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Rezension: »Warrior Cats. Short Adventure – Kiefernsterns Wahl« von Erin Hunter

Hallo noch mal^^

So langsam wird es auch für mich ein bisschen langweilig, ständig Rezensionen nachzuschreiben, aber ich bin ein Ordnungsfreak und muss es einfach vollständig haben. Es folgen also noch diese und eine weitere Rezension über ein Short Adventure der „Warrior Cats“-Reihe und dann ist es geschafft!

„Pinestar’s Choice“ ist die englische Ausgabe des Short Adventures „Kiefernsterns Wahl“, welches auf Deutsch in dem Sammelband „Die unerzählten Geschichten“ veröffentlicht wird. Im Englischen ist „Pinestar’s Choice“ in dem Sammelband „Legends of the Clans“ abgedruckt worden. Die Angaben in dieser Rezension entsprechen alle dem englischen Buch.


Inhalt

Discover what drove Pinestar, once leader of ThunderClan, to abandon the warrior code, betray his Clan, and become a kittypet.

This book was not published individually. It was released with Spottedleaf’s Heart and Thunderstar’s Echo in Legends of the Clans.


Bibliografie

Bild des Sammelbands

Titel: Warriors – Pinestar’s Choice
Autoren: Erin Hunter
Genre: Fantasy
Format: Taschenbuch (Sammelband)
Seiten: 99
Verlag: HarperCollins
ISBN (Sammelband): 978-0062560872
Sprache: Englisch


Meine Meinung

Da ich zuvor so viele Short Adventures der Reihe gelesen habe, hatte ich beim Lesen immer direkte Vergleiche. Die letzten Novellen fand ich so extrem gut, dass ich dachte, diese hier könnte mir ebenso fantastisch gefallen. Na ja, an sich fand ich „Pinestar’s Choice“ nicht schlecht, aber meiner Meinung nach hätten die Erins daraus lieber ein Special Adventure machen sollen anstatt eine Kurzgeschichte.

Mein größer Kritikpunkt ist eigentlich, dass die Zeitsprünge teilweise extrem groß waren. Im einen Kapitel ist der Protagonist noch der Schüler Kiefernpfote, im nächsten ist er der Zweite Anführer des DonnerClans. In der Zwischenzeit ist auch nur ungefähr die Hälfte des ganzen Clans gestorben, aber was solls… So kam es mir teilweise vor, und das hat mir den Spaß am Lesen ein wenig genommen.

Vom Schreibstil der Erins kann ich aber wieder mal nur schwärmen. Ich finde, sie haben ein außergewöhnliches Talent dafür, Tiere menschlich erscheinen zu lassen und gleichzeitig ihrem Wesen treu zu bleiben. Falls sich das überhaupt so sagen lässt.

Schon in der Hierarchie sind Fehler aufgetaucht. Natürlich verstehe ich die Erins, dass sie es bei so einer kurzen Geschichte mit so großen Zeitsprüngen bevorzugen, auch erst später auftauchende Charaktere darin aufzulisten. Das hat mich aber insgesamt so stark verwirrt, dass ich erst mal in Fandom nachschauen musste, ob das so gewollt ist. So waren nämlich in der Hierarchie Charaktere aufgelistet, die am Anfang der Geschichte noch nicht mal geboren waren, und am Ende der Geschichte schon erfahrene Krieger waren. Vielleicht ist das ein bisschen verständlicher ausgedrückt, als einfach drum herum zu reden.

Kiefernsterns Charakter gefiel mir insofern ganz gut, als dass ich seine Beweggründe, den Clan zu verlassen um ein Hauskätzchen zu werden, größtenteils verstehen konnte. Größtenteils deshalb, weil einige seiner Entscheidungen für mich einfach nicht plausibel waren. Er war mir einfach zu naiv und sein Charakter ist mir zu oft zwischen dem einen und dem anderen Extrem hin- und hergesprungen, als dass ich mich wirklich mit ihm hätte anfreunden können.


Fazit

Insgesamt fand ich „Pinestar’s Choice“ schwächer als die anderen Bände, aber trotzdem nicht schlecht. Die Geschichte kann chronologisch zwischen einige andere Sonderbände der Reihe eingeordnet werden, ohne dass es zu irgendwelchen Logikfehlern kommt, nur die Umsetzung hat mir nicht ganz so gut gefallen wie bei anderen Novellen.

Rezension: »Warrior Cats. Short Adventure – Tüpfelblatts Herz« von Erin Hunter

Hallo alle zusammen!
Ich habe im Oktober so viele Kurzgeschichten gelesen, dass ich gar nicht mehr hinterherkomme mit dem Schreiben der Rezensionen … Na ja, ich hoffe, dieser Spam nervt euch nicht, und wenn doch, dann beachtet ihn einfach nicht. Die Angaben in dieser Rezension entsprechen alle dem englischen Buch.


Inhalt

Young apprentice Spottedpaw is determined to become a warrior… until she realizes that to save her Clan, she must become its next medicine cat.

This book was not published individually. It was released with Pinestar’s Choice and Thunderstar’s Echo in Legends of the Clans.


Bibliografie

Bild des Sammelbandes

Titel: Warriors – Spottedleaf’s Heart
Autoren: Erin Hunter
Genre: Fantasy
Format: Taschenbuch (Sammelband)
Seiten: 107
Verlag: HarperCollins
ISBN (Sammelband): 978-0062560872
Sprache: Englisch


Meine Meinung

Langsam habe ich das Gefühl, immer das gleiche zu schreiben, wenn ich ein Buch der „Warrior Cats“-Reihe rezensiere. Aber was soll ich auch anderes über den Schreibstil der Erins sagen, wenn er mir so gut gefällt? Also belasse ich es dabei, dass ich den Schreibstil sehr gerne mag, weil er die ganze Story authentischer wirken lässt.

