allem hat die Wortwahl perfekt zu den Charakteren gepasst. Dialoge wirkten nie überspitzt, und insgesamt war die Storyline gut nachvollziehbar und vor allem authentisch. Keine Entwicklung kam zu früh, keine zu spät, alles blieb im realistischen Rahmen und gleichzeitig wurden ungemein viele Emotionen geweckt.

Dabei handelt es sich gar nicht um ein typisches Romance-Buch, wie ich zuerst angenommen habe. Nur aus dem Grund lag es auch so lange auf meinem SuB. Aber ich habe schnell gemerkt, dass es um etwas viel Tieferes geht als eine locker-flockige Liebesgeschichte. Denn Trauer und Trauerbewältigung sind die beiden Themen, die dieses Buch ausmachen. Durch den Prolog hat man schon einen Eindruck bekommen, was wohl passiert, aber da man nicht wusste, wie es ausgeht und wann es so weit sein würde, hat sich die Spannung immer weiter gesteigert.

Lena war mir sehr sympathisch. Sie hat mich sehr oft an mich selbst erinnert, hatte teilweise die gleichen Gedanken und Gefühle und sogar sehr ähnliche Hobbys. Na ja, bis auf einige Kleinigkeiten, die mich dann doch von ihr unterscheiden. Ich konnte ihre Reaktion nach dem Unfall gut verstehen, weil ich selbst vermutlich genauso gehandelt hätte. Und ich fand es wirklich toll, dass man in Lenas Phase der Trauerbewältigung sowie ihrem Umgang mit den Schuldgefühlen „hautnah“ dabei war und alles mitbekommen hat.

Dabei entwickelte sich langsam auch die Beziehung zu Sebastian, die sich erst als recht holprig erwiesen hat. Sebastian ist kein Bad Boy und ich habe ihn wirklich lieb gewonnen, weil er so realistisch gewirkt hat, gerade wenn er mit Lena zusammen war.

Der einzige Kritikpunkt ist, dass zwischendurch ein paar Tippfehler drin waren, die mich gestört haben.


Fazit

„Und wenn es kein Morgen gibt“ ist mein Highlight im Januar gewesen, weil es mich so sehr mitgenommen hat. Es gab Spannung, Gefühle und ernste Themen, die angesprochen wurden, was es für mich zu einem absolut empfehlenswerten Buch macht.

Rezension: »Two can keep a secret« von Karen M. McManus

Hey alle zusammen!

Mitunter habe ich mir für 2021 auch vorgenommen, mehr Buddy-reads zu machen, und einer davon ist jetzt auch schon geschafft. Zusammen mit Daniel von Lesemagie habe ich „Two can keep a secret“ gelesen – in der Rezension erfahrt ihr, wie es mir gefallen hat.


Inhalt

Eine Kleinstadt. Eine Mordserie. Und der Killer ist zurück.

Ellery kennt die dunkle Vergangenheit von Echo Ridge nur allzu gut. Dort verschwand ihre Tante spurlos und vor fünf Jahren wurde die Homecoming Queen der Highschool ermordet. Der »Murderland-Killer« machte landesweit Schlagzeilen. Ausgerechnet dorthin zieht Ellery nun, zu einer Großmutter, die fast eine Fremde für sie ist. Als aus dem Nichts Morddrohungen gegen die zukünftige Homecoming Queen zirkulieren, ermittelt Ellery auf eigene Faust. Dabei lernt sie Malcolm kennen, den jüngeren Bruder des Hauptverdächtigen. Dann verschwindet wieder ein Mädchen und plötzlich steht jeder unter Verdacht …


Bibliografie

Titel: Two can keep a secret
Autorin: Karen M. McManus
Übersetzung: Anja Galić
Genre: Jugendthriller
Format: Hardcover
Seiten: 413
Verlag: cbj
ISBN: 978-3-570-16538-6
Reihe: Der Murderland-Killer / Bd. 2
Sprache: Deutsch


Meine Meinung

Wie bereits in der Bibliografie erwähnt, ist „Two can keep a secret“ der zweite Teil der Murderland-Reihe, obwohl er nicht mit dem ersten Teil „One of us is lying“ in Verbindung steht. Sie haben nichts miteinander zu tun und können daher sehr gut unabhängig voneinander gelesen werden.

