Schlagwort-Archive: Schuber

Rezension: »Percy Jackson – Die Schlacht um das Labyrinth« von Rick Riordan

Vor kurzem habe ich »Percy Jackson – Die Schlacht um das Labyrinth« beendet. Ob und wie es mir gefiel, erfahrt ihr in dieser Rezension.

Da es sich bei dem Buch um den vierten Teil der »Percy Jackson«-Reihe handelt, treten höchstwahrscheinlich ein paar Spoiler zu vorherigen Bänden auf.


Inhalt

Die Armee des Titanen Kronos wird immer stärker! Nun ist auch Camp Half-Blood nicht mehr vor ihr sicher, denn das magische Labyrinth des Dädalus hat einen geheimen Ausgang mitten im Camp. Nicht auszudenken, was passiert, wenn Kronos und seine Verbündeten den Weg dorthin finden! Das müssen Percy und seine Freunde unbedingt verhindern. Unerschrocken treten sie eine Reise ins Unbekannte an, hinunter in das unterirdische Labyrinth, das ständig seine Form verändert. Und hinter jeder Biegung lauern neue Gefahren …

(Quelle: Thalia)


Bibliographische Daten

Titel: Percy Jackson – Die Schlacht um das Labyrinth
Autor: Rick Riordan
Übersetzung: Gabriele Haefs
Genre: Urban Fantasy
Format: Taschenbuch
Seiten: 432
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3-551-31156-6
Reihe: Percy Jackson / Bd. 4

Erster Satz: »Das Letzte, was ich in meinen Sommerferien wollte, war, noch eine Schule in die Luft fliegen zu lassen.«


Meine Meinung

Der Schreibstil von Rick Riordan war mal wieder sehr schön zu lesen. Durch den darin mitschwingenden Humor und die für ein Jugendbuch angemessene Wortwahl bin ich sehr schnell durch die Geschichte zu kommen, ohne irgendwas zu verpassen. Im Vergleich mit den vorherigen Teilen muss ich allerdings sagen, dass »Die Schlacht um das Labyrinth« weniger lustig war. In den ersten drei Bänden musste ich oft schmunzeln, an den unmöglichsten Stellen, was hier leider nur gegen Ende hin der Fall war.

Auch das Setting hat mir sehr gut gefallen. Durch die Ortsbeschreibungen konnte ich immer sofort ein Bild vor meinem inneren Auge entstehen lassen, was dafür gesorgt hat, dass ich ab einem gewissen Zeitpunkt komplett in der Geschichte rund um Percy und seine Freunde vertieft war.

Apropos Percy und seine Freunde: Die Charaktere waren ebenfalls richtig toll ausgearbeitet. Ich konnte mich sowohl in Percy, als auch in Annabeth, Nico, Rachel, Grover oder sogar Tyson hineinversetzen, da die Emotionen ziemlich gut rüberkamen. Nur manchmal – gerade zum Ende hin oder wenn er mit Nico gesprochen hat – hat Percy Sprüche rausgehauen, die nicht so klangen, als würde ein 14-Jähriger sie sagen, sondern eher ein weiser alter Mann.

Mein größter Kritikpunkt ist aber die Spannung. Leider konnte mich die Geschichte nämlich erst nach Seite 200 so richtig packen, und auch da war der Nervenkitzel jetzt nicht sooo riesig wie erhofft. Das Ende war dann wieder etwas vorhersehbar, wenn man sich mit der griechischen Mythologie auskennt.

Fazit

Bisher war »Die Schlacht um das Labyrinth« der für mich schwächste Teil der Reihe. Es gab mir zu wenig Witz, Spannung und Wendungen, weshalb das Buch leider nicht mit seinen drei Vorgängern mithalten kann.

Rezension: »Das Bernstein-Teleskop« von Philip Pullman

Hey ihr Lieben!

Ich wünsche euch allen ein Frohes Neues und hoffe, dass ihr das letzte Jahr gut überstanden habt. Ich starte sofort wieder mit einer neuen Rezension, wie sollte es anders sein?

Da es sich bei „Das Bernstein-Teleskop“ um den dritten Teil der „His Dark Materials“-Trilogie handelt, kann es sein, dass in der Rezension Spoiler zu vorherigen Bänden auftauchen.


Inhalt

Wenn es unzählige Welten gab, warum öffnete das Messer dann nur Fenster zwischen dieser und seiner Welt?

Atemberaubende Abenteuer haben Lyra und Will schon bestanden, seit der Goldene Kompass sie zusammenbrachte. Aber ihre gemeinsame Reise ist noch lange nicht zu Ende. Immer deutlicher spürt Lyra, dass eine Antwort auf ihre Fragen nur im Reich der Toten zu finden ist. Gegen alle Widerstände steigen Will und sie in diese schrecklichste aller Welten hinab, fest entschlossen, eine alte Schuld zu sühnen und eine Prophezeiung zu erfüllen, von der sie nur eine vage Ahnung haben. Und sie wissen, dass am Ende dieses Weges noch größere Gefahren auf sie warten, denn die Allermächtigsten rüsten sich zur entscheidenden Schlacht zwischen Gut und Böse …


Bibliografie

Titel: Das Bernstein-Teleskop
Autor: Philip Pullman
Übersetzung: Wolfram Ströle, Reinhard Tiffert
Genre: Urban Fantasy
Format: Taschenbuch (Schuber-Ausgabe)
Seiten: 605
Verlag: Carlsen
ISBN (Schuber): 978-3551357205
Reihe: His Dark Materials / Bd. 3
Sprache: Deutsch


Meine Meinung

Leider habe ich viel zu lange gezögert, „Das Bernstein-Teleskop“ zu lesen. Vor allem deshalb, weil ich die ersten beiden Teile eher mittelmäßig fand. Aber es ist gut, dass ich das Buch jetzt endlich gelesen habe, denn es hat mir so viel besser gefallen als ich erwartet hätte!

