Schlagwort-Archive: Romantasy

Rezension: »Scherbenmond« von Bettina Belitz

»Scherbenmond« habe ich im Juni gelesen (ich weiß, ist schon etwas her …), aber da ich Anfang Juli in den Urlaub gefahren bin, hatte ich keine Gelegenheit mehr dazu, die Rezension zu schreiben … also gibt es sie heute, ungefähr einen Monat später. Die anderen Rezensionen folgen dann die Tage noch.

Bei dem Buch handelt es sich um den zweiten Teil der Splitterherz-Trilogie. Aus dem Grund kann es in der Rezension zu Spoilern kommen, die den ersten Band betreffen. Hier geht es zu Teil 1: Splitterherz


Inhalt

(ACHTUNG, SPOILER ZU TEIL 1 DER REIHE!!)

Längst ist der Sommer vergangen, der Elisabeth Sturm die Augen öffnete für die gefährliche Welt der Mahre, der Sommer, in dem sie sich in einen von ihnen verliebte. Seit Monaten ist Colin nun verschwunden und Ellie quält sich durch einen nicht enden wollenden Winter. Die Tage tröpfeln gleichförmig vor sich hin, in den Nächten dagegen wird Ellie von Albträumen heimgesucht, die sie verstört zurücklassen.

Umauf andere Gedanken zu kommen, quartiert Ellie sich bei ihrem Bruder in Hamburg ein. Doch sie erkennt Paul kaum wieder: Er wirkt erschöpft und gehetzt und scheint etwas vor ihr zu verbergen. Je mehr sie in Pauls Welt eintaucht, desto deutlicher überkommt Ellie ein Gefühl der Bedrohung und plötzlich weiß sie nicht mehr, wem sie noch trauen kann. Sie ahnt nicht, dass ihre Sorge um Paul und ihre Liebe zu Colin sie tiefer verletzen könnten als der abgründigste Traum …

(Quelle: Goodreads)


Bibliographische Daten

(Quelle: Amazon)

Titel: Scherbenmond
Autorin: Bettina Belitz
Genre: Urban Fantasy
Format: Taschenbuch
Seiten: 688
Verlag: Script 5
ISBN: ‎ 978-3839001226
Reihe: Splitterherz / Bd. 2
Preis (Hardcover): 19,95 €


Inhalt

Zugegeben, nach den ersten Kapiteln war ich recht geschockt und habe erst mal darüber nachdenken müssen, ob ich das Buch weiterlesen möchte. Zum einen gab es im ersten oder zweiten Kapitel einen – für mich eindeutigen – Fall von Fatshaming, also Fettfeindlichkeit. Es ging um einen übergewichtigen Polizisten, über den sich Ellie und ihre Mutter lustig gemacht haben – zwar nicht ihm gegenüber, aber untereinander. Und Ellie hat im Gedanken einige sehr gehässige Dinge von sich gegeben, die meiner Meinung nach schon grenzwertig waren. Dies ist auch ein Kritikpunkt, den ich so stehen lassen möchte. Vielleicht könnt ihr ja in den Kommentaren mal verraten, ob ihr selbst schon Fatshaming in Büchern (oder auch in der Realität) erlebt habt und wie ihr damit umgeht. Ich persönlich ziehe dem Buch allein deshalb schon Punkte von meiner Bewertungsskala ab. Denn in diesem Fall gab es keinen Interpretationsfreiraum diesbezüglich.

Zudem stellt Ellie fest, als sie in Hamburg ankommt, dass ihr Bruder in der Zeit, in der sie ihn nicht gesehen hat, schwul geworden ist. Also. Zum einen wird man nicht mal eben schwul, entweder man ist es oder man ist es nicht. Und nur, weil Paul vorher bereits eine Freundin hatte, heißt das ja nicht automatisch, dass er nicht trotzdem schwul sein kann. Dass er möglicherweise gar bisexuell ist, stand gar nicht zur Debatte, genauso wenig wie es für Ellie zur Debatte stand, dass Paul auf Männer* steht. Auf ihrer Webseite hat die Autorin, Bettina Belitz, einen Post verfasst, in dem es unter anderem genau um diese Kritik geht. Und auch, wenn sie nicht die Absicht hatte, homophobe Äußerungen zu machen (und immer noch nicht erkennen kann, wo genau es der Fall ist in ihrem Buch), kann ich persönlich die Kritikpunkte gut verstehen, denn mir ging es am Anfang genauso. Ich habe mir auch gedacht: Hui, das klingt jetzt aber schon echt homophob.
Pauls Freund, Francois, wird zudem nicht gerade freundlich dargestellt. Ellie kann ihn auf den Tod nicht ausstehen, er sie ebenfalls nicht, er ist besitzergreifend und das, was heutzutage in unserer Gesellschaft leider immer noch häufig als „typisch schwul“ angesehen wird. Also mal ganz von Ellies Reaktion auf den angeblich plötzlichen Wandel von Pauls Sexualität abgesehen, wird nicht gerade das beste und vorurteilsfreiste Bild von Homosexualität dargestellt.
Am Ende klärt sich das meiste auf. Dazu muss ich jetzt aber mal spoilern, weil das ein Kritikpunkt ist, den ich ohne Spoiler nicht beschreiben kann (um den Spoiler zu sehen, einfach den leeren Abschnitt markieren):