Der Schreibstil von Karen M. McManus ist schlicht und dadurch flüssig zu lesen. So konnten auch kleinere Längen gut überbrückt werden, ohne dass man sich durch die Geschichte quälen musste. Auffallend ist besonders, dass es in dem Buch sehr viele Dialoge gibt, allerdings eher wenige und dann eher kurzgefasste Monologe. Trotzdem kommen die Gedanken und Gefühle von Ellery und Malcolm nicht zu kurz. Dennoch hätte ich mir zwischendurch ein bisschen mehr Tiefe gewünscht.

Ellery und Malcolm waren sehr sympathische Protagonisten, die gut miteinander harmonieren. Aber auch Ellerys Zwillingsbruder Ezra und Malcolms beste Freundin Mia sind gut ausgearbeitet und haben die Geschichte auf jeden Fall aufgefrischt. Zudem wird kein großes Ding daraus gemacht, dass Ezra schwul und Mia bisexuell ist. Das ist ein weiterer Pluspunkt, weil ich es einfach lästig finde, wenn immer wieder darauf herumgeritten wird.

Es gab aber auch ein paar Passagen, die ich ein wenig grenzwertig fand, da man sie leicht missverstehen konnte. Beispielsweise bei diesem Zitat:

»Außerdem gehört sie zu den vier Quotenschülern hier, die eine andere Hautfarbe haben. Wer für sie stimmt, kann sich also besonders progressiv fühlen.«

Seite 117-118

Wer da nicht genau liest und erkennt, dass Mia diesen Satz gesagt hat, die selbst zu den „Quotenschülern“ gehört, ist das sehr leicht misszuverstehen und kann durchaus rassistisch betitelt werden. Weiß man jedoch, dass Mia das gesagt hat, ist auch zu erkennen, dass da ihre eigene Verbitterung rausspricht. Deutlicher wäre das noch durch beschreibende Adjektive geworden, also „verbittert“. Doch wenn es um die Sprache ging, musste man sich häufig selbst Schlüsse ziehen, wie die Charaktere was ausgedrückt haben.

Vom Plot her hat mir das Buch allerdings ganz gut gefallen. Zwar gab es zwischendurch immer mal ein paar Längen, aber die wurden schnell überbrückt. Die Spannung war eher unterschwellig, aber vorhanden und ich habe die ganze Zeit über mitgefiebert und -gerätselt, wer denn jetzt der Mörder ist. Mit der Auflösung am Ende hätte ich nicht gerechnet, das habe ich erst verstanden, als auch Ellery und Malcolm mit der Nase draufgefallen sind. Und auch, was das Verschwinden von Ellerys Tante Sarah mit der ganzen Sache zu tun hatte, blieb lange ein Rätsel, bis es im allerletzten Satz endlich verraten wurde. Und dieser Satz hat noch mal einiges aus der Geschichte rausgeholt und ließ mich mit klopfendem Herzen zurück.


Fazit

„Two can keep a secret“ hat mir insgesamt ein wenig besser gefallen als „One of us is lying“, wo ich das Ende so oder in der Art schon vorhersehen konnte. Hier kam das Ende jedoch völlig überraschend und hat mich wirklich von den Socken geholt. Trotzdem habe ich einige Kritikpunkte, die ich unter gar keinen Umständen missachten kann.

Rezension: »Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken« von John Green

Hey alle zusammen!

Eigentlich wollte ich die Rezension schon viel eher schreiben, aber irgendwie ging bei mir alles drunter und drüber und ich bin gar nicht dazu gekommen … Dafür gibt es sie jetzt, nachdem ich die Geschichte ein bisschen sacken gelassen habe, vielleicht ja auch nicht allzu schlecht.


Inhalt

Die 16-jährige Aza Holmes hatte ganz sicher nicht vor, sich an der Suche nach dem verschwundenen Milliadär Russell Pickett zu beteiligen. Sie hat genug mit ihren eigenen Sorgen und Ängsten zu kämpfen, die ihre Gedankenwelt zwanghaft beherrschen. Doch als eine Hunderttausend-Dollar-Belohnung auf dem Spiel steht und ihre furchtlose beste Freundin Daisy es kaum erwarten kann, das Geheimnis um Pickett aufzuklären, macht Aza mit. Sie versucht Mut zu beweisen und überwindet durch Daisy nicht nur kleine Hindernisse, sondern auch große Gegensätze, die sie von anderen Menschen trennen. Für Aza wird es ein großes Abenteuer und eine Reise ins Zentrum ihrer Gedankenspirale, der sie zu entkommen versucht.


