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Rezension: »Percy Jackson – Die letzte Göttin« von Rick Riordan

Endlich habe ich die »Percy Jackson«-Reihe beendet! Der letzte Teil hat mir ebenfalls gut gefallen, mehr dazu erfahrt ihr natürlich in dieser Rezension.

Da es sich bei »Percy Jackson – Die letzte Göttin« um den letzten Teil der Reihe handelt, treten in dieser Rezension Spoiler zu vorherigen Bänden auf.

Meine Rezensionen zu den anderen Teilen:
Percy Jackson – Diebe im Olymp (#1)
Percy Jackson – Im Bann des Zyklopen (#2)
Percy Jackson – Der Fluch des Titanen (#3)
Percy Jackson – Die Schlacht um das Labyrinth (#4)


Bibliographische Daten

Titel: Percy Jackson – Die letzte Göttin
Autor: Rick Riordan
Übersetzung: Gabriele Haefs
Genre: Urban Fantasy
Format: Taschenbuch
Seiten: 461
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3551312464
Reihe: Percy Jackson / Bd. 5

Erster Satz: »Das Ende der Welt begann damit, dass ein Pegasus auf der Motorhaube meines Wagens landete.«


Inhalt

Jetzt ist Percy gefragt: Sein Todfeind Kronos holt zum letzten Schlag aus und marschiert auf den Olymp zu, mitten ins Herz von New York. Dabei sind doch die olympischen Götter alle ausgezogen, um gegen das wiedererstandene Monster Typhon zu kämpfen! Und zu allem Unglück haben Percys Freunde einen Spion in den eigenen Reihen …

(Quelle: Carlsen)


Meine Meinung

Da dies ja der fünfte und damit finale Band der Reihe rund um Percy Jackson und die griechischen Göttersagen ist, hatte ich schon recht hohe Erwartungen an das Buch. Glücklicherweise wurden diese fast alle erfüllt, jedoch leider auch nicht übertroffen.

Der Schreibstil von Rick Riordan lässt sich leicht und flüssig lesen, wie es sich für ein Jugendbuch gehört. Ich bin schnell durch die Geschichte gekommen und habe trotzdem nichts verpasst. Auch Riordans Humor kam in diesem Teil der Reihe wieder deutlicher hervor als in Teil 4, wie ich finde. So konnte ich einige Male mitgrinsen und musste in jedem Kapitel mindestens einmal schmunzeln.

Auch von der Spannung her mochte ich das Buch sehr gerne. Im Grunde geht es direkt auf der ersten Seite so richtig los, und das Ganze steigert sich dann bis zum Ende hin. Das Fieber der Schlacht wurde meiner Meinung nach gut dargestellt, wenn auch natürlich mit einer gehörigen Portion Humor und Witz dahinter. Trotzdem ließ sich alles mit der griechischen Mythologie erklären, egal wie merkwürdig die unterschiedlichen Monster auf einen wirkten (besonders die geflügelte Sau fand ich persönlich urkomisch).

Percy und seine Freunde sind jetzt auch um die 16 Jahre alt, was sehr angenehm war, weil ich allgemein lieber Bücher lese, in denen die Protagonsit*innen schon etwas älter als 13 sind. Die Unbeholfenheit von Percy, gleichzeitig aber auch seine Intelligenz und Voraussicht wirkten keinesfalls überzogen und passten meiner Meinung nach perfekt zu einem 15-jährigen Jungen. Auch Rachel, Grover und Tyson haben sich charakterlich weiterentwickelt, wenn auch Grover aus meiner Sicht am stärksten. Bei Annabeth hätte ich mir noch ein wenig mehr Charakterentwicklung gewünscht, im Grunde hat sie sich mit Hinblick auf den ersten Teil der Reihe kaum verändert.

Das ein oder andere Mal gab es auch ein paar kleinere Tippfehler, an einer Stelle fehlte ein Verb, aber ansonsten war auch vom Format her alles gut so, wie es war.


Fazit

»Percy Jackson – Die letzte Göttin« ist auf jeden Fall ein würdiges Finale der Reihe. Zwar gab es ein-zwei kleine Dinge, die meiner Meinung nach ein wenig verbesserungswürdig waren, aber ansonsten kann ich das Buch wirklich nur empfehlen – genau wie die ganze Reihe!

