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Rezension: »Redemption – Nachtsturm« von Jennifer L. Armentrout

Und endlich mal wieder ein Buch von JLA! Wobei ich mir im Nachhinein nicht sicher bin, ob es so schlau war, »Redemption« jetzt schon zu lesen, weil ich jetzt noch ewig und drei Tage bis zum vierten Teil der Reihe warten muss … Aber gut, ich hab es ja jetzt gelesen und werde die Wartezeit schon irgendwie überstehen – mit viel Glück^^

Da es sich bei dem Buch um den dritten Teil der »Revenge«-Reihe handelt und diese ein Sequel zur »Obsidian«- bzw. »Lux«-Reihe darstellt, treten in dieser Rezension Spoiler zu beiden Reihen auf – über den dritten Teil explizit schreibe ich aber ganz ohne Spoiler.


Inhalt

Einst war Evie ein normales Mädchen mit einem normalen Leben – dachte sie. Doch jetzt kennt sie die Wahrheit. Und sie weiß, dass sie es schaffen muss, ihre Fähigkeiten zu kontrollieren. Denn sonst wird sie zum Risiko für alle, die sich in Zone 3 verstecken, nicht zuletzt für Luc, den gefährlichen – und gefährlich attraktiven – Origin an ihrer Seite. Luc würde alles tun, um Evie zu schützen. Lügen. Verhandeln. Betteln. Töten. Aber es gibt Umstände, die selbst er nicht absehen kann, und so führt der Weg Evie und ihn mitten hinein in die Schatten einer stürmischen Nacht.

Heiß, heißer, Luc! Auch in Band 3 der Spin-off-Serie »Revenge« lässt Jennifer L. Armentrout die Funken sprühen in der faszinierenden Welt von »Obsidian«.

(Quelle: Klappentext)


Bibliographische Daten

Titel: Redemption – Nachtsturm
Autorin: Jennifer L. Armentrout
Übersetzung: Anja Malich
Genre: Urban Fantasy
Format: Hardcover
Seiten: 607
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3-551-58403-8
Preis: 23,99 €
Reihe: Revenge / Bd. 3

Erster Satz: »Jason Dasher.«


Meine Meinung

Es ist schon über ein Jahr her, seit ich »Rebellion – Schattensturm«, den zweiten Teil der »Revenge«-Reihe, gelesen habe. Umso erfreulicher fand ich es, dass in den ersten Kapiteln die Geschehnisse aus den vorherigen Teilen zusammengefasst wurden, da ich so einen einfacheren Start in die Geschichte selbst hatte. An die grundlegenden Dinge konnte ich mich zwar noch erinnern, aber einiges war mir dann eben doch nicht mehr so ganz präsent. Beispielsweise, dass Evie und Luc in »Rebellion – Schattensturm« zusammen mit einigen anderen Lux, Hybriden, Origins und Menschen in Zone 3, der abgeriegelten Stadt Columbia, untergekommen sind, um sich vor Daedalus zu verstecken. Diesbezüglich wurde mir der Start in das Buch also auf jeden Fall schon mal erleichtert.

Nach dieser kleinen Einführung hat sich die Geschichte dann aber doch ein klein wenig gezogen, was ich irgendwie schade fand. Danach ging es aber schnell bergauf, es gab Twists und Höhepunkte, und dabei immer Spannung und Nervenkitzel. Klar, nicht in jedem einzelnen Kapitel gab es richtige Action, aber ich konnte trotzdem deutlich spüren, wie sich die Lage immer weiter zugespitzt hat. Na ja, und das Ende war ja mal oberfies. Wäre doch bloß der vierte Teil schon erschienen, dann könnte ich direkt darin weiterlesen und erfahren, wie es denn jetzt mit Luc und Evie weitergeht!

Ab der zweiten Hälfte gab es immer öfter kleine Tippfehler, und das bei steigender Spannung, was mich ein bisschen aus dem Lesefluss gebracht hat. Zwar waren das alles keine allzu dramatischen Fehler, aber sie waren trotzdem da, leider. Ansonsten fand ich einige Formulierungen manchmal ein bisschen merkwürdig, aus denen bin ich teilweise einfach nicht schlau geworden … Genau wie ich es einfach nicht mag, wenn anstelle eines Fragezeichens ein Punkt gesetzt wird.

