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Rezension: »Das Mädchen im blauen Mantel« von Monica Hesse

Hallo ihr Lieben!

Heute mal die Rezension zu einem Buch, das mir wirklich die volle Bandbreite an Emotionen entlockt hat – ich war entsetzt, traurig, wütend, gespannt, nachdenklich und an einigen wenigen Stellen auch mal glücklich (bitte nicht falsch verstehen, denn das Thema ist alles andere als schön).

Ich hatte das Buch gar nicht wirklich auf dem Schirm, bis ich es zu meinem 16. Geburtstag im Dezember 2019 von meiner Tante bekommen habe. Und ich finde, dieses Buch sollte auf jeden Fall mehr in den Fokus der Öffentlichkeit rücken!!!


Allgemeine Informationen

Titel: Das Mädchen im blauen Mantel
Autorin: Monica Hesse
Übersetzung: Cornelia Stoll
Genre: Historischer Roman
Format: Taschenbuch
Seiten: 381
ISBN: 978-3-570-31319-0
Verlag: cbt
gelesen: 11.07.20 bis 15.07.20


Inhalt

Schuld und Verrat,
Mut und Widerstand

Amsterdam ist von den Nazis besetzt. Hanneke trauert dort um ihren Freund, der an der Front gefallen ist. Als kleinen Akt der Rebellion gegen die Deutschen beschafft sie Schwarzmarktgüter. So hält sie sich und ihre Eltern über Wasser. Doch eines Tages erhält sie einen sehr ungewöhnlichen Auftrag: Sie soll ein jüdisches Mädchen finden, das aus einem Geheimversteck verschwunden ist. Auf der Suche nach diesem Mädchen gerät Hanneke in ein Netz aus Lügen, Rätseln und Geheimnissen.

»Ein einfühlsames, packendes Buch … über den kleinen, alltäglichen Verrat in einem großen Krieg!«

Kinder- und Jugendmedien Aargau

Meine Meinung

Die Gestaltung

Allein das Cover hat mich bereits angesprochen, als ich mein Geburtstagsgeschenk ausgepackt habe. Es vermittelt direkt diesen ernsten, irgendwie wehmütigen Eindruck, der mich auch das ganze Buch über nicht verlassen hat.

Die Farben passen außerdem perfekt zum Inhalt – und natürlich zum Titel, der ebenfalls perfekt gewählt ist. Und auch im Inneren kann ich nicht über die Gestaltung klagen.


Der Erzählstil

„Das Mädchen im blauen Mantel“ wird von der Protagonistin Hanneke Bakker aus der Ich-Perspektive erzählt. Somit bekommt man sofort einen sehr authentischen Einblick in ihre Gedanken und Gefühle und lernt sie das ganze Buch über immer besser kennen. Ich würde beinahe sagen, der Leser wächst mit ihr ein Stück über sich hinaus.

Monica Hesses Schreibstil ist sehr anschaulich und einfühlsam und dadurch relativ leicht zu lesen, was in einem krassen Gegensatz zu der Thematik steht. Es wird hier sehr viel mit Metaphern gearbeitet, wodurch das Buch auch sehr ausdrucksstark rüberkam.

Immer wieder hat die Autorin auch holländische Wörter mit einfließen lassen. So hieß das Theater beispielsweise durchgängig „Hollandsche Schouwburg“ und die Untergetauchten waren immer die „Onderduiker“. Das hat dem Ganzen zusätzlich noch etwas sehr Authentisches verliehen.


Die Handlung

Das Buch ist im Großen und Ganzen chronologisch erzählt, wobei es zwischendurch ein paar Rückblicke in Form von Erinnerungen gibt, wenn Hanneke beispielsweise an ihre Beziehung mit Bas zurückdenkt oder an ihre Freundschaft mit Elsbeth, die endete, als diese Rolf, einen deutschen Nationalsozialisten von der Gestapo, heiratete.