Rezension: »Percy Jackson – Die Schlacht um das Labyrinth« von Rick Riordan

Vor kurzem habe ich »Percy Jackson – Die Schlacht um das Labyrinth« beendet. Ob und wie es mir gefiel, erfahrt ihr in dieser Rezension.

Da es sich bei dem Buch um den vierten Teil der »Percy Jackson«-Reihe handelt, treten höchstwahrscheinlich ein paar Spoiler zu vorherigen Bänden auf.


Inhalt

Die Armee des Titanen Kronos wird immer stärker! Nun ist auch Camp Half-Blood nicht mehr vor ihr sicher, denn das magische Labyrinth des Dädalus hat einen geheimen Ausgang mitten im Camp. Nicht auszudenken, was passiert, wenn Kronos und seine Verbündeten den Weg dorthin finden! Das müssen Percy und seine Freunde unbedingt verhindern. Unerschrocken treten sie eine Reise ins Unbekannte an, hinunter in das unterirdische Labyrinth, das ständig seine Form verändert. Und hinter jeder Biegung lauern neue Gefahren …

(Quelle: Thalia)


Bibliographische Daten

Titel: Percy Jackson – Die Schlacht um das Labyrinth
Autor: Rick Riordan
Übersetzung: Gabriele Haefs
Genre: Urban Fantasy
Format: Taschenbuch
Seiten: 432
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3-551-31156-6
Reihe: Percy Jackson / Bd. 4

Erster Satz: »Das Letzte, was ich in meinen Sommerferien wollte, war, noch eine Schule in die Luft fliegen zu lassen.«


Meine Meinung

Der Schreibstil von Rick Riordan war mal wieder sehr schön zu lesen. Durch den darin mitschwingenden Humor und die für ein Jugendbuch angemessene Wortwahl bin ich sehr schnell durch die Geschichte zu kommen, ohne irgendwas zu verpassen. Im Vergleich mit den vorherigen Teilen muss ich allerdings sagen, dass »Die Schlacht um das Labyrinth« weniger lustig war. In den ersten drei Bänden musste ich oft schmunzeln, an den unmöglichsten Stellen, was hier leider nur gegen Ende hin der Fall war.

Auch das Setting hat mir sehr gut gefallen. Durch die Ortsbeschreibungen konnte ich immer sofort ein Bild vor meinem inneren Auge entstehen lassen, was dafür gesorgt hat, dass ich ab einem gewissen Zeitpunkt komplett in der Geschichte rund um Percy und seine Freunde vertieft war.

Apropos Percy und seine Freunde: Die Charaktere waren ebenfalls richtig toll ausgearbeitet. Ich konnte mich sowohl in Percy, als auch in Annabeth, Nico, Rachel, Grover oder sogar Tyson hineinversetzen, da die Emotionen ziemlich gut rüberkamen. Nur manchmal – gerade zum Ende hin oder wenn er mit Nico gesprochen hat – hat Percy Sprüche rausgehauen, die nicht so klangen, als würde ein 14-Jähriger sie sagen, sondern eher ein weiser alter Mann.

Mein größter Kritikpunkt ist aber die Spannung. Leider konnte mich die Geschichte nämlich erst nach Seite 200 so richtig packen, und auch da war der Nervenkitzel jetzt nicht sooo riesig wie erhofft. Das Ende war dann wieder etwas vorhersehbar, wenn man sich mit der griechischen Mythologie auskennt.

Fazit

Bisher war »Die Schlacht um das Labyrinth« der für mich schwächste Teil der Reihe. Es gab mir zu wenig Witz, Spannung und Wendungen, weshalb das Buch leider nicht mit seinen drei Vorgängern mithalten kann.

Rezension: »Percy Jackson – Im Bann des Zyklopen« von Rick Riordan

Endlich mal wieder ein Buddy-read! Zum neuen Jahr 2021 hatte ich mir vorgenommen, mehr Buddy-reads zu machen, und das klappt bisher ganz gut, nachdem ich im Januar schon einen zu „Two can keep a secret“ hatte. Jetzt habe ich zusammen mit @an_world_na und @nifflers_books den zweiten Teil von Percy Jackson gelesen – und geliebt.


Inhalt

Auch Percys siebtes Schuljahr verläuft alles andere als ruhig: Erst gerät sein bester Freund Grover in die Gewalt eines Zyklopen und dann vergiftet auch noch jemand den Baum der Thalia im Camp der Halbgötter und hebt so dessen magische Kräfte auf. Jetzt kann nur noch das goldene Vlies helfen! Wird es Percy gelingen, Grover und das Camp zu retten?


