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Rückblick: Januar 2020

Der Januar ist immer ein spannender Monat und dieses Mal hatte ich einige Dinge, auf die ich glücklich zurückblicken kann. Im Januar gab es für mich Höhen und Tiefen und weil ich gern ein etwas persönlicheres Verhältnis zu denen habe, die meinen Blog mit Kommentaren, Abonnements und Likes unterstützen und auch zu denen unter euch, die meine Beiträge einfach nur lesen, weil sie euch gefallen, möchte ich euch nicht nur über buchige Dinge erzählen. (Natürlich kommen die aber auch nicht zu kurz!)


Privates

Natürlich geht es mir nach den Weihnachtsferien immer darum, meine Noten aufzubessern, bevor die Zeugnisse verteilt werden. Okay, dieses Halbjahr war mein Zeugnis nicht ganz so zufriedenstellend, aber ich habe mir vorgenommen, es im nächsten Halbjahr besser zu machen und glaube, dass mir das auch gut gelingen wird.

In den ersten beiden Schulwochen hatte ich wie gewöhnlich nach den Ferien ziemlich viel Stress. Es standen nämlich eine Mündliche Prüfung in Englisch, eine Matheklausur und ein Musiktest an, was im Voraus aber immer beängstigender und einschüchternder klingt, als es wirklich ist. Zwar kann ich nicht behaupten, dass ich mit jeder Note, die ich bekommen habe, super zufrieden bin, aber wer kann das schon?

Aber jetzt hab ich erst mal genug von Schule geredet. Ich bin nämlich zwei Tage vor den Zeugnissen endlich meine Zahnspange losgeworden. Der Prozess selbst war zwar keine meiner liebsten Erfahrungen, aber das Ergebnis kann sich auf jeden Fall blicken lassen, und darauf bin ich stolz!

Ein weiteres Highlight im Januar war für mich der Workshop für Kreatives Schreiben, von dem ich euch ja bereits erzählt habe. Dieser hat mich sowohl privat als auch schulisch sehr viel weitergebracht, da ich an nur einem Tag gelernt habe, wie ich es hinbekommen kann, weniger an mir selbst und meinen Ergebnissen zu zweifeln. Ich habe gelernt, dass der Prozess wichtig ist und nicht das, was dabei herauskommt, und dass es in erster Linie darum geht, dass ich zufrieden mit mir selbst bin. Von daher ein großes Dankeschön an meinen Vater für dieses Geburtstagsgeschenk!


Buchiges

Neuzugänge

Insgesamt habe ich im Januar 12 Neuzugänge bekommen bzw. gekauft. Davon waren nur fünf selbstgekauft und alle anderen habe ich nur durch das Einlösen von Gutscheinen bzw. geschenkt bekommen oder aber ausgeliehen, weshalb ich schon sagen muss, dass ich diesen Monat mehr gespart habe als letztes Jahr. Hier ist die Liste mit den Büchern, die bei mir eingezogen sind:

  1. Dämonentochter – Verbotener Kuss von Jennifer L. Armentrout (selbstgekauft)
  2. Shadow Dragon – Die wahre Kaiserin von Kristin Briana Otts (durch Einlösen von Gutschein)
  3. Sturmtochter – Für immer vereint von Bianca Iosivoni (durch Einlösen von Gutschein)
  4. Rebellion – Schattensturm von Jennifer L. Armentrout (durch Einlösen von Gutschein)
  5. Die verborgenen Insignien des Pan von Sandra Regnier (selbstgekauft)
  6. Sturmhöhe von Emily Brontë (selbstgekauft)
  7. The Hate U Give von Angie Thomas (Schullektüre, geschenkt)
  8. Leben des Galilei von Bertolt Brecht (Schullektüre, geschenkt)
  9. Dämonentochter – Verlockende Angst von Jennifer L. Armentrout (selbstgekauft)
  10. Dämonentochter – Verführerische Nähe von Jennifer L. Armentrout (sebstgekauft)
  11. Dämonentochter – Verwunschene Liebe von Jennifer L. Armentrout (ausgeliehen)
  12. Dämonentochter – Verzaubertes Schicksal von Jennifer L. Armentrout (ausgeliehen)

Lesemonat

Beinahe scheint es mir, als wäre ich noch ein bisschen im Dezember-Blues. Ich konnte wieder nicht so viele Bücher lesen, wie ich mir eigentlich erhofft hatte, aber trotzdem bin ich unendlich glücklich, endlich „Die Nebel von Avalon“ beendet zu haben. Das Buch wird zwar wahrscheinlich kein Highlight werden, aber dafür gab es noch andere Bücher, die mir sehr gut gefallen haben. Hier seht ihr die Bücher, die ich gelesen habe; wenn die Rezension bereits veröffentlicht wurde, ist sie auch mit dem Buch verlinkt:

  1. Biss zur Mittagsstunde von Stephenie Meyer (558 Seiten); 3,5/5 ⭐
  2. Die Nebel von Avalon von Marion Zimmer Bradley (813 Seiten); 4/5 ⭐
  3. Die verborgenen Insignien des Pan von Sandra Regnier (361 Seiten); 3,5/5 ⭐
  4. Das Schicksal ist ein mieser Verräter von John Green (333 Seiten); 5/5 ⭐
  5. Biss zum Abendrot von Stephenie Meyer (620 Seiten); 4,5/5 ⭐
  6. Rebellion – Schattensturm von Jennifer L. Armentrout (542 Seiten); 4,5/5 ⭐
  7. Dämonentochter – Verbotener Kuss von Jennifer L. Armentrout (446 Seiten); 4,5/5 ⭐
  8. Das Paket von Sebastian Fitzek (362 Seiten); 5/5 ⭐
  9. Biss zum Ende der Nacht von Stephenie Meyer (789 Seiten); 4,5/5 ⭐

Eigentlich habe ich aus „Biss zur Mittagsstunde“ und „Die Nebel von Avalon“ gar nicht alle Seiten gelesen, da ich die beiden Bücher schon im Dezember angefangen hatte. Das heißt, aus „Biss zur Mittagsstunde“ habe ich insgesamt nur 435/558 Seiten gelesen und aus „Die Nebel von Avalon“ 342/813. Außerdem hab ich noch 38/371 Seiten in meiner Schullektüre „The Hate U Give“ gelesen.

Von den genannten Büchern war „Das Paket“ mein Highlight, und ich kann mir auch gut vorstellen, dass es ein Jahreshighlight wird. Aber wer weiß, was dieses Jahr überhaupt so auf mich zukommt! Mein größter Flop war „Biss zur Mittagsstunde“. Ich weiß, dass ich es nicht schlecht bewertet habe, was daran liegt, dass ich das Buch nicht grottenschlecht fand oder so. Es war vielmehr die Enttäuschung nach dem Lesen, die mich zu dieser Entscheidung gebracht hat. Ich hatte einfach viel mehr erwartet und diese Erwartungen wurden nicht erfüllt.


Statistik

Bücher: 9

Seiten: 4.268

durchschnittliche Bewertung: 4/5 ⭐


Filme & Serien

Ich gucke generell eher weniger Filme oder Serien, weshalb ich auch nur die Netflix-Serie Shadowhunters gesehen habe, die ich aber ziemlich gut fand, wobei mich das Ende der letzten Staffel ein bisschen enttäuscht hat. Ansonsten habe ich mit der Netflix-Serie Vampire Diaries angefangen, wo ich jetzt bei Staffel 2, Folge 7 bin.


Wie lief euer Lesemonat Januar so? Welches war euer absolutes Highlight?

Ich wünsche euch einen schönen neuen Lesemonat Februar!

Eure Lara

Rezension: »Die verborgenen Insignien des Pan« von Sandra Regnier

Nachdem ich mir das Buch gebraucht im Internet bestellt habe, ist es im Januar dann auch endlich mal angekommen (lag wahrscheinlich an dem ganzen Stress der Weihnachtszeit, da hatte die Post ja auch einige Probleme). Na ja, gerade passend, damit ich nach „Die Nebel von Avalon“ direkt eine angefangene Reihe beenden konnte, die ich bereits lieben gelernt habe.

Bei „Die verborgenen Insignien des Pan“ handelt es sich um den 3. Teil der Pan-Trilogie. Daher können Spoiler zu den vorherigen beiden Bänden auftreten.

Zur Rezension von Band 1

Zur Rezension von Band 2


Inhalt

Mein Leben lief eindeutig nicht mehr in geordneten Bahnen. Ich war verlobt mit einem Halbelf. Zwangsläufig verlobt.

Auszug aus „Die verborgenen Insignien des Pan“ von Sandra Regnier

Eigentlich sollte sich Felicity ja glücklich schätzen. Nicht nur scheinen plötzlich sämtliche Jungs aus ihrer Schule an ihr interessiert zu sein, sie ist auch bereits mit Leander FitzMor, dem bestaussehendsten Typen Londons, verlobt. Leider ist die Verlobung aber schon vor Jahrhunderten arrangiert worden und keiner hat sie dabei nach ihrer Meinung gefragt. Zu allem Überfluss spitzt sich auch die Lage in der Anderwelt zu und wieder hängt alles von Felicity ab. Nur sie kann die für die Elfen so wichtigen Insignien finden, muss dafür aber ziemlich durch die Zeit reisen …