Historisches Vorwissen ist auf jeden Fall vorausgesetzt – zumindest die Grundlagen sollten hier bekannt sein wie beispielsweise, wann was passiert eund wie die Schlacht bei Stalingrad ausging. Denn nur mit diesem Vorwissen sind die Anekdoten und Kommentare in dem Buch auch wirklich verständlich. Trotzdem wird aber nicht erwartet, dass der Leser bereits alles weiß, denn auch Hanneke ahnt anfangs nur einen Bruchteil von dem, was tatsächlich hinter den Kulissen abgeht. So lernt der LEser gemeinsam mit Hanneke, was es mit der Hollandsche Schouwburg auf sich hat und wie der Widerstand gegen die Nazis arbeitet.

Insgesamt ist die Geschichte von Hanneke sehr nah am historischen Kontext, obwohl die Figuren größtenteils alle frei erfunden sind. Das erklärt die Autorin noch mal in einer Anmerkung am Ende des Buches. Dort werden Personen, Orte und historische Ereignisse genauer erläutert und man erkennt, dass wirklich sehr wenig abgeändert wurde.

Mirjam, das jüdische Mädchen, das Hanneke im Auftrag von Frau Janssen suchen soll, steht symbolisch für die Grausmakeiten des Holocaust, denn erst durch sie erkennt Hanneke langsam, was Lüge und was Wahrheit ist. Durch Mirjam erst entschließt sich Hanneke dazu, etwas zu unternehmen und auf ihre Art gegen die Nazis zu rebellieren, während sie gleichzeitig glaubt, dass das Finden von Mirjam ein paar ihrer privaten Probleme löst.

Aber auch andere Dinge werden angesprochen, beispielsweise die Rolle, die den Holländern während des Holocausts zufiel. So wird hier nicht nur beschrieben, dass die Niederlande ein Ofper der Nazis waren, sondern es wird auch angerissen, dass das Volk genauso zerrissen ist wie zum Beispiel Deutschland selbst. Denn auch in den Niederlanden gab es eine Gruppe Jugendlicher, die die Hitlerjugend als Beispiel hatte, und auch dort gab es Menschen, die einfach wegsahen.

Durch Hannekes Suche nach der fünfzehnjährigen Mirjam Roodveldt kommen auch ein paar Krimi-Elemente mit in die Geschichte, was die Handlung noch spannender macht, als sie ohnehin schon ist. Es ist ein klarer roter Faden erkennbar, der sich durch das ganze Buch zieht und die Liebesgeschichten spielen nur eine geringe Rolle, obwohl sie für die Handlung essentiell sind. Dennoch werden ihnen nicht zu viel Aufmerksamkeit zugesprochen, sodass das Hauptthema immer noch die Suche nach Mirjam und die Auseinandersetzung mit den Gräueltaten der Nazis bleibt.


Die Charaktere

Hannekes Leben und ihre inneren Konflikte wurden sehr feinfühlig zum Leben erweckt. Es wird sehr gut dargestellt, dass sie sich im Laufe der Geschichte persönlich weiterentwickelt, da sie sich in Gedanken keine Lügengeschichten mehr zurechtlegt, was an dem Tag passiert ist, an dem sie Bas das letzte Mal gesehen hat oder wann und wo die beiden sich kennengelernt haben. Das unterstreicht noch mal, dass Verdrängung eine der größten unbewussten Stärken der Menschheit ist.


Fazit

„Das Mädchen im blauen Mantel“ ist ein sehr aufwühlendes, spannendes Buch, das mich nachdenklich und geschockt zurückgelassen hat und das mir noch lange Zeit im Kopf herumspuken wird.