Bibliografie

Titel: Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken
Autor: John Green
Übersetzung: Sophie Zeitz
Genre: Young Adult
Format: Taschenbuch
Seiten: 320
Verlag: dtv (Reihe Hanser)
ISBN: 978-3-423-62701-6
Sprache: Deutsch


Meine Meinung

Anfangs war ich noch nicht wirklich überzeugt von der Handlung des Buches. Die Storyline kam mir sehr willkürlich vor, und alles wirkte gewollt – als gäbe es dort keinen richtigen Handlungsspielraum. Der Fokus liegt eindeutig auf der Protagonistin Aza, wodurch die anderen Handlungsstränge sehr in den Hintergrund gekehrt und beinahe vergessen werden, bis hin und wieder mal eine Bemerkung über dieses und jenes Problem fällt. Bis auf Aza waren die Charaktere auch überhaupt nicht tiefgründig ausgearbeitet, alles blieb auf einer oberflächlichen Ebene.

Leider waren mir die Charaktere dadurch auch überhaupt nicht sympathisch. Allerdings kann das nicht nur daran gelegen haben, dass bis auf Aza kein Charakter mehr Tiefe bekommen hat, weil ich Aza selbst am unsympathischsten fand. Das liegt nicht daran, dass sie eine Angststörung hat, sondern einfach daran, dass sie unfassbar rücksichtslos gegenüber ihren Mitmenschen ist. Sie schmeißt mit Worten um sich, die alle um sie herum verletzen, ohne, dass sie etwas bemerkt, und dann macht sie alle anderen verantwortlich für Dinge, die eigentlich ihr zuzuschreiben sind. So etwas basiert eben immer auf Gegenseitigkeit, wovon Aza aber scheinbar noch nie etwas gehört hat.

Wenn man sich mit Star Wars nicht auskennt, kann man einen Großteil der Geschichte auch einfach überspringen. Ich kenne zumindest die Grundlagen, weshalb ich nicht komplett aufgeschmissen war, aber die Dialoge mit Daisy fand ich einfach nur stinklangweilig und hätte am liebsten einfach weitergeblättert.

Generell waren die Dialoge für meinen Geschmack doch arg unrealistisch. So, wie die Charaktere in dem Buch gesprochen haben, spricht niemand. Wirklich, niemand. Zumindest nicht in dem Alter.

Dennoch wurde Azas Psychose sehr anschaulich dargestellt und packend beschrieben. Ihre Gedanken, beziehungsweise ihre Gedankenspiralen, waren zumindest zum Großteil nachvollziehbar, wenn auch nicht absolut verständlich. Das kann aber auch nicht vorausgesetzt werden, weil Menschen, die noch nie mit solch einer Angststörung zu kämpfen hatten, sich nicht in diese Situation hineinversetzen können.

John Greens Schreibstil hat das ganze dann noch ein bisschen aufgelockert, da er sehr detaillierte Beschreibungen geliefert hat, die das Verständnis der Geschichte gestärkt haben.

Es gibt allerdings kein richtiges Ende, zumindets meiner Meinung nach. Im Grunde genommen ist am Ende wieder alles so, wie es am Anfang war – Aza hat nicht viele Fortschritte mit ihrer Krankheit gemacht und sie macht einfach weiter wie bisher. Natürlich gibt es nicht immer ein Happy End im Leben, aber ich denke, dass so etwas gerade Leser, die selbst unter einer solchen Angststörung leiden, derartig triggern könnte, dass auch ihr Genesungsfortschritt zumindest teilweise wieder zerstört wird. Das stimmt zwar vermutlich nicht mit jeder Person überein, aber ich denke schon, dass es einige gibt, die nach Beenden des Buches so empfinden könnten, als würde eine Therapie doch sowieso nichts nützen. Aus dem Grund wäre eine Triggerwarnung auf jeden Fall angebracht gewesen.


Fazit

„Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken“ ist ein gut geschriebenes Jugendbuch, das eine sehr wichtige Thematik behandelt, die sehr anschaulich dargestellt wurde. Der Fokus liegt auf der Psychose der Protagonistin, wodurch allerdings die Hintergrundgeschehnisse sehr in den Hintergrund treten und keine große Aufmerksamkeit bekommen. Auch gibt es von meiner Seite aus eine Triggerwarnung, da diese eindeutig in das Buch gehört hätte.