Paul ist letztendlich tatsächlich nicht schwul. Er wurde von seinem Freund Francois, einem Mahr, besessen, weshalb er selbst dachte es zu sein, und mit Colins und Ellies Hilfe wird er davon „geheilt“. Ich denke, ihr habt gerade alle die gleichen Gedanken wie ich. Ich bin mir sehr sicher, dass die Autorin nicht beabsichtigt hat, diese Message zu vermitteln, als sie das Buch geschrieben hat. Trotzdem finde ich diesen Punkt schon echt grenzwertig, zumal Francois selbst am Ende ja nicht schwul war, sondern sich nur so ausgegeben hat und stattdessen der Bösewicht der Geschichte war. Ich weiß auch nicht, aber ein paar J. K. Rowling – Vibes kamen da schon rüber bei mir.

Abgesehen von diesen Punkten fand ich das Buch aber wirklich richtig gut. Es war spannend und zutiefst nervenaufreibend, sodass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Außerdem gab es da diese unterschwellig düstere Atmosphäre, die mich total gefesselt hat. Ich kann es nicht gut beschreiben, aber so war es. Auch die Charaktere waren alle – bis auf Francois – sehr authentisch dargestellt und haben mir wirklich gut gefallen. Ellie macht es sich und ihren Mitmenschen echt nicht leicht, weil sie so gerne und viel streitet. Na ja, und Gianna ist einfach nur toll, ich glaube, sie ist mein Lieblingscharakter aus dem Buch. Tillmann ist auch irgendwie cool drauf, auch wenn seine politische Unkorrektheit mich manchmal echt fassungslos gemacht hat. Weil er einfach so gar kein Blatt vor den Mund nimmt und damit häufig mal andere verletzt … Aber das ist eben irgendwie auch sein Charakter. Keine Ahnung, wie ich das beschreiben kann.


Fazit

»Scherbenmond« ist eine größtenteils echt gelungene Fortsetzung von »Splitterherz«, wenn auch meiner Meinung nach der schwächste Teil der Trilogie. Einige Aussagen darin hätten so nicht sein müssen, und ein bisschen genaueres Hinsehen hätte ich mir da sowohl von Autorinnen- als auch von Verlagsseite gewünscht. Nichtsdestotrotz habe ich das komplette Buch lang mitgefiebert und -gerätselt, was das Zeug hielt. Es war teils wirklich spannend bis zum Gehtnichtmehr, von daher also durchaus kein schlechtes Buch.

Rezension: »Redemption – Nachtsturm« von Jennifer L. Armentrout

Und endlich mal wieder ein Buch von JLA! Wobei ich mir im Nachhinein nicht sicher bin, ob es so schlau war, »Redemption« jetzt schon zu lesen, weil ich jetzt noch ewig und drei Tage bis zum vierten Teil der Reihe warten muss … Aber gut, ich hab es ja jetzt gelesen und werde die Wartezeit schon irgendwie überstehen – mit viel Glück^^

Da es sich bei dem Buch um den dritten Teil der »Revenge«-Reihe handelt und diese ein Sequel zur »Obsidian«- bzw. »Lux«-Reihe darstellt, treten in dieser Rezension Spoiler zu beiden Reihen auf – über den dritten Teil explizit schreibe ich aber ganz ohne Spoiler.


Inhalt

Einst war Evie ein normales Mädchen mit einem normalen Leben – dachte sie. Doch jetzt kennt sie die Wahrheit. Und sie weiß, dass sie es schaffen muss, ihre Fähigkeiten zu kontrollieren. Denn sonst wird sie zum Risiko für alle, die sich in Zone 3 verstecken, nicht zuletzt für Luc, den gefährlichen – und gefährlich attraktiven – Origin an ihrer Seite. Luc würde alles tun, um Evie zu schützen. Lügen. Verhandeln. Betteln. Töten. Aber es gibt Umstände, die selbst er nicht absehen kann, und so führt der Weg Evie und ihn mitten hinein in die Schatten einer stürmischen Nacht.

Heiß, heißer, Luc! Auch in Band 3 der Spin-off-Serie »Revenge« lässt Jennifer L. Armentrout die Funken sprühen in der faszinierenden Welt von »Obsidian«.

(Quelle: Klappentext)


Bibliographische Daten

Titel: Redemption – Nachtsturm
Autorin: Jennifer L. Armentrout
Übersetzung: Anja Malich
Genre: Urban Fantasy
Format: Hardcover
Seiten: 607
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3-551-58403-8
Preis: 23,99 €
Reihe: Revenge / Bd. 3

Erster Satz: »Jason Dasher.«


Meine Meinung

Es ist schon über ein Jahr her, seit ich »Rebellion – Schattensturm«, den zweiten Teil der »Revenge«-Reihe, gelesen habe. Umso erfreulicher fand ich es, dass in den ersten Kapiteln die Geschehnisse aus den vorherigen Teilen zusammengefasst wurden, da ich so einen einfacheren Start in die Geschichte selbst hatte. An die grundlegenden Dinge konnte ich mich zwar noch erinnern, aber einiges war mir dann eben doch nicht mehr so ganz präsent. Beispielsweise, dass Evie und Luc in »Rebellion – Schattensturm« zusammen mit einigen anderen Lux, Hybriden, Origins und Menschen in Zone 3, der abgeriegelten Stadt Columbia, untergekommen sind, um sich vor Daedalus zu verstecken. Diesbezüglich wurde mir der Start in das Buch also auf jeden Fall schon mal erleichtert.