Die Charaktere waren aber einfach nur toll! Evie und Luc sind wirklich toll zusammen, beide haben ihre Macken, aber zusammen bilden sie einfach ein unglaubliches Team. Na ja, und die Auftritte von einigen altbekannten Personen fand ich auch toll, beispielsweise Daemon und Kat, Dee und Archer, Dawson und Bethany, usw. Sogar Serena und Hunter sind irgendwann aufgekreuzt, aus deren Sicht ja »Dunkelglanz – Obsession« geschrieben ist. Tja, und zum Ende hin kamen dann noch zwei ganz überraschende Neuankömmlinge in die Zone, womit ich keinesfalls gerechnet hätte – und auf deren Schicksal ich schon sehr gespannt bin!

Zum Schreibstil muss ich aber natürlich auch noch ein paar lobende Worte loswerden. Ich bin – wie einige von euch sicherlich bereits mitbekommen haben – großer Fan von Jennifer L. Armentrout und würde jedes ihrer Bücher kaufen, ohne vorher auf den Klappentext geguckt zu haben. Mitschuld an dieser Obsession ist mitunter dieser ganz eigene Humor, der in jedem ihrer Bücher Platz bekommt. Und auch in »Redemption – Nachtsturm« gab es wieder ganz tolle Dialoge, Gedankengänge, Vergleiche, Schlagabtäusche, Streitereien und Kommentare, die mich teilweise haben auflachen lassen – was ein bisschen komisch war, wenn ich nicht allein im Zimmer war. Gleichzeitig sind aber natürlich auch Emotionen wie Trauer, Wut, Schmerz, Hass, Liebe und Freundschaft super rübergekommen, es war wirklich eine Achterbahnfahrt der Gefühle!

Fazit

»Redemption – Nachtsturm« ist meiner Meinung nach ein mehr als würdiger Nachfolger von »Rebellion – Schattensturm« (Band 2) und »Revenge – Sternensturm« (Band 1). Ich habe mitgefiebert und -gefühlt und wurde mehr als nur einmal überrascht!

Rezension: »Dunkelglanz – Obsession« von Jennifer L. Armentrout

Hallo ihr Lieben!

Damit habe ich schon 98 von meinen vorgenommenen 100 Büchern im Jahr 2020 geschafft! Es sind noch drei Tage im Dezember, in denen ich Zeit habe, die letzten zwei Bücher zu lesen, die mir noch fehlen, aber das werde ich auch noch schaffen – ich glaube an mich!

„Dunkelglanz“ lag schon eine Weile auf meinem SuB, und zu Unrecht, wie bei den meisten Büchern, die auf meinem SuB lagen oder noch immer liegen. Ich muss dringend vorankommen … Na ja, mir hat das Buch tatsächlich ziemlich gut gefallen, auch wenn ich ein paar kleine Kritikpunkte hatte.


Inhalt

In der Dunkelheit liegt Licht …

Er ist ein Arum. Geboren, um zu töten. Im Auftrag der Regierung macht Hunter Jagd auf die Bösen. Diesmal erhält der attraktive Alien allerdings einen außergewöhnlichen Auftrag: Er soll nicht Serenas Leben nehmen, sondern schützen. Die junge Frau wird von Hunters Feinden, den Lux, bedroht, da sie denken, dass Serena im Besitz von brisanten Informationen ist. Aber nicht nur seine neue Rolle als Bodyguard verwirrt Hunter, denn mit jedem Tag fühlt er sich mehr zu Serena hingezogen. Doch er darf sich keine Ablenkung erlauben, wenn er Serena nicht verlieren möchte …

»All das, was Armentrout-Fans lieben: eine schlagfertige Heldin, ein düsterer Held, Action und Spannung.«

Romantic Times Book Reviews

Bibliografie

Titel: Dunkelglanz – Obsession
Autorin: Jennifer L. Armentrout
Übersetzung: Anja Malich
Genre: Urban Fantasy
Format: Paperback
Seiten: 320
Verlag: mtb (MIRA Taschenbuch)
ISBN: 978-3745700534
Reihe: Lux-Reihe / Spin-off
Sprache: Deutsch


Meine Meinung

Das Buch hat meinen Erwartungen auf jeden Fall entsprochen. Ich habe schon von vielen gehört, dass es ein paar wenige Kritikpunkte gibt, und diese hatte ich tatsächlich auch. Allerdings habe ich eigentlich erwartet, dass mir das Buch schlechter gefallen würde, weil ich es gewohnt bin, kritischer zu bewerten als die meisten anderen Blogger. Zum Glück hat es mir trotzdem gut gefallen!