Wenn man das Buch liest, fällt sofort der außergewöhnliche Schreibstil auf, mit dem Philip Pullman die Welt rund um Lyra und Will in aller Ausführlichkeit und mit unfassbar viel Liebe zum Detail beschreibt. So scheint es beispielsweise, dass Pullmans eigene Erfahrungen in die Geschichte eingeflossen sind, da das Buch von Weisheiten und Beobachtungen nur so strotzt. In den ersten beiden Teilen war ich nicht so überzeugt von Pullmans Schreibstil, weil es durch die vielen Beschreibungen oft Längen gab, die die Freude am Lesen verdorben haben. Hier war das nicht so, denn trotz der Ausführlichkeit gab es nur wenige langatmige Stellen.

Unter anderem könnte das auch damit zu tun haben, dass es in „Das Bernstein-Teleskop“ endlich mal so richtig zur Sache ging. Es wurde gekämpft, es gab unglaubliche Spannungsmomente, und man hatte als Leser gar keine andere Wahl, als mit Lyra und Will mitzufiebern. Am Anfang, als Lyra noch tief geschlafen hat, war es außerdem richtig gut gelöst, wie ihre Träume immer am Ende eines Kapitels mitten im Satz abgebrochen wurden. Danach kam dann ein neues Kapitel aus einer anderen Sichtweise, teilweise auch aus einer anderen Welt, und am Ende ging es mit Lyras Traum genau an der Stelle weiter, an der er aufgehört hat. Das machte überhaupt erst deutlich, was sich alles währenddessen und danach abspielte.

Zudem ist auf den ersten Blick gar nicht zu erfassen, wie genau alles miteinander zusammenhängt. Denn am Ende fügen sich Handlungsstränge zusammen, von denen man nie gedacht hätte, dass sie etwas miteiannder zu tun haben könnten. So entsteht dann am Ende ein konkretes, aber auch kompliziertes Konstrukt aus vielen verschiedenen Ereignissen, das man ohne die Geschichte dazu gar nicht verstehen kann.

Zwischendurch fehlten mir allerdings ein paar Szenen. Beispielsweise war mir an zwei Stellen nicht klar, ob sich Mrs Coulter und Lord Asriel einfach bei bestimmten Dingen abgesprochen haben (wenn ja, wann?) oder ob sich das alles eher zufällig ereignete. Vielleicht weiß ja jemand von denen, die das Buch schon gelesen haben, was ich meine.

Will und Lyra haben sich natürlich auch weiterentwickelt, und zwar auf jeden Fall zum Besseren! Ich weiß noch, dass ich Lyra im ersten Teil eher nervig und erst später dann sympathisch fand, aber mittlerweile ist sie mir wirklich sehr ans Herz gewachsen. Auch Will ist ein toller Charakter, weshalb ich es schade finde, dass ich die Reihe jetzt beendet habe. Das einzige, was mir nicht so gepasst hat zwischen den beiden, war, wie sich ihre Beziehung zueinander gegen Ende hin verändert hat. Auf einmal benahmen sie sich wie Erwachsene, obwohl sie doch erst 12 waren. Ich persönlich glaube nicht, dass irgendjemand in dem Alter schon so handeln könnte wie die beiden.

Am Ende folgten natürlich, wie auch schon in Band 1 und Band 2, die „Laternenbilder“. Diese waren noch mal ein kleines Highlight zum Ende hin, weil man so die Gelegenheit hatte, sich noch ein kleines Bisschen von den Charakteren zu verabschieden.


Fazit

„Das Bernstein-Teleskop“ übertrifft die beiden vorherigen Teile um ein Vielfaches. Es gab Spannung, wo vorher langatmige Stellen waren, und das Buch kam einem gar nicht so dick vor wie es eigentlich ist – dabei habe ich mich teilweise bei den ersten beiden Teilen durch die Seiten quälen müssen, wenn mal nichts passiert ist.

Rezension: »Percy Jackson – Diebe im Olymp« von Rick Riordan

Hey ihr Lieben!

Mit „Percy Jackson – Diebe im Olymp“ breche ich im Rahmen des Adventurer Readathon 2020 auf nach Athen! Und mir hat das Buch tatsächlich besser gefallen als ich erwartet hätte!

Eigentlich hätte ich mir den Percy Jackson Schuber niemals gekauft, wenn meine Freunde und die meiner Schwester mich nicht die ganze Zeit dazu gedrängt hätten. Ich dachte immer, ich wäre für Percy Jackson schon zu alt, genau wie für Harry Potter. Tja, so wie ich mich bei Harry Potter diesbezüglich getäuscht habe, habe ich mich auch bei Percy Jackson getäuscht!