Nach dieser kleinen Einführung hat sich die Geschichte dann aber doch ein klein wenig gezogen, was ich irgendwie schade fand. Danach ging es aber schnell bergauf, es gab Twists und Höhepunkte, und dabei immer Spannung und Nervenkitzel. Klar, nicht in jedem einzelnen Kapitel gab es richtige Action, aber ich konnte trotzdem deutlich spüren, wie sich die Lage immer weiter zugespitzt hat. Na ja, und das Ende war ja mal oberfies. Wäre doch bloß der vierte Teil schon erschienen, dann könnte ich direkt darin weiterlesen und erfahren, wie es denn jetzt mit Luc und Evie weitergeht!

Ab der zweiten Hälfte gab es immer öfter kleine Tippfehler, und das bei steigender Spannung, was mich ein bisschen aus dem Lesefluss gebracht hat. Zwar waren das alles keine allzu dramatischen Fehler, aber sie waren trotzdem da, leider. Ansonsten fand ich einige Formulierungen manchmal ein bisschen merkwürdig, aus denen bin ich teilweise einfach nicht schlau geworden … Genau wie ich es einfach nicht mag, wenn anstelle eines Fragezeichens ein Punkt gesetzt wird.

Die Charaktere waren aber einfach nur toll! Evie und Luc sind wirklich toll zusammen, beide haben ihre Macken, aber zusammen bilden sie einfach ein unglaubliches Team. Na ja, und die Auftritte von einigen altbekannten Personen fand ich auch toll, beispielsweise Daemon und Kat, Dee und Archer, Dawson und Bethany, usw. Sogar Serena und Hunter sind irgendwann aufgekreuzt, aus deren Sicht ja »Dunkelglanz – Obsession« geschrieben ist. Tja, und zum Ende hin kamen dann noch zwei ganz überraschende Neuankömmlinge in die Zone, womit ich keinesfalls gerechnet hätte – und auf deren Schicksal ich schon sehr gespannt bin!

Zum Schreibstil muss ich aber natürlich auch noch ein paar lobende Worte loswerden. Ich bin – wie einige von euch sicherlich bereits mitbekommen haben – großer Fan von Jennifer L. Armentrout und würde jedes ihrer Bücher kaufen, ohne vorher auf den Klappentext geguckt zu haben. Mitschuld an dieser Obsession ist mitunter dieser ganz eigene Humor, der in jedem ihrer Bücher Platz bekommt. Und auch in »Redemption – Nachtsturm« gab es wieder ganz tolle Dialoge, Gedankengänge, Vergleiche, Schlagabtäusche, Streitereien und Kommentare, die mich teilweise haben auflachen lassen – was ein bisschen komisch war, wenn ich nicht allein im Zimmer war. Gleichzeitig sind aber natürlich auch Emotionen wie Trauer, Wut, Schmerz, Hass, Liebe und Freundschaft super rübergekommen, es war wirklich eine Achterbahnfahrt der Gefühle!

Fazit

»Redemption – Nachtsturm« ist meiner Meinung nach ein mehr als würdiger Nachfolger von »Rebellion – Schattensturm« (Band 2) und »Revenge – Sternensturm« (Band 1). Ich habe mitgefiebert und -gefühlt und wurde mehr als nur einmal überrascht!

Rezension: »Märchenfluch – Der Kuss der Wahrheit« von Claudia Siegmann

Hallöchen ihr Lieben!

Tja, und schon habe ich auch den dritten und letzten Teil der Märchenfluch-Reihe von Claudia Siegmann beendet. Um ganz ehrlich zu sein, hab ich mir allerdings etwas mehr davon erhofft … Aber lest selbst, wie es mir gefallen hat.


Inhalt

Eigentlich könnten Flo und die anderen Märchennachfahren aufatmen: Schließlich haben sie ihre gefährlichste Feindin besiegt, die böse Fee Invidia. Doch die Herrscher über die Märchengemeinschaft haben große Pläne für Flo, die ihr Leben ins Chaos stürzen: Ausgerechnet sie soll die neue dreizehnte Fee werden und damit Unsterblichkeit erlangen. Ein Schicksal, das sie unwiederbringlich von allen Sterblichen trennen würde – nicht zuletzt von ihrem Freund Hektor und ihrer Schwester Vicky. Zu allem Überfluss scheint jemand den Märchenagenten Fallen zu stellen. Jemand, dem Flo mehr als jedem anderen vertraut hat …


Bibliografie

Titel: Märchenfluch – Der Kuss der Wahrheit
Autorin: Claudia Siegmann
Sprecherin: Katja Sallay
Genre: Fantasy
Format: Hörbuch
Dauer: 8 Std. 34 Min.
Verlag: Wunderkind Audiobooks
Reihe: Märchenfluch / Bd. 3
Sprache: Deutsch


Meine Meinung

Nach dem grandiosen zweiten Band hätte ich eigentlich erwartet, dass das Finale noch mal mit einigen Überraschungen auf mich wartet. Leider war dies nicht der Fall, aber dazu später mehr.

