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Rezension: »Warrior Cats. Short Adventure – Donnersterns Echo« von Erin Hunter

Für heute das letzte Mal „Hallo“ an alle!

Ja, richtig gelesen, für heute ist das die letzte Rezension, weil ich dann alle aufgeholt habe, die ich im Oktober nicht gepostet habe. Ich war einfach so demotiviert wegen der Klausurphase, aber die ist jetzt zum Glück überstanden und ich finde zurück zum Bloggen. Erst jetzt merke ich eigentlich so richtig, wie sehr es mir gefehlt hat …

Schluss mit dem Geschnulze, jetzt geht’s weiter mit der Rezension zu „Thunderstar’s Echo“, das im Englischen in dem Sammelband „Legends of the Clans“ erschienen ist. Im Deutschen ist „Donnersterns Echo“ in dem Sammelband „Die unerzählten Geschichten“ erschienen. Die Angaben in dieser Rezension entsprechen alle dem englischen Buch.


Inhalt

In the earliest days of ThunderClan, its first leader faces down a new threat—and forges a new tradition for all the warrior Clans.

This book was not published individually. It was released with Spottedleaf’s Heart and Pinestar’s Choice in Legends of the Clans.


Bibliografie

Titel: Warriors – Thunderstar’s Echo
Autoren: Erin Hunter
Genre: Fantasy
Format: Taschenbuch (Sammelband)
Seiten: 96
Verlag: HarperCollins
ISBN (Sammelband): 978-0062560872
Sprache: Englisch


Meine Meinung

Erstaunlicherweise viel mir der Einstieg in die Story etwas schwerer als bei den anderen Novellen, die ich zuvor gelesen habe. Nach den ersten zwei Kapitel war ich aber in der Geschichte drin und fand es einfach schön, noch mal zu den Anfängen der Clans zurückzukehren, nachdem ich vor allem Donner(stern) in der fünften Staffel so liebgewonnen habe.

Die Entwicklung des DonnerClans ist hier natürlich ein entscheidender Aspekt, der zwar eher unterschwellig in der Story mitschwingt, mich jedoch trotzdem ziemlich interessiert hat. Es war für mich einfach noch mal super schön zu erfahren, wie die Traditionen bspw. der Totenwache entstanden sind.

Obwohl ich mich leider vorher ein bisschen gespoilert habe, fand ich besonders das Abenteuer, das Donnerstern und Blitzschweif unternommen haben, um den DonnerClan zu retten, sehr spannend und vor allem mitreißend erzählt.

Nur an einigen wenigen Stellen waren Handlung und Charaktere für mich nicht so ganz nachvollziehbar. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob das nicht einfach daran lag, dass ich es bei Warrior Cats Büchern schon so gewohnt sind, dass das Gesetz der Krieger bereits existiert.


Fazit

Aufgrund der oben genannten Punkte habe ich die Kurzgeschichte von Donnerstern als gute Erinnerung abgespeichert. Zwar gab es ein-zwei kleinere Mankos, die mich persönlich etwas gestört haben, aber im Großen und Ganzen machen sie das Buch nur unwesentlich schlechter für mich als bspw. „Mapleshade’s Vengeance“.

Rezension: »Warrior Cats. Short Adventure – Kiefernsterns Wahl« von Erin Hunter

Hallo noch mal^^

So langsam wird es auch für mich ein bisschen langweilig, ständig Rezensionen nachzuschreiben, aber ich bin ein Ordnungsfreak und muss es einfach vollständig haben. Es folgen also noch diese und eine weitere Rezension über ein Short Adventure der „Warrior Cats“-Reihe und dann ist es geschafft!

„Pinestar’s Choice“ ist die englische Ausgabe des Short Adventures „Kiefernsterns Wahl“, welches auf Deutsch in dem Sammelband „Die unerzählten Geschichten“ veröffentlicht wird. Im Englischen ist „Pinestar’s Choice“ in dem Sammelband „Legends of the Clans“ abgedruckt worden. Die Angaben in dieser Rezension entsprechen alle dem englischen Buch.


Inhalt

Discover what drove Pinestar, once leader of ThunderClan, to abandon the warrior code, betray his Clan, and become a kittypet.

This book was not published individually. It was released with Spottedleaf’s Heart and Thunderstar’s Echo in Legends of the Clans.


Bibliografie

Bild des Sammelbands

Titel: Warriors – Pinestar’s Choice
Autoren: Erin Hunter
Genre: Fantasy
Format: Taschenbuch (Sammelband)
Seiten: 99
Verlag: HarperCollins
ISBN (Sammelband): 978-0062560872
Sprache: Englisch


Meine Meinung

Da ich zuvor so viele Short Adventures der Reihe gelesen habe, hatte ich beim Lesen immer direkte Vergleiche. Die letzten Novellen fand ich so extrem gut, dass ich dachte, diese hier könnte mir ebenso fantastisch gefallen. Na ja, an sich fand ich „Pinestar’s Choice“ nicht schlecht, aber meiner Meinung nach hätten die Erins daraus lieber ein Special Adventure machen sollen anstatt eine Kurzgeschichte.