Allgemeine Informationen

Titel: Percy Jackson – Diebe im Olymp
Autor: Rick Riordan
Übersetzung: Gabriele Haefs
Genre: Urban Fantasy
Format: Taschenbuch (Schuber-Exemplar)
Seiten: 448
ISBN (Schuber): 978-3-551313690
Verlag: Carlsen
Reihe: Percy Jackson / Bd. 1
gelesen: 15.07.20 bis 16.07.20


Inhalt

»Ich glaube nicht an Götter«, sagte ich.
»Dann fang lieber schnell damit an«, murmelte Mr D. »Ehe einer von ihnen dich einäschert.«

Percy dachte immer, er sei ein ganz normaler, legasthenischer Junge. Falsch gedacht: Sein Vater ist der Meeresgott Poseidon – und die fiesesten Gestalten der griechischen Mythologie haben Percy ins Visier genommen! Zu seinem Glück gibt es noch andere Halbgottkinder wie ihn, und gemeinsam haben sie eine Chance – vielleicht.


Meine Meinung

Die Gestaltung

Das Cover der Schuber-Ausgabe ist zwar sehr schlicht gehalten, gefällt mir deshalb aber noch besser als die ursprüngliche Auflage. Auch die Farben harmonieren meiner Meinung nach besser miteinander.

Die Innengestaltung ist auch nach meinem Geschmack. Nicht zu viel und nicht zu wenig. Besonders gut finde ich die Kapitelüberschriften, die dort statt Zahlen stehen. Am Anfang fragt man sich noch, was es damit auf sich haben könnte, und hinterher erkennt man, dass sie ziemlich genau den Inhalt des jeweiligen Kapitels wiedergeben.


Der Erzählstil

Nach diesem Buch weiß ich endlich, weshalb so viele von Rick Riordans Schreibstil schwärmen. Zugegeben, das erste Kapitel wirkte auf mich noch ein bisschen holprig, aber danach war ich voll und ganz begeistert.

Denn Rick Rioradns Schreibstil ist sehr humorvoll und vor allem auch flüssig zu lesen. Besonders in Dialogen musste ich oft schmunzeln, weil einige Dialoge zwischen Percy und Annabeth auch Dialoge zwischen mir und meiner jüngeren Schwester hätten sein können. Nichts für ungut, Mila.

Schnell wurde es spannend und besonders gut haben mir die detaillierten Action- und Kampfszenen gefallen, die mich haben mitfiebern lassen. Auch die Unterwelt wurde sehr anschaulich beschrieben – sowohl den Asphodeliengrund als auch die Felder der Bestrafung und den Palast des Hades konnte ich mir bildlich vorstellen.


Die Handlung

Ich kenne viele Bücher, in denen es um griechische Mythologie geht (bspw. Dämonentochter, Götterleuchten und die Götterfunke-Saga, aber auch der Selfpublisher Mythos – Klinge der Freiheit von Joachim Wältermann), und ich fand es ziemlich interessant zu sehen, wo die Gemeinsamkeiten und Unterschiede liegen. Besonders zur Götterfunke-Saga von Marah Woolf gibt es einige Parallelen, wobei sich Marah Woolf wohl eher an den Percy Jackson Büchern orientiert hat als andersherum. Aber ich weiche vom Thema ab.

Dadurch, dass ich bereits recht viel über die griechische Mythologie weiß, weil ich schon viel darüber gelesen und auch für ein eigenes Buch recherchiert habe, kenne ich viele der Götter und Sagengestalten und konnte auch schnell vorhersehen, wer sich bspw. hinter Mr D. versteckt und wer die Göttereltern welcher Kinder sind. Auch die Wendungen am Ende kamen für mich daher nicht ganz so überraschend, da ich sehr schnell eins und eins zusammengezählt habe. Sei es nun, wer der Dieb der Göttersymbole von Zeus und Hades ist oder wer überhaupt erst der Auftraggeber von Ares und dem Dieb ist – beide Plottwists habe ich vorhergesehen, wodurch sich die Spannung ein klein wenig abgeflacht hat.

Dennoch werden die Leser sehr gekonnt in die griechische Mythologie eingeführt, sodass selbst LeserInnen, die sich bisher nicht mit Göttersagen beschäftigt haben, kein Problem haben sollten, die Geschichte zu verstehen. An dieser Stelle fällt mir noch ein, dass der Latein-Unterricht ziemlich unrealistisch dargestellt wurde. Na gut, Mr Brunner ist kein normaler Latein-Lehrer, aber an meiner Schule werden Texte übersetzt und manchmal wird vielleicht auch kurz über die ein oder andere Heldensage gesprochen, aber das wars dann auch schon. Was bin ich froh, dass ich jetzt mein Latinum habe und dieses Kapitel abschließen kann.

Und schon wieder bin ich vom Thema abgewichen. Ich wollte noch sagen, dass viele Kritiker die Geschichte vermutlich albern finden (ich meine, wer denkt sich aus, dass der Olymp im 600. Stockwerk des Empire State Buildings ist?), aber ich finde, genau dieser Humor und diese teilweise schon recht übertrieben dargestellten Details machen das Buch aus.


Die Charaktere

Percy ist mir sofort sympathisch gewesen. Ich habe ihn mit seiner Legasthenie und seinem ADHD sofort in mein Herz geschlossen. Und er hat wirklich unglaubliche Charakterstärken, die er selbst noch nicht erkennt. Dennoch wirkt er nicht übertrieben perfekt, da auch er Schwächen hat, bei denen er noch lernen muss, sie sich einzugestehen.