Allgemeine Informationen

Titel: Die verborgenen Insignien des Pan

Autorin: Sandra Regnier

Genre: Urban Fantasy

Format: Taschenbuch

Seiten: 361

Verlag: Carlsen

Reihe / Band: Pan-Trilogie / Band 3

gelesen: 16.01.20 bis 17.01.20


Über die Autorin

Sandra Regnier ist in der Vulkaneifel geboren und aufgewachsen. Nach der Schule und einer Ausbildung zur Beamtin wollte sie lange nach Frankreich. Stattdessen heiratete sie einen Mann mit französischem Nachnamen und blieb zu Hause. Heute ist Sandra Regnier selbstständig und versteht es, den schönen Dingen des Lebens den richtigen Rahmen zu geben. Das umfasst sowohl alles, was man an die Wand hängen kann, als auch die Geschichten, die ihrer Fantasie entspringen.

Quelle: Carlsen-Verlag


Meine Meinung

Das Cover

Leider muss ich zugeben, dass mir das Cover des dritten Bandes am wenigsten von allen Covern der Reihe gefällt. Aber ich bin generell eher weniger ein Fan von orangefarbenen oder gelben Büchern, daran kann es also auch liegen. Abgesehen von der Farbe habe ich aber nichts am Cover auszusetzen. Es passt zu den anderen Büchern der Trilogie und dementsprechend kann ich da nicht so viel gegen sagen.

Das Schloss im Hintergrund passt perfekt zur Geschichte, da Felicity in diesem Band ja ziemlich häufig in der Zeit springt. Es wirkt beinahe wie einer der Schauplätze der Story, aber da möchte ich nicht zu viel verraten und spoilern, weshalb ich es erst einmal dabei belasse.


Der Erzählstil

Sandra Regnier hat einen unfassbar anschaulichen Schreibstil, der perfekt zur Protagonistin Felicity passt. Felicity ist sehr sarkastisch und hat einen ziemlich schwarzen Humor, und dementsprechend humorvoll ist das Buch auch geschrieben. Trotzdem wirkt es nicht übertrieben, da es zwischendurch sowohl emotionale und spannende, als auch traurige und ernste Momente gab, wodurch alles unter einen Hut gebracht wurde, was eine gute Geschichte ausmacht. Die Wortwahl von Sandra Regnier ist sehr treffend, da sie deutlich macht, wie die unterschiedlichen Charaktere in welchem Jahrhundert, das Felicity durch ihre Zeitsprünge kennenlernt, sprechen und sich verhalten.

Leider kam es mir in den romantischeren Szenen allerdings mehr so vor, als würde die Autorin es nicht lange aushalten, dies auch so zu beschreiben, dass der Leser die Gefühle richtig nachvollziehen kann. Da ging mir alles zu schnell, was leider ein Kritikpunkt ist, den ich nicht missachten kann, da er mich wirklich gestört hat.


Die Handlung

Fangen wir mal von vorne an, denn ehrlich gesagt muss ich gerade selbst ein bisschen Ordnung in meine Gedanken schaffen. Ich hab das Buch gerade erst beendet und bin schon dabei, die Rezension zu schreiben … Das ist mir zuletzt passiert, als ich … ach was, das ist noch nie so gewesen, zumindest nicht bei mir.

Also, ich fand es sehr gut, dass Sandra Regnier mich als Leserin von Anfang an wieder in die Welt rund um Felicity und Lee hat eintauchen lassen. Ich wurde nicht sofort überrannt mit neuen Entdeckungen, sondern bekam erst noch ein bisschen Zeit, um die Geschehnisse aus dem letzten Band auf mich wirken zu lassen und sie zu verdauen. Und das war nach dem fiesen Cliffhanger auch wirklich nötig.

Ich möchte nicht zu viel verraten, was passiert. Deshalb sage ich jetzt „nur“, dass mir das Buch von der Handlung her ganz gut gefallen hat, jedoch nicht ganz so gut wie die beiden Vorgänger. Ich glaube, das lag vor Allem an der Geschichte mit den Drachen. Ich hätte mir gewünscht, mehr Zeit zu haben, die Drachenkinder kennenzulernen und besser zu verstehen, aber die habe ich leider nicht bekommen. Stattdessen kamen ständig neue Dinge auf Felicity zu, und irgendwann war mir fast schwindelig von den vielen neuen Informationen, die nur so auf mich eingeprasselt sind, während Felicity sie alle ganz locker hingenommen hat. Keine Hysterie mehr, wenn etwas total Schockierendes über sie offenbart wird, sondern einfach nur ein Schulterzucken. Okay, das ist jetzt vielleicht ein bisschen übertrieben, aber manchmal hatte ich schon das Gefühl, dass die Autorin einfach nur noch schnell die ganzen Handlungsstränge auflösen möchte, ohne Felicity wirklich darin einzubinden.