Meine Bewertung

Gestaltung: 5/5 ⭐

Erzählstil: 5/5 ⭐

Handlung: 5/5 ⭐

Charaktere: 5/5 ⭐


Gesamt: 5/5 ⭐


Zitate

»Die Arbeit im Theater ist wahrscheinlich ebenso begehrt wie die Arbeit im Jüdischen Hospital. Die Juden, die dort arbeiten, habe ich gehört, bekommen einen Sonderstempel in ihren Ausweis, mit dem sie während der Ausgangssperre unterwegs sein dürfen, ohne deportiert zu werden. Glück ist ein relativer Begriff geworden, heute bedeutet Glück schon, wenn man in seiner eigenen Heimat nicht wie ein Verbrecher behandelt wird.«

Seite 135

»Was habe ich nicht alles versucht, um mir einzureden, dass Bas nicht allein war, als er starb. Aber wenn es so weit ist, ist jeder von uns allein.«

Seite 313

»Wenn etwas völlig anders ausgeht, als man erwartet hätte, so, wie man es sich niemals hätte vorstellen können, ist es dann wirklich vorbei? Heißt das, man muss weitersuchen, nach besseren Antworten, nach Antworten, die einem nicht den Schlaf rauben? Oder bedeutet es, dass es an der Zeit ist, seinen Frieden zu machen?«

Seite 356

Liebe Grüße,

Lara

Rezension: »Feuerschwester« von Emiko Jean

Hey ihr Lieben!

Nach langer Zeit habe ich mal wieder richtig Lust, ein englisches Buch zu lesen. Ich weiß nicht, wieso, aber es könnte daran liegen, dass ich mal die „Try a chapter“-Challenge selbst ausprobiert und „We’ll never be apart“ dabei verwendet habe. Das Buch selbst habe ich gemeinsam mit einem weiteren Buch im Dezember 2019 zu meinem 16. Geburtstag von meiner Tante bekommen, und ich bin schon unglaublich gespannt, wie es mir gefällt! „We’ll never be apart“ ist die englische Ausgabe des Buches „Feuerschwester“. Die Angaben in dieser Rezension entsprechen alle dem englischen Buch.


Allgemeine Informationen

Titel: We’ll never be apart
Autorin: Emiko Jean
Genre: Psychothriller
Format: Taschenbuch
Seiten: 281
ISBN: 978-0-544-81320-5
Verlag: Houghton Mifflin Harcourt
gelesen: 15.05.20 bis 18.05.20


Inhalt

„Wherever you go, I’ll go too.“

„Do you promise?“ she asked.

„I promise,“ I said. „We’ll never be apart.“

MURDER. FIRE. REVENGE.

That’s all seventeen-year-old Alice Monroe thinks about. Locked in a mental ward at Savage Isle, Alice is haunted by memories of the fire that killed her boyfriend, Jason. A blaze her deranged and jealous sister, Cellie, set.
When whispers from other mental patients convince Alice that Cellie has also been committed to Savage Isle, Alice vows to avenge the life of the boy she loved. Aided by Chase, a mysterious, charismatic new patient, Alice stealthily combs Savage Isle for her sister by night, while by day she plays „the good girl,“ attending group therapy sessions and writing the story of her troubled past in foster care – a past she barely understands – in a journal. But nothing at Savage Isle is what it seems. And no one will leave the same.

„Realistic characters make good use of a gothic setting that will attract anyone with a taste for the edge.“

Kirkus Reviews

„A clever psychological thriller that had me holding my breath to the bitter end. More, please!“

Kimberly Derting, author of the Body Finder series

„Taut and disquieting, ‚We’ll Never Be Apart‘ will unsettle you long before it pulls the rug from under your feet. Like the institution that Alice and Cellie call home, this book comes with a warning: Once inside, be careful who you trust.“

Kat Rosenfield, author of ‚Amelia Anne Is Dead and Gone‘

Meine Meinung

Die Gestaltung

Um das Cover mit den Worten einer Freundin zu beschreiben (ja, Malin, du bist gemeint, falls du das hier liest xD): Das Buch sieht creepy aus 😮

Ich denke, das beschreibt das Cover schon ganz gut, denn es wirkt tatsächlich eher wie ein Horrorbuch anstatt wie ein Psychothriller … wobei ich mir auch nicht ganz sicher bin, ob Thriller das richtige Wort ist. Klar, es wird so beschrieben, aber der Inhalt ist so viel mehr. Dazu aber gleich noch ein bisschen was 😉