Tüpfelblatt ist ein ziemlich umstrittener Charakter unter Fans der Reihe, weil viele ihre Vertrautheit mit dem Protagonisten Feuerpfote/-herz nicht verstehen. Anders als man jedoch vermuten könnte, geht es in „Spottedleaf’s Heart“ nicht um Feuerstern, sondern um eine andere Katze, die Tüpfelblatts Herz in ihrer Schülerzeit für sich gewinnen konnte …

Ohne zu spoilern kann ich immerhin sagen, dass mehrere Krieger wie Blaupelz und Stachelkralle eine recht große Rolle in der Novelle einnehmen, was ich gerade bei Stachelkralle eher nicht erwartet hätte. Allerdings hat es mir wirklich gut gefallen, wie sich dann alles zusammengefügt hat und den Erins ist es auch sehr gut gelungen, die Geschichte von Tüpfelblatt in die chronologische Verbindung zu anderen bereits erschienenen Zusatzbänden zu setzen. Da gab es zum Glück keinerlei Uneinstimmigkeiten.

Besonders gut hat mir gefallen, die Krieger, die wir in „Blausterns Prophezeiung“ bereits kennenlernen konnten, noch mal aus einer anderen Perspektive zu sehen. Ganz besonders denke ich da an Stachelkralle, der ja in dem Special zu Blaustern eher der Böse war, hier aber erst zum Ende hin unsympathischer wurde.


Fazit

Genau wie „Goosefeather’s Curse“ ist „Spottedleaf’s Heart“ eins der allerbesten Warrior Cats Short Adventures, die es gibt. Ich habe nichts daran auzusetzen und hatte sehr viel Spaß beim Lesen.

Rezension: »Warrior Cats. Short Adventure – Taubenflugs Schicksal« von Erin Hunter

Hallo ihr Lieben!

Dieses Buch war tatsächlich eher ein spontanter Re-read. Ich hatte gedacht, zwei Bücher für meinen Holland-Urlaub würden reichen, taten sie aber nicht, also habe ich auch dieses noch gelesen. Und ich fand es schön, wieder in die Geschichte von Taubenflug einzutauchen, auch wenn sie bei weitem nicht mein liebster Charakter aus der Warrior Cats Reihe ist. Da ich das Buch auf Englisch gelesen habe, entsprechen alle Angaben in dieser Rezension dem englischen Buch.


Allgemeine Informationen

Titel: Warriors – Dovewing’s Silence
Autorinnen: Erin Hunter
Genre: High Fantasy
Format: Taschenbuch (Gesamtausgabe)
Seiten: 70
ISBN: 978-0-062287588
Verlag: Harper Collins
Reihe: Warriors / Novelle
gelesen: 03.08.30


Inhalt

In this seventy-page novella from the world of Erin Hunter’s #1 nationally bestselling Warriors series, discover what happened to Dovewing after the events of the fourth Warriors arc, Omen of the Stars.

The Dark Forest has been defeated – but Dovewing’s powers are gone. Will she be able to adjust to life as an ordinary warrior?


Meine Meinung

Die Gestaltung

Na ja, ob ich jetzt wirklich noch was zum Cover sagen muss? Wohl eher nicht. Mal ganz davon abgesehen, dass ich es einfach zu nichtssagend und grell finde, ist das Gelb auch nicht wirklich schön und passt auch nicht mit dem Lila im Schriftzug zusammen … Das einzig gute ist mal wieder die Abbildung von Taubenflug auf dem Cover, wobei mich auch da stört, dass sie grüne Augen hat. Da sollten sich die Erins mittlerweile eigentlich mal entscheiden können, denn auch in den Büchern ist es manchmal grün, dann wieder blau und dann wieder grün.

Die beiden Karten, eine aus der Sicht der Katzen und eine aus der Sicht der Zweibeiner, waren mal wieder ein kleines Highlight, ebenso wie die Gestaltung der Kapitelanfänge und die Hierarchie.


Der Erzählstil

Zu Erin Hunters Schreibstil gehen mir langsam die Worte aus, weil ich es hasse, zu jedem Warrior Cats Buch das gleiche zu schreiben. Aber der Vollständigkeit halber mache ich das einfach wieder xD

Also, die Wortwahl ist mal wieder an das Leben der Katzen angepasst, statt Verben wie „lachen“, „schmunzeln“, etc. gibt es halt Verben wie „schnurren“, „miauen“, „maunzen“, „knurren“, „fauchen“, etc. Auch ist der Schreibstil sehr leicht zu lesen und man kommt flüssig durch, ohne sich groß Gedanken um unbekannte Wörter machen zu müssen, selbst im Englischen. Wer also Englisch kann, dem würde ich auf jeden Fall die englischen Ausgaben der Reihe empfehlen, denn dort tauchen weitaus weniger Fehler auf 😉


Die Handlung

Natürlich kenne ich dieses Short Adventure bereits im Deutschen, und leider wurde ich trotzdem erneut enttäuscht. Meiner Meinung nach ist diese Novelle die schlechteste der bisherigen Warrior Cats Short Adventures, denn es ist so gut wie keine Handlung vorhanden.