Insgesamt war die Handlung des dritten Teils aber trotzdem nicht schlecht. Es gab viele unerwartete Wendungen, sowie am Ende einen ziemlich heftigen Plot-Twist, der mich total überrumpelt hat. Wirklich, mit dem Ende, so wie es war, hätte ich niemals gerechnet.


Die Charaktere

Felicity ist mir in diesem Teil der Reihe leider nicht mehr ganz so sympathisch gewesen wie in den vorherigen. Das lag vor allem daran, dass sie einen Teil ihrer Willensstärke aufgegeben hat. Trotzdem musste ich bei einigen Dingen, die sie gesagt oder getan hat, das eine oder andere Mal schmunzeln oder gar grinsen, weil Felicity einfach genau den gleichen Humor hat wie ich. Das hat den Verlust ihrer Willensstärke beinahe schon wieder gutgemacht. Glücklicherweise bleibt sie aber trotzdem ein sehr authentischer und meiner Meinung nach wirklich starker Charakter. Sie ist nicht so heldenhaft und unfehlbar wie viele andere Helden in Büchern, denn sie ist so wie du und ich und das hat sie sehr real wirken lassen.

Lee konnte ich in diesem Teil immer besser verstehen und er ist wirklich ein toller Charakter, bei dem ich froh bin, dass ich ihn „kennenlernen“ durfte. Trotz seiner Elfenherkunft durch seinen Vater ist er ziemlich menschlich und es hat mich besonders berührt, als er über seine Mutter ausgepackt hat.

Ciaran blieb für mich die ganze Zeit über undurchschaubar, noch viel mehr als Lee. Zwar bin ich der Meinung, dass er besser aussieht als Lee, aber trotzdem kann ich froh sein, dass nicht er derjenige ist, der Felicity umgarnt und mit dem sie verlobt ist. Seine Eröffnung im zweiten Teil, dass er ein Drachenkind ist, hat einen großen Stellenwert in der Geschichte, aber die Tatsache, dass er nicht bloß ein Halbelf ist, hat ihn mir nicht gerade durchschaubarer gemacht.

Lees Cousin Eamon bekam nur wenige Auftritte, und über ihn werde ich wahrscheinlich niemals wirklich viel erfahren. Ich wusste die ganze Reihe über schon nicht, was ich von ihm halten soll, aber das finde ich überhaupt nicht schlecht, weil ich einfach glaube, dass es zu seinem Charakter und zu seiner Art passt und dazugehört.


Fazit

„Die verborgenen Insignien des Pan“ von Sandra Regnier ist der krönende Abschluss der Pan-Trilogie, der aber von der Handlung her leider nicht ganz an die anderen beiden Bände der Reihe herankam.


Meine Bewertung

Cover: 3/5 ⭐

Erzählstil: 4/5 ⭐

Handlung: 3/5 ⭐

Charaktere: 4/5 ⭐


Gesamt: 3,5/5 ⭐


Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich persönlich erwarte von einem Finale immer etwas ganz Besonderes. Es sollte die anderen Bände an Spannung, Emotionen und Ernsthaftigkeit bei weitem übertreffen, aber leider war das hier nicht der Fall … Welches Finale hat euch diesbezüglich zuletzt enttäuscht?

Eure Lara

Rezension: »Die dunkle Prophezeiung des Pan« von Sandra Regnier

Und wie jeden Sonntag bisher gibt es auch heute wieder eine Rezension für euch. Und zwar habe ich am vorletzten Tag im Dezember den zweiten Teil der Pan-Trilogie von Sandra Regnier gelesen und möchte ihn euch heute gerne vorstellen.

Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei dem Buch um den zweiten Teil der Pan-Trilogie, weshalb die Rezension Spoiler zum ersten Band enthalten kann.

zur Rezension von Band 1

zur Rezension von Band 3


„Du bist die Prophezeite. Sie können dich nicht einfach hinrichten.“

Ich horchte auf. „Hinrichten?“, quiekte ich.