Die Sprecherin Katja Sallay hat ihren Job dieses Mal meiner Meinung nach nicht ganz so gut gemacht wie im zweiten Teil. Unter anderem, weil einige Charaktere plötzlich eine ganz andere Stimme bekommen haben als zuvor – so zum Beispiel Carlos, dessen zuvor dunkle Stimme in diesem Band ziemlich piepsig klang, als hätte er sich an einem Wollknäuel verschluckt – was ja wegen seiner katzenhaften Vorfahren auch kein Wunder gewesen wäre. Da hätte ich mir wirklich gerne einheitliche Stimmen gewünscht, da es in sich dann einfach stimmiger gewesen wäre.

Der Schreibstil von Claudia Siegmann ist nach wie vor flüssig, sodass man gut durch die Geschichte durchgekommen ist. Auch die Charaktere haben mir an sich wieder ganz gut gefallen, nur leider war Flora diejenige, die mindestens drei Viertel der Aufmerksamkeit bekommen haben, während sich die anderen das restliche Viertel untereinander aufteilen mussten. Dadurch war das Verhältnis ziemlich unausgeglichen und mir fehlte es generell, wie auch schon im letzten Teil, an Tiefe. Flora war mir in diesem Teil auch ein bisschen zu naiv. Im letzten hat sie noch so viel hinterfragt und immer wieder bewiesen, dass sie eine gute Auffassungsgabe hat (auch wenn Scitus immer etwas anderes behauptet), hier kam sie mir aber häufig seeehr schwer von Begriff vor. Auch hätte ich mir gewünscht, dass ihre Aktionen genauer erklärt werden. So gab es immer wieder Hinweise von Scitus, dann dachte Flora: „Scitus, du bist ein Genie!“, und es folgten Zeitsprünge, in denen wenig Inhalt vermittelt wurde, bis am Ende das Rätsel gelöst wurde. Da war ich manchmal wirklich aufgeschmissen, wie genau sie jetzt einige Dinge angestellt hatte.

Dieses Geflecht von Jonathan, Goldhaar und der bis zum Ende unbekannten Person, die Flo verrät, wurde auch nicht so stark beachtet wie wünschenswert gewesen wäre. Stattdessen war die ganze Sache, wer jetzt für was verantwortlich ist und warum einfach nur verwirrend und wurde auch nicht näher erklärt, da Flo diese Gedanken nie wirklich zu Ende geführt hat, bevor sie von irgendwas Wichtigem unterbrochen wurde.

Ich wusste eigentlich auch schon seit Scitus Offenbarung, dass Flo Gefahr läuft, einem Verräter in die Hände zu fallen, der aus ihrem engsten Umfeld kommt, wer damit gemeint ist. Die auffällige Verhaltensweise dieser Person war einfach zu offensichtlich und Flo war diesbezüglich extrem naiv. Ich könnte jetzt auch noch begründen, weshalb ich so empfinde, aber damit würde ich ziemlich krass spoilern, und das möchte ich lieber vermeiden. Ihr müsst euch also so mit meiner Einschätzung zufriedengeben.

Dennoch fand ich es ganz gut, wie mit den Märchen-Elementen gespielt und getrickst wurde, um immer wieder neue Ideen mit in die Geschichte einzubringen, die mal mehr, mal weniger Sinn ergeben haben, aber trotzdem immer faszinierend waren. Dadurch flachte die Spannung nicht noch weiter ab.

Das Ende ging mir einfach vieeel zu schnell. Alles kam mir extrem gewollt vor, und es gab keinen wirklichen Showdown wie im ersten und zweiten Teil, was mich ziemlich enttäuscht hat. Stattdessen gab es wie immer ein Happy End, woraufhin alles Friede-Freude-Eierkuchen war – so ganz märchenmäßig: Und sie lebten glücklich bis an ihr Lebensende. Das kam mir dann doch ein bisschen übertrieben vor, gerade weil die meisten der Charaktere ja noch zur Schule gingen. Und dann wurde da teilweise schon übers Kinderkriegen gesprochen! Also bitte, mag zwar für manche realistisch sein, aber das ist doch eher unwahrscheinlich, würde ich mal sagen.


Fazit

Leider konnte mich der dritte Teil der Märchenfluch-Reihe nicht so richtig überzeugen. An sich hätte die Reihe gar keinen dritten Teil gebraucht, da in diesem viel geredet wurde, ohne irgendwelchen nennenswerten Inhalt zu vermitteln, wie es in den vorigen beiden Bänden der Fall gewesen ist.

Rezension: »Märchenfluch – Die Rache der Fee« von Claudia Siegmann

Hey!

Mit diesem Hörbuch habe ich diesen Monat schon 7 Bücher beendet. Beachtet einfach nicht, dass dieser Monat bisher erst 9 Tage hatte, das ist unwichtig. Aber es macht mich schon irgendwie happy.

