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Rezension: »Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken« von John Green

Hey alle zusammen!

Eigentlich wollte ich die Rezension schon viel eher schreiben, aber irgendwie ging bei mir alles drunter und drüber und ich bin gar nicht dazu gekommen … Dafür gibt es sie jetzt, nachdem ich die Geschichte ein bisschen sacken gelassen habe, vielleicht ja auch nicht allzu schlecht.


Inhalt

Die 16-jährige Aza Holmes hatte ganz sicher nicht vor, sich an der Suche nach dem verschwundenen Milliadär Russell Pickett zu beteiligen. Sie hat genug mit ihren eigenen Sorgen und Ängsten zu kämpfen, die ihre Gedankenwelt zwanghaft beherrschen. Doch als eine Hunderttausend-Dollar-Belohnung auf dem Spiel steht und ihre furchtlose beste Freundin Daisy es kaum erwarten kann, das Geheimnis um Pickett aufzuklären, macht Aza mit. Sie versucht Mut zu beweisen und überwindet durch Daisy nicht nur kleine Hindernisse, sondern auch große Gegensätze, die sie von anderen Menschen trennen. Für Aza wird es ein großes Abenteuer und eine Reise ins Zentrum ihrer Gedankenspirale, der sie zu entkommen versucht.


Bibliografie

Titel: Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken
Autor: John Green
Übersetzung: Sophie Zeitz
Genre: Young Adult
Format: Taschenbuch
Seiten: 320
Verlag: dtv (Reihe Hanser)
ISBN: 978-3-423-62701-6
Sprache: Deutsch


Meine Meinung

Anfangs war ich noch nicht wirklich überzeugt von der Handlung des Buches. Die Storyline kam mir sehr willkürlich vor, und alles wirkte gewollt – als gäbe es dort keinen richtigen Handlungsspielraum. Der Fokus liegt eindeutig auf der Protagonistin Aza, wodurch die anderen Handlungsstränge sehr in den Hintergrund gekehrt und beinahe vergessen werden, bis hin und wieder mal eine Bemerkung über dieses und jenes Problem fällt. Bis auf Aza waren die Charaktere auch überhaupt nicht tiefgründig ausgearbeitet, alles blieb auf einer oberflächlichen Ebene.

Leider waren mir die Charaktere dadurch auch überhaupt nicht sympathisch. Allerdings kann das nicht nur daran gelegen haben, dass bis auf Aza kein Charakter mehr Tiefe bekommen hat, weil ich Aza selbst am unsympathischsten fand. Das liegt nicht daran, dass sie eine Angststörung hat, sondern einfach daran, dass sie unfassbar rücksichtslos gegenüber ihren Mitmenschen ist. Sie schmeißt mit Worten um sich, die alle um sie herum verletzen, ohne, dass sie etwas bemerkt, und dann macht sie alle anderen verantwortlich für Dinge, die eigentlich ihr zuzuschreiben sind. So etwas basiert eben immer auf Gegenseitigkeit, wovon Aza aber scheinbar noch nie etwas gehört hat.

Wenn man sich mit Star Wars nicht auskennt, kann man einen Großteil der Geschichte auch einfach überspringen. Ich kenne zumindest die Grundlagen, weshalb ich nicht komplett aufgeschmissen war, aber die Dialoge mit Daisy fand ich einfach nur stinklangweilig und hätte am liebsten einfach weitergeblättert.

Generell waren die Dialoge für meinen Geschmack doch arg unrealistisch. So, wie die Charaktere in dem Buch gesprochen haben, spricht niemand. Wirklich, niemand. Zumindest nicht in dem Alter.

Dennoch wurde Azas Psychose sehr anschaulich dargestellt und packend beschrieben. Ihre Gedanken, beziehungsweise ihre Gedankenspiralen, waren zumindest zum Großteil nachvollziehbar, wenn auch nicht absolut verständlich. Das kann aber auch nicht vorausgesetzt werden, weil Menschen, die noch nie mit solch einer Angststörung zu kämpfen hatten, sich nicht in diese Situation hineinversetzen können.

John Greens Schreibstil hat das ganze dann noch ein bisschen aufgelockert, da er sehr detaillierte Beschreibungen geliefert hat, die das Verständnis der Geschichte gestärkt haben.