Fangen wir an mit der Handlung. Ich finde die Idee klasse, mal die Welt der Lux aus der Sicht der Arum kennenzulernen. Und Hunter ist wirklich ein klassischer Arum, in vielerlei Hinsicht – allerdings auch menschlicher als viele seiner Artgenossen. Aber dazu später. Ich mochte es, dass die Lux für Hunter nicht gleich 100%ig die Bösen waren. Zudem hat man viele Hintergrundinformationen erhalten, weil Hunter als Arum für das Verteidigungsministerium arbeitet – das in der Hauptreihe rund um Daemon und Katy ja als „böse“ dargestellt wird. Die Geschichte dreht sich insgesamt viel um das VM und dessen Machenschaften, wobei mir nicht alle davon schlüssig waren – ich muss die Reihe dringend noch mal rereaden. Am Ende war ich ziemlich verwirrt, auf wessen Seite genau das VM jetzt eigentlich steht.

In dem Buch wird sehr deutlich, dass die Welt nicht nur aus Schwarz und Weiß, Gut und Böse besteht. Es gibt sehr viele Grauzonen, und inmitten dieser befinden sich auch unsere Protagonisten, Serena und Hunter. Serena war mir von Anfang an sympathisch, auch wenn ich es nicht so ganz verständlich fand, weshalb sie trotz aller Zweifel immer wieder zu Hunter zurückgekehrt ist – im übertragenen Sinne, im Grunde befanden sich die beiden fast die ganze Story lang im selben Haus. Wie dem auch sei, Serena ist eine sehr schlagfertige Person, intelligent und stark und hat mit nachvollziehbaren Selbstzweifeln zu kämpfen, die jedoch durch ihre Beziehung zu Hunter immer mehr in den Hintergrund rücken. In diesem Sinne tut Hunter ihr also auf jeden Fall gut.

Hunter selbst war mir nicht ganz so sympathisch. Er ist ein typischer Bad Boy, was zwar an sich zur Storyline gepasst hat, allerdings macht ihn mir das auch ein wenig unsympathisch. Auf jeden Fall unsympathischer als Daemon! Dennoch fand ich es sehr cool zu erfahren, wie er mit seinen Trieben umgeht, die einem Arum sozusagen in die Wiege gelegt werden. Er kämpft immer weiter gegen seine dunkle Seite an, ist aber sehr verunsichert deshalb. Häufig nimmt er keinerlei Rücksicht auf Serena, wobei das im letzten Teil auf jeden Fall besser wird – da fand ich ihn sogar beinahe sympathisch. Er geht einfach davon aus, dass das, was er will, das gleiche ist, was sie will, was unter Anderem auch damit zu tun hat, dass er als Arum eine Art Aura um sie herum sehen kann und dadurch erkennt, wie sie sich fühlt. Dabei vergisst er aber auch häufig, dass Gefühle nicht immer mit dem übereinstimmen, was man will oder nicht will.

Der Schreibstil von Jennifer L. Armentrout ist wie immer sehr wortgewandt und flüssig zu lesen. Allerdings treten zwischendurch immer mal wieder Rechtschreibfehler, beziehungsweise Tippfehler auf, und die Übersetzerin sollte eventuell noch mal die richtige Verwendung des Genitivs wiederholen. Ansonsten aber auf jeden Fall großartig von der Sprache her!


Fazit

„Dunkelglanz – Obsession“ ist ein Muss für alle Fans der Lux-Reihe, da es auch die andere Seite der Medaille offenlegt. An sich ist die Beziehung zwischen den Charakteren sehr klischeehaft, aber durchaus passend zur Geschichte, und der Spannungsbogen verläuft durchgängig im oberen Bereich.

Rezension: »Shadows – Finsterlicht« von Jennifer L. Armentrout

Hey!