Mein größer Kritikpunkt ist eigentlich, dass die Zeitsprünge teilweise extrem groß waren. Im einen Kapitel ist der Protagonist noch der Schüler Kiefernpfote, im nächsten ist er der Zweite Anführer des DonnerClans. In der Zwischenzeit ist auch nur ungefähr die Hälfte des ganzen Clans gestorben, aber was solls… So kam es mir teilweise vor, und das hat mir den Spaß am Lesen ein wenig genommen.

Vom Schreibstil der Erins kann ich aber wieder mal nur schwärmen. Ich finde, sie haben ein außergewöhnliches Talent dafür, Tiere menschlich erscheinen zu lassen und gleichzeitig ihrem Wesen treu zu bleiben. Falls sich das überhaupt so sagen lässt.

Schon in der Hierarchie sind Fehler aufgetaucht. Natürlich verstehe ich die Erins, dass sie es bei so einer kurzen Geschichte mit so großen Zeitsprüngen bevorzugen, auch erst später auftauchende Charaktere darin aufzulisten. Das hat mich aber insgesamt so stark verwirrt, dass ich erst mal in Fandom nachschauen musste, ob das so gewollt ist. So waren nämlich in der Hierarchie Charaktere aufgelistet, die am Anfang der Geschichte noch nicht mal geboren waren, und am Ende der Geschichte schon erfahrene Krieger waren. Vielleicht ist das ein bisschen verständlicher ausgedrückt, als einfach drum herum zu reden.

Kiefernsterns Charakter gefiel mir insofern ganz gut, als dass ich seine Beweggründe, den Clan zu verlassen um ein Hauskätzchen zu werden, größtenteils verstehen konnte. Größtenteils deshalb, weil einige seiner Entscheidungen für mich einfach nicht plausibel waren. Er war mir einfach zu naiv und sein Charakter ist mir zu oft zwischen dem einen und dem anderen Extrem hin- und hergesprungen, als dass ich mich wirklich mit ihm hätte anfreunden können.


Fazit

Insgesamt fand ich „Pinestar’s Choice“ schwächer als die anderen Bände, aber trotzdem nicht schlecht. Die Geschichte kann chronologisch zwischen einige andere Sonderbände der Reihe eingeordnet werden, ohne dass es zu irgendwelchen Logikfehlern kommt, nur die Umsetzung hat mir nicht ganz so gut gefallen wie bei anderen Novellen.

Rezension: »Warrior Cats. Short Adventure – Tüpfelblatts Herz« von Erin Hunter

Hallo alle zusammen!
Ich habe im Oktober so viele Kurzgeschichten gelesen, dass ich gar nicht mehr hinterherkomme mit dem Schreiben der Rezensionen … Na ja, ich hoffe, dieser Spam nervt euch nicht, und wenn doch, dann beachtet ihn einfach nicht. Die Angaben in dieser Rezension entsprechen alle dem englischen Buch.


Inhalt

Young apprentice Spottedpaw is determined to become a warrior… until she realizes that to save her Clan, she must become its next medicine cat.

This book was not published individually. It was released with Pinestar’s Choice and Thunderstar’s Echo in Legends of the Clans.


Bibliografie

Bild des Sammelbandes

Titel: Warriors – Spottedleaf’s Heart
Autoren: Erin Hunter
Genre: Fantasy
Format: Taschenbuch (Sammelband)
Seiten: 107
Verlag: HarperCollins
ISBN (Sammelband): 978-0062560872
Sprache: Englisch


Meine Meinung

Langsam habe ich das Gefühl, immer das gleiche zu schreiben, wenn ich ein Buch der „Warrior Cats“-Reihe rezensiere. Aber was soll ich auch anderes über den Schreibstil der Erins sagen, wenn er mir so gut gefällt? Also belasse ich es dabei, dass ich den Schreibstil sehr gerne mag, weil er die ganze Story authentischer wirken lässt.

Tüpfelblatt ist ein ziemlich umstrittener Charakter unter Fans der Reihe, weil viele ihre Vertrautheit mit dem Protagonisten Feuerpfote/-herz nicht verstehen. Anders als man jedoch vermuten könnte, geht es in „Spottedleaf’s Heart“ nicht um Feuerstern, sondern um eine andere Katze, die Tüpfelblatts Herz in ihrer Schülerzeit für sich gewinnen konnte …

Ohne zu spoilern kann ich immerhin sagen, dass mehrere Krieger wie Blaupelz und Stachelkralle eine recht große Rolle in der Novelle einnehmen, was ich gerade bei Stachelkralle eher nicht erwartet hätte. Allerdings hat es mir wirklich gut gefallen, wie sich dann alles zusammengefügt hat und den Erins ist es auch sehr gut gelungen, die Geschichte von Tüpfelblatt in die chronologische Verbindung zu anderen bereits erschienenen Zusatzbänden zu setzen. Da gab es zum Glück keinerlei Uneinstimmigkeiten.

Besonders gut hat mir gefallen, die Krieger, die wir in „Blausterns Prophezeiung“ bereits kennenlernen konnten, noch mal aus einer anderen Perspektive zu sehen. Ganz besonders denke ich da an Stachelkralle, der ja in dem Special zu Blaustern eher der Böse war, hier aber erst zum Ende hin unsympathischer wurde.


Fazit

Genau wie „Goosefeather’s Curse“ ist „Spottedleaf’s Heart“ eins der allerbesten Warrior Cats Short Adventures, die es gibt. Ich habe nichts daran auzusetzen und hatte sehr viel Spaß beim Lesen.