Bei dem Buch handelt es sich um den zweiten Teil der „Märchenfluch“-Reihe von Claudia Siegmann, weshalb Spoiler zum ersten Band auftreten können.


Inhalt

Floras Leben steht Kopf und dafür gibt es drei gute Gründe:

  1. Sie ist die Nachfahrin von Dornröschen und kann Flüche brechen.
  2. Eine böse Fee hat es auf sie abgesehen.
  3. Wenn Hektor Falkenfeder sie anlächelt, schlägt ihr Herz Purzelbäume.

Allerdings ist Hektor nicht nur unglaublich süß, er hat auch viele Geheimnisse – und eins davon trägt den Namen Lavina Tiefenbach und weicht neuerdings nicht von seiner Seite. Doch auch Flora verbirgt Dinge vor den anderen Märchennachfahren. Zum Beispiel, dass sie Tipps von einem hochnäsigen sprechenden Spiegel bekommt, dass sie plötzlich eine fast gleichaltrige Schwester namens Vicky hat – und dass ein gefährlicher junger Mann hartnäckig versucht, ihr Vertrauen zu gewinnen. Flora und ihre Freunde ahnen nicht, dass ihre Probleme gerade erst begonnen haben. Denn eine uralte dunkle Macht sammelt im Verborgenen ihre Kräfte …


Bibliografie

Titel: Märchenfluch – Die Rache der Fee
Autorin: Claudia Siegmann
Sprecherin: Katja Sallay
Genre: Fantasy
Format: Hörbuch
Dauer: 9 Std. 7 Min.
Verlag: Wunderkind
Reihe: Märchenfluch / Bd. 2
Sprache: Deutsch


Meine Meinung

Den ersten Teil der Reihe habe ich 2019 als Hörbuch gehört, die Rezension dazu hatte ich aber auf meinem alten Blog verfasst, der mittlerweile gar nicht mehr existiert. Ich wusste aber noch, dass ich dem Hörbuch damals 4 Sterne gegeben habe, was heute vermutlich einer Bewertung von 3 bis 3,5 Sternen entspricht – ich bin ein bisschen strenger geworden, was das betrifft.

Na ja, obwohl es schon so lange zurückliegt, dass ich den ersten Teil gehört habe, kam ich gut wieder in die Geschichte rein. Die Einzelheiten aus dem ersten Teil kamen nach und nach wieder in mein Gedächtnis zurück, da auch Flora und alle anderen Charaktere sich nicht an alles erinnern konnten, das passiert war, weshalb werde ich hier nicht verraten, weil das schon ein zu großer Spoiler wäre.

Das Cover ist zugeben nicht mein Fall, aber das tut jetzt hier nicht großartig was zur Sache, denn der Schreibstil von Claudia Siegmann ist flüssig und so ließ sich die Geschichte locker-fluffig weghören. Zwar waren einige Stimmlagen der Sprecherin teilweise ein wenig nervtötend, aber dafür hatte sie für jeden einzelnen Charakter eine individuelle Stimme drauf, was das also wieder ausgleicht.

Größtenteils wurde das Buch aus der Sicht von Flo erzählt, zwischendurch gab es aber auch immer mal wieder Abschnitte aus der Sicht von Jonathan, alias der Rosenkavalier – derjenige, der Flo im ersten Teil beinahe umgebracht hätte. Diese PoV-Wechsel haben frischen Wind und mehr Spannung in die Geschichte gebracht und ihr somit auf jeden Fall gut getan.

Die Charaktere waren mir (fast) alle sympathisch, allerdings fehlte es mir hier eindeutig an Tiefe. Die meisten Figuren wurden nur oberflächlich angeschnitten und nicht weiter berücksichtigt – da wäre auf jeden Fall noch Luft nach oben gewesen. Flo war aber trotzdem gut ausgearbeitet und ihre Entscheidungen sowie Gedanken waren allesamt nachvollziehbar. Manchmal wusste man als Leser durch die Kapitel aus Jonathans Sicht aber schon mehr als Flo, wodurch einige Wendungen durchaus vorhersehbar waren – trotzdem blieb das Ende spannend durch und durch und wegen des Cliffhangers werde ich sofort mit Band 3 weitermachen.


Fazit

„Märchenfluch – Die Rache der Fee“ ist eine tolle Fortsetzung einer großartigen Märchenadaption, wobei auch hier noch Luft nach oben ist. Dennoch hat mir der zweite Teil besser gefallen als der erste, weshalb ich schon gespannt auf den dritten und letzten bin.

Rezension: »Shadows – Finsterlicht« von Jennifer L. Armentrout

Hey!

Auf dieses Prequel der Lux-Reihe habe ich mich so sehr gefreut und jetzt habe ich es auch endlich gelesen! Dawson ist einer meiner Lieblingscharaktere der Reihe, weshalb ich auch extrem gespannt war – und ich wurde nicht enttäuscht.


Inhalt

Als sich ihre Blicke trafen, lächelte sie, was er bis ins Knochenmark spürte … Sie hatte nur Augen für ihn.