Auf dieses Prequel der Lux-Reihe habe ich mich so sehr gefreut und jetzt habe ich es auch endlich gelesen! Dawson ist einer meiner Lieblingscharaktere der Reihe, weshalb ich auch extrem gespannt war – und ich wurde nicht enttäuscht.


Inhalt

Als sich ihre Blicke trafen, lächelte sie, was er bis ins Knochenmark spürte … Sie hatte nur Augen für ihn.

Dawson will selbst über sein Leben bestimmen, zusammen mit seinen Geschwistern Daemon und Dee. Außerhalb der Lux-Gemeinschaft gilt dafür eine strikte Regel: keine enge Bindung zu einem Menschen. Doch dann taucht Bethany an der Schule auf und wirft alles über den Haufen. Es ist Liebe auf den ersten Blick – und eine unmögliche Beziehung.


Bibliografie

Titel: Shadows – Finsterlicht
Autorin: Jennifer L. Armentrout
Übersetzung: Anja Malich
Genre: Fantasy
Format: Taschenbuch
Seiten: 208
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3-551-31842-8
Reihe: Lux-Reihe / Prequel
Sprache: Deutsch


Meine Meinung

Wahrscheinlich wisst ihr sowieso schon, wie sehr ich Jennifer L. Armentrouts Schreibstil liebe, aber ich möchte es gerne noch mal wiederholen – auch für diejenigen, die diese Rezension nicht auf meinem Blog, sondern auf anderen Plattformen lesen. Ich finde es einfach toll, wie die Autorin es schafft, einen auf nur 200 Seiten so sehr in den Bann der Geschichte zu ziehen. Außerdem ist ihr Humor, der auch immer wieder in ihren Büchern auftaucht, grandios und trifft genau meinen Geschmack. Flachwitze und schwarzer Humor? Ich bin dabei!

Tja, und dann wären da noch die Charaktere. Dawson ist einfach nur cool und nach diesem Buch habe ich ihn noch mehr ins Herz geschlossen. Ich meine, Daemon ist auch toll, aber Dawson übertrifft ihn einfach. Lest das Buch, dann wisst ihr, was ich meine. Ich fand es wirklich spannend zu lesen, wie sehr er mit sich und dem, was er ist, kämpft und wie unsicher er sich manchmal fühlt. Die Abschnitte aus Daemons Sicht waren es aber trotzdem wert, allein schon der krassen Gegensätze wegen. Und natürlich, weil Daemon auch toll ist, nur eben auf seine Art.

Besonders die innige Beziehung zwischen Dawson, Daemon und Dee wurde wirklich gut rübergebracht. Genau wie die Gefühle zwischen Dawson und Bethany. Ich habe ständig mit ihnen mitgefiebert und an einigen Stellen – besonders, wenn Dawson und Dee sich unterhalten haben – ist mein Herz fast geschmolzen, weil ich es so sehr vermisst habe, über die Lux zu lesen.

Über Bethany selbst erfährt man in dem Buch nicht allzu viel, was ein bisschen schade ist. Zumal ich erstaunlicherweise extrem viele Gemeinsamkeiten zwischen ihr und meiner eigenen Protagonistin festgestellt habe – hinterher klingt es noch, als hätte ich mich an diesem Buch orientiert! Zumindest über ihre familiäre Situation hätte ich gern noch was erfahren – besonders über ihre Mutter. Über die hat Bethany zwar oft geredet, aber so richtig in Aktion hat man sie nicht erlebt. Das hätte sicherlich noch irgendwie mit reingepasst.

Auch, wenn ich natürlich weiß, wie die Geschichte letztendlich ausgeht, hat mir das Ende im wahrsten Sinne des Wortes das Herz zerrissen. Es war einfach so schrecklich traurig, als Daemon und Dee von Dawson erfahren haben … Was genau sie erfahren haben, werde ich hier nicht erläutern, falls hier jemand die Reihe noch nicht gelesen hat. Ich empfehle übrigens, vor diesem Prequel zumindest die ersten zwei Bände der Lux Reihe, also „Obsidian“ und „Onyx“ gelesen zu haben, damit zumindest schon das Wichtigste Vorwissen da ist.