Es gibt allerdings kein richtiges Ende, zumindets meiner Meinung nach. Im Grunde genommen ist am Ende wieder alles so, wie es am Anfang war – Aza hat nicht viele Fortschritte mit ihrer Krankheit gemacht und sie macht einfach weiter wie bisher. Natürlich gibt es nicht immer ein Happy End im Leben, aber ich denke, dass so etwas gerade Leser, die selbst unter einer solchen Angststörung leiden, derartig triggern könnte, dass auch ihr Genesungsfortschritt zumindest teilweise wieder zerstört wird. Das stimmt zwar vermutlich nicht mit jeder Person überein, aber ich denke schon, dass es einige gibt, die nach Beenden des Buches so empfinden könnten, als würde eine Therapie doch sowieso nichts nützen. Aus dem Grund wäre eine Triggerwarnung auf jeden Fall angebracht gewesen.


Fazit

„Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken“ ist ein gut geschriebenes Jugendbuch, das eine sehr wichtige Thematik behandelt, die sehr anschaulich dargestellt wurde. Der Fokus liegt auf der Psychose der Protagonistin, wodurch allerdings die Hintergrundgeschehnisse sehr in den Hintergrund treten und keine große Aufmerksamkeit bekommen. Auch gibt es von meiner Seite aus eine Triggerwarnung, da diese eindeutig in das Buch gehört hätte.

Rückblick: Februar 2020

Im Februar ist es bei mir meistens so, dass es stressiger ist als noch im Januar, aber dieses Mal war es überhaupt nicht so. Vielmehr war er viel entspannter und ich hatte ziemlich viel Spaß. Sowohl schulisch als auch privat war der Februar ein ziemlich toller Monat und ich wünschte, er wäre noch nicht vorbei.

Privates

Nach den Zeugnissen, die ja gleichzeitig das Ende des Januars waren, hatte ich drei Tage der folgenden Woche schulfrei. Doch anstatt nur zu lesen (was ich sonst wahrscheinlich getan hätte) habe ich mich mit zwei meiner besten Freundinnen getroffen und einen Filmeabend gemacht, der wirklich toll war. Da wir dieses Mal auch an genügend Koffein gedacht haben, sind wir auch bis 6:30 Uhr morgens aufgeblieben und dann erst ins Bett gegangen … Tja, soviel zu Filmeabend xD.

Ansonsten verlief der Monat eigentlich recht ruhig. Es gab erst einmal keine Klausuren und in der Familie war alles in bester Ordnung.


Buchiges

Neuzugänge

Im Februar war ich sogar noch zurückhaltender was Neuzugänge angeht als im Januar. Insgesamt wurden es nur 8 neue Bücher in meinem Regal.

  1. Harry Potter und der Feuerkelch von J. K. Rowling (durch Einlösen von Gutschein)
  2. Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken von John Green (günstiger durch Einlösen von Gutschein)
  3. Der Augensammler von Sebastian Fitzek (geschenkt)
  4. Der Insasse von Sebastian Fitzek (geschenkt)
  5. Dunkelglanz – Obsession von Jennifer L. Armentrout (durch Einlösen von Gutschein)
  6. Golden Dynasty – Stärker als Begehren von Jennifer L. Armentrout (durch Einlösen von Gutschein)
  7. Und wenn es kein Morgen gibt von Jennifer L. Armentrout (günstiger durch Einlösen von Gutschein)
  8. Emma von Jane Austen (geschenkt)

Lesemonat

Zum Glück habe ich diesen Monat alle Bücher geschafft, die ich lesen wollte, und sogar noch mehr. Im letzten Jahr hab ich weitaus weniger gelesen, glaub ich.

  1. Dämonentochter – Verlockende Angst von Jennifer L. Armentrout (479 Seiten); 5/5 ⭐
  2. Dämonentochter – Verführerische Nähe von Jennifer L. Armentrout (479 Seiten); 5/5 ⭐
  3. Dämonentochter – Verwunschene Liebe von Jennifer L. Armentrout (511 Seiten); 4,5/5 ⭐
  4. Dämonentochter – Verzaubertes Schicksal von Jennifer L. Armentrout (446 Seiten); 4,5/5 ⭐
  5. Sturmtochter – Für immer vereint von Bianca Iosivoni (426 Seiten); 4/5 ⭐
  6. Sturmhöhe von Emily Brontë (272 Seiten); 4,5/5 ⭐
  7. Fame Junkies von Morton Rhue (307 Seiten); 4/5 ⭐
  8. Dark Elements – Bittersüße Tränen von Jennifer L. Armentrout (118 Seiten); 4/5 ⭐
  9. Das Böse in deinen Augen von Jenny Blackhurst (428 Seiten); 3/5 ⭐

Vielleicht habt ihr ja auch bemerkt, dass ich zurzeit zwei Schullektüren habe, die ich natürlich auch zwischendurch immer lese. Deshalb habe ich in „The Hate U Give“ 146/371 Seiten gelesen und in „Leben des Galilei“ 50/131 Seiten.