Na ja, was soll ich noch groß zu Grover sagen? Er ist einfach der Beste! Ich fand es so rührend, wie er sich gemeinsam mit Percy verhalten hat und auch er hat einen Platz in meinem Herzen eingenommen. Auch Annabeth ist eine sehr coole Begleiterin für Percy und erinnert mich mit ihren sarkastischen Kommentaren oft an mich selbst.

Manchmal hatte ich zwar das Gefühl, dass Percy und Annabeth sich nicht wirklich wie 12-jährige Teenies verhalten, aber im Großen und Ganzen blieben auch sie ihrem Alter und Charakter gerecht.


Fazit

Ich bin positiv überrascht, wie gut mir „Percy Jackson – Diebe im Olymp“ gefallen hat. Der Hype hat jetzt auch mich erwischt und ich kann es kaum erwarten, endlich weiterzulesen.


Meine Bewertung

Gestaltung: 4,5/5 ⭐

Erzählstil: 4,5/5 ⭐

Handlung: 4/5 ⭐

Charaktere: 4,5/5 ⭐


Gesamt: 4,5/5 ⭐


Alles Liebe,

Lara

Rezension: »Das Magische Messer« von Philip Pullman

Hallo ihr Lieben!

Ich habe mir für den Juni das Ziel gesetzt, zwölf Bücher zu lesen, und mit dem zweiten Teil der „His Dark Materials“-Reihe von Philip Pullman habe ich diese 12 Bücher gerade so noch geschafft. Natürlich geht es nicht nur um Quantität, sondern auch um Qualität, aber ich möchte unbedingt meinen SuB abbauen, weshalb ich zurzeit so sehr auf die Quantität fokussiert bin.

Zur Rezension von Band 1


Allgemeine Informationen

Titel: Das Magische Messer
Autor: Philip Pullman
Übersetzung: Wolfram Ströle
Genre: Urban Fantasy
Format: Taschenbuch (Schuber-Exemplar)
Seiten: 381
ISBN (Schuber): 978-3-551-35720-5
Verlag: Carlsen
Reihe: His Dark Materials / Bd. 2
gelesen: 28.06.20 bis 30.06.20


Inhalt

Alles war da. Alles verlief planmäßig. Nur dass er jemanden umgebracht hatte.

Zehn Jahre ist es her, dass Wills Vater bei einer Polarexpedition verschwand. Jetzt plötzlich interessieren sich zwielichtige Gestalten für den Forscher – und für Will. Doch der Junge findet durch Zufall das perfekte Versteck: eine andere Welt. Hier begegnet er Lyra, die wie er einem großen Geheimnis auf der Spur ist. Gemeinsam geraten die Kinder in einen erbitterten Kampf, bei dem die Zukunft ihrer Welten auf dem Spiel steht …


Meine Meinung

Die Gestaltung

Na ja, vielleicht könnt ihr euch schon denken, dass das Cover nicht mein All Time Favourite ist. Ich finde einfach, es sieht viel zu sehr nach einem Kinderbuch aus – besonders in Anbetracht der Tatsache, dass das Buch an sich schon recht brutal ist und nicht unbedingt angebracht für 10-jährige Kinder.


Der Erzählstil

Ich hatte schon in „Der Goldene Kompass“ Schwierigkeiten mit Philip Pullmans Schreibstil. Er ist mir einfach zu ausführlich, wodurch das Buch oft sehr langwierig erscheint. Es hat ein bisschen was von den Büchern von Michael Ende, finde ich, was nicht so gut mit der Story in Einklang ist.

Gut hat mir allerdings gefallen, dass Pullmans Schreibstil auf jeden Fall einzigartig ist und dadurch großen Wiedererkennungswert hat. Ich denke, ich könnte ein Buch von ihm jederzeit von anderen Büchern unterscheiden, obwohl ich erst zwei Bücher von ihm gelesen habe.

Außerdem fand ich es gut, dass durch unterschiedliche Sichtweisen ein bisschen mehr Abwechslung in die Geschichte kam. Es wurde nicht nur aus Wills und Lyras Sicht geschrieben, sondern auch aus der Sicht von unterschiedlichen Hexen und weiteren Personen, die in der Geschichte eine große Rolle spielen. Ein bisschen gestört hat mich zwar hier, dass manchmal ohne einen Hinweis plötzlich die Sichtweise gewechselt wurde, sodass ich mich erst wieder ein bisschen sammeln musste, bevor ich das gecheckt habe. Da hätte man sicherlich einen kleinen Hinweis geben können.

Allerdings war der Schreibstil von Pullman teilweise schon arg wissenschaftlich. Da wurde von physikalischen Erscheinungen gesprochen, die zwar größtenteils verständlich waren, weil ich ja bis zur neunten Klasse Physikunterricht hatte, aber einige Dinge haben mir einfach überhaupt nichts gesagt, weshalb ich bezweifle, dass auch Lyra, die in der Story erst 12 ist, alles verstanden haben kann.


Die Handlung

Der Start in die Geschichte fiel mir etwas schwer, weil die Kapitel schon sehr lang waren und meinen Lesefluss ein bisschen gestört haben. So habe ich immer nur darauf hingefiebert, dass das Kapitel endlich zu Ende geht, anstatt dass ich mich komplett auf die Geschichte einlassen konnte. Aber daran habe ich mich im Laufe des Lesens auch gewöhnt, weshalb das jetzt nicht allzu dramatisch ist.