Bibliografie

Titel: Percy Jackson – Im Bann des Zyklopen
Autor: Rick Riordan
Übersetzung: Gabriele Haefs
Genre: Urban Fantasy
Format: Taschenbuch
Seiten: 336
Verlag: Carlsen
Reihe: Percy Jackson / Bd. 2
ISBN: 978-3-551-31369-0
Sprache: Deutsch


Meine Meinung

Leider habe ich viel zu lange darauf gewartet, diese Reihe endlich weiterzulesen. Der Schreibstil von Rick Riordan zählt zu meinen allerliebsten, denn er ist humorvoll, witzig und vor allem authentisch. So ließ sich das Buch schnell und flüssig lesen, und an einigen Stellen musste ich mir auch ein Schmunzeln verkneifen – was nicht immer möglich war.

Obwohl es jetzt schon etwas länger her ist, seit ich den ersten Teil der Reihe gelesen habe, bin ich schnell wieder in die Geschichte reingekommen. Unter anderem lag das daran, dass mir die Ereignisse aus dem Vorgänger noch relativ gut in Erinnerung waren, auf der anderen Seite aber auch, weil man zwar im zweiten Teil ein bisschen ins kalte Wasser geworfen wird, jedoch auch in Erinnerungen von Percy einige Fragen noch mal beantwortet wurden.

Womit wir bereits bei Percy als Protagonist der Reihe wären. Im letzten Teil war einer meiner Hauptkritikpunkte, dass Percy sich nicht so recht wie ein Junge seines Alters verhalten hat. Das kam mir hier nicht mehr so vor. Er wirkte insgesamt realistischer, und gerade seine Leichtgläubigkeit hat meiner Meinung nach sehr gut zu seinem Alter gepasst – was jetzt nichts Beleidigendes sein soll, aber ich weiß selbst, dass ich in der achten Klasse rückblickend auch so war.

Auch die anderen Charaktere, etwa Annabeth, Grover, Clarisse und Tyson haben mir sehr gut gefallen. Jeder war unterschiedlich von der Persönlichkeit her, was immer wieder frischen Wind in die Geschichte gebracht hat, wenn ein neuer Charakter aufgetaucht ist. Dennoch muss ich leider auch anmerken, dass einige Dinge doch arg ins Lächerliche gezogen wurden. So waren einige Szenen nicht wirklich wichtig für den Handlungsverlauf und wurden einfach nur mit eingefügt, weil … ja, weil eben.

Trotzdem hat es sich an keiner Stelle gezogen, was mir wieder sehr positiv aufgefallen ist. Allerdings muss ich schon zugeben, dass ein paar mehr Seiten dem Buch nicht geschadet hätten; einige Ausführungen und Erklärungen mehr an den richtigen Stellen, dann wäre wirklich fast alles perfekt gewesen.

Die Atmosphäre war einfach klasse. Sie wurde bildgewaltig dargestellt, weshalb ich sofort mitgerissen wurde und das Gefühl hatte, genau wie Percy, Annabeth, Tyson und Clarisse auf dem Meer unterwegs zu sein.

Teilweise war die Handlung aber schon recht vorhersehbar. Ich kenne mich recht gut mit der griechischen Mythologie aus, weshalb ich viele Zusammenhänge schon früh erkannt habe – und dann hat es einfach zu lange gedauert, bis diese auch Percy eingefallen waren.


Fazit

Mir hat „Percy Jackson – Im Bann des Zyklopen“ wirklich gut gefallen und ich werde auf jeden Fall sofort im dritten Teil weiterlesen. Zwar gab es einige Punkte, die mir nicht so zugesagt haben, aber das Buch ist auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung von mir.

Rezension: »Percy Jackson – Der Fluch des Titanen« von Rick Riordan

Da es sich bei dem Buch um den dritten Teil der »Percy Jackson«-Reihe handelt, können in dieser Rezension Spoiler zu vorherigen Bänden auftauchen.