Dawson will selbst über sein Leben bestimmen, zusammen mit seinen Geschwistern Daemon und Dee. Außerhalb der Lux-Gemeinschaft gilt dafür eine strikte Regel: keine enge Bindung zu einem Menschen. Doch dann taucht Bethany an der Schule auf und wirft alles über den Haufen. Es ist Liebe auf den ersten Blick – und eine unmögliche Beziehung.


Bibliografie

Titel: Shadows – Finsterlicht
Autorin: Jennifer L. Armentrout
Übersetzung: Anja Malich
Genre: Fantasy
Format: Taschenbuch
Seiten: 208
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3-551-31842-8
Reihe: Lux-Reihe / Prequel
Sprache: Deutsch


Meine Meinung

Wahrscheinlich wisst ihr sowieso schon, wie sehr ich Jennifer L. Armentrouts Schreibstil liebe, aber ich möchte es gerne noch mal wiederholen – auch für diejenigen, die diese Rezension nicht auf meinem Blog, sondern auf anderen Plattformen lesen. Ich finde es einfach toll, wie die Autorin es schafft, einen auf nur 200 Seiten so sehr in den Bann der Geschichte zu ziehen. Außerdem ist ihr Humor, der auch immer wieder in ihren Büchern auftaucht, grandios und trifft genau meinen Geschmack. Flachwitze und schwarzer Humor? Ich bin dabei!

Tja, und dann wären da noch die Charaktere. Dawson ist einfach nur cool und nach diesem Buch habe ich ihn noch mehr ins Herz geschlossen. Ich meine, Daemon ist auch toll, aber Dawson übertrifft ihn einfach. Lest das Buch, dann wisst ihr, was ich meine. Ich fand es wirklich spannend zu lesen, wie sehr er mit sich und dem, was er ist, kämpft und wie unsicher er sich manchmal fühlt. Die Abschnitte aus Daemons Sicht waren es aber trotzdem wert, allein schon der krassen Gegensätze wegen. Und natürlich, weil Daemon auch toll ist, nur eben auf seine Art.

Besonders die innige Beziehung zwischen Dawson, Daemon und Dee wurde wirklich gut rübergebracht. Genau wie die Gefühle zwischen Dawson und Bethany. Ich habe ständig mit ihnen mitgefiebert und an einigen Stellen – besonders, wenn Dawson und Dee sich unterhalten haben – ist mein Herz fast geschmolzen, weil ich es so sehr vermisst habe, über die Lux zu lesen.

Über Bethany selbst erfährt man in dem Buch nicht allzu viel, was ein bisschen schade ist. Zumal ich erstaunlicherweise extrem viele Gemeinsamkeiten zwischen ihr und meiner eigenen Protagonistin festgestellt habe – hinterher klingt es noch, als hätte ich mich an diesem Buch orientiert! Zumindest über ihre familiäre Situation hätte ich gern noch was erfahren – besonders über ihre Mutter. Über die hat Bethany zwar oft geredet, aber so richtig in Aktion hat man sie nicht erlebt. Das hätte sicherlich noch irgendwie mit reingepasst.

Auch, wenn ich natürlich weiß, wie die Geschichte letztendlich ausgeht, hat mir das Ende im wahrsten Sinne des Wortes das Herz zerrissen. Es war einfach so schrecklich traurig, als Daemon und Dee von Dawson erfahren haben … Was genau sie erfahren haben, werde ich hier nicht erläutern, falls hier jemand die Reihe noch nicht gelesen hat. Ich empfehle übrigens, vor diesem Prequel zumindest die ersten zwei Bände der Lux Reihe, also „Obsidian“ und „Onyx“ gelesen zu haben, damit zumindest schon das Wichtigste Vorwissen da ist.


Fazit

Ich fand „Shadows – Finsterlicht“ einfach großartig, weil es mich trotz der nur knapp 200 Seiten vollends von sich überzeugen könnte. Zwar wäre definitiv noch das Potenzial dagewesen, etwas mehr über Bethany und ihre Familie zu schreiben, aber ansonsten kann ich wirklich nicht meckern.

Rezension: »Cursed – Die Hoffnung liegt hinter der Dunkelheit« von Jennifer L. Armentrout

Hallöchen ihr Lieben!
Und schon wieder eine neue Rezension von mir, es läuft! Dieses Mal zu dem Buch, das ist zuletzt beendet habe, und zwar „Cursed – Die Hoffnung liegt hinter der Dunkelheit“ von meiner absoluten Lieblingsautorin Jennifer L. Armentrout. Was ich an ihr mag? Ach, das würde den Rahmen dieses Beitrags sprengen xD.


Inhalt

Sterben ist ätzend – das weiß die siebzehnjährige Ember aus eigener Erfahrung. Nach einem schweren Unfall hat ihre Schwester sie mit ihrer magischen Begabung von den Toten zurückgeholt. Eigentlich nicht schlecht, nur dass seither alles, was Ember berührt, stirbt. Deshalb fasst sie nie etwas Lebendiges an – Jungs eingeschlossen – , bis der gut aussehende Hayden behauptet, sie könne ihren Fluch mit seiner Hilfe kontrollieren. Ember würde alles dafür tun, andere Menschen wieder berühren zu können. Sie möchte die Hand ihrer Schwester halten. Und sie muss zugeben, dass sie auch gerne Hayden küssen würde.