Zuerst einmal ist es natürlich toll zu wissen, was zwischen der vierten Staffel und dem Special Adventure „Brombeersterns Aufstieg“ passiert, aber das hätte auch nicht unbedingt sein müssen. Dann hätte man das auch aus der Sicht einer anderen Katze schreiben können, denn es geht hier sehr wenig darum, dass Taubenflug, Löwenglut und Häherfeder nach dem Kampf gegen den Wald der Finsternis ihre Kräfte verlieren.

Stattdessen geht es ein kleines bisschen um Taubenflugs Beziehung zu Hummelstreif und Tigerherz – und wer ehr wissen will, sollte statt diesem Buch lieber „Tigerherz‘ Schatten“ bzw. „Tigerheart’s Shadow“ lesen – die englische Ausgabe hat mir extrem gut gefallen!

Der Titel ist also leider irreführend, denn es wird wenig darüber erzählt, wie Taubenflug mit dem Verlust ihrer Kräfte umgeht – dazu aber mehr bei „Charaktere“.


Die Charaktere

So. Wer mich schon länger verfolgt und sich mit mir schon das ein oder andere Mal über Warrior Cats unterhalten hat, weiß, dass ich Taubenflug als Charakter überhaupt nicht mag. Sie ist mir zu nervig, weinerlich und sprunghaft, und das war in dieser Novelle leider nicht anders. Aber da hat jeder sicherlich eine andere Meinung zu.

Bis zu einem gewissen Grad konnte ich ja verstehen, dass Taubenflug nicht wahrhaben will, dass sie ihre Kräfte verloren hat. Es hat mich aber irgendwann wirklich aufgeregt, immer nur zu lesen, dass sie „nutzlos“ für ihren Clan ist, wenn sie ihre Kräfte nicht hat – sind denn alle anderen ihrer Clangefährten ihrer Meinung nach auch nutzlos?! Zudem fand ich ihr Verhalten gegenüber Efeusee teilweise wirklich grauenhaft. Hat sie überhaupt kein Einfühlungsvermögen? Wieso stößt sie alle von sich und regt sich dann darüber auf, dass man auch sie nicht in jedes Geheimnis einweiht? Ehrlich, ich kann sie einfach nicht verstehen, und deshalb finde ich die vierte Staffel (neben der sechsten) eine der schlechtesten der Warrior Cats – wenigstens hat Efeusee das da aber noch ein bisschen wettgemacht.


Fazit

Wie auch schon beim ersten Lesen der deutschen Ausgabe hatte ich hier wieder das Gefühl, dass dieses Short Adventure eigentlich sinnlos ist. Klar, es gibt ein paar gut umgesetzte Punkte, aber das Hauptaugenmerk, das ja angeblich auf Taubenflugs Verlust ihrer Kräfte liegen soll, wurde hier meiner Meinung nach viel zu wenig beachtet.


Meine Bewertung

Gestaltung: 1/5 ⭐

Erzählstil: 5/5 ⭐

Handlung: 2/5 ⭐

Charaktere: 2/5 ⭐


Fazit: 2,5/5 ⭐


Alles Liebe,

Lara

Rezension: »Warrior Cats. Short Adventure – Blattsees Wunsch« von Erin Hunter

Hey-ho meine Lieben!

„Leafpool’s Wish“ war das zweite Buch, das ich im August gelesen habe, direkt nach „Tigerclaw’s Fury“. Und was soll ich sagen? Ich mochte diese Kurzgeschichte sogar noch mehr! Da ich das Buch auf Englisch gelesen habe, entsprechen alle Angaben in dieser Rezension dem englischen Buch.


Allgemeine Informationen

Titel: Warriors – Leafpool’s Wish
Autorinnen: Erin Hunter
Genre: High Fantasy
Format: Taschenbuch (Gesamtausgabe)
Seiten: 70
ISBN: 978-0-062287571
Verlag: Harper Collins
Reihe: Warriors / Novelle
gelesen: 02.08.20


Inhalt

Leafpool always knew medicine cats weren’t meant for love … until she fell for the WindClan warrior Crowfeather. Now she’s determined to keep their kits a secret. But to fool all of ThunderClan, she’ll need help – from her sister Squirrelflight, and perhaps even from StarClan …


Meine Meinung

Die Gestaltung

Na ja, die englischen Cover der Zusatzbände sind wie bereits erwähnt überhaupt nicht mein Fall. Ich finde die Farben einfach zu grell und zusammenhanglos mit dem Inhalt – das einzige, was mir gefällt, ist der Schriftzug und das Bild der jeweiligen Katze darauf, in diesem Fall Blattsee.

Genau wie in den neuen Warrior Cats Büchern, die auf deutsch erscheinen, gibt es in „Leafpool’s Wish“ sowohl eine Karte der Katzen und eine der Zweibeiner. Und Karten sind immer gut, weshalb ich das einfach hier mit in die Rezension einfließen lassen wollte.


Der Erzählstil

Wie immer in den Warrior Cats Büchern war Erin Hunters Erzählstil sehr leicht und flüssig zu lesen. Die Vokabeln wurden an das Leben der Katzen angepasst, sodass sie nicht allzu sehr „vermenschlicht“ werden.

Obwohl ich das Buch auf Englisch gelesen habe, würde ich jetzt auch nicht sagen, dass es kompliziert zu lesen ist. Wer die Grundlagen der englischen Sprache beherrscht und den Kontext versteht, der sollte auch mit den englischen Ausgaben der Warrior Cats Bücher keine Probleme haben.