Inhalt

Bei den Göttern des Olymp herrscht Untergangsstimmung, denn die Titanen rüsten zum Krieg! Percy muss unbedingt bis zur Sonnenwende die Göttin Artemis befreien, die in die Klauen der finsteren Mächte geraten ist. Ein Abenteuer, das ihn und seine Freunde den gefährlichsten Kreaturen der griechischen Mythologie gegenübertreten lässt – und tödliche Gefahren birgt. Aber die Titanen haben offensichtlich vergessen, dass Percy mit allen Wassern gewaschen ist. Schließlich ist er der Sohn des Poseidon!


Bibliographische Daten

Titel: Percy Jackson – Der Fluch des Titanen
Autor: Rick Riordan
Übersetzung: Gabriele Haefs
Genre: Urban Fantasy
Format: Taschenbuch
Seiten: 368
Verlag: Carlsen
ISBN (Schuber): 978-3-551313690
Reihe: Percy Jackson / Bd. 5


Meine Meinung

Die »Percy Jackson«-Bücher von Rick Riordan zu lesen, macht einfach Spaß und ist zusätzlich noch mit unglaublich viel Spannung verbunden. Riordans Schreibstil finde ich nach wie vor einfach toll, allein schon deshalb lohnt es sich, die Reihe zu lesen. Ich finde, dieser Mix aus Humor und unterschwelliger Ernsthaftigkeit in einigen Situationen kam sehr gut rüber und hat das Ganze irgendwie zu etwas Besonderem gemacht.

Allerdings, wie man es vielleicht schon von mir erwartet, habe ich auch ein-zwei kleine Kritikpunkte zum dritten Teil dieser weltberühmten Reihe. Und zwar fand ich die Handlung ein wenig zu vorhersehbar, wenn man sich mit der griechischen Mythologie auskennt. Ich würde mich selbst jetzt nicht als Profi in dem Thema ansehen, aber ein bisschen was weiß ich doch, teils einfach durch andere Bücher mit griechischer Mythologie als Fantasy-Element, teils aus dem Lateinunterricht. Ja, in Latein lernt man tatsächlich auch etwas Spannendes! Aber nur manchmal.

Außerdem wirkte die Geschichte auf mich an manchen Stellen einfach zu gestellt. Quasi, als müsste jetzt unbedingt diese eine Reaktion erfolgen, damit die Story ihren Verlauf nehmen kann. Teilweise passte das meiner Meinung nach nicht hundertprozentig zu den Charakteren, wobei das auch wirklich nur an seltenen Stellen im Buch der Fall war.

Ansonsten haben die Charaktere auch in diesem Teil wieder weitestgehend altersgerecht gehandelt, was ich ziemlich gut finde. Mir ist sowohl im ersten »Percy Jackson«-Band als auch in den ersten drei »Harry Potter«-Büchern aufgefallen, dass die Charaktere, insbesondere die Protagonist*innen, oft nicht ihrem Alter entsprechend handeln, reden, etc. Das war im dritten Teil der Reihe rund um Percy Jackson zum Glück nicht der Fall, so konnte ich mich sehr gut auf die Geschichte einlassen und immer wieder ein paar Parallelen zum „echten“ Leben ziehen.


Fazit

Alles in einem würde ich sagen, dass »Percy Jackson – Der Fluch des Titanen« zwar noch Luft nach oben hat, an sich aber auf jeden Fall ein richtig gutes Buch ist, das man auf jeden Fall – genau wie den Rest der Reihe – lesen sollte. Shame on me, dass ich das noch nicht gemacht habe, aber die beiden letzten Teile werden auf jeden Fall bald folgen!

Rezension: »Percy Jackson – Diebe im Olymp« von Rick Riordan

Hey ihr Lieben!

Mit „Percy Jackson – Diebe im Olymp“ breche ich im Rahmen des Adventurer Readathon 2020 auf nach Athen! Und mir hat das Buch tatsächlich besser gefallen als ich erwartet hätte!

Eigentlich hätte ich mir den Percy Jackson Schuber niemals gekauft, wenn meine Freunde und die meiner Schwester mich nicht die ganze Zeit dazu gedrängt hätten. Ich dachte immer, ich wäre für Percy Jackson schon zu alt, genau wie für Harry Potter. Tja, so wie ich mich bei Harry Potter diesbezüglich getäuscht habe, habe ich mich auch bei Percy Jackson getäuscht!