Im Großen und Ganzen war die Geschichte recht vorhersehbar, da man einfach schon zu Beginn wusste, in welche Richtung sich die Story entwickeln wird. Zudem war – wie bereits erwähnt – die Geschichte manchmal schon sehr brutal und nicht mehr angemessen für ein Buch ab 10 Jahren. Es wurde misshandelt, Finger wurden „aus Versehen“ abgehackt, und Blut ist geflossen – mal ganz davon abgesehen, dass Kinder zu gewalttätigen Mördern wurden. Mich hätte das als zehnjähriges Mädchen doch ziemlich verstört, weshalb ich irgendwie finde, dass das ein bisschen widersprüchlich mit dem Alter der Charaktere und dem Schreibstil ist.

Zudem glaube ich nicht, dass zehnjährige Kinder schon die ganzen gesellschaftskritischen Aspekte verstehen, auf die in dem Buch angespielt werden. Beispielsweise die Kirche, die in Lyras Welt und auch in jeder anderen Welt, die sie besucht, noch immer viel zu große Macht hat.

Trotzdem hat mich die Geschichte manchmal sehr zum Schmunzeln gebracht, vor allem wenn Lyra und Will aneinandergeraten sind. Die Unterschiede zwischen ihren Welten zu erfassen fand ich ziemlich interessant, und ich finde, da hat Pullman wirklich ganze Arbeit geleistet.

Außerdem hat Pullman für eine geschickte Verknüpfung von Ereignissen gesorgt, die augenscheinlich keine Gemeinsamkeiten haben. Dadurch gab es einige Plottwists, die die Spannung beim Lesen vergrößert haben. Trotzdem fand ich einige dieser Verknüpfungen doch sehr verwirrend und irgendwie aus den Haaren gezogen. Da hätte ich mir noch ein bisschen mehr Feinfühligkeit gewünscht.

Ein weiterer Punkt, der mir jedoch sehr gut gefallen hat, ist, dass es in dem Buch nicht das personifizierte Böse gibt wie in vielen anderen Jugendbüchern der Fall. Zwar ist uns allen nach „Der Goldene Kompass“ klar, dass Mrs Coulter nicht das Richtige tut, aber man versteht mit der Zeit auch ihre Beweggründe. Genauso weiß man nicht so ganz, ob es wirklich richtig ist, Lord Asriel bei seinen Machenschaften zu unterstützen und ob die Engel nicht doch auf der falschen Seite stehen. Das alles wird man wohl erst im dritten Teil herausfinden.

Zum Ende hin nahm die Geschichte außerdem immer mehr Fahrt auf und ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Und dann erst dieser fiese Cliffhanger! Ich werde auf jeden Fall bald mit dem dritten Band der „His Dark Materials“-Reihe weitermachen!


Die Charaktere

An sich gibt es hier nicht allzu viel zu sagen. Lyra und Will sind beide erst zwölf Jahre alt, haben dafür aber schon ein ziemlich ausgeprägtes Denkvermögen und eine Weitsicht, die man Kindern oft nicht zutraut. Trotzdem handeln sie meiner Meinung nach oft nicht altersgemäß. Auch waren manche Gedankengänge für mich nicht ganz verständlich. Als Lyra beispielsweise ihr Alethiometer fragt, was es mit Will auf sich hat und die Antwort lautet, dass er ein Mörder ist, denkt sie sich nur: Ach gut, dem kann ich vertrauen. Ich meine, hallo?!

Dadurch konnte ich einfach nicht ganz erkennen, was für eine Persönlichkeit Will und Lyra haben, und das hat es mir schwergemacht, mich mit ihnen zu identifizieren und die Geschichte aus ihrem Blickwinkel zu betrachten.


Fazit

„Das Magische Messer“ ist eine würdige Fortsetzung der „His Dark Materials“-Reihe, wobei immer noch viel Luft nach oben ist. Ich hoffe, alle meine Fragen werden im dritten Teil der Reihe beantwortet.


Meine Bewertung

Gestaltung: 2,5/5 ⭐

Erzählstil: 3/5 ⭐

Handlung: 3,5/5 ⭐

Charaktere: 3/5 ⭐


Gesamt: 3/5 ⭐


Liebe Grüße,

Lara

Rezension: »Der Goldene Kompass« von Philip Pullman

Hey ihr Lieben!

Dank eines Kommentars von Paula Josina (The Blogger in the Jogger) habe ich mich auch mal endlich an den ersten Teil der „His Dark Materials“-Reihe gewagt. Ich habe den Film vor ein paar Jahren schon gesehen und mochte ihn eigentlich ganz gerne, wusste aber nicht mehr so richtig, worum es ging – nur ein paar Einzelheiten sind in meiner Erinnerung haften geblieben, weshalb ich beinahe unvorbereitet war, als ich angefangen habe zu lesen. Aber lest selbst, wie mir das Buch gefallen hat:

Zur Rezension von Band 2


Allgemeine Informationen

Titel: Der Goldene Kompass
Autor: Philip Pullman
Übersetzung: Wolfram Ströle, Andrea Kann
Genre: Fantasy
Format: Taschenbuch (Schuber-Exemplar)
Seiten: 444
ISBN (Schuber): 978-3-551-35720-5
Verlag: Carlsen
Reihe: His Dark Materials / Bd. 1
gelesen: 07.04.20 bis 10.04.20


Inhalt

Lyra hatte Angst, allerdings nicht um sich selbst. Dass sie in der Klemme steckte, war nichts Neues, und sie war daran gewöhnt.