Nichtsdestotrotz passt das Cover sehr gut zur Story. Die Worte, die aussehen wie glühende Äste, bringen schon ganz gut das ganze Setting rüber, das, wie Kirkus Reviews bereits geschrieben hat, irgendwie „gothic“ ist. Der Buchrücken ist sehr schlicht gehalten, mit schwarzem Hintergrund und roter Schrift. Besonders begeistert bin ich auch noch von der Klappe. Dort wird das Bild auf dem Cover fortgesetzt, aber der Text ist auf schwarzem Hintergrund geschrieben, alles ist in schwarz, rot und weiß gestaltet, wodurch ein sehr einheitliches Bild entsteht.


Der Erzählstil

„We’ll never be apart“ war das erste Buch, das ich von Emiko Jean gelesen habe, aber es wird eindeutig auch nicht das letzte sein. Vom Schreibstil her ist das Buch sehr gut für Jugendliche geeignet, wobei ich es schon eher für Jugendliche empfehlen würde, die starke Nerven haben.

Ich war schon nach dem Prolog komplett hin und weg von der Geschichte, da der Schreibstil schön einfach und schlicht, aber auch nicht zu langweilig ist. Irgendwie hat Emiko Jean es geschafft, mich bereits auf den ersten vier Seiten mitzureißen, und das lag nicht nur an dem, was passiert ist.

Das Setting und die Emotionen sind mit wenigen Worten sehr bildhaft beschrieben, wodurch es mir noch mal leichter fiel, mich in der Geschichte rund um Alice und ihre geheimnisumwitterte Zwillingsschwester Celia einzufinden. Ich konnte durchgängig mit Alice mitfühlen, habe mich gefühlt als würde ich selbst in ihrer Haut stecken und dementsprechend ihre Verzweiflung, ihre Wut, ihre Liebe und ihre Rachegefühle nachvollziehen.


Die Handlung

Schon der Prolog startet sehr rasant und mit der allerwichtigsten Szene im ganzen Buch, nämlich dem Feuer, das schon im Klappentext angesprochen wird. Es wird aus Celias Sicht erzählt, ebenso wie der Epilog, wodurch an dieser Stelle schon mal eine klare Strukturierung erkennbar ist. Nach dem Beenden des Buches musste ich den Prolog noch mal lesen, einfach um noch mal alles zu verinnerlichen, und mit einem Mal hat das alles etwas ganz Großes ergeben, etwas, das man zum Anfang noch gar nicht erahnen konnte. Aber ich will euch nichts vorwegnehmen, denn dieses Buch ist es mehr als nur wert, gelesen zu werden.

Schon in den ersten Kapiteln bekommt der Leser dann auch einen ersten Einblick in die Vergangenheit und die Kindheit der Protagonistin Alice, da ihr Psychiater ihr zur Therapie rät, alles in ein Journal aufzuschreiben. Dadurch gibt es zwei Handlungsstränge, einmal einen in der Vergangenheit und einmal den in der Gegenwart, und beide waren gleichermaßen spannend zu lesen.

Zum Ende hin nahm die Geschichte dann noch mal richtig an Fahrt auf und es gab einige Wendungen, die ich so nicht habe kommen sehen. Besonders die letztendliche Auflösung, die durch einige vorherige Ereignisse sozusagen getriggert wurde, hat mich noch mal komplett umgehauen und ich hatte wirklich Herzrasen.

Die ganze Zeit über hat sich nichts zu schnell oder zu langsam entwickelt, obwohl das Buch recht dünn ist mit seinen 281 Seiten. Die letzten Kapitel und der Epilog haben noch mal ein rundes Ende geschaffen, wodurch die Story schön in sich abgeschlossen war und keine offenen Fragen übrig geblieben sind.


Die Charaktere

Von den Charakteren war ich positiv überrascht. Ich weiß aus vielen anderen Thrillern, dass die Personen, die der Autor oder die Autorin geschaffen haben, meist nicht sonderlich tiefgründig ausgearbeitet sind, aber das war hier überhaupt nicht der Fall.