Bibliografie

Titel: Cursed – Die Hoffnung liegt hinter der Dunkelheit
Autorin: Jennifer L. Armentrout
Übersetzung: Michaela Link
Genre: Urban Fantasy
Format: Paperback
Seiten: 397
Verlag: ivi (Piper)
ISBN: 978-3-492-70589-9
Sprache: Deutsch

Erster Satz: Etwas Weiches und Warmes – eindeutig handgroß – legte sich auf meine Brust und schob sich dann weiter hinauf.


Meine Meinung

Kann vielleicht zuerst einmal jemand mit mir darüber sprechen, wie grandios dieses Cover einfach mal aussieht?! Auf den Fotos kommt es nicht so gut rüber, aber die Schrift glänzt und die goldenen Elemente sind glitzrig und sind dem Rest des Covers erhaben. Also mal ein richtiger Blickfang, wenn ihr mich fragt!

Das erste Kapitel hat mich zunächst noch ein bisschen skeptisch zurückgelassen. Ich war mir nicht sicher, ob ich es so logisch finde, dass Embers kleine Schwester Olivia erst drei Jahre alt war, als sie Ember von den Toten zurück ins Leben geholt hat und auch jetzt finde ich den Gedanken irgendwie noch befremdlich. Auch, dass Olivia mit fünf Jahren schon so erwachsen ist finde ich ziemlich unnatürlich.

Leider konnte mich die Geschichte nicht so sehr packen wie gehofft. Ja, Jennifer L. Armentrout ist meine Lieblingsautorin und ja, bisher habe ich jedes einzelne ihrer Bücher ausnahmslos geliebt und verschlungen. Verschlungen habe ich „Cursed“ auch, aber leider hat es mich nicht komplett überzeugen können.

Aber um mit dem Positiven anzufangen: Die Idee der Story ist wirklich großartig. An der Umsetzung ist nicht alles so richtig geglückt, aber da komme ich gleich noch zu. Was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat, war die Ausarbeitung der Charaktere. Ember ist zwar nicht meine allerliebste Protagonistin, dafür fand ich ihre Charakterentwicklung einfach nicht richtig gelungen. Sie kam mir das ganze Buch über vor wie eine weinerliche Teenagerin, obwohl sie am Anfang noch so stark war und gekämpft hat, um sich und Olivia über Wasser zu halten.

Trotzdem war auch Ember, genau wie Hayden, Phoebe und sogar Mr Theo (Embers neuer Englischlehrer) wirklich tiefgründig gestaltet. Ich konnte ihre Handlungen verstehen und mit dem später erlangten Wissen nach ihrem Hintergrund auch nachvollziehen.

Insgesamt gab es im ganzen Buch leider nur ein bis zwei Twists, die mich wirklich unerwartet getroffen haben. Ansonsten war die gesamte Handlung für mich vorhersehbar. Schon auf der Seite, als Ember die Person kennengelernt hat, die am Ende für alles verantwortlich war, wusste ich, dass sie nicht ganz koscher ist und auf jeden Fall als „Bösewicht“ aus der Geschichte herausgehen wird. Leider hatte ich damit recht und wurde somit nicht noch einmal überrascht. Das hat mir die Spannung ziemlich vermiest, was schade, aber nun mal nicht zu ändern ist.

Mein größer Kritikpunkt ist aber die Übersetzung. Ihr könnt mir glauben, wenn ich sage, dass ich JLAs Schreibstil einfach fantastisch finde, aber hier hat die Übersetzerin leider keine gute Arbeit geleistet. Die Dialoge wirkten sehr gewollt und die Ausdrucksweise der Charaktere viel zu gestelzt. Es gab außerdem sehr viele Wortwiederholungen – natürlich weiß ich nicht, ob das im englischen Original genauso ist, aber das bezweifle ich ehrlich gesagt. Ich kann aber nur von der deutschen Ausgabe sprechen.


Fazit

An sich ist „Cursed“ ein wirklich gutes Buch, nur dass ich leider kein Fan von der Storyline sowie der Übersetzung war/bin. Die Charaktere konnten einiges noch mal rausholen, aber so richtig catchen konnte mich die Geschichte rund um Ember und Hayden leider nicht.

Rezension: »Die dunkle Prophezeiung des Pan« von Sandra Regnier

Und wie jeden Sonntag bisher gibt es auch heute wieder eine Rezension für euch. Und zwar habe ich am vorletzten Tag im Dezember den zweiten Teil der Pan-Trilogie von Sandra Regnier gelesen und möchte ihn euch heute gerne vorstellen.

Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei dem Buch um den zweiten Teil der Pan-Trilogie, weshalb die Rezension Spoiler zum ersten Band enthalten kann.

zur Rezension von Band 1

zur Rezension von Band 3


„Du bist die Prophezeite. Sie können dich nicht einfach hinrichten.“

Ich horchte auf. „Hinrichten?“, quiekte ich.