Fazit

Ich fand „Shadows – Finsterlicht“ einfach großartig, weil es mich trotz der nur knapp 200 Seiten vollends von sich überzeugen könnte. Zwar wäre definitiv noch das Potenzial dagewesen, etwas mehr über Bethany und ihre Familie zu schreiben, aber ansonsten kann ich wirklich nicht meckern.

Rückblick: Januar 2020

Der Januar ist immer ein spannender Monat und dieses Mal hatte ich einige Dinge, auf die ich glücklich zurückblicken kann. Im Januar gab es für mich Höhen und Tiefen und weil ich gern ein etwas persönlicheres Verhältnis zu denen habe, die meinen Blog mit Kommentaren, Abonnements und Likes unterstützen und auch zu denen unter euch, die meine Beiträge einfach nur lesen, weil sie euch gefallen, möchte ich euch nicht nur über buchige Dinge erzählen. (Natürlich kommen die aber auch nicht zu kurz!)


Privates

Natürlich geht es mir nach den Weihnachtsferien immer darum, meine Noten aufzubessern, bevor die Zeugnisse verteilt werden. Okay, dieses Halbjahr war mein Zeugnis nicht ganz so zufriedenstellend, aber ich habe mir vorgenommen, es im nächsten Halbjahr besser zu machen und glaube, dass mir das auch gut gelingen wird.

In den ersten beiden Schulwochen hatte ich wie gewöhnlich nach den Ferien ziemlich viel Stress. Es standen nämlich eine Mündliche Prüfung in Englisch, eine Matheklausur und ein Musiktest an, was im Voraus aber immer beängstigender und einschüchternder klingt, als es wirklich ist. Zwar kann ich nicht behaupten, dass ich mit jeder Note, die ich bekommen habe, super zufrieden bin, aber wer kann das schon?

Aber jetzt hab ich erst mal genug von Schule geredet. Ich bin nämlich zwei Tage vor den Zeugnissen endlich meine Zahnspange losgeworden. Der Prozess selbst war zwar keine meiner liebsten Erfahrungen, aber das Ergebnis kann sich auf jeden Fall blicken lassen, und darauf bin ich stolz!

Ein weiteres Highlight im Januar war für mich der Workshop für Kreatives Schreiben, von dem ich euch ja bereits erzählt habe. Dieser hat mich sowohl privat als auch schulisch sehr viel weitergebracht, da ich an nur einem Tag gelernt habe, wie ich es hinbekommen kann, weniger an mir selbst und meinen Ergebnissen zu zweifeln. Ich habe gelernt, dass der Prozess wichtig ist und nicht das, was dabei herauskommt, und dass es in erster Linie darum geht, dass ich zufrieden mit mir selbst bin. Von daher ein großes Dankeschön an meinen Vater für dieses Geburtstagsgeschenk!


Buchiges

Neuzugänge

Insgesamt habe ich im Januar 12 Neuzugänge bekommen bzw. gekauft. Davon waren nur fünf selbstgekauft und alle anderen habe ich nur durch das Einlösen von Gutscheinen bzw. geschenkt bekommen oder aber ausgeliehen, weshalb ich schon sagen muss, dass ich diesen Monat mehr gespart habe als letztes Jahr. Hier ist die Liste mit den Büchern, die bei mir eingezogen sind:

  1. Dämonentochter – Verbotener Kuss von Jennifer L. Armentrout (selbstgekauft)
  2. Shadow Dragon – Die wahre Kaiserin von Kristin Briana Otts (durch Einlösen von Gutschein)
  3. Sturmtochter – Für immer vereint von Bianca Iosivoni (durch Einlösen von Gutschein)
  4. Rebellion – Schattensturm von Jennifer L. Armentrout (durch Einlösen von Gutschein)
  5. Die verborgenen Insignien des Pan von Sandra Regnier (selbstgekauft)
  6. Sturmhöhe von Emily Brontë (selbstgekauft)
  7. The Hate U Give von Angie Thomas (Schullektüre, geschenkt)
  8. Leben des Galilei von Bertolt Brecht (Schullektüre, geschenkt)
  9. Dämonentochter – Verlockende Angst von Jennifer L. Armentrout (selbstgekauft)
  10. Dämonentochter – Verführerische Nähe von Jennifer L. Armentrout (sebstgekauft)
  11. Dämonentochter – Verwunschene Liebe von Jennifer L. Armentrout (ausgeliehen)
  12. Dämonentochter – Verzaubertes Schicksal von Jennifer L. Armentrout (ausgeliehen)