Alice Monroe ist eine sehr vielseitige Protagonistin. Durch die Einträge aus ihrem Journal, die man neben dem Haupthandlungsstrang lesen kann, wurde vieles aus ihrer Vergangenheit erklärt, womit auch ihr Charakter nachvollziehbarer wurde. Sie war mir sehr sympathisch, und am Ende habe ich mich genauso erschüttert gefühlt wie sie selbst.

Chase ist wirklich ein absoluter Bookboyfriend geworden. Zuerst war er noch das typische Arschloch, aber nach und nach hat man ihn besser kennengelernt und ich fand es einfach süß, wie er sich um Alice gekümmert hat. So eine Person braucht jeder Mensch in seinem Leben, meiner Meinung nach.


Fazit

„We’ll never be apart“ konnte mich auf ganzer Strecke überrumpeln und mitreißen. Trotz anfänglicher Zweifel bin ich froh, das Buch endlich von meinem SuB befreit zu haben, weil es sich eindeutig um eins handelt, das viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommt. Dieses Buch ist ein klares Jahreshighlight!

Empfehlen kann ich „We’ll never be apart“ oder eben die deutsche Übersetzung „Feuerschwester“ aus dem Ravensburger-Verlag sowohl Jugendlichen als auch Erwachsenen, solange sie nicht allzu zartbesaited sind, da schon einige schwierige und triggernde Inhalte angesprochen werden.


Meine Bewertung

Gestaltung: 5/5 ⭐

Erzählstil: 5/5 ⭐

Handlung: 5/5 ⭐

Charaktere: 5/5 ⭐


Gesamt: 5/5 ⭐


Alles Liebe,

Lara

Rezension: »Flying high« von Bianca Iosivoni

Hey ihr Lieben!

Ich muss zugeben, dass ich mir meinen Lesemonat ursprünglich ein bisschen anders vorgestellt habe, aber ich hoffe trotzdem, dass ich noch mit jedem Buch fertig werde, das ich im April lesen will. Flying high habe ich nun beendet – schaut doch, wie es mir gefallen hat!

Bei dem Buch handelt es sich um den zweiten Teil der „Hailee & Chase“-Reihe, weshalb in der Rezension Spoiler auftreten können.

Zur Rezension von Band 1


Allgemeine Informationen

Titel: Flying high
Autorin: Bianca Iosivoni
Genre: New Adult
Format: Paperback
Seiten: 412
ISBN: 978-3-7363-0989-0
Verlag: LYX
Reihe: Hailee & Chase / Bd. 2
gelesen: 23.04.20 bis 25.04.20


Inhalt

Mutig zu sein – das war Hailee DeLucas Plan für diesen Sommer. Sie wollte einen Roadtrip durch die USA machen und all die Dinge tun, vor denen sie sich bislang immer viel zu sehr gefürchtet hat. Niemals hätte sie erwartet, dass sie sich auf ihrer Reise verlieben würde – bis sie in der kleinen Stadt Fairwood mitten im Nirgendwo auf Chase Whittaker traf. Mit seinem Lächeln, seinem Humor und der Art, wie er sie besser als jeder andere Mensch auf dieser Welt zu verstehen schien, hat Chase ihr Herz im Sturm erobert. Dabei wusste Hailee vom ersten Moment an, dass es für sie beide keine Zukunft geben würde. Der Sommer war beinahe vorbei und Hailee fest entschlossen, ihren Plan bis zum Ende durchzuziehen. Doch je mehr Zeit sie in Fairwood verbrachte und je näher sie und Chase sich kamen, desto größer wurde ihr Wunsch, Chase nicht verlassen zu müssen. Mutig genug zu sein, nicht zu gehen. Aber gibt es für sie beide überhaupt eine Chance? Oder haben Hailee und Chase keine andere Wahl, als einsehen zu müssen, dass manchmal nicht einmal die Liebe ausreicht, um zwei Menschen zusammenzuhalten?