Die Handlung

Das Short Adventure beginnt, als der Kampf mit den Dachsen vorbei und Rußpelz gestorben ist. Blattsee war kurz vorher mit Krähenfeder durchgebrannt, hat aber letztendlich auf ihr Herz gehört und ist zurück zum DonnerClan gegangen – gerade rechtzeitig.

In den ersten Kapiteln passiert zugegebenermaßen ziemlich wenig. Die Leser verfolgen Blattsees Arbeit als einzige Heilerkatze des Clans und wie sie es schafft, langsam das Vertrauen ihrer Clangefährten wiederzugewinnen. Leider war das ein wenig langweilig, denn genau das bekommt man als Leser eben auch schon in „Sonnenuntergang“ mit, dem zweiten Staffelfinale.

Was danach geschieht, also wie Blattsee erfährt, dass sie Junge erwartet und wie sie diese bekommt, rückt in dieser Novelle eher in den Hintergrund. Es war interessant zu erfahren, dass Eichhornschweif nicht sofort einverstanden war, die Jungen zu adoptieren, aber ansonsten wurde sehr viel mit Zeitsprüngen gearbeitet, teilweise werden da halbe Monde übersprungen, die Blattsee und Eichhornschweif mit den Jungen außerhalb des Clans verbringen.

Das wäre für mich noch okay gewesen, wenn wenigstens mehr dazu geschrieben worden wäre, wie der Clan auf die Jungen reagiert hat – gerade auf Häherjunges, da er ja blind ist – aber da war das Buch dann auch schon zu Ende.

Ansonsten mochte ich die Geschichte wirklich gerne, weil viele offene Fragen aus der zweiten Staffel bezüglich Blattsee und Krähenfeder noch erläutert wurden.


Die Charaktere

Blattsee mochte ich schon immer als Charakter, genau wie ihre Schwester Eichhornschweif. Ich habe sie in der zweiten Staffel liebgewonnen und mochte es sehr gerne, noch mal 70 Seiten aus ihrer Sicht zu erleben. Die Erins sind Blattsees Charakter die ganze Zeit über treu geblieben und haben keine plötzlichen neuen Züge miteingebaut, sodass die Heilerin sehr authentisch auf mich wirkte.

Eigentlich ist Eichhornschweif ja auch eine meiner Lieblingscharaktere der Warrior Cats. Doch ich weiß auch nicht, in diesem Short Adventure war sie mir teilweise wirklich unsympathisch. Ich mochte es nicht, als sie sich angemaßt hat, bei der Namensentscheidung von Blattsees Jungen mitzuentscheiden, mit dem Argument, dass sie schließlich ihre Mutter sein würde. In diesen Momenten, die häufiger mal auftauchten, erschien sie mir geradezu herzlos, obwohl es sie natürlich schon einige Überwindung gekostet hat, ihren ganzen Clan bezüglich der Jungen anzulügen.


Fazit

Obwohl ich oben direkt nach dem Lesen geschrieben habe, dass mir „Leafpool’s Wish“ sogar besser als „Tigerclaw’s Fury“ gefallen hat, würde ich das nach dem Schreiben der Rezension nicht mehr ganz so unterschreiben. Ich würde eher sagen, die beiden sind unterschiedlich und nicht richtig zu vergleichen, aber insgesamt mochte ich beide gleich.


Meine Bewertung

Gestaltung: 1,5/5 ⭐

Erzählstil: 5/5 ⭐

Handlung: 3,5/5 ⭐

Charaktere: 3,5/5 ⭐


Gesamt: 3,5/5 ⭐


Liebe Grüße,

Lara

Rezension: »Warrior Cats. Short Adventure – Tigerkralles Zorn« von Erin Hunter

Hey ihr Lieben!

Mein erstes Buch im August habe ich tatsächlich schon am ersten Tag beendet – allerdings kommt die Rezension erst jetzt online, weil ich bis gestern noch im Urlaub war. Ich selbst hab das Buch übrigens auf Englisch gewesen, deswegen entsprechen alle Angaben in dieser Rezension dem englischen Buch.

„Tigerclaw’s Fury“ war übrigens meine älteste SuB-Leiche! Endlich ist sie befreit und gelesen und meine neue älteste SuB-Leiche ist jetzt „Mapleshade’s Vengeance“, was ich aber auch diesen Monat noch lesen möchte. Mal sehen, wie viel ich so schaffe, zehn Bücher sind nämlich geplant.


Titel: Warriors – Tigerclaw’s Fury
Autorinnen: Erin Hunter
Genre: High Fantasy
Format: Taschenbuch (Gesamtausgabe)
Seiten: 75
ISBN: 978-0-062287557
Verlag: Harper Collins
Reihe: Warriors / Novelle
gelesen: 01.08.20


Inhalt

Cast out of ThunderClan as a traitor, Tigerclaw will not rest until he has his revenge on Bluestar, Fireheart, and the rest of his former Clanmates. But first he must become Tigerstar of ShadowClan …

Readers will be thrilled at this book into the ruthless heart of one of the most infamous cats in the Warriors series.


Meine Meinung

Die Gestaltung

Obwohl ich „Tigerclaw’s Fury“ in der Gesamtausgabe „Tales from the Clans“ habe, werde ich hier mal das Cover des E-Books bewerten. Ich finde tatsächlich, die deutschen Warrior Cats Ausgaben sind schöner als die englischen. Denn mal ganz ehrlich: Wen spricht dieses Cover bitte an?