Allgemeine Informationen

Titel: Percy Jackson – Diebe im Olymp
Autor: Rick Riordan
Übersetzung: Gabriele Haefs
Genre: Urban Fantasy
Format: Taschenbuch (Schuber-Exemplar)
Seiten: 448
ISBN (Schuber): 978-3-551313690
Verlag: Carlsen
Reihe: Percy Jackson / Bd. 1
gelesen: 15.07.20 bis 16.07.20


Inhalt

»Ich glaube nicht an Götter«, sagte ich.
»Dann fang lieber schnell damit an«, murmelte Mr D. »Ehe einer von ihnen dich einäschert.«

Percy dachte immer, er sei ein ganz normaler, legasthenischer Junge. Falsch gedacht: Sein Vater ist der Meeresgott Poseidon – und die fiesesten Gestalten der griechischen Mythologie haben Percy ins Visier genommen! Zu seinem Glück gibt es noch andere Halbgottkinder wie ihn, und gemeinsam haben sie eine Chance – vielleicht.


Meine Meinung

Die Gestaltung

Das Cover der Schuber-Ausgabe ist zwar sehr schlicht gehalten, gefällt mir deshalb aber noch besser als die ursprüngliche Auflage. Auch die Farben harmonieren meiner Meinung nach besser miteinander.

Die Innengestaltung ist auch nach meinem Geschmack. Nicht zu viel und nicht zu wenig. Besonders gut finde ich die Kapitelüberschriften, die dort statt Zahlen stehen. Am Anfang fragt man sich noch, was es damit auf sich haben könnte, und hinterher erkennt man, dass sie ziemlich genau den Inhalt des jeweiligen Kapitels wiedergeben.


Der Erzählstil

Nach diesem Buch weiß ich endlich, weshalb so viele von Rick Riordans Schreibstil schwärmen. Zugegeben, das erste Kapitel wirkte auf mich noch ein bisschen holprig, aber danach war ich voll und ganz begeistert.

Denn Rick Rioradns Schreibstil ist sehr humorvoll und vor allem auch flüssig zu lesen. Besonders in Dialogen musste ich oft schmunzeln, weil einige Dialoge zwischen Percy und Annabeth auch Dialoge zwischen mir und meiner jüngeren Schwester hätten sein können. Nichts für ungut, Mila.

Schnell wurde es spannend und besonders gut haben mir die detaillierten Action- und Kampfszenen gefallen, die mich haben mitfiebern lassen. Auch die Unterwelt wurde sehr anschaulich beschrieben – sowohl den Asphodeliengrund als auch die Felder der Bestrafung und den Palast des Hades konnte ich mir bildlich vorstellen.


Die Handlung

Ich kenne viele Bücher, in denen es um griechische Mythologie geht (bspw. Dämonentochter, Götterleuchten und die Götterfunke-Saga, aber auch der Selfpublisher Mythos – Klinge der Freiheit von Joachim Wältermann), und ich fand es ziemlich interessant zu sehen, wo die Gemeinsamkeiten und Unterschiede liegen. Besonders zur Götterfunke-Saga von Marah Woolf gibt es einige Parallelen, wobei sich Marah Woolf wohl eher an den Percy Jackson Büchern orientiert hat als andersherum. Aber ich weiche vom Thema ab.

Dadurch, dass ich bereits recht viel über die griechische Mythologie weiß, weil ich schon viel darüber gelesen und auch für ein eigenes Buch recherchiert habe, kenne ich viele der Götter und Sagengestalten und konnte auch schnell vorhersehen, wer sich bspw. hinter Mr D. versteckt und wer die Göttereltern welcher Kinder sind. Auch die Wendungen am Ende kamen für mich daher nicht ganz so überraschend, da ich sehr schnell eins und eins zusammengezählt habe. Sei es nun, wer der Dieb der Göttersymbole von Zeus und Hades ist oder wer überhaupt erst der Auftraggeber von Ares und dem Dieb ist – beide Plottwists habe ich vorhergesehen, wodurch sich die Spannung ein klein wenig abgeflacht hat.

Dennoch werden die Leser sehr gekonnt in die griechische Mythologie eingeführt, sodass selbst LeserInnen, die sich bisher nicht mit Göttersagen beschäftigt haben, kein Problem haben sollten, die Geschichte zu verstehen. An dieser Stelle fällt mir noch ein, dass der Latein-Unterricht ziemlich unrealistisch dargestellt wurde. Na gut, Mr Brunner ist kein normaler Latein-Lehrer, aber an meiner Schule werden Texte übersetzt und manchmal wird vielleicht auch kurz über die ein oder andere Heldensage gesprochen, aber das wars dann auch schon. Was bin ich froh, dass ich jetzt mein Latinum habe und dieses Kapitel abschließen kann.