Meine Meinung

Die Gestaltung

Es gibt kaum LYX-Bücher, die nicht schön aussehen. Und so verhält es sich auch bei den beiden Büchern der „Hailee & Chase“-Dilogie von Bianca Iosivoni. Ich kann mich kaum entscheiden, ob ich Falling fast oder Flying high schöner finde … ich glaube aber, ich tendiere zu Flying high, weil die Farben so wunderschön sind.

An der Innengestaltung habe ich hier genauso wenig auszusetzen wie im ersten Teil schon. Die Kapitelanfänge sind schlicht gehalten, wobei die Schriftart, in der geschrieben steht, ob das Kapitel aus Hailees oder Chase‘ Sicht erzählt wird, der des Titels auf dem Cover angepasst wurde.


Der Erzählstil

Biancas Schreibstil ist wie immer locker leicht und angenehm sowie flüssig zu lesen. Ihre Wortwahl ist in diesem Teil noch um einiges sensibler, und ich liebe sowohl die vielen Passagen, in denen sich Chase und Hailee Gedanken machen, als auch die ausdrucksstarken Dialoge.

Es ist so leicht, anderen Menschen Vorwürfe zu machen. Sich über sie aufzuregen. Sich mit ihnen zu streiten. Aber wir denken nie daran, dass es das letzte Mal sein könnte. Die letzte Umarmung. Das letzte Wort. Der letzte Blick.

Seite 87

Die Geschichte wird aus der Sicht von Hailee und Chase erzählt – nicht immer abwechselnd, aber dennoch so, dass es nicht langweilig wird. Zudem sind die Beschreibungen von Emotionen und Orten sehr detailreich, sodass ich immer sofort ein Bild vor Augen hatte.


Die Handlung

„Flying high“ schließt direkt an das Ende von Band 1 an. Obwohl ich zwischendurch noch zwei andere Bücher gelesen bzw. gehört habe, bin ich unfassbar schnell wieder in die Geschichte von Hailee und Chase eingestiegen, wodurch ich sofort gefangen war.

Bianca zeigt hier mal wieder einen sehr sensiblen Umgang mit ernsten Themen wie Depression, Suizidalität, Angststörung, Tod, Verlust und Trauerbewältigung. Dadurch war die Story hoch emotional und hat mich sehr berühren können. Und auch, wenn die angesprochenen Themen vielleicht das Bild einer traurigen, nachdenklichen Geschichte im Kopf entstehen lassen, waren die Szenen auch unheimlich schön, manchmal witzig und zutiefst rührend. Trotzdem regen die Themen, die angesprochen werden und sehr im Hauptaugenmerk der Geschichte stehen, zum Nachdenken an und so konnte mich das Buch nachhaltig beeindrucken.

Wie macht man weiter, wenn man die letzten drei Monate so gelebt hat, als gäbe es kein Morgen? Wie macht man weiter, wenn man den wichtigsten Menschen in seinem Leben verloren hat?

Seite 178

Das Leseerlebnis an sich war also sehr … intensiv. Ich hatte fast durchgängig Tränen in den Augen und die ein oder andere ist auch mal meine Wange runtergelaufen, in meiner Brust war ein Engegefühl vorhanden, ich hatte Gänsehaut, und zwischendurch musste ich auch ein kleines Schmunzeln oder Kichern unterdrücken.

Und ganz ehrlich? Wie beschissen wäre es von mir, diesem vorgefertigten Plan zu folgen, statt das zu tun, was ich wirklich will, wenn mein bester Freund es gerne getan hätte, aber nicht konnte?

Seite 319

Obwohl das Buch nicht von Spannung geprägt ist, handelt es sich bei „Flying high“ um einen absoluten Pageturner. Action ist hier völlig unnötig, denn die Botschaft, die die Geschichte von Hailee und Chase ausdrücken soll, ist auch so vollkommen verständlich: Sei mutig. Nicht durch waghalsige Aktionen, sondern durch die Entscheidungen, die zu treffen einem manchmal Angst einjagen können. Das lernt auch Chase nach und nach und schneidet sich so eine Scheibe von Hailee ab. Und trotz der Tatsache, dass es keine Action gab, waren auch einige Plot-Twists vorhanden; es hat mich hier einfach nicht gestört, dass einige Dinge vorhersehbar waren, denn dadurch wirkte alles noch viel authentischer und realistischer.