Lyra lebt in einem College in Oxford. Eines Tages bekommt sie Besuch von ihrem Onkel Asriel, der hier für eine Expedition in den hohen Norden werben will. Er zeigt den Wissenschaftlern unglaubliche Bilder von dem, was er dort zu finden glaubt: eine andere, fantastische Welt! Nach seiner Abreise geschehen merkwürdige Dinge: Ein Kind nach dem anderen verschwindet. Ob das mit der Expedition zu tun hat? Als es auch Lyras besten Freund trifft, macht sie sich selbst auf in den Norden und findet tatsächlich die Brücke zwischen den Welten. Mutig wagt sie den ersten Schritt …


Meine Meinung

Die Gestaltung

Das Cover der Schuberausgabe ist leider nicht so mein Fall. Die Farbe mag ich gerne, und auch die Schrift (auf dem Bild oben sieht sie anders aus), weil das gut zusammen harmoniert. Aber die Zeichnung von Lyra und Iorek (zumindest gehe ich davon aus, dass der Bär, der abgebildet ist, Iorek Byrnison ist) gefällt mir nicht so gut. Wahrscheinlich, weil ich gesehen habe, wie die neuen Ausgaben aussehen – und mit denen kann dieses Cover einfach nicht mithalten.

Ich finde die Aufmachung der Kapitelanfänge sehr gelungen. Dort wird das Alethiometer (also der Goldene Kompass) abgebildet, und außerdem haben die einzelnen Kapitel je einen unterschiedlichen Titel, ähnlich wie bei den Harry Potter Büchern.

Leider waren mir die einzelnen Kapitel jedoch viel zu lang, wodurch es sich angefühlt hat, als würde sich das ganze Buch in die Länge ziehen.


Der Erzählstil

Ich bin völlig unvorbereitet und auch ein bisschen zwiegespalten in das Buch gestartet, weil so viele Blogger mir bereits gesagt haben, dass sie den ersten Teil bereits abgebrochen haben, weil sie einfach nicht mit dem Schreibstil klargekommen sind. Tja, und vermutlich hätte ich mir den Schuber auch gar nicht erst gekauft, wenn diese ganzen Stimmen schon vorher zu mir gezwitschert hätten, wie schlecht ihnen das Buch gefallen hat – und das wäre schrecklich gewesen, weil ich dann nie in Genuss dieser spannenden Story gekommen wäre!

„Die Mächte dieser Welt sind stark. Männer und Frauen sind Gezeiten ausgeliefert, die viel gewaltiger sind, als du dir vorstellen kannst, und ihr Sog zieht uns alle in die Strömung hinein.“

Seite 86

Zugegeben, der Anfang ist recht langatmig, da viel geredet und sehr ausschweifend erklärt wird, und deshalb kann ich auch diejenigen verstehen, die nicht über die ersten drei Kapitel hinweggekommen sind und das Buch abgebrochen haben. Aber ich bin nie ein Fan vom Bücherabbrechen gewesen, weshalb ich das auch noch nie getan habe bisher – ich hänge mich immer an die Hoffnung, dass mir das Buch im Laufe der Geschichte besser gefallen wird. Und so war es auch bei „Der Goldene Kompass“, denn obwohl der Anfang sich in die Länge zieht, hat der Leser so auch die Möglichkeit, ein bisschen in die Welt von Lyra einzutauchen und Lyra als Protagonistin kennenzulernen. Trotzdem will ich nicht gutreden, was mir nicht gefallen hat, denn der Start in die Geschichte stellt für viele Leser etwas so Ausschlaggebendes dar, dass einige dem Buch gar nicht erst eine zweite Chance geben. Auch ich war anfangs etwas verwirrt von der Geschichte, weil zuerst einmal Lyras Alter nie erklärt wurde und man sich deshalb aus ihrem Verhalten schlussfolgern musste, wie alt sie war und warum sie in einem College in Oxford lebt.

Der Schreibstil ist auch im weiteren Verlauf des Buches sehr detailreich, und es gibt viele neue Worte, die zunächst verwirren und die man erst wirklich verstehen kann, wenn man weiterliest, aber ich kann mich daran erinnern, dass es mir bei dem ersten Teil von Harry Potter genauso ging. Außerdem ist der Erzählstil von Philip Pullman einzigartig und so anschaulich, dass ich mir alles immer von vorne bis hinten vorstellen konnte.


Die Handlung

Ich beginne auch hier wieder ganz vorne und damit direkt mit einem negativen Punkt, weil ich nämlich anfangs das Gefühl hatte, völlig unvorbereitet in die Geschichte geschubst zu werden – als würde man einen Ausflug an den Nordpol machen, ohne vorher die Möglichkeit zu haben, sich warm anzuziehen. Dieses Gefühl hat sich aber beim Weiterlesen schließlich auch gelegt und ich wurde immer mehr ein Fan von der Welt, in der Lyra lebt.