Mir ist das Cover insgesamt einfach zu nichtssagend. Das Grün hat keinen Bezug zur Geschichte, aber wenigstens ist das Gesicht von Tigerkralle abgebildet. Was auch schon das einzige Interessante am ganzen Cover ist.

Im Inneren ist die Gestaltung in Ordnung. Die Hierarchie ist natürlich wie immer ein Highlight in den Warriors-Büchern für mich. Keine Ahnung, aber irgendwie faszinieren mich die Hierarchien immer. Die Seiten sind leider sehr dünn und reißen schnell und man sieht den Text auf der anderen Seite durchscheinen.


Der Erzählstil

Vielleicht kennt einer von euch ja noch meinen alten Blog, auf dem ich mehrere Warrior Cats Bücher rezensiert habe. Dieser existiert zwar nicht mehr, aber ich versuche mal ungefähr, erneut in Worte zu fassen, was ich an dem Schreibstil von den Erins so großartig finde.

Zum einen finde ich es sehr altersgerecht geschrieben. Klar, es gibt einige schon sehr brutale Szenen, aber trotzdem würde ich nicht zögern, das Buch ab 10 Jahren zu empfehlen. Es kommt aber natürlich auch immer auf die Person an, wie zartbesaited sie ist. Dennoch bin ich der Meinung, dass die Bücher nicht nur etwas für Kinder und Jugendliche sind, denn es macht einfach Spaß, gemeinsam mit den Clans Abenteuer zu erleben.

Der Schreibstil ist auch im Englischen sehr einfach zu lesen. Die Geschehnisse und Gefühle der Katzen werden sehr bildlich beschrieben und an das Leben bei den Clans angepasst. So gibt es zum Beispiel ganz andere Redewendungen als bei uns Menschen.


Die Handlung

Ich war sehr gespannt auf das Buch, weil es ja aus der Sicht DES Bösewichts schlechthin geschrieben wird und ganz ehrlich gesagt? Ich will mehr davon! Die Geschichte von Tigerkralle hat so viel Potenzial, und in dieser Novelle wurde noch lange nicht alles ausgeschöpft. Das ganze Leben von Tigerkralle hätte sehr gut zu einem Special Adventure gepasst.

Das Buch beginnt direkt bei Tigerkralles Verbannung aus dem DonnerClan. Ab dann erlebt man als Leser mit, wie er es innerhalb eines Mondes geschafft hat, zum Anführer des gefürchteten SchattenClans zu werden. Die kleinen Details, die eingebaut wurden, haben mir gut gefallen, beispielsweise einige Anspielungen und Gedanken von Tigerkralle. Wenn er nur damals schon gewusst hätte, wie richtig er teilweise mit ihnen lag …

Leider gab es aber auch ein paar Logikfehler, die hätten vermieden werden können. So gab Erin Hunter bekannt, dass die SchattenClan-Katzen Rankenklette, Narbengesicht und Rehfuß im Wald der Finsternis landen, obwohl in dieser Novelle ganz klar deutlich wurde, dass all diese Katzen ihrem Clan treu ergeben waren. Der einzige, der treuer an Tigerkralles Seite war, war Schwarzfuß, aber der landet hinterher im SternenClan. Da stellt sich mir die Frage, weshalb? Denn besonders Rehfuß hatte nie etwas mit Tigerkralle zu tun, zumindest nicht in der Novelle, und er war einer seiner größten Gegner. Diese Kleinigkeiten hätten in einem Special Adventure noch besser erklärt werden können, genauso wie Tigerkralles späteres Verbündnis mit dem FlussClan.


Die Charaktere

Ich finde es toll, wie die Erins es geschafft haben, Tigerkralle einerseits wie den größten Bösewicht aller Zeiten aussehen zu lassen, andererseits aber auch wie eine Katze, die dem DonnerClan und dem SternenClan eigentlich treu ergeben war, letztendlich aber den ausschlaggebenden Schritt in die falsche Richtung gemacht hat.

Außerdem fand ich es toll, dass man auch mal ein bisschen mehr über die SchattenClan-Katzen aus der ersten Staffel erfahren hat. Rankenklette und Narbengesicht sind für mich jetzt nicht mehr die bösen, die an Braunsterns Seite gekämpft haben, sondern auch nur treue Krieger, die einen Fehler begangen haben, den sie bereuen.


Fazit

„Tigerclaw’s Fury“ oder im Deutschen „Tigerkralles Zorn“ ist ein tolles Short Adventure, das sehr viel Potenzial für ein Special Adventure gehabt hätte. So hat man als Leser nur einen kleinen Eindruck bekommen, wie es hinter den bösen Taten von Tigerkralle aussieht.


Meine Bewertung

Gestaltung: 1,5/5 ⭐

Erzählstil: 5/5 ⭐

Handlung: 3/5 ⭐

Charaktere: 4/5 ⭐


Gesamt: 3,5/5 ⭐


Alles Liebe,

Lara

Rezension: »Warrior Cats. Das gebrochene Gesetz – Verlorene Sterne« von Erin Hunter

Hallo ihr Lieben!

Ursprünglich wollte ich den ersten Teil der siebten „Warrior Cats“-Staffel bereits vorher gelesen haben, aber ich habe doch immer zu anderen Büchern gegriffen, weil … Keine Ahnung. Baum. Nein, ich wollte glaube ich einfach erst ein paar Reihen beenden.