Mein Highlight diesen Monat war der dritte Teil der Dämonentochter-Reihe, also „Dämonentochter – Verführerische Nähe“. Trotzdem glaube ich nicht, dass es auch ein Jahreshighlight wird, weil ich bei Reihen immer das Problem habe, dass die Teile irgendwann ineinander verschwimmen und ich nicht mehr direkt auseinanderhalten kann, was in welchem Teil passiert. Glücklicherweise gab es diesen Monat keinen richtigen Flop, aber am meisten enttäuscht war ich wahrscheinlich von „Das Böse in deinen Augen“, obwohl ich das ja auch nicht wirklich schlecht fand.


Statistik

Bücher: 9

Seiten: 3.662

durchschnittliche Bewertung: 4/5 ⭐


Filme & Serien

Auf Netflix habe ich im Februar weiter Vampire Diaries gesuchtet, aber ansonsten waren keine anderen Serien drin. Mittlerweile bin ich irgendwo in Staffel 5 oder vielleicht auch schon Anfang Staffel 6 glaub ich, und meine Mutter hat bestimmt manchmal einen Anfall bekommen, weil ich immer dann vorm Fernseher saß, wenn sie in mein Zimmer gekommen ist xD.

Dafür waren bei dem Filmeabend mit meinen Freundinnen Isabella und Sophie ein paar Filme drin, über die wir uns ausgelassen haben. Zuerst haben wir Fluch der Karibik 1 gesehen, weil Isabella die Reihe nicht kannte (!), aber danach war uns mehr nach Twilight zumute (was Isabella auch nicht kannte!). Wir hatten schon die Wochen zuvor überlegt, ob Isabella eher Team Edward oder Team Jacob sein würde, und nachdem wir die ersten beiden Filme geschaut haben, wussten wir, dass sie Team Edward war, auch wenn sie es noch immer leugnet. Na ja, seitdem nenne ich sie in Gedanken immer Bella ;). Isabella wäre auch damit einverstanden gewesen, wenn wir dann noch die restlichen Twilight-Filme geguckt hätten, aber Sophie und ich waren eher für die Edelsteintrilogie (die Isabella auch nicht kannte, was für ein Wunder). Also haben wir alle drei Filme hintereinander geguckt und von Gideon und Raphael geschwärmt <3.

Gegen Ende des Monats hab ich außerdem noch den vierten Teil der Tribute von Panem geguckt, weil die im Fernsehen kam. Zum Glück konnte ich meine Mutter und meinen Stiefvater überzeugen, dass sie an dem Tag mal auf ihren Krimi verzichtet haben, und im Nachhinein wäre es ihnen wahrscheinlich lieber gewesen, wenn sie mir nicht nachgegeben hätten – aber selbst Schuld, oder?

Auf jeden Fall ist noch ein weiterer Filmeabend geplant, auch wenn wir noch nicht wissen, wann wir den veranstalten wollen, aber da sind dann die restlichen Fluch der Karibik Teile dran – und gaaanz viel Cola, damit wir wieder wach bleiben!


So viel also zu meinem Monat Februar. Wie lief es bei euch so? Habt ihr irgendwas Besonderes unternommen? Welche Bücher habt ihr gelesen?

Ich wünsche euch einen guten Start in den März,

eure Lara

Rückblick: Januar 2020

Der Januar ist immer ein spannender Monat und dieses Mal hatte ich einige Dinge, auf die ich glücklich zurückblicken kann. Im Januar gab es für mich Höhen und Tiefen und weil ich gern ein etwas persönlicheres Verhältnis zu denen habe, die meinen Blog mit Kommentaren, Abonnements und Likes unterstützen und auch zu denen unter euch, die meine Beiträge einfach nur lesen, weil sie euch gefallen, möchte ich euch nicht nur über buchige Dinge erzählen. (Natürlich kommen die aber auch nicht zu kurz!)