„Ein geübter Lügner zu sein bedeutet noch lange nicht, dass man auch viel Fantasie hat. Viele gute Lügner haben überhaupt keine Fantasie und das macht ihre Lügen so überzeugend.“

Seite 280

Insgesamt ist die Welt, in der die Geschichte spielt, unserer eigenen sehr ähnlich – was man vermutlich schon allein daran erkennen kann, dass Lyra in einem College in Oxford lebt. Trotzdem gibt es gewisse Abweichungen, die mich völlig fasziniert haben, wie beispielsweise die Tatsache, dass jeder Mensch einen Dæmon hat, der sozusagen die Manifestation der Seele darstellt. Ohne seinen Dæmon kann ein Mensch nicht überleben – genau wie andersherum, und gerade deshalb sind sie sich gegenseitig so wichtig. Mit einem Dæmon ist man nie allein und hat immer jemanden, der deine Gedanken und Gefühle teilt und mit dem man sich in Stunden der Einsamkeit unterhalten kann. Zudem mochte ich die Idee gerne, dass ein Dæmon die Gestalt wechseln kann, solange ein Kind noch nicht in die Pubertät gekommen ist. Somit war Pantalaimon für Lyra nicht nur eine Art Seelengefährte, sondern auch ein Beschützer, da er sich immer in eine andere Gestalt wandeln konnte.

„Wir sind alle dem Schicksal unterworfen“, sagte die Hexe, „aber wir müssen so tun, als seien wir es nicht, sonst würden wir vor Verzweiflung sterben.“

Seite 348

Die Geschichte fängt sehr gemächlich an, aber schon ab dem vierten Kapitel baute sich in meinem Inneren eine Art Spannung auf, während ich weiterlas. Ich wusste immer irgendwie, dass etwas Bestimmtes passieren würde, und es gab einige Plot-Twists, die meine Vermutungen noch mal umgeworfen haben. Im Laufe der Story nimmt die Geschichte an Fahrt auf und noch vor dem Ende hatte ich einige Male Herzklopfen beim Lesen.

Zwar war insgesamt das Ende vorherzusehen, weil im Klappentext schon etwas Derartiges angedeutet wird, aber trotzdem blieb die Geschichte im Großen und Ganzen ein Hin und Her zwischen unerwarteten Wendungen, die die Spannung nur noch mal erhöht haben.


Die Charaktere

Lyra Belaqua ist eine sehr vielschichtige Protagonistin. Sie ist zwölf und demnach auf eine Art unschuldig, die kein Erwachsener verstehen kann – sie hält loyal und treu zu ihren Freunden und denen, die sie liebt, aber gleichzeitig ist sie auch unglaublich intelligent, talentiert und listig. Sie hat ihre Schwächen, die sie sehr authentisch erscheinen lassen, aber gerade am Anfang wusste ich noch nicht so ganz, was ich von ihr halten sollte, weil sie da eher die Personifikation von Widerspenstigkeit war – frech, wild, stur, eigenwillig und oft nicht besonders höflich zu Respektspersonen. Im Laufe der Geschichte habe ich Lyra sehr lieb gewonnen und freue mich schon, in den nächsten beiden Bänden wieder an ihrer Seite Abenteuer zu erleben.

„Männer kommen und gehen vor unseren Augen wie Schmetterlinge. Geschöpfe einer kurzen Jahreszeit.“

Seite 353

Iorek Byrnison (ich hoffe, ich habe ihn richtig geschrieben xD) ist ein Panserbjørn, also ein gepanzerter Bär, und ich mochte ihn vom ersten Augenblick an, in dem er Lyra begegnet ist. Er ist einfach ein so toller Freund und ich wünschte, ich hätte einen Panzerbären, der mir so treu zur Seite steht.


Fazit

Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, „Der Goldene Kompass“ zu lesen, obwohl ich anfangs meine Zweifel hatte. Die Geschichte ist nicht nur etwas für Kinder ab 12, sondern auch für ältere und sogar Erwachsene, da es so wichtige Dinge gibt, die in diesem Buch angesprochen werden und die man zwischen den Zeilen lesen kann.


Meine Bewertung

Gestaltung: 2,5/5 ⭐

Erzählstil: 3/5 ⭐

Handlung: 3,5/5 ⭐

Charaktere: 4,5/5 ⭐


Gesamt: 3/5 ⭐


Alles Liebe,

Lara

Rückblick: Dezember 2019

Für mich ist der Dezember immer einer der schönsten Monate des ganzen Jahres. Die Weihnachtszeit, die ganzen Geburtstage innerhalb der Familie und von Freunden (meiner natürlich auch), Ferien, Silvester und Plätzchenbacken. Und nicht zu vergessen natürlich die Geschenke, die ich bekomme xD. Auch 2019 war der Dezember wieder ein sehr schöner Monat voller Überraschungen, weshalb ich euch in diesem Beitrag einen kurzen Überblick geben möchte.


Privates

Der Dezember ist in meiner Familie meistens der Monat, wo alle zusammenkommen. Zwar waren in den ersten beiden Wochen noch ein paar Klausuren zu bewältigen (Deutsch, Latein und Musik) sowie eine Leistungsüberprüfung in Sport, aber die habe ich schnell hinter mich bringen können.

Ab dem ersten Dezember fing bei mir aber nicht nur die Vorfreude auf Weihnachten an, sondern auch auf meinen 16. Geburtstag. Der 2019 tatsächlich an einem Freitag, den 13. stattfand. Die Party war für mich ziemlich schön – zusammen mit 15 Freundinnen habe ich ein paar Spiele gespielt, ganz viel gegessen und Spaß gehabt. Am Sonntag darauf war dann das Kaffeetrinken mit meiner Familie. Leider konnten nicht alle kommen, aber das ist im Dezember eben immer so eine Sache, die man nicht ändern kann.