Auszug aus „Die dunkle Prophezeiung des Pan“ von Sandra Regnier

Es ist wirklich nicht leicht, die Auserwählte der Elfenwelt zu sein, wie Felicity Morgan täglich feststellen muss. Schon gar nicht, als sie plötzlich unter Mordverdacht steht und der Elfenkönig persönlich hinter ihr her ist. Da ist es doch manchmal gar nicht so schlecht, Leander FitzMor, den attraktiven Elfen, an seiner Seite zu haben, auch wenn sich Felicity seiner Absichten nie wirklich sicher ist. Nur leider kann sogar er ihr nicht mehr weiterhelfen, als sie plötzlich im Versailles des achtzehnten Jahrhunderts erwacht …


Allgemeine Informationen

Titel: Die dunkle Prophezeiung des Pan

Autorin: Sandra Regnier

Genre: Urban Fantasy

Format: Taschenbuch

Seiten: 404

Verlag: Carlsen

Reihe / Band: Pan-Trilogie / Band 2

gelesen: 30.12.19


Meine Meinung

Das Cover

Da ich nicht so ein großer Fan von lila oder violett bin (außer es ist wie Lavendel xD), gefällt mir das Cover von diesem Teil nicht ganz so gut. Trotzdem ist es immer noch sehr geheimnisvoll sowie mysteriös und macht neugierig auf die Geschichte, zumal es ja der zweite Teil einer fantastischen Reihe ist (soweit ich das bisher beurteilen kann). Mir gefällt außerdem, dass das Cover sehr gut zum ersten Teil passt, da es kein unterschiedliches Design gibt, wenn man mal vom Titel und der Farbe absieht.


Der Erzählstil

Wie auch schon im ersten Teil konnte mich der Schreibstil von Sandra Regnier sofort mitreißen. Dadurch, dass es aus der Sicht von Felicity geschrieben wurde, war auch eine gehörige Portion schwarzer Humor dabei, was mich sehr an mich selbst und meine Gedanken beim Lesen erinnert hat, wodurch ich wirklich sehr viel Spaß hatte.

Es gab zwischendurch immer wieder Spannungen, die entstanden sind, aber auch viele Gefühle und Emotionen, die selbst den Leser erreichen konnten.


Die Handlung

An der Handlung von diesem Band habe ich eigentlich überhaupt nichts auszusetzen. Ich bin anfangs sehr gut in die Story reingekommen, weil es fast direkt nach dem ersten Teil weiterging und wie in jedem guten Nachfolge-Band einer Reihe wurden zwischendurch auch noch mal einige Dinge erklärt, die im ersten Band herausgefunden wurden, aber das war nie langweilig, weshalb es mich überhaupt nicht gestört hat.

Ich habe deutlich sehen können, dass sich ein klarer roter Faden durch die gesamte Geschichte gezogen hat und das hat eindeutig für eine große Spannung gesorgt, die sich langsam aufgebaut hat und sich beim Höhepunkt der Story endlich entladen hat.

Ebenfalls sehr gut gefallen hat mir die Tatsache, dass ich als Leser zwischendurch Vorahnungen hatte, was einige Geheimnisse, die Felicity noch herausfinden musste, angeht, und diese Vorahnungen letztendlich komplett falsch waren, sodass es einige unerwartete Wendungen gab, die mich richtig umgehauen haben.


Die Charaktere

Felicity fand ich in diesem Band ebenfalls wieder sehr sympathisch, allerdings habe ich schon gesehen, wie sehr sie sich seit ihrer Begegnung mit Lee verändert hat. Das ist ja dann auch ihren Freunden aufgefallen, was mich sehr an meine eigenen Freundinnen erinnert hat, die sicherlich an einigen Stellen genauso reagiert hätten wie Phyllis, Nicole, Ruby und Co.

Leider war Lee ja nicht die ganze Zeit im Buch wirklich „anwesend“, weil ihm ja etwas „passiert“ ist (ich werde nicht verraten, worum es geht!), weshalb ich leider nicht mehr über ihn herausfinden konnte. Dafür haben Ciaran und Eamon endlich mal mehr Aufmerksamkeit bekommen und ich kann Eamon tatsächlich immer noch nicht so ganz einschätzen, ebenso wenig wie Oberon.

Ich finde Felicitys Charakter ziemlich bemerkenswert, weil sie sich nicht an der Nase herumführen lässt und trotzdem so loyal zu ihren Freunden ist, wie es nur wenige sind.

Aus diesen Gründen bin ich sehr gespannt, wie die Geschichte zwischen Felicity und Lee weitergeht.


Fazit

Der zweite Band der Pan-Trilogie steht dem ersten in nichts nach. Es war ein großes Lesevergnügen und es hat mir sehr viel Spaß bereitet, gemeinsam mit Felicity mehr über das Geheimnis der Elfen herauszufinden.


Bewertung

Cover: 3,5/5 ⭐

Erzählstil: 5/5 ⭐

Handlung: 4,5/5 ⭐

Charaktere: 5/5 ⭐


Gesamt: 4,5/5 ⭐


Habt ihr die Pan-Trilogie schon gelesen? Wie fandet ihr den zweiten Teil und welcher Teil ist euer liebster?