Lesemonat

Beinahe scheint es mir, als wäre ich noch ein bisschen im Dezember-Blues. Ich konnte wieder nicht so viele Bücher lesen, wie ich mir eigentlich erhofft hatte, aber trotzdem bin ich unendlich glücklich, endlich „Die Nebel von Avalon“ beendet zu haben. Das Buch wird zwar wahrscheinlich kein Highlight werden, aber dafür gab es noch andere Bücher, die mir sehr gut gefallen haben. Hier seht ihr die Bücher, die ich gelesen habe; wenn die Rezension bereits veröffentlicht wurde, ist sie auch mit dem Buch verlinkt:

  1. Biss zur Mittagsstunde von Stephenie Meyer (558 Seiten); 3,5/5 ⭐
  2. Die Nebel von Avalon von Marion Zimmer Bradley (813 Seiten); 4/5 ⭐
  3. Die verborgenen Insignien des Pan von Sandra Regnier (361 Seiten); 3,5/5 ⭐
  4. Das Schicksal ist ein mieser Verräter von John Green (333 Seiten); 5/5 ⭐
  5. Biss zum Abendrot von Stephenie Meyer (620 Seiten); 4,5/5 ⭐
  6. Rebellion – Schattensturm von Jennifer L. Armentrout (542 Seiten); 4,5/5 ⭐
  7. Dämonentochter – Verbotener Kuss von Jennifer L. Armentrout (446 Seiten); 4,5/5 ⭐
  8. Das Paket von Sebastian Fitzek (362 Seiten); 5/5 ⭐
  9. Biss zum Ende der Nacht von Stephenie Meyer (789 Seiten); 4,5/5 ⭐

Eigentlich habe ich aus „Biss zur Mittagsstunde“ und „Die Nebel von Avalon“ gar nicht alle Seiten gelesen, da ich die beiden Bücher schon im Dezember angefangen hatte. Das heißt, aus „Biss zur Mittagsstunde“ habe ich insgesamt nur 435/558 Seiten gelesen und aus „Die Nebel von Avalon“ 342/813. Außerdem hab ich noch 38/371 Seiten in meiner Schullektüre „The Hate U Give“ gelesen.

Von den genannten Büchern war „Das Paket“ mein Highlight, und ich kann mir auch gut vorstellen, dass es ein Jahreshighlight wird. Aber wer weiß, was dieses Jahr überhaupt so auf mich zukommt! Mein größter Flop war „Biss zur Mittagsstunde“. Ich weiß, dass ich es nicht schlecht bewertet habe, was daran liegt, dass ich das Buch nicht grottenschlecht fand oder so. Es war vielmehr die Enttäuschung nach dem Lesen, die mich zu dieser Entscheidung gebracht hat. Ich hatte einfach viel mehr erwartet und diese Erwartungen wurden nicht erfüllt.


Statistik

Bücher: 9

Seiten: 4.268

durchschnittliche Bewertung: 4/5 ⭐


Filme & Serien

Ich gucke generell eher weniger Filme oder Serien, weshalb ich auch nur die Netflix-Serie Shadowhunters gesehen habe, die ich aber ziemlich gut fand, wobei mich das Ende der letzten Staffel ein bisschen enttäuscht hat. Ansonsten habe ich mit der Netflix-Serie Vampire Diaries angefangen, wo ich jetzt bei Staffel 2, Folge 7 bin.


Wie lief euer Lesemonat Januar so? Welches war euer absolutes Highlight?

Ich wünsche euch einen schönen neuen Lesemonat Februar!

Eure Lara

Rezension: »Rebellion – Schattensturm« von Jennifer L. Armentrout

Ich habe ein bisschen gezögert, bevor ich mich dazu entschieden habe, dieses Buch zu lesen. Zwar hatte ich es schon auf meinem SuB, aber ich habe eigentlich immer Angst vor Cliffhangern, wenn es um Reihen geht. Zum Glück hab ich mich trotzdem getraut, das Buch zu lesen, bevor der Folgeband erscheint!