Und schon wieder bin ich vom Thema abgewichen. Ich wollte noch sagen, dass viele Kritiker die Geschichte vermutlich albern finden (ich meine, wer denkt sich aus, dass der Olymp im 600. Stockwerk des Empire State Buildings ist?), aber ich finde, genau dieser Humor und diese teilweise schon recht übertrieben dargestellten Details machen das Buch aus.


Die Charaktere

Percy ist mir sofort sympathisch gewesen. Ich habe ihn mit seiner Legasthenie und seinem ADHD sofort in mein Herz geschlossen. Und er hat wirklich unglaubliche Charakterstärken, die er selbst noch nicht erkennt. Dennoch wirkt er nicht übertrieben perfekt, da auch er Schwächen hat, bei denen er noch lernen muss, sie sich einzugestehen.

Na ja, was soll ich noch groß zu Grover sagen? Er ist einfach der Beste! Ich fand es so rührend, wie er sich gemeinsam mit Percy verhalten hat und auch er hat einen Platz in meinem Herzen eingenommen. Auch Annabeth ist eine sehr coole Begleiterin für Percy und erinnert mich mit ihren sarkastischen Kommentaren oft an mich selbst.

Manchmal hatte ich zwar das Gefühl, dass Percy und Annabeth sich nicht wirklich wie 12-jährige Teenies verhalten, aber im Großen und Ganzen blieben auch sie ihrem Alter und Charakter gerecht.


Fazit

Ich bin positiv überrascht, wie gut mir „Percy Jackson – Diebe im Olymp“ gefallen hat. Der Hype hat jetzt auch mich erwischt und ich kann es kaum erwarten, endlich weiterzulesen.


Meine Bewertung

Gestaltung: 4,5/5 ⭐

Erzählstil: 4,5/5 ⭐

Handlung: 4/5 ⭐

Charaktere: 4,5/5 ⭐


Gesamt: 4,5/5 ⭐


Alles Liebe,

Lara

Rückblick: Dezember 2019

Für mich ist der Dezember immer einer der schönsten Monate des ganzen Jahres. Die Weihnachtszeit, die ganzen Geburtstage innerhalb der Familie und von Freunden (meiner natürlich auch), Ferien, Silvester und Plätzchenbacken. Und nicht zu vergessen natürlich die Geschenke, die ich bekomme xD. Auch 2019 war der Dezember wieder ein sehr schöner Monat voller Überraschungen, weshalb ich euch in diesem Beitrag einen kurzen Überblick geben möchte.


Privates

Der Dezember ist in meiner Familie meistens der Monat, wo alle zusammenkommen. Zwar waren in den ersten beiden Wochen noch ein paar Klausuren zu bewältigen (Deutsch, Latein und Musik) sowie eine Leistungsüberprüfung in Sport, aber die habe ich schnell hinter mich bringen können.

Ab dem ersten Dezember fing bei mir aber nicht nur die Vorfreude auf Weihnachten an, sondern auch auf meinen 16. Geburtstag. Der 2019 tatsächlich an einem Freitag, den 13. stattfand. Die Party war für mich ziemlich schön – zusammen mit 15 Freundinnen habe ich ein paar Spiele gespielt, ganz viel gegessen und Spaß gehabt. Am Sonntag darauf war dann das Kaffeetrinken mit meiner Familie. Leider konnten nicht alle kommen, aber das ist im Dezember eben immer so eine Sache, die man nicht ändern kann.

Und dann kamen die Ferien und – natürlich – Weihnachten. Da gehören natürlich viele Geschenke und ein paar Unternehmungen mit der Familie mit dazu. Mit meiner Mutter, ihrem Mann, meiner Schwester, meinen beiden älteren Cousinen und meinem älteren Cousin war ich bei einem Eishockey-Spiel der Kölner Haie gegen Bremerhaven. Zwar kam nicht so viel Stimmung auf, wie ich von einem Heimspiel erhofft hatte, aber das lag wahrscheinlich daran, dass Köln verloren hat. Am zweiten Weihnachtstag ging es dann mit der anderen Seite meiner Familie (also mit meinem Vater, meiner Schwester, meinen jüngeren Cousinen, meinem jüngeren Cousin und deren Vater) zu einem Handball-Spiel nach Lemgo. Das hat mir wahnsinnig gut gefallen, obwohl wir auf der Seite von Erlangen saßen, die verloren haben.