Eure Lara

Rezension: »Das geheime Vermächtnis des Pan« von Sandra Regnier

Dieses Buch habe ich kurz vor Silvester zum zweiten Mal gelesen. Eigentlich bin ich kein großer Freund von re-reads, aber weil ich den zweiten Band bereits in meinem Regal stehen habe, jedoch nicht mehr wirklich wusste, was im ersten Band passiert, hab ich mich dazu entschieden, das Buch noch einmal zu lesen, und bei dieser Gelegenheit kann ich auch gleich eine Rezension dazu verfassen.

Bei dem Buch handelt es sich um den ersten Teil der Pan-Trilogie von Sandra Regnier, weshalb es keine Spoiler geben wird.

Zur Rezension von Band 2

Zur Rezension von Band 3


„Heißt du tatsächlich City?“

„Natürlich nicht. Meine Freunde nennen mich Felicity. Felicity Morgan.“

Er sah mich so erschüttert an, als hätte ich gesagt, ich wäre die Prinzessin von Wales.

Auszug aus „Das geheime Vermächtnis des Pan“ von Sandra Regnier

Felicity Morgan ist nicht gerade das, was sich die Elfenwelt unter ihrer prophezeiten Retterin vorgestellt hat. Sie ist gerade mal achtzehn, trägt eine Zahnspange und arbeitet abends in einem heruntergekommenen Pub. Leander FitzMor hingegen, der Neue an Felicitys Schule, ist der wohl bestaussehendste Typ Londons. Ein klarer Frauenschwarm und damit ganz sicher nicht Felicitys Typ. Merkwürdig ist nur, dass dieser so anziehend nach Moos riechende Junge einfach nicht mehr von ihrer Seite weichen will …


Allgemeine Informationen

Titel: Das geheime Vermächtnis des Pan

Autorin: Sandra Regnier

Genre: Urban Fantasy

Format: TAschenbuch

Seiten: 414

Verlag: Carlsen

Reihe / Band: Pan-Trilogie / Band 1

gelesen: 29.12.19 bis 30.12.19


Meine Meinung

Das Cover

Dadurch, dass das Cover eine so schöne Farbe hat und dass es so mysteriös und geheimnisvoll wirkt, war es wohl mitunter ein Coverkauf (mal abgesehen davon, dass meine Freundin mir das Buch empfohlen hat). Alles wirkt irgendwie alt, aber trotzdem modern und lässt einen nur Vermuten, worum es tatsächlich im Buch geht.

Insgesamt gefällt mir das Cover wirklich sehr gut; ich habe daran nichts auszusetzen.


Der Erzählstil

Natürlich habe ich das Buch schon einmal gelesen, aber mir war ein Großteil einfach nicht mehr in Erinnerung. Beispielsweise der unglaubliche Schreibstil von Sandra Regnier! Alles ist sehr humorvoll und mit einer großen Portion Sarkasmus geschrieben (was natürlich auch den Charakter der Protagonistin unterstreicht), sodass es beim Lesen nie langweilig wurde. Außerdem blieb es durchweg spannend, obwohl ich das Buch bereits einmal gelesen habe (na gut, ich konnte mich halt an kaum etwas noch erinnern).

Nur zwei kleine Dinge haben mich im ganzen Buch am Erzählstil gestört, und zwar wurde nämlich zwei mal der letzte Buchstabe bei einem Wort vergessen, aber das ist jetzt wahrscheinlich wirklich Meckern auf höchstem Niveau.


Die Handlung

Besonders am Anfang hat die Handlung mich überzeugen können. Ich finde es gut, dass sich Felicity und Lee nicht sofort kennengelernt haben und auch, dass Felicity ihren Prinzipien treugeblieben ist, als auf den nächstbesten Typen reinzufallen. Ich konnte die Handlungsweisen von jedem Charakter gut verstehen und insgesamt war alles sehr verständlich beschrieben. Es gab auch einige sehr spannende Momente und einige, in denen ich Lee gerne ans Ende der Welt verbannt hätte, obwohl er eigentlich keine andere Wahl hatte. Also ja: Gefühlsdrama und eine große Portion Spannung waren in diesem Buch auf jeden Fall dabei und sind nicht zu kurz gekommen.