Da es sich bei dem Buch um den zweiten Teil der Spin-off-Serie „Revenge“ handelt, kann es sein, dass sowohl Spoiler zum ersten Band als auch zur Lux-Serie auftreten.


Inhalt

Evies erste Begegnung mit Luc hat ihr Leben komplett auf den Kopf gestellt. Endlich kennt sie die Wahrheit über ihre eigene Identität. Ihre Erinnerungen sind dadurch allerdings nicht zurückgekehrt; ihr fehlen ganze Monate. Evie muss herausfinden, wer sie wirklich ist – und wer sie war. Doch jeder neue Hinweis wirft nur weitere Fragen auf. Während ihrer Suche kommen sie und Luc sich immer näher. Aber fühlt er sich wirklich zu Evie hingezogen – oder nur zur Erinnerung an ein Mädchen, das nicht mehr existiert?


Bibliografie

Titel: Rebellion – Schattensturm
Autorin: Jennifer L. Armentrout
Genre: Urban Fantasy
Format: Hardcover
Seiten: 542
Verlag: Carlsen
Reihe: Revenge (Lux-Spin-Off) / Bd. 2
gelesen: 20.01.20 bis 23.01.20


Über die Autorin

Jennifer L. Armentrout lebt mit ihrem Mann und ihren Hunden in West Virginia. Schon im Matheunterricht schrieb sie Kurzgeschichten, was ihre miserablen Zensuren erklärt. Wenn sie heute nicht gerade mit Schreiben beschäftigt ist, schaut sie sich am liebsten Zombie-Filme an. Mit ihren romantischen Geschichten stürmt sie in den USA – und in Deutschland – immer wieder die Bestsellerlisten.


Meine Meinung

Das Cover

Die gesamte Aufmachung des Buches ist super schön geworden, genau wie bei allen anderen Büchern der Lux-Serie. Das Blau ist richtig kräftig und trotzdem nicht grell und alles wirkt genauso mysteriös und umschattet, wie auch die Welt der Lux, Origins und Co.

Ich kann wirklich behaupten, dass ich verliebt in dieses Cover bin, und auch ohne Umschlag macht das Buch etwas her, was noch mal ein großer Pluspunkt ist, den es aber eigentlich gar nicht braucht.


Der Erzählstil

Jennifer L. Armentrout ist wegen ihres unglaublichen Schreibstils und ihrer noch unglaublicheren Geschichten meine absolute Lieblingsautorin. Ich war mir erst unsicher, ob ich das Buch lesen sollte, weil ich beim ersten Band nicht komplett überzeugt werden konnte (anders als beim Rest der Lux-Reihe), aber jetzt bin ich froh, dass ich es getan habe.

Wieder einmal ist Armentrouts Erzählstil unfassbar authentisch, nicht zu kompliziert, aber auch nicht zu einfach, und ich konnte sofort in die Geschichte eintauchen. Die Autorin versteht sich darauf, Spannung zu schaffen und wieder abzubauen, nur anhand ihrer Wortwahl, weshalb sie mir auch ein großes Vorbild diesbezüglich ist.

„Ich meine nicht, dass du dafür verantwortlich ist. Das bist du nicht. Was Luc tut oder nicht tut, geht ganz allein auf seine Kappe. Was ich sagen will, ist, dass du wissen musst, wozu er in der Lage ist.“

„Rebellion – Schattensturm“ von Jennifer L. Armentrout, Seite 55

Die Handlung

Ich wusste anfangs nicht, was ich von der Story erwarten sollte. Es war schon etwas her, seit ich den ersten Teil gelesen habe, und trotzdem konnte ich mich noch an einige Dinge erinnern, und ich musste ihn nicht noch mal re-readen, bevor ich den zweiten Band verstehen konnte. Ich fand es sehr gut gelöst, dass die Geschichte nicht sofort actionreich weiterging, denn schon im ersten Kapitel habe ich mich wieder die ganzen Geheimnisse erinnert, die im ersten Teil der Reihe aufgelöst wurden. Trotzdem war es auch mit dieser kurzen „Aufwärmphase“ nie langweilig, denn ich konnte mit Evie mitfühlen und habe sie wirklich liebgewonnen, wobei Luc immer noch mein absoluter Lieblingscharakter dieser Reihe bleibt. Abgesehen von Daemon und Katy natürlich, die zu meiner Freude am Ende auch ein paar Auftritte hatten.