Privates

Natürlich geht es mir nach den Weihnachtsferien immer darum, meine Noten aufzubessern, bevor die Zeugnisse verteilt werden. Okay, dieses Halbjahr war mein Zeugnis nicht ganz so zufriedenstellend, aber ich habe mir vorgenommen, es im nächsten Halbjahr besser zu machen und glaube, dass mir das auch gut gelingen wird.

In den ersten beiden Schulwochen hatte ich wie gewöhnlich nach den Ferien ziemlich viel Stress. Es standen nämlich eine Mündliche Prüfung in Englisch, eine Matheklausur und ein Musiktest an, was im Voraus aber immer beängstigender und einschüchternder klingt, als es wirklich ist. Zwar kann ich nicht behaupten, dass ich mit jeder Note, die ich bekommen habe, super zufrieden bin, aber wer kann das schon?

Aber jetzt hab ich erst mal genug von Schule geredet. Ich bin nämlich zwei Tage vor den Zeugnissen endlich meine Zahnspange losgeworden. Der Prozess selbst war zwar keine meiner liebsten Erfahrungen, aber das Ergebnis kann sich auf jeden Fall blicken lassen, und darauf bin ich stolz!

Ein weiteres Highlight im Januar war für mich der Workshop für Kreatives Schreiben, von dem ich euch ja bereits erzählt habe. Dieser hat mich sowohl privat als auch schulisch sehr viel weitergebracht, da ich an nur einem Tag gelernt habe, wie ich es hinbekommen kann, weniger an mir selbst und meinen Ergebnissen zu zweifeln. Ich habe gelernt, dass der Prozess wichtig ist und nicht das, was dabei herauskommt, und dass es in erster Linie darum geht, dass ich zufrieden mit mir selbst bin. Von daher ein großes Dankeschön an meinen Vater für dieses Geburtstagsgeschenk!


Buchiges

Neuzugänge

Insgesamt habe ich im Januar 12 Neuzugänge bekommen bzw. gekauft. Davon waren nur fünf selbstgekauft und alle anderen habe ich nur durch das Einlösen von Gutscheinen bzw. geschenkt bekommen oder aber ausgeliehen, weshalb ich schon sagen muss, dass ich diesen Monat mehr gespart habe als letztes Jahr. Hier ist die Liste mit den Büchern, die bei mir eingezogen sind:

  1. Dämonentochter – Verbotener Kuss von Jennifer L. Armentrout (selbstgekauft)
  2. Shadow Dragon – Die wahre Kaiserin von Kristin Briana Otts (durch Einlösen von Gutschein)
  3. Sturmtochter – Für immer vereint von Bianca Iosivoni (durch Einlösen von Gutschein)
  4. Rebellion – Schattensturm von Jennifer L. Armentrout (durch Einlösen von Gutschein)
  5. Die verborgenen Insignien des Pan von Sandra Regnier (selbstgekauft)
  6. Sturmhöhe von Emily Brontë (selbstgekauft)
  7. The Hate U Give von Angie Thomas (Schullektüre, geschenkt)
  8. Leben des Galilei von Bertolt Brecht (Schullektüre, geschenkt)
  9. Dämonentochter – Verlockende Angst von Jennifer L. Armentrout (selbstgekauft)
  10. Dämonentochter – Verführerische Nähe von Jennifer L. Armentrout (sebstgekauft)
  11. Dämonentochter – Verwunschene Liebe von Jennifer L. Armentrout (ausgeliehen)
  12. Dämonentochter – Verzaubertes Schicksal von Jennifer L. Armentrout (ausgeliehen)

Lesemonat

Beinahe scheint es mir, als wäre ich noch ein bisschen im Dezember-Blues. Ich konnte wieder nicht so viele Bücher lesen, wie ich mir eigentlich erhofft hatte, aber trotzdem bin ich unendlich glücklich, endlich „Die Nebel von Avalon“ beendet zu haben. Das Buch wird zwar wahrscheinlich kein Highlight werden, aber dafür gab es noch andere Bücher, die mir sehr gut gefallen haben. Hier seht ihr die Bücher, die ich gelesen habe; wenn die Rezension bereits veröffentlicht wurde, ist sie auch mit dem Buch verlinkt:

  1. Biss zur Mittagsstunde von Stephenie Meyer (558 Seiten); 3,5/5 ⭐
  2. Die Nebel von Avalon von Marion Zimmer Bradley (813 Seiten); 4/5 ⭐
  3. Die verborgenen Insignien des Pan von Sandra Regnier (361 Seiten); 3,5/5 ⭐
  4. Das Schicksal ist ein mieser Verräter von John Green (333 Seiten); 5/5 ⭐
  5. Biss zum Abendrot von Stephenie Meyer (620 Seiten); 4,5/5 ⭐
  6. Rebellion – Schattensturm von Jennifer L. Armentrout (542 Seiten); 4,5/5 ⭐
  7. Dämonentochter – Verbotener Kuss von Jennifer L. Armentrout (446 Seiten); 4,5/5 ⭐
  8. Das Paket von Sebastian Fitzek (362 Seiten); 5/5 ⭐
  9. Biss zum Ende der Nacht von Stephenie Meyer (789 Seiten); 4,5/5 ⭐

Eigentlich habe ich aus „Biss zur Mittagsstunde“ und „Die Nebel von Avalon“ gar nicht alle Seiten gelesen, da ich die beiden Bücher schon im Dezember angefangen hatte. Das heißt, aus „Biss zur Mittagsstunde“ habe ich insgesamt nur 435/558 Seiten gelesen und aus „Die Nebel von Avalon“ 342/813. Außerdem hab ich noch 38/371 Seiten in meiner Schullektüre „The Hate U Give“ gelesen.

Von den genannten Büchern war „Das Paket“ mein Highlight, und ich kann mir auch gut vorstellen, dass es ein Jahreshighlight wird. Aber wer weiß, was dieses Jahr überhaupt so auf mich zukommt! Mein größter Flop war „Biss zur Mittagsstunde“. Ich weiß, dass ich es nicht schlecht bewertet habe, was daran liegt, dass ich das Buch nicht grottenschlecht fand oder so. Es war vielmehr die Enttäuschung nach dem Lesen, die mich zu dieser Entscheidung gebracht hat. Ich hatte einfach viel mehr erwartet und diese Erwartungen wurden nicht erfüllt.


Statistik

Bücher: 9

Seiten: 4.268

durchschnittliche Bewertung: 4/5 ⭐


Filme & Serien

Ich gucke generell eher weniger Filme oder Serien, weshalb ich auch nur die Netflix-Serie Shadowhunters gesehen habe, die ich aber ziemlich gut fand, wobei mich das Ende der letzten Staffel ein bisschen enttäuscht hat. Ansonsten habe ich mit der Netflix-Serie Vampire Diaries angefangen, wo ich jetzt bei Staffel 2, Folge 7 bin.


Wie lief euer Lesemonat Januar so? Welches war euer absolutes Highlight?

Ich wünsche euch einen schönen neuen Lesemonat Februar!

Eure Lara

Rezension: »Das Schicksal ist ein mieser Verräter« von John Green

Ich habe schon lange darauf gewartet, das Buch endlich zu lesen. Und da ich mir vorgenommen habe, den Film Anfang Februar zusammen mit zwei sehr guten Freundinnen zu schauen, nutze ich einfach mal die Chance und lese vorher noch das Buch. Dann kann ich auch richtig vergleichen.

Es sei nur so viel gesagt: Als ich den Film das erste Mal gesehen habe, musste ich ziemlich heftig heulen, also sind Gefühle sowieso vorprogrammiert gewesen, als ich nach dem Buch gegriffen habe. Aber lest selbst, wie es mir gefallen hat …


Inhalt

Hazel Grace und Augustus lernen sich in einer Selbsthilfegruppe für Krebspatienten kennen und fühlen sich vom ersten Augenblick an vom anderen angezogen. Hazel liebt Gus für seine Schlagfertigkeit und für seine offensive Art, wie er mit seinem Schicksal umgeht. Und Augustus baggert Hazel auf seine charmant witzige Art an, als gäbe es kein Morgen. Aber Hazel hat Angst. Sie will für niemanden eine tickende Zeitbombe sein, und genau so fühlt sie sich in ihrer Erkrankung. Doch dann kann sie sich Gus‘ Charme nicht mehr entziehen, der ihr einen ihrer größten Wünsche erfüllt und sie kurzerhand nach Amsterdam entführt. So furchtbar ihre Diagnosen sind, Hazel und Augustus feiern das Leben und die Liebe und kosten die kurze Zeit, die ihnen bleibt, jede Sekunde aus.