Die Charaktere

Felicity ist mir eine unglaublich sympathische Protagonistin gewesen. Mit ihrer scharfen Zunge und ihrem (ziemlich schwarzen) Humor hat sie mich an mich selbst erinnert. Und falls einige Leser vielleicht glauben, ihre Minderwertigkeitskomplexe wären nervig, ich fand es überhaupt nicht so. Ich denke, jedes Mädchen oder jede junge Frau in dem Alter hat solche Gedanken, wenn auch nicht so ausgeprägt wie bei Felicity, aber die muss sich wegen ihrer äußeren Erscheinung ja auch ziemlich miese Sprüche gefallen lassen. Außerdem hat sie sich nicht von Lee beeindrucken lassen und spannt ihn brutal auf die Folter, wodurch ich einige Male grinsen oder zumindest schmunzeln musste.

„Wenn du dich selber als Loser bezeichnest, kannst du nicht erwarten, dass die anderen dich akzeptieren.“

„Das geheime Vermächtnis des Pan“ von Sandra Regnier, Seite 64

Lee war anfangs noch überhaupt nicht zu durchschauen. Natürlich wusste ich schon, was er ist, weil ich das Buch schon einmal gelesen hatte, aber ich hatte vergessen, was er alles kann. Hier will ich nicht weiter ins Detail gehen, um nicht zu spoilern. Er war mir sympathisch, aber auch irgendwie unheimlich, und da ging es mir wahrscheinlich genau so wie Felicity.

Der Star Club ist die typische Ansammlung von zickigen Mädchen, die es wahrscheinlich auf jeder Schule in jedem Land gibt. Es gibt immer welche, die selbst behaupten, sie wären die Coolen und dann andere runtermachen, weil sie anders sind. Diese Gruppe hat mich ziemlich aufgeregt während des Lesens, aber trotzdem gehört sie unwiderruflich zur Geschichte dazu.

Felicitys Freundeskreis, bestehend aus Jayden, Corey, Ruby, Nicole und Phyllis (ich hoffe, ich habe niemanden vergessen) hat mich an meinen eigenen Freundeskreis erinnert. Jeder Charakter ist unterschiedlich, was schwierig zu erreichen ist, wenn es so viele auf einmal sind, weshalb die Autorin allein dafür schon ein ziemlich großes Dankeschön verdient, da das Lesen durch diese Personen einfach viel mehr Spaß gemacht hat.


Fazit

Obwohl ich „Das geheime Vermächtnis des Pan“ nun schon zum zweiten Mal gelesen habe, konnte es mich erneut vollends begeistern. Ich habe kaum Kritikpunkte und hatte sehr großen Spaß beim Lesen.


Bewertung

Cover: 5/5 ⭐

Erzählstil: 4,5/5 ⭐

Handlung: 5/5 ⭐

Charaktere: 5/5 ⭐


Gesamt: 4,5 ⭐


Lest ihr zwischendurch Bücher zweimal? Ich muss sagen, dass es sich bei diesem hier wirklich gelohnt hat und ich bin froh, dass ich jetzt mit dem noch vollständigen Wissen aus Band 1 in den zweiten starten kann!

Eure Lara

Rückblick: Dezember 2019

Für mich ist der Dezember immer einer der schönsten Monate des ganzen Jahres. Die Weihnachtszeit, die ganzen Geburtstage innerhalb der Familie und von Freunden (meiner natürlich auch), Ferien, Silvester und Plätzchenbacken. Und nicht zu vergessen natürlich die Geschenke, die ich bekomme xD. Auch 2019 war der Dezember wieder ein sehr schöner Monat voller Überraschungen, weshalb ich euch in diesem Beitrag einen kurzen Überblick geben möchte.


Privates

Der Dezember ist in meiner Familie meistens der Monat, wo alle zusammenkommen. Zwar waren in den ersten beiden Wochen noch ein paar Klausuren zu bewältigen (Deutsch, Latein und Musik) sowie eine Leistungsüberprüfung in Sport, aber die habe ich schnell hinter mich bringen können.

Ab dem ersten Dezember fing bei mir aber nicht nur die Vorfreude auf Weihnachten an, sondern auch auf meinen 16. Geburtstag. Der 2019 tatsächlich an einem Freitag, den 13. stattfand. Die Party war für mich ziemlich schön – zusammen mit 15 Freundinnen habe ich ein paar Spiele gespielt, ganz viel gegessen und Spaß gehabt. Am Sonntag darauf war dann das Kaffeetrinken mit meiner Familie. Leider konnten nicht alle kommen, aber das ist im Dezember eben immer so eine Sache, die man nicht ändern kann.