Rezension: »Paper Princess« von Erin Watt

Hey ihr Lieben!

Endlich traue ich mich auch mal an die Rezension zu diesem ungewöhnlichen Buch. Ich habe es zusammen mit Luca (Instagram-Account: @marlukarts) gelesen und fand den Austausch sehr schön!


Allgemeine Informationen

Titel: Paper Princess
Autorin: Erin Watt
Übersetzung: Lene Kubis
Genre: Young Adult
Format: Taschenbuch
Seiten: 381
ISBN: 978-3-492-31646-0
Verlag: Piper
Reihe: Paper-Reihe / Bd. 1
gelesen: 07.08.20 bis 10.08.20


Inhalt

DIESE ROYALS WERDEN DICH RUINIEREN …

Nie hätte Ella Harper gedacht, dass sie eines Tages wie eine Prinzessin leben würde. Seit dem Tod ihrer Mutter schlägt sie sich alleine durch und kommt gerade so über die Runden. Dann steht plötzlich der Multimillionär Callum Royal vor ihr und behauptet, ihr Vormund zu sein. Kurzerhand nimmt er Ella aus ihrem ärmlichen Leben mit in eine Welt voller Luxus – doch Callums fünf Söhne begegnen ihr mit Feindseligkeit, besonders der verschlossene Reed. Und trotzdem knistert es gewaltig zwischen ihnen. Ob aus Hass Liebe werden kann?


Meine Meinung

Die Gestaltung

Das Cover wurde aus dem Englischen übernommen, was meiner Meinung nach auch eine gute Entscheidung war. Ich finde die Aufmachung einfach schön, die Farben passen zueinander, das Diadem passt zur Geschichte. Na ja, und der Titel auch. Zwar bin ich mir nicht so ganz sicher, weshalb es noch einen Untertitel gibt, aber ich will mal nicht so sein.

Im Inneren ist die Gestaltung nichts Besonderes. Die Schrift ist eng gedruckt, wodurch relativ viel auf eine Seite passt, was mich aber auch ein bisschen stört, weil ich es lieber ein bisschen aufgelockerter habe. Dafür sind die Kapitelanfänge schön gestaltet, mit einem Diadem und anderer Schrift, was perfekt zum Cover passt.


Der Erzählstil

Anfangs musste ich mich ein wenig an den Schreibstil von Erin Watt gewöhnen. Nach dem ersten Kapitel war ich jedoch direkt drin, was vor allem daran liegt, dass es wenig Ausschweifungen gibt und alles sehr einfach gehalten ist. Dadurch konnte ich die Leseabschnitte (immer zehn Kapitel) in etwas weniger als einer Stunde durchlesen.

Die Geschichte wird einzig aus der Sicht von Ella erzählt, wodurch man als Leser immer ihren eigenen Gedanken folgt. Was mich daran jedoch gestört hat ist, dass Ella relativ voreingenommen ist und wenig Gefühle zulässt. Es gab kaum eine Seite ohne wörtliche Rede, wodurch ich das Gefühl hatte, Ella nie wirklich kennenzulernen.


Die Handlung

Hier wird es jetzt problematisch, weil ich immer noch nicht so ganz weiß, wie ich es beschreiben soll. Aber fangen wir mal ganz vorne an, denn da habe ich schon die ersten Kritikpunkte. Die Story startet, als Ellas Vormund Callum Royal an ihrer Highschool auftaucht und sie mitnehmen will. Es wird oft zwischendrin angeschnitten, dass sie keinen leichten Alltag hatte, zumal sie ihre Mutter bis vor ihrem Tod immer mit Medikamenten versorgen musste, die sie allerdings auch nur bekommen konnte, indem sie mit Strippen Geld verdient hat. Sie war also sehr arm, konnte sich irgendwie aber trotzdem einen gefälschten Ausweis kaufen, auf dem steht, dass sie über dreißig ist. Das ist schon das erste, was mir irgendwie aufgestoßen ist, denn wer bitteschön würde einer siebzehnjährigen abkaufen, dass sie dreißig ist?

Man erfährt kaum etwas über das, was Ella gerne macht oder was sie früher gerne gemacht hat, da die Geschichte größtenteils in der Gegenwart spielt und es nicht oft dazu kommt, dass sich Ella an etwas weiter zurückliegende Ereignisse erinnert.