Allgemeine Informationen

Titel: Das Schicksal ist ein mieser Verräter

Autor: John Green

Genre: Young Adult

Format: Taschenbuch

Seiten: 333

Verlag: dtv

gelesen: 17.01.20 bis 19.01.20


Über den Autor

John Green, geboren 1977, studierte Englische Literatur und Vergleichende Religionswissenschaft. Für seine Jugendromane wurde er vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem renommierten Printz-Award, der CORINE und dem Deutschen Jugendliteraturpreis. John Green ist außerdem ein begeisterter Blogger, der gemeinsam mit seinem Bruder die Vlogbrothers gegründet hat. Mit seiner Frau und seinen beiden Kindern lebt er in Indianapolis.


Meine Meinung

Das Cover

Das Cover des Buches finde ich einfach wunderschön. Es ist ein Nachthimmel voller Sterne dargestellt, was die ganze Schönheit der Geschichte sehr passend zur Schau trägt. Außerdem ist eine Pusteblume erkennbar, deren Samen in der Nacht davonfliegen. Vielleicht interpretiere ich da viel zu viel hinein, aber ich will mich jetzt mal dazu anmaßen, wie Augustus im Buch zu denken und glaube, dass das die Vergänglichkeit des Lebens darstellt, nicht jedoch die der Liebe, da aus dem, was vergeht, immer Neues entsteht.


Der Erzählstil

John Greens Schreibstil ist wirklich außergewöhnlich. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich zuvor noch kein einziges Buch von ihm gelesen habe, aber das werde ich von jetzt an ändern. Anders als wie bei vielen anderen Autoren könnte ich diesen Schreibstil wahrscheinlich unter Tausenden wiederfinden, weil er so einzigartig und gleichzeitig ausdrucksstark und schön ist. Wahrscheinlich wird „schön“ eines meiner neuen Lieblingswörter in dieser Rezension.

Ich will nicht behaupten, dass John Greens Erzählstil anspruchsvoller oder einfacher ist als der anderer Autoren. Er ist einfach … anders. Und zwar auf die positive Art und Weise. Er schreibt nicht zu kompliziert und stellt damit wunderbar dar, wie es in Hazels Gedanken aussieht. Er benutzt viele Beiordnungen (aneinandergereihte Hauptsätze durch die Konjunktion „und“), wodurch einerseits eine klare Struktur vorhanden ist, andererseits aber auch die Wichtigkeit der einzelnen Gedanken von Hazel ausgedrückt wird. Dann wieder gibt es Passagen, die wichtige literaturwissenschaftliche oder generell wissenschaftliche Aspekte beschreiben und in denen viele Fachwörter auftauchen, die aber trotzdem nicht schwer zu verstehen sind.

Um es anders auszudrücken: Durch den Erzählstil des Autors konnte ich als Leserin tief in die Gefühlswelt von Hazel eintauchen und gleichzeitig etwas über die Wichtigkeit von Metaphern und anderen wissenschaftlichen Modellen lernen, und das gar nicht mal uninteressant gestaltet.

„Ich glaube an die wahre Liebe, verstehst du? Ich glaube nicht, dass jeder das Recht hat, seine Augen zu behalten oder gesund zu bleiben oder so was, aber jeder sollte die wahre Liebe erleben, und die sollte mindestens so lange dauern wie dein Leben.“

„Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ von John Green, Seite 85

Die Handlung

Die Storyline des Buches ist nicht allzu komplex, was aber keinesfalls ein Kritikpunkt ist. Im Grunde genommen war es genau richtig, dass die Handlung recht einfach gestrickt ist, da die Hauptbotschaft des Buches damit noch viel deutlicher hervorspringen konnte (ich werde euch nicht verraten, was die besagte Botschaft ist, weil ich glaube, dass jeder das Buch selbst gelesen haben muss und sich ein eigenes Bild schaffen sollte).

Ich möchte nicht zu viel verraten, weshalb ich mich kurzfassen will. John Green hat sich wunderbar darauf verstanden, das Thema Krebs als Krankheit ebenso einfühlig wie kontrovers darzustellen und ich glaube, in Hazel haben einige Krebspatienten eine Verbündete gefunden, denn ich kann zwar nicht aus Erfahrung sprechen, aber ich könnte mir vorstellen, dass sich viele andere Krebspatienten ebenfalls als Nebenwirkung sehen.

Wahrscheinlich hat mich die Geschichte rund um Hazel und Gus gerade deshalb so tief bewegt, dass ich nach Beenden des Buches gar nicht anders konnte, als zu heulen und immer weiter zu heulen bis ich keine Tränen mehr übrig hatte, um die liebgewonnen Charaktere im Buch zu betrauern.