Insgesamt war der Dezember 2019 für mich also ein aufregender und schöner Monat, in dem ich insgesamt über 150 Euro Buchgutscheine und noch einige andere Geschenke bekommen habe.


Buchiges

Neuzugänge

Insgesamt habe ich im Dezember 16 Neuzugänge bekommen. Das ist für meine Verhältnisse schon recht viel, aber dafür, dass ich Geburtstag hatte und Weihnachten war, trotzdem etwas weniger als die letzten Jahre. Dafür habe ich aber auch noch ein Tolino bekommen, was das wieder ausgeglichen hat. Folgende Bücher sind also bei mir eingezogen:

  1. One of us is lying von Karen M. McManus (Geburtstagsgeschenk)
  2. Paper Princess von Erin Watt (Geburtstagsgeschenk)
  3. King’s Legacy – Alles für dich von Amy Baxter (Adventspost von der Lesejury; signiert)
  4. Wer heute lügt, ist morgen tot von Thomas Enger (Geburtstagsgeschenk)
  5. Percy Jackson 1-5 von Rick Riordan; Taschenbuchschuber (durch Einlösen von Gutschein)
  6. Das Schicksal ist ein mieser Verräter von John Green (Wichtelgeschenk)
  7. Layers von Ursula Poznanski (Wichtelgeschenk)
  8. Throne of Glass – Die Erwählte von Sarah J. Maas (Wichtelgeschenk)
  9. Neon Birds von Marie Grasshoff (durch Einlösen von Bonuspunkten auf Lesejury)
  10. We’ll never be apart von Emiko Jean (englische Ausgabe von „Feuerschwester“; Weihnachtsgeschenk)
  11. Das Mädchen im blauen Mantel von Monica Hesse (Weihnachtsgeschenk)
  12. Frau Bovary von Gustave Flaubert (vorinstalliert auf meinem Tolino)
Vier meiner Neuzugänge im Dezember

Lesemonat

Leider habe ich diesen Monat nicht so viele Bücher lesen, wie ich mir erhofft hatte. Das lag vor Allem daran, dass ich „Die Nebel von Avalon“ lesen wollte, aber einige Tage einfach nicht zum Lesen gekommen bin und es dann immer unwahrscheinlicher wurde, dass ich das Buch noch im Dezember beenden würde. Also habe ich mich, kurz nachdem ich die Hälfte des Buches fertig hatte, entschieden, es erst im Januar weiterzulesen und stattdessen mit anderen Büchern weiterzumachen. Diese Bücher sind es letztlich geworden (die Bücher, zu denen ich bereits Rezensionen veröffentlicht habe, sind mit den Rezensionen verlinkt):

  1. Love Letters to the Dead von Ava Dellaira (407 Seiten); 5/5 ⭐
  2. After Moonrise von Gena Showalter und P. C. Cast (316 Seiten); 3,5/5 ⭐
  3. Ein Thron für Schwestern von Morgan Rice (196 Seiten); 1,5/5 ⭐
  4. Das geheime Vermächtnis des Pan von Sandra Regnier (re-read, 414 Seiten); 4,5/5 ⭐
  5. Die dunkle Prophezeiung des Pan von Sandra Regnier (404 Seiten); 4,5/5 ⭐

Ansonsten habe ich im Dezember noch 471/813 Seiten aus „Die Nebel von Avalon“ von Marion Zimmer Bradley gelesen sowie 123/558 Seiten aus „Biss zur Mittagsstunde“ von Stephenie Meyer.


Buchige Geschenke

Ansonsten habe ich im Dezember natürlich noch ein paar buchige Geschenke bekommen, sowohl zu Weihnachten, als auch zum Geburtstag. Unter Anderem das Book Journal vom Carlsen-Verlag; zwei Lampen, die wie aufgeklappte Bücher aussehen; eine Leseecke (bestehend aus einem Sessel, einem Servierwagen und einem kleinen Tisch); einen Workshop für Kreatives Schreiben in Hamburg (der findet am 11. Januar statt) und einen Tolino E-Reader.


Wie war euer Dezember denn so? Habt ihr Bücher geschenkt bekommen? Wie viel konntet ihr lesen?

Eure Lara