Auszug aus „Die dunkle Prophezeiung des Pan“ von Sandra Regnier

Es ist wirklich nicht leicht, die Auserwählte der Elfenwelt zu sein, wie Felicity Morgan täglich feststellen muss. Schon gar nicht, als sie plötzlich unter Mordverdacht steht und der Elfenkönig persönlich hinter ihr her ist. Da ist es doch manchmal gar nicht so schlecht, Leander FitzMor, den attraktiven Elfen, an seiner Seite zu haben, auch wenn sich Felicity seiner Absichten nie wirklich sicher ist. Nur leider kann sogar er ihr nicht mehr weiterhelfen, als sie plötzlich im Versailles des achtzehnten Jahrhunderts erwacht …


Allgemeine Informationen

Titel: Die dunkle Prophezeiung des Pan

Autorin: Sandra Regnier

Genre: Urban Fantasy

Format: Taschenbuch

Seiten: 404

Verlag: Carlsen

Reihe / Band: Pan-Trilogie / Band 2

gelesen: 30.12.19


Meine Meinung

Das Cover

Da ich nicht so ein großer Fan von lila oder violett bin (außer es ist wie Lavendel xD), gefällt mir das Cover von diesem Teil nicht ganz so gut. Trotzdem ist es immer noch sehr geheimnisvoll sowie mysteriös und macht neugierig auf die Geschichte, zumal es ja der zweite Teil einer fantastischen Reihe ist (soweit ich das bisher beurteilen kann). Mir gefällt außerdem, dass das Cover sehr gut zum ersten Teil passt, da es kein unterschiedliches Design gibt, wenn man mal vom Titel und der Farbe absieht.


Der Erzählstil

Wie auch schon im ersten Teil konnte mich der Schreibstil von Sandra Regnier sofort mitreißen. Dadurch, dass es aus der Sicht von Felicity geschrieben wurde, war auch eine gehörige Portion schwarzer Humor dabei, was mich sehr an mich selbst und meine Gedanken beim Lesen erinnert hat, wodurch ich wirklich sehr viel Spaß hatte.

Es gab zwischendurch immer wieder Spannungen, die entstanden sind, aber auch viele Gefühle und Emotionen, die selbst den Leser erreichen konnten.


Die Handlung

An der Handlung von diesem Band habe ich eigentlich überhaupt nichts auszusetzen. Ich bin anfangs sehr gut in die Story reingekommen, weil es fast direkt nach dem ersten Teil weiterging und wie in jedem guten Nachfolge-Band einer Reihe wurden zwischendurch auch noch mal einige Dinge erklärt, die im ersten Band herausgefunden wurden, aber das war nie langweilig, weshalb es mich überhaupt nicht gestört hat.

Ich habe deutlich sehen können, dass sich ein klarer roter Faden durch die gesamte Geschichte gezogen hat und das hat eindeutig für eine große Spannung gesorgt, die sich langsam aufgebaut hat und sich beim Höhepunkt der Story endlich entladen hat.

Ebenfalls sehr gut gefallen hat mir die Tatsache, dass ich als Leser zwischendurch Vorahnungen hatte, was einige Geheimnisse, die Felicity noch herausfinden musste, angeht, und diese Vorahnungen letztendlich komplett falsch waren, sodass es einige unerwartete Wendungen gab, die mich richtig umgehauen haben.


Die Charaktere

Felicity fand ich in diesem Band ebenfalls wieder sehr sympathisch, allerdings habe ich schon gesehen, wie sehr sie sich seit ihrer Begegnung mit Lee verändert hat. Das ist ja dann auch ihren Freunden aufgefallen, was mich sehr an meine eigenen Freundinnen erinnert hat, die sicherlich an einigen Stellen genauso reagiert hätten wie Phyllis, Nicole, Ruby und Co.

Leider war Lee ja nicht die ganze Zeit im Buch wirklich „anwesend“, weil ihm ja etwas „passiert“ ist (ich werde nicht verraten, worum es geht!), weshalb ich leider nicht mehr über ihn herausfinden konnte. Dafür haben Ciaran und Eamon endlich mal mehr Aufmerksamkeit bekommen und ich kann Eamon tatsächlich immer noch nicht so ganz einschätzen, ebenso wenig wie Oberon.

Ich finde Felicitys Charakter ziemlich bemerkenswert, weil sie sich nicht an der Nase herumführen lässt und trotzdem so loyal zu ihren Freunden ist, wie es nur wenige sind.

Aus diesen Gründen bin ich sehr gespannt, wie die Geschichte zwischen Felicity und Lee weitergeht.


Fazit

Der zweite Band der Pan-Trilogie steht dem ersten in nichts nach. Es war ein großes Lesevergnügen und es hat mir sehr viel Spaß bereitet, gemeinsam mit Felicity mehr über das Geheimnis der Elfen herauszufinden.


Bewertung

Cover: 3,5/5 ⭐

Erzählstil: 5/5 ⭐

Handlung: 4,5/5 ⭐

Charaktere: 5/5 ⭐


Gesamt: 4,5/5 ⭐


Habt ihr die Pan-Trilogie schon gelesen? Wie fandet ihr den zweiten Teil und welcher Teil ist euer liebster?

Eure Lara