Zudem konnte ich Ellas Handlungen oft einfach nicht nachvollziehen. Sie hat sehr impulsiv gehandelt, nicht viel nachgedacht (was man als Leser durch die fehlenden inneren Monologe gemerkt hat), und dadurch kam es oft zu Überraschungen in Situationen, die Ella nicht unbedingt gefallen haben.

Insgesamt war die Geschichte auch sehr unrealistisch. Reed beleidigt sie und ihre Mutter immer wieder, benimmt sich wie ein Arschloch, belästigt sie sexuell und psychisch, und trotzdem steht sie auf ihn, weil er gut aussieht. Ach so, und auf seine Brüder steht sie auch irgendwie, weil die ja GENAUSO aussehen wie Reed. Logisch, oder nicht?

Aber auch, wenn die gesamte Geschichte unrealistisch war und Dinge normalisiert wurden, die eigentlich nicht normalisiert werden DÜRFEN, konnte ich nicht aufhören zu lesen. Ich meine, es werden viele Dinge angesprochen, die sehr ernst sind, aber trotzdem als unwichtig abgetan werden (beispielsweise die verschiedensten Arten von Sucht sowie sexuelle Belästigung und Sexismus), wodurch sie eben auch verharmlost werden. Die Plot-Twists wirkten auch sehr gewollt und nicht ganz stimmig für mich, waren aber nach der zweiten Wendung auch allesamt vorherzusehen, weil sie alle einem bestimmten Muster gefolgt sind. Demnach kam auch das Ende nicht sehr überraschend für mich, auch wenn ich trotzdem gespannt auf Band zwei bin.

Die ganze Zeit über hat sich eine merkwürdige Neugier in mir entwickelt, wie die Sache mit Reed ausgeht, was noch passiert, wann endlich der Wendepunkt kommt, und so weiter und so weiter. Ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen, mein Herz hat geklopft wie sonst was, aber irgendwie … na ja. Mich konnte das Buch ansonsten einfach nicht so richtig überzeugen.

Einer der größten Pluspunkte ist für mich jedoch der Humor. Ich musste so oft laut auflachen und grinsen, wie lange nicht mehr bei einem Buch. Unterhaltung ist also auf jeden Fall vorprogrammiert, und auch wenn die Handlung an sich nicht so meins war, der Humor war es.


Die Charaktere

Wie bereits erwähnt, bin ich mit Ella nicht so richtig warmgeworden. Ich habe noch immer keine Ahnung, wie ich sie einschätzen soll, sie ist immer noch eine Fremde für mich, die ich ein paar Tage lang begleitet habe, in denen zwar viel passiert ist, aber auch nicht so viel, als dass ich gelernt hätte, wie Ella so drauf ist. Ihre Handlungen waren mir einfach zu impulsiv und ihre Reaktionen kamen oft aus dem Nichts, ohne, dass sie vorher einen Gedanken daran verschwendet hätte. Außerdem kam sie mir oft sehr gefühlskalt vor, da ich nicht wirklich bemerkt habe, dass sie noch um ihre Mutter trauert, die noch gar nicht so lange tot ist.

Die anderen Charaktere waren auch nicht so unbedingt mein Fall. Klar, sie waren alle recht unterschiedlich, und besonders bei den Royal-Brüdern haben sich die Autorinnen Mühe gegeben, sie so unterschiedlich wie möglich zu machen. Zwar bleiben diesbezüglich noch viele offene Fragen, aber ich freue mich schon auf den nächsten Streich, den die Zwillinge Sawyer und Sebastian irgendwem anders spielen.


Fazit

Ich bin sehr zwiegespalten, was „Paper Princess“ angeht. Einerseits wurde ich weder mit der Protagonistin noch der Storyline warm, andererseits war es unglaublich amüsant und spannend und hat meine Neugierde geweckt. Ich werde dem zweiten und dritten Teil auf jeden Fall noch eine Chance geben und freue mich schon darauf, sie ebenfalls zu lesen.


Meine Bewertung

Gestaltung: 4/5 ⭐

Erzählstil: 3,5/5 ⭐

Handlung: 2/5 ⭐

Charaktere: 2/5 ⭐


Gesamt: 2,5/5 ⭐


Liebe Grüße,

Lara