„Manche Unendlichkeiten sind größer als andere Unendlichkeiten.“

„Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ von John Green, Seite 219

Die Charaktere

Hazel war mir eine sehr sympathische und authentische Protagonistin. Sie hat eine Schwäche für ein bestimmtes Buch, da der Hauptcharakter des Buches in etwa das gleiche durchmacht wie sie selbst. Außerdem ist sie hochintelligent und ist nicht das typische Klischee der Krebspatientin, die unbedingt kämpfen will. Ich konnte ihre Gefühle die ganze Zeit über mitfühlen und mein Herz wurde mir gebrochen, als ihres gebrochen wurde und am Ende habe ich um sie getrauert, weil ich gern eine Fortsetzung hätte (und nein, ich sage euch nicht, ob sie am Ende des Buches noch lebt oder nicht).

Auch Augustus habe ich liebgewonnen. Er mit seiner Liebe zu Metaphern und mit seiner Angst vor dem Vergessen war mir auf Anhieb sympathisch und ich finde, er und Hazel passen wirklich perfekt zusammen. Und auch um ihn habe ich genauso getrauert wie um Hazel, als das Buch vorbei war.


Fazit

„Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ von John Green ist ein höchst bewegendes Buch über zwei Krebspatienten, die nicht versuchen, gegen den Krebs anzukämpfen, der zu ihnen gehört, sondern die einfach nur das Beste aus dem machen wollen, was sie haben. Ich habe selten so sehr geweint, als ich ein Buch aus der Hand gelegt habe. Am liebsten würde ich selbst jetzt noch heulen und nie wieder ein anderes Buch anrühren, aber gleichzeitig möchte ich schnell weiterlesen, um über den Schmerz, den ich mit diesem Buch erfahren habe, hinwegzukommen.


Meine Bewertung

Cover: 5/5 ⭐

Erzählstil: 5/5 ⭐

Handlung: 5/5 ⭐

Charaktere: 5/5 ⭐


Gesamt: 5/5 ⭐


Wann habt ihr zuletzt bei einem Buch geweint?

Eure Lara

Rückblick: Dezember 2019

Für mich ist der Dezember immer einer der schönsten Monate des ganzen Jahres. Die Weihnachtszeit, die ganzen Geburtstage innerhalb der Familie und von Freunden (meiner natürlich auch), Ferien, Silvester und Plätzchenbacken. Und nicht zu vergessen natürlich die Geschenke, die ich bekomme xD. Auch 2019 war der Dezember wieder ein sehr schöner Monat voller Überraschungen, weshalb ich euch in diesem Beitrag einen kurzen Überblick geben möchte.


Privates

Der Dezember ist in meiner Familie meistens der Monat, wo alle zusammenkommen. Zwar waren in den ersten beiden Wochen noch ein paar Klausuren zu bewältigen (Deutsch, Latein und Musik) sowie eine Leistungsüberprüfung in Sport, aber die habe ich schnell hinter mich bringen können.

Ab dem ersten Dezember fing bei mir aber nicht nur die Vorfreude auf Weihnachten an, sondern auch auf meinen 16. Geburtstag. Der 2019 tatsächlich an einem Freitag, den 13. stattfand. Die Party war für mich ziemlich schön – zusammen mit 15 Freundinnen habe ich ein paar Spiele gespielt, ganz viel gegessen und Spaß gehabt. Am Sonntag darauf war dann das Kaffeetrinken mit meiner Familie. Leider konnten nicht alle kommen, aber das ist im Dezember eben immer so eine Sache, die man nicht ändern kann.

Und dann kamen die Ferien und – natürlich – Weihnachten. Da gehören natürlich viele Geschenke und ein paar Unternehmungen mit der Familie mit dazu. Mit meiner Mutter, ihrem Mann, meiner Schwester, meinen beiden älteren Cousinen und meinem älteren Cousin war ich bei einem Eishockey-Spiel der Kölner Haie gegen Bremerhaven. Zwar kam nicht so viel Stimmung auf, wie ich von einem Heimspiel erhofft hatte, aber das lag wahrscheinlich daran, dass Köln verloren hat. Am zweiten Weihnachtstag ging es dann mit der anderen Seite meiner Familie (also mit meinem Vater, meiner Schwester, meinen jüngeren Cousinen, meinem jüngeren Cousin und deren Vater) zu einem Handball-Spiel nach Lemgo. Das hat mir wahnsinnig gut gefallen, obwohl wir auf der Seite von Erlangen saßen, die verloren haben.