Und dann kamen die Ferien und – natürlich – Weihnachten. Da gehören natürlich viele Geschenke und ein paar Unternehmungen mit der Familie mit dazu. Mit meiner Mutter, ihrem Mann, meiner Schwester, meinen beiden älteren Cousinen und meinem älteren Cousin war ich bei einem Eishockey-Spiel der Kölner Haie gegen Bremerhaven. Zwar kam nicht so viel Stimmung auf, wie ich von einem Heimspiel erhofft hatte, aber das lag wahrscheinlich daran, dass Köln verloren hat. Am zweiten Weihnachtstag ging es dann mit der anderen Seite meiner Familie (also mit meinem Vater, meiner Schwester, meinen jüngeren Cousinen, meinem jüngeren Cousin und deren Vater) zu einem Handball-Spiel nach Lemgo. Das hat mir wahnsinnig gut gefallen, obwohl wir auf der Seite von Erlangen saßen, die verloren haben.

Insgesamt war der Dezember 2019 für mich also ein aufregender und schöner Monat, in dem ich insgesamt über 150 Euro Buchgutscheine und noch einige andere Geschenke bekommen habe.


Buchiges

Neuzugänge

Insgesamt habe ich im Dezember 16 Neuzugänge bekommen. Das ist für meine Verhältnisse schon recht viel, aber dafür, dass ich Geburtstag hatte und Weihnachten war, trotzdem etwas weniger als die letzten Jahre. Dafür habe ich aber auch noch ein Tolino bekommen, was das wieder ausgeglichen hat. Folgende Bücher sind also bei mir eingezogen:

  1. One of us is lying von Karen M. McManus (Geburtstagsgeschenk)
  2. Paper Princess von Erin Watt (Geburtstagsgeschenk)
  3. King’s Legacy – Alles für dich von Amy Baxter (Adventspost von der Lesejury; signiert)
  4. Wer heute lügt, ist morgen tot von Thomas Enger (Geburtstagsgeschenk)
  5. Percy Jackson 1-5 von Rick Riordan; Taschenbuchschuber (durch Einlösen von Gutschein)
  6. Das Schicksal ist ein mieser Verräter von John Green (Wichtelgeschenk)
  7. Layers von Ursula Poznanski (Wichtelgeschenk)
  8. Throne of Glass – Die Erwählte von Sarah J. Maas (Wichtelgeschenk)
  9. Neon Birds von Marie Grasshoff (durch Einlösen von Bonuspunkten auf Lesejury)
  10. We’ll never be apart von Emiko Jean (englische Ausgabe von „Feuerschwester“; Weihnachtsgeschenk)
  11. Das Mädchen im blauen Mantel von Monica Hesse (Weihnachtsgeschenk)
  12. Frau Bovary von Gustave Flaubert (vorinstalliert auf meinem Tolino)
Vier meiner Neuzugänge im Dezember

Lesemonat

Leider habe ich diesen Monat nicht so viele Bücher lesen, wie ich mir erhofft hatte. Das lag vor Allem daran, dass ich „Die Nebel von Avalon“ lesen wollte, aber einige Tage einfach nicht zum Lesen gekommen bin und es dann immer unwahrscheinlicher wurde, dass ich das Buch noch im Dezember beenden würde. Also habe ich mich, kurz nachdem ich die Hälfte des Buches fertig hatte, entschieden, es erst im Januar weiterzulesen und stattdessen mit anderen Büchern weiterzumachen. Diese Bücher sind es letztlich geworden (die Bücher, zu denen ich bereits Rezensionen veröffentlicht habe, sind mit den Rezensionen verlinkt):

  1. Love Letters to the Dead von Ava Dellaira (407 Seiten); 5/5 ⭐
  2. After Moonrise von Gena Showalter und P. C. Cast (316 Seiten); 3,5/5 ⭐
  3. Ein Thron für Schwestern von Morgan Rice (196 Seiten); 1,5/5 ⭐
  4. Das geheime Vermächtnis des Pan von Sandra Regnier (re-read, 414 Seiten); 4,5/5 ⭐
  5. Die dunkle Prophezeiung des Pan von Sandra Regnier (404 Seiten); 4,5/5 ⭐

Ansonsten habe ich im Dezember noch 471/813 Seiten aus „Die Nebel von Avalon“ von Marion Zimmer Bradley gelesen sowie 123/558 Seiten aus „Biss zur Mittagsstunde“ von Stephenie Meyer.


Buchige Geschenke

Ansonsten habe ich im Dezember natürlich noch ein paar buchige Geschenke bekommen, sowohl zu Weihnachten, als auch zum Geburtstag. Unter Anderem das Book Journal vom Carlsen-Verlag; zwei Lampen, die wie aufgeklappte Bücher aussehen; eine Leseecke (bestehend aus einem Sessel, einem Servierwagen und einem kleinen Tisch); einen Workshop für Kreatives Schreiben in Hamburg (der findet am 11. Januar statt) und einen Tolino E-Reader.


Wie war euer Dezember denn so? Habt ihr Bücher geschenkt bekommen? Wie viel konntet ihr lesen?

Eure Lara