„Du kannst alles fühlen, was du willst, Schatz. Auch Freude und Trauer gleichzeitig. Nichts davon ist richtig oder falsch. Es sind deine Gefühle.“

Seite 342

Außerdem fand ich es sehr passend, dass sich einige Gedanken von Hailee immer wiederholt haben – wie in einem Gedankenkarussell -, weil damit auch ihre Depressionen und Gefühle und ihr tiefstes Innerstes deutlicher wurden. Und obwohl das der Kritikpunkt von vielen Lesern ist, kann ich von mir selbst ehrlich behaupten, dass ich keine einzige Stelle langweilig oder zu langgezogen fand.

Mit dem Epilog hat das Buch noch einen sehr gelungenen Abschluss bekommen. Natürlich sind mit ein paar Gesprächen nicht alle Probleme wie weggefegt, aber es geht eben darum, sich nicht einfach unterkriegen zu lassen, und das wird sehr deutlich.


Die Charaktere

Jeder einzelne Charakter im Buch wurde sehr authentisch, liebevoll und tiefgründig ausgearbeitet. Die Handlungen und Reaktionen waren nachvollziehbar, ebenso wie die Gefühle.

Der nach außen hin glücklichste Mensch kann die meisten Träume vergossen haben. Die unbeschwerteste Person kann die schlimmsten Verluste erlitten haben. Und das Mädchen mit dem strahlendsten Lächeln kann jeden Lebenswillen verloren haben. Jeder von uns hat innere Kämpfe auszufechten, von denen andere vielleicht nie etwas erfahren.

Seite 405

Hailee und Chase sind mir unheimlich sympathisch. Man leidet mit ihnen mit, und ihre Freundschaft zu Lexi, Clayton, Eric, Charlotte und sogar Shaine (!) hat mich oft zu Tränen gerührt. Das sind wahre Freunde! Sogar Hailees Eltern konnte ich verstehen und ich glaube, dass ihre Handlungsweisen unglaublich authentisch, wenn auch nicht immer richtig waren. Jeder Mensch hat Fehler und ich kann auf jeden Fall nachvollziehen, wieso sie so und nicht anders gehandelt haben.


Fazit

„Flying high“ konnte mich noch mehr von sich überzeugen als „Falling fast“. Obwohl insgesamt weniger im Buch passiert, hat es mich zu Tränen gerührt wie sonst kaum ein Buch zuvor, weshalb es für mich ein absolutes Jahreshighlight ist!


Meine Bewertung

Gestaltung: 5/5 ⭐

Erzählstil: 5/5 ⭐

Handlung: 5/5 ⭐

Charaktere: 5/5 ⭐


Gesamt: 5/5 ⭐


Liebe Grüße,

Lara

Rezension: »Verity« von Colleen Hoover

Werbung da Rezensionsexemplar

Hi ihr Lieben!

Heute mal wieder eine Rezension zu einem Buch, das ich nicht kaufen musste xD. Ich habe mich nämlich bei der Leserunde zu „Verity“ auf Lovelybooks beworben und hab entgegen aller Wahrscheinlichkeit tatsächlich gewonnen! Deshalb vielen Dank an den bold-Verlag für das Bereitstellen des Rezensionsexemplars.

Bei dem Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar, das mir über Lovelybooks vom Verlag zur Verfügung gestellt wurde. Dies ändert nichts an meiner ehrlichen Meinung oder dem Inhalt der Rezension.