Na ja, ich verfolge die Warrior Cats jetzt ja schon seit über fünf Jahren und bin dementsprechend immer super happy, wenn ein neues Buch der Reihe rauskommt. Als ich eingestiegen bin, waren erst zwei Staffeln vollkommen fertig geschrieben, und heute würde ich mich wahrscheinlich gar nicht mehr trauen, damit anzufangen – so kann ich aber einfach nicht mehr damit aufhören!

Da es sich bei dem Buch um den ersten Teil der siebten Staffel handelt, können in der Rezension Spoiler zu vorherigen Büchern auftauchen.


Allgemeine Informationen

Titel: Warrior Cats. Das gebrochene Gesetz – Verlorene Sterne
Autorin: Erin Hunter
Übersetzung: Friederike Levin
Genre: Fantasy
Format: Hardcover
Seiten: 298
ISBN: 978-3-407-75559-9
Verlag: Beltz & Gelberg
Reihe: Warrior Cats / Staffel 7 / Bd. 1
gelesen: 25.04.20 bis 29.04.20


Inhalt

„Die Clans haben das Gesetz der Krieger vergessen. Sie haben es immer wieder verletzt, und wegen dieser Gesetzesbrecher muss jeder Clan büßen.“

In der bitterkalten Blattleere hoffen die Katzen dringend auf den Rat des SternenClans. Der Kontakt ist jedoch abgebrochen – haben sich die Urahnen von ihnen abgewandt? Einzig der junge Heilerschüler Schattenpfote hat noch Visionen. Als er eine mysteriöse Nachricht von einem der SternenClan-Krieger empfängt, bricht unter den Katzenclans ein erbitterter Streit über das Gesetz der Krieger aus.


Meine Meinung

Die Gestaltung

Ich liebe allein schon die Aufmachung der Warrior Cats Bücher. Ich meine, sieht das Cover nicht einfach wahnsinnig aus? Zumal die Farben in diesem Teil wirklich perfekt zu dem verschneiten und vereisten Setting der Geschichte passt. Die Katze, die darauf abgebildet ist, hat schon sehr starke Ähnlichkeiten mit der Beschreibung von Schattenpfote, weshalb ich mal davon ausgehe, dass das so sein soll. Ebenfalls unfassbar passend, weil Schattenpfote einer der drei Protagonisten in dem Buch ist.

Außerdem bin ich mega happy darüber, dass in den neuen Warrior Cats Büchern ab jetzt immer zwei Karten drin sind. Ganz vorne die Karte der Katzen, und hinten dieselbe noch mal für „Zweibeiner“, wie die Menschen in den Büchern genannt werden. Ich finde es immer super interessant, mir die ganzen Orte bildlich vorzustellen, sowohl aus Menschensicht, als auch aus der der Katzen.

Natürlich sind an den Kapitelanfängen auch immer die Symbole der mittlerweile sechs Clans abgebildet: DonnerClan, SchattenClan, WolkenClan, WindClan, FlussClan und SternenClan. In letzterem weilen die verstorbenen Clan-Katzen nach ihrem Tod.


Der Erzählstil

Ich liebe ja die Art, wie das Autorinnenteam Erin Hunter Geschichten schreibt. Zwar reizen mich die anderen Reihen der Autorinnen nicht so sehr, weil ich einfach nicht so daran interessiert bin, aber Warrior Cats steht für mich dafür ganz oben auf der Liste. Obwohl es zunächst schwierig sein mag, aus der Sicht einer Katze zu schreiben, haben sie das hier wieder fantastisch umgesetzt. Es gibt Verben und Begrifflichkeiten, die wir im normalen Leben nicht benutzen würden, denn wir schnurren, knurren, fauchen und kratzen eher selten. Wenn ihr mehr darüber wissen wollt, kann ich euch nur empfehlen, das Warrior Cats Fandom mal anzuschauen, das vermutlich eines der ausfsührlichsten Fandoms ist, die existieren.

Der einzige Kritikpunkt, den ich aber auch nicht allzu schwer nehme, ist, dass manchmal Namen vertauscht wurden. Das kann schon mal vorkommen, denn in den bisherigen sechs Staffeln gab es immerhin mehr als 100 Charaktere, die geboren, am Leben gewesen und gestorben sind, und die alle individuelle Namen hatten. Zwar wurden einige Charaktere im Deutschen anders übersetzt, aber ich kann trotzdem nicht sagen, dass mich das großartig stört, denn wieso sollte es nicht auch bei Katzen mal welche geben, die den gleichen Namen haben? Na ja, ich schweife ab. Also, einmal wurde statt Nadelpfote Schattenpfote gesagt, und mehrere Male, wenn von dem Streunerkater Dunkelschweif gesprochen wurde, stand dort der Name von Dunkelstreif, welcher ja in der ersten Staffel gestorben ist.


Die Handlung

Nachdem ich die sechste Staffel von der Handlung her nicht ganz so mochte, ist hier wieder ein sehr faszinierendes Thema aufgeworfen worden, das für eine große Portion an Spannung gesorgt hat. Ich werde noch nicht verraten, worum genau es geht, denn das erfährt man noch nicht so ganz, aber ich habe schon eine düstere Vorahnung, die mich gespannt auf den zweiten Teil der siebten Staffel hinfiebern lässt.

Dadurch, dass die Geschichte von drei unterschiedlichen Charakteren aus unterschiedlichen Clans erzählt wurde, habe ich einen guten Eindruck in die Konflikte zwischen den Clans bekommen. Zwar würde ich mir wünschen, auch mal aus der Sicht einer Fluss- oder WindClan-Katze zu lesen, aber vielleicht kommt das ja irgendwann noch.