Insgesamt war der Dezember 2019 für mich also ein aufregender und schöner Monat, in dem ich insgesamt über 150 Euro Buchgutscheine und noch einige andere Geschenke bekommen habe.


Buchiges

Neuzugänge

Insgesamt habe ich im Dezember 16 Neuzugänge bekommen. Das ist für meine Verhältnisse schon recht viel, aber dafür, dass ich Geburtstag hatte und Weihnachten war, trotzdem etwas weniger als die letzten Jahre. Dafür habe ich aber auch noch ein Tolino bekommen, was das wieder ausgeglichen hat. Folgende Bücher sind also bei mir eingezogen:

  1. One of us is lying von Karen M. McManus (Geburtstagsgeschenk)
  2. Paper Princess von Erin Watt (Geburtstagsgeschenk)
  3. King’s Legacy – Alles für dich von Amy Baxter (Adventspost von der Lesejury; signiert)
  4. Wer heute lügt, ist morgen tot von Thomas Enger (Geburtstagsgeschenk)
  5. Percy Jackson 1-5 von Rick Riordan; Taschenbuchschuber (durch Einlösen von Gutschein)
  6. Das Schicksal ist ein mieser Verräter von John Green (Wichtelgeschenk)
  7. Layers von Ursula Poznanski (Wichtelgeschenk)
  8. Throne of Glass – Die Erwählte von Sarah J. Maas (Wichtelgeschenk)
  9. Neon Birds von Marie Grasshoff (durch Einlösen von Bonuspunkten auf Lesejury)
  10. We’ll never be apart von Emiko Jean (englische Ausgabe von „Feuerschwester“; Weihnachtsgeschenk)
  11. Das Mädchen im blauen Mantel von Monica Hesse (Weihnachtsgeschenk)
  12. Frau Bovary von Gustave Flaubert (vorinstalliert auf meinem Tolino)
Vier meiner Neuzugänge im Dezember

Lesemonat

Leider habe ich diesen Monat nicht so viele Bücher lesen, wie ich mir erhofft hatte. Das lag vor Allem daran, dass ich „Die Nebel von Avalon“ lesen wollte, aber einige Tage einfach nicht zum Lesen gekommen bin und es dann immer unwahrscheinlicher wurde, dass ich das Buch noch im Dezember beenden würde. Also habe ich mich, kurz nachdem ich die Hälfte des Buches fertig hatte, entschieden, es erst im Januar weiterzulesen und stattdessen mit anderen Büchern weiterzumachen. Diese Bücher sind es letztlich geworden (die Bücher, zu denen ich bereits Rezensionen veröffentlicht habe, sind mit den Rezensionen verlinkt):

  1. Love Letters to the Dead von Ava Dellaira (407 Seiten); 5/5 ⭐
  2. After Moonrise von Gena Showalter und P. C. Cast (316 Seiten); 3,5/5 ⭐
  3. Ein Thron für Schwestern von Morgan Rice (196 Seiten); 1,5/5 ⭐
  4. Das geheime Vermächtnis des Pan von Sandra Regnier (re-read, 414 Seiten); 4,5/5 ⭐
  5. Die dunkle Prophezeiung des Pan von Sandra Regnier (404 Seiten); 4,5/5 ⭐

Ansonsten habe ich im Dezember noch 471/813 Seiten aus „Die Nebel von Avalon“ von Marion Zimmer Bradley gelesen sowie 123/558 Seiten aus „Biss zur Mittagsstunde“ von Stephenie Meyer.


Buchige Geschenke

Ansonsten habe ich im Dezember natürlich noch ein paar buchige Geschenke bekommen, sowohl zu Weihnachten, als auch zum Geburtstag. Unter Anderem das Book Journal vom Carlsen-Verlag; zwei Lampen, die wie aufgeklappte Bücher aussehen; eine Leseecke (bestehend aus einem Sessel, einem Servierwagen und einem kleinen Tisch); einen Workshop für Kreatives Schreiben in Hamburg (der findet am 11. Januar statt) und einen Tolino E-Reader.


Wie war euer Dezember denn so? Habt ihr Bücher geschenkt bekommen? Wie viel konntet ihr lesen?

Eure Lara