Eigentlich kann ich zur Story selbst gar nicht allzu viel sagen, weil ich nicht spoilern will, und selbst mit den Zitaten, die ich hier einfüge, war ich mir nicht sicher, ob sie zu viel verraten würden. Denn wie immer gab es auch einige Plot-Twists und unerwartete Handlungen, die mich ganz schön durcheinander gebracht haben.

Das einzige, was ich anmerken muss, ist, dass ich besonders zum Ende hin ziemlich verwirrt war, was Evie angeht. Zwar wird alles aufgelöst, aber mir persönlich wäre es lieber gewesen, wenn ich nach und nach einige Dinge erklärt bekommen hätte, anstatt alles direkt am Ende. Aber das ist sicherlich auch Geschmackssache.

„Jede Erinnerung, die ich von uns habe, ist für mich wertvoll. Auch die traurigen. Keine Sekunde würde ich eintauschen wollen, für nichts auf der Welt, denn ich hatte meine Erinnerungen und du hast eine zweite Chance bekommen. Du warst am Leben.“

„Rebellion – Schattensturm“ von Jennifer L. Armentrout, Seite 78

Die Charaktere

Evie war mir, genau wie im ersten Teil schon, sehr sympathisch und ich konnte ihre Gefühle gut nachvollziehen, da sie sehr authentisch wirkten. Sie hat wirklich viel durchgemacht, hat aber bewiesen, dass sie eine sehr starke und tapfere Protagonistin ist, die nicht so schnell aufgibt. Vielleicht sollte ich mir in manchen Dingen mal eine Scheibe von ihr abschneiden.

„Wahre Stärke zeigt sich nicht in der Muskelkraft oder der Fähigkeit zu töten. Sie zeigt sich in der Gabe, wieder aufzustehen, das Krönchen zu richten und weiterzumachen, nachdem die Kacke am Dampfen war. Das ist wahre Stärke.“

„Rebellion – Schattensturm“ von Jennifer L. Armentrout, Seite 200

Luc war einfach wieder der Hammer. Ich mag ihn sowieso schon seit er in der Lux-Reihe seinen ersten Auftritt hatte, und er wird mir auch immer sympathischer, weshalb er mein Lieblingscharakter der Reihe ist. Zwar ist die Sache mit Evies Vergangenheit etwas verzwickt, aber ich habe nie daran gezweifelt, dass er wirklich an Evie interessiert ist anstatt an Nadia, ihrem früheren Ich.

Kent ist wie immer ziemlich lustig gewesen, und ich muss schon sagen, dass ich ihn nach Beenden des Teils schon ziemlich vermisse. Seine Spitznamen für Evie waren einfach zum Weglachen und ich musste das ein oder andere Mal über ihn und seine Aussagen schmunzeln.

Bei Grayson weiß ich immer noch nicht so recht, was ich von ihm halten soll. Er ist irgendwie immer schlecht gelaunt und unhöflich zu Evie, aber ich habe so das Gefühl, dass das vielleicht im nächsten Teil der Reihe aufgedeckt werden könnte. Mal schauen, auf jeden Fall bin ich gespannt, was er für ein Geheimnis hat.

„Du brauchst dir keine Sorgen um mich zu machen, Peaches. Ich werde immer zu dir zurückkommen. Das verspreche ich dir.“

„Rebellion – Schattensturm“ von Jennifer L. Armentrout, Seite 186

Fazit

„Rebellion – Schattensturm“ von Jennifer L. Armentrout war ein sehr würdiger Folgeband zur Lux-Serie und hat mir unglaublich gut gefallen. Vom Schreibstil über die Handlung bis hin zu den Charakteren war (fast) alles perfekt.


Meine Bewertung

Cover: 5/5 ⭐

Erzählstil: 5/5 ⭐

Handlung: 4/5 ⭐

Charaktere: 5/5 ⭐



Kennt ihr die Lux-Reihe? Wie fandet ihr sie?

Eure Lara