Die Geschehnisse fangen langsam und sachte an, bis sich die Lage immer mehr zuspitzt. Und ich habe das Gefühl, dass das Schicksal von Schattenpfote, Wurzelpfote und Stachelpfote sehr eng miteinander verknüpft ist und dass sie diejenigen sind, die das Rätsel um Brombeerstern lösen.


Die Charaktere

Schattenpfote ist ein wirklich toller Charakter. Ich finde ihn sehr realistisch dargestellt (soweit das in so einem Buch überhaupt möglich ist) und finde es sehr rührend, wie er ständig aufgrund von seiner anderen Behandlung im SchattenClan an sich selbst zweifelt. Er hatte schon als Junges in der Kinderstube Visionen vom SternenClan, wobei im Buch langsam deutlich wird, dass die Visionen zu deutlich sind, um vom SternenClan zu kommen. Wer oder was wirklich dahintersteckt, erfahren wir wohl erst in einem der folgenden Bände.

Auch Wurzelpfote ist nicht der glücklichste Schüler im WolkenClan. Von seinen Baugefährten Milanpfote und Schildkrötenpfote wird er ständig getriezt und seine Schwester Nadelpfote kommt mit ihrem Leben viel besser klar als er. Sein größtes Problem ist sein Vater Baum, für den er sich unglaublich schämt. Wobei mich das Ende des Buches hoffen lässt, dass sich das bald noch ändert. Seine inneren Konflikte, die er mit sich selbst austrägt, wirken sehr authentisch und er ist mir sehr sympathisch, weshalb ich schon gespannt bin, wie es mit ihm in den nächsten Teilen weitergeht.

Auch Stachelpfote bzw. Stachelfrost ist eine sehr coole Protagonistin. Sie hat mich auch dazu inspiriert, wieder eine neue Fanfiction zu schreiben, denn ich kann sie völlig verstehen. Sie ist unglücklich in Zweigblatt, einen Krieger des DonnerClans verliebt, der jedoch nur Augen für seine große Liebe Punktfell hat. Sie hat das Gefühl, ständig etwas beweisen zu müssen, und da sie noch sehr jung ist, braucht es seine Zeit, bis sie einsehen kann, dass man die Liebe nicht beeinflussen kann.


Fazit

Mir hat der erste Teil der siebten Warrior Cats Staffel besser gefallen als die gesamte sechste Staffel. Die Charaktere wirkten auf mich viel sympathischer und authentischer und ich freue mich schon, in den nächsten Bänden mit ihnen Abenteuer zu erleben.


Meine Bewertung

Gestaltung: 5/5 ⭐

Erzählstil: 3,5/5 ⭐

Handlung: 4,5/5 ⭐

Charaktere: 4/5 ⭐


Gesamt: 4/5 ⭐


Liebe Grüße,

Lara

Mein Lesejahr 2019

Weil ich gerne möchte, dass ihr ein bisschen über meine Lesevorlieben und mein letztes Jahr erfahrt, komme ich heute zu einem mehr oder weniger ausführlichen Beitrag über mein Lesejahr 2019.


Lesemonate im Überblick

Hier sind meine jeweiligen Monatshighlights fett gedruckt, aber bitte beachtet, dass es sich dabei nicht um meine Jahreshighlights handelt. Diese werden weiter unten noch einmal ausführlicher aufgelistet.

Januar: 6 Bücher

  • Bad Girls (E. Lockhart)
  • Book of Lies (Teri Terry)
  • Thalamus (Ursula Poznanski)
  • Revenge – Sternensturm (Jennifer L. Armentrout)
  • Chroniken der Unterwelt – City of Bones (Cassandra Clare)
  • Chroniken der Unterwelt – City of Ashes (Cassandra Clare)

Februar: 5 Bücher

  • Chroniken der Unterwelt – City of Glass (Cassandra Clare)
  • Chroniken der Unterwelt – City of Fallen Angels (Cassandra Clare)
  • Chroniken der Unterwelt – City of Lost Souls (Cassandra Clare)
  • Chroniken der Unterwelt – City of Heavenly Fire (Cassandra Clare)
  • Erwachen des Lichts (Jennifer L. Armentrout)

März: 6 Bücher

  • Im leuchtenden Sturm (Jennifer L. Armentrout)
  • Glanz der Dämmerung (Jennifer L. Armentrout)
  • Funkeln der Ewigkeit (Jennifer L. Armentrout)
  • Der Atlas der besonderen Kinder (Ransom Riggs)
  • Dark Elements – Steinerne Schwingen (Jennifer L. Armentrout)
  • Dark Elements – Eiskalte Sehnsucht (Jennifer L. Armentrout)

April: 4 Bücher

  • Dark Elements – Sehnsuchtsvolle Berührung (Jennifer L. Armentrout)
  • Das Reich der sieben Höfe – Frost und Mondlicht (Sarah J. Maas)
  • Schullektüre: Ketchup Clouds (Annabel Pitcher)
  • Bookless – Gesponnen aus Gefühlen (Marah Woolf)