Und dann kamen die Ferien und – natürlich – Weihnachten. Da gehören natürlich viele Geschenke und ein paar Unternehmungen mit der Familie mit dazu. Mit meiner Mutter, ihrem Mann, meiner Schwester, meinen beiden älteren Cousinen und meinem älteren Cousin war ich bei einem Eishockey-Spiel der Kölner Haie gegen Bremerhaven. Zwar kam nicht so viel Stimmung auf, wie ich von einem Heimspiel erhofft hatte, aber das lag wahrscheinlich daran, dass Köln verloren hat. Am zweiten Weihnachtstag ging es dann mit der anderen Seite meiner Familie (also mit meinem Vater, meiner Schwester, meinen jüngeren Cousinen, meinem jüngeren Cousin und deren Vater) zu einem Handball-Spiel nach Lemgo. Das hat mir wahnsinnig gut gefallen, obwohl wir auf der Seite von Erlangen saßen, die verloren haben.

Insgesamt war der Dezember 2019 für mich also ein aufregender und schöner Monat, in dem ich insgesamt über 150 Euro Buchgutscheine und noch einige andere Geschenke bekommen habe.


Buchiges

Neuzugänge

Insgesamt habe ich im Dezember 16 Neuzugänge bekommen. Das ist für meine Verhältnisse schon recht viel, aber dafür, dass ich Geburtstag hatte und Weihnachten war, trotzdem etwas weniger als die letzten Jahre. Dafür habe ich aber auch noch ein Tolino bekommen, was das wieder ausgeglichen hat. Folgende Bücher sind also bei mir eingezogen:

  1. One of us is lying von Karen M. McManus (Geburtstagsgeschenk)
  2. Paper Princess von Erin Watt (Geburtstagsgeschenk)
  3. King’s Legacy – Alles für dich von Amy Baxter (Adventspost von der Lesejury; signiert)
  4. Wer heute lügt, ist morgen tot von Thomas Enger (Geburtstagsgeschenk)
  5. Percy Jackson 1-5 von Rick Riordan; Taschenbuchschuber (durch Einlösen von Gutschein)
  6. Das Schicksal ist ein mieser Verräter von John Green (Wichtelgeschenk)
  7. Layers von Ursula Poznanski (Wichtelgeschenk)
  8. Throne of Glass – Die Erwählte von Sarah J. Maas (Wichtelgeschenk)
  9. Neon Birds von Marie Grasshoff (durch Einlösen von Bonuspunkten auf Lesejury)
  10. We’ll never be apart von Emiko Jean (englische Ausgabe von „Feuerschwester“; Weihnachtsgeschenk)
  11. Das Mädchen im blauen Mantel von Monica Hesse (Weihnachtsgeschenk)
  12. Frau Bovary von Gustave Flaubert (vorinstalliert auf meinem Tolino)
Vier meiner Neuzugänge im Dezember

Lesemonat

Leider habe ich diesen Monat nicht so viele Bücher lesen, wie ich mir erhofft hatte. Das lag vor Allem daran, dass ich „Die Nebel von Avalon“ lesen wollte, aber einige Tage einfach nicht zum Lesen gekommen bin und es dann immer unwahrscheinlicher wurde, dass ich das Buch noch im Dezember beenden würde. Also habe ich mich, kurz nachdem ich die Hälfte des Buches fertig hatte, entschieden, es erst im Januar weiterzulesen und stattdessen mit anderen Büchern weiterzumachen. Diese Bücher sind es letztlich geworden (die Bücher, zu denen ich bereits Rezensionen veröffentlicht habe, sind mit den Rezensionen verlinkt):

  1. Love Letters to the Dead von Ava Dellaira (407 Seiten); 5/5 ⭐
  2. After Moonrise von Gena Showalter und P. C. Cast (316 Seiten); 3,5/5 ⭐
  3. Ein Thron für Schwestern von Morgan Rice (196 Seiten); 1,5/5 ⭐
  4. Das geheime Vermächtnis des Pan von Sandra Regnier (re-read, 414 Seiten); 4,5/5 ⭐
  5. Die dunkle Prophezeiung des Pan von Sandra Regnier (404 Seiten); 4,5/5 ⭐

Ansonsten habe ich im Dezember noch 471/813 Seiten aus „Die Nebel von Avalon“ von Marion Zimmer Bradley gelesen sowie 123/558 Seiten aus „Biss zur Mittagsstunde“ von Stephenie Meyer.


Buchige Geschenke

Ansonsten habe ich im Dezember natürlich noch ein paar buchige Geschenke bekommen, sowohl zu Weihnachten, als auch zum Geburtstag. Unter Anderem das Book Journal vom Carlsen-Verlag; zwei Lampen, die wie aufgeklappte Bücher aussehen; eine Leseecke (bestehend aus einem Sessel, einem Servierwagen und einem kleinen Tisch); einen Workshop für Kreatives Schreiben in Hamburg (der findet am 11. Januar statt) und einen Tolino E-Reader.


Wie war euer Dezember denn so? Habt ihr Bücher geschenkt bekommen? Wie viel konntet ihr lesen?

Eure Lara