Mai: 7 Bücher

  • Die Chroniken des Magnus Bane (Cassandra Clare, Sarah Rees Brennan, Maureen Johnson)
  • Niemalswelt (Marisha Pessl)
  • Sturmtochter – Für immer verboten (Bianca Iosivoni)
  • Sturmtochter – Für immer verloren (Bianca Iosivoni)
  • Harry Potter und der Stein der Weisen (J. K. Rowling)
  • Mein Freund, der Eiffelturm und ich (Dagmar Hoßfeld)
  • Ausgeliehen: The Hurting – Als du mich gestohlen hast (Lucy van Smit)

Juni: 7 Bücher

  • re-read: Silber – Das zweite Buch der Träume (Kerstin Gier)
  • re-read: Silber – Das dritte Buch der Träume (Kerstin Gier)
  • Ausgeliehen: Sadie (Courtney Summers)
  • Ausgeliehen: Eine Handvoll Worte (Jojo Moyes)
  • Stolz und Vorurteil (Jane Austen)
  • Götterfunke – Liebe mich nicht (Marah Woolf)
  • Götterfunke – Hasse mich nicht (Marah Woolf)

Juli: 6 Bücher

  • Götterfunke – Verlasse mich nicht (Marah Woolf)
  • Die unendliche Geschichte (Michael Ende)
  • Vom Winde verweht (Margaret Mitchell)
  • Hörbuch: Show me the stars (Kira Mohn)
  • Die Tribute von Panem – Flammender Zorn (Suzanne Collins)
  • Leberkäsjunkie (Rita Falk)

August: 14 Bücher


September: 4 Bücher


Oktober: 6 Bücher


November: 8 Bücher


Dezember: 5 Bücher


Meine Jahres-Highlights

Ich muss sagen, dass ich 2019 wirklich eine Menge an super guten und spannenden Büchern gelesen habe.

Besonders gut hat mir die Götterleuchten-Reihe von Jennifer L. Armentrout gefallen. Die habe ich in einer Woche komplett durchgelesen, obwohl Schule war, und konnte gar nicht damit aufhören. Sie ist noch immer meine allerliebste Buchreihe, weil bisher noch keine andere an sie herangekommen ist.

Schwer beeindruckt hat mich auch Illuminati von Dan Brown. Zwar habe ich für dieses Buch etwas länger gebraucht, aber insgesamt bin ich dadurch so sehr ins Nachdenken gekommen, dass ich glaube, wirklich etwas für mein Leben gelernt zu haben, nachdem ich es beendet hatte.

Momo von Michael Ende ist nach diesem Jahr mein absolutes Lieblingsbuch. Es hat mich so emotional berührt, obwohl ich es damals als Kind nicht vorgelesen bekommen hatte, dass ich nicht weiß, ob je ein anderes Buch diesem ans Wasser reichen kann.

Auch die Götterfunke-Saga ist eine meiner liebsten Reihen geworden. Ich kann mich nicht erinnern, je so viele Gefühle auf einmal erlebt zu haben (außer bei der Götterleuchten-Reihe), weshalb sie ganz weit oben auf meiner Liste der Highlights steht.


Meine Jahres-Flops

Natürlich gab es aber nicht nur Highlights, sondern auch einige Flops. Davon will ich euch ein paar auflisten, wobei mir zu meinem Leidwesen schon aufgefallen ist, dass ich mehr Flops dieses Jahr hatte als Highlights. Schade, aber vielleicht wird es ja nächstes Jahr besser.

Bereits im Januar habe ich zwei Flops gelesen. Bad Girls hat mir überhaupt nicht zugesagt, weshalb ich es mittlerweile auch an eine Freundin verschenkt habe, aber auch Thalamus von Ursula Poznanski konnte mich nicht überzeugen. Das fand ich ziemlich schade, weil Ursula Poznanski eigentlich eine meiner Lieblings-Autorinnen ist, aber dieses Buch von ihr fand ich einfach nur langweilig.

Weiter ging es mit dem vierten Band von Das Reich der sieben Höfe. Ich hatte super hohe Erwartungen an Frost und Mondlicht, aber leider wurden diese nicht erfüllt. Trotzdem freue ich mich auf die folgenden Bände aus der Sich von Nesta.

Von Dagmar Hoßfeld habe ich gleich zwei Bücher dieses Jahr, die mir überhaupt nicht gefallen haben. Einmal wäre da Mein Freund, der Eiffelturm und ich und dann noch Meine Freundinnen, der Rockstar und ich. Diese Bände haben mir einfach nicht gefallen, weshalb ich die Reihe jetzt auch verkauft habe.

Auch The Hurting von Lucy van Smit hat mir nicht zugesagt, was ich ziemlich schade fand, weil ich hohe Erwartungen an das Buch hatte. Genauso verhielt es sich mit Leberkäsjunkie, welches ich vom dtv-Verlag geschickt bekommen habe, und mit Mythos – Klinge der Freiheit von Joachim Wältermann, welches ich als Rezensionsexemplar lesen sollte.

Die letzten beiden Flops von diesem Jahr waren Looking for Hope von Colleen Hoover und Ein Thron für Schwestern von Morgan Rice. Ersteres fand ich einfach nur langweilig, weil der ganze erste Teil der Serie rund um Hope und Dean aus der Sichtweise von Dean wiederholt wurde, und bei Letzterem hatte ich das Gefühl, die Geschichte sei von einem Grundschulkind geschrieben worden.


Wie viele Bücher habt ihr 2019 gelesen? Mehr oder weniger? Und würdet ihr über ein paar Bücher gerne mehr erfahren? Wenn ja, dann schreibt mir doch einen Kommentar und ich schaue mal, was sich daraus machen lässt 😉

Eure Lara