Inhalt

Ein unmoralisches Angebot.
Eine unmögliche Liebe.
Und ein Tagebuch, das Unvorstellbares enthüllt …

Die Jungautorin Lowen Ashleigh bekommt ein Angebot, das sie unmöglich ablehnen kann: Sie soll die erfolggekrönten Psychothriller von Starautorin Verity Crawford zu Ende schreiben. Diese ist seit einem Autounfall, der unmittelbar auf den Tod ihrer beiden Töchter folgte, nicht mehr ansprechbar und zum Pflegefall geworden.
Lowen akzeptiert – auch, weil sie sich zu Veritys Ehemann Jeremy stark hingezogen fühlt. Während ihrer Recherchen im Haus der Crawfords findet sie Veritys Tagebuch und liest darin Erschreckendes …

„Warnung: Verity wird Ihr Herz nicht erweichen. Es wird Ihnen die Seele erstarren lassen.“

Kindle Crack Book Reviews

Allgemeine Informationen

Titel: Verity

Autorin: Colleen Hoover

Genre: Psychothriller

Format: Paperback

Seiten: 357

Verlag: bold

gelesen: 18.03.20 bis 19.03.20


Meine Meinung

Die Gestaltung

Hier kann ich kaum etwas anderes sagen, als dass mir das Cover unglaublich gut gefällt. Ich mag die Farben und das, was darauf zu sehen ist. Die Wolken spiegeln etwas sehr Düsteres wider, was für mich schon ein perfekter Bezug zur Handlung ist. Die Vögel lassen alles gleichzeitig irgendwie leicht erscheinen, nicht so schwer, wie diese Geschichte mir tatsächlich auf den Magen gegangen ist. Und der Titel ist wirklich perfekt gewählt. Wer von dem Cover noch nicht angetan ist, der ist es spätestens bei der Geschichte.


Der Erzählstil

Der erste Satz hat mich direkt umgehauen: „Erst höre ich das Geräusch seines berstenden Schädels, dann spritzt mir sein Blut entgegen.“ Wow. Ernsthaft jetzt, so ein Anfang macht doch direkt neugierig auf mehr, oder? Colleen Hoovers Schreibstil ist einfach der Wahnsinn. Ich weiß nicht, wie sie das geschafft hat, aber ich bin geradezu durch die Seiten geflogen. In einer Stunde habe ich so viele Seiten gelesen wie noch nie, das könnt ihr mir glauben. Die Wortwahl ist wirklich perfekt, die Ausarbeitung, die Art, Spannung zu erzeugen.

„Manche Familien haben das große Glück, in ihrem Leben nie auch nur eine einzige Tragödie erleben zu müssen. Und dann gibt es welche, bei denen die Tragödien geradezu Schlange zu stehen scheinen. Was schiefgehen kann, geht schief. Und zuletzt kommt alles noch mal schlimmer.“

Seite 41

Im ersten Abschnitt der Leserunde hat mich Colleen Hoover sehr liebevoll und einfühlsam in die Welt von Lowen, Verity und Jeremy eingeführt und schon da habe ich den leisen Nervenkitzel gefühlt, von dem ich wusste, dass er bald noch schlimmer werden würde. Die Autorin hat Spannung aufgebaut, obwohl auf den ersten Seiten noch nicht so viel passiert ist, sodass ich nur kurz meine Meinung zu dem Leseabschnitt aufschreiben konnte, bevor ich mich wieder ins Buch stürzen musste.

So zieht sich der Schreibstil durch das ganze Buch. Die Spannung hat immer weiter zugenommen, der Nervenkitzel hat mich beinahe um den Verstand gebracht, und obwohl das ganze Thema der Geschichte schwer zu verdauen war, konnte ich doch nicht ein einziges Mal meinen Blick von den Seiten abwenden.


Die Handlung

Ihr merkt schon, wie begeistert ich von dem Buch bin. Mein Herz klopft immer noch, wenn ich an dieses Ende zurückdenke … Aber fangen wir vorne an.

Auf den ersten Seiten habe ich sofort Lowen besser kennengelernt, etwas über sie und ihr Leben, ihre Vergangenheit, erfahren. Auch Jeremy hatte seinen ersten Auftritt und ich mochte es, wie erst ganz langsam und ganz allmählich immer mehr über ihn, sein Leben und seine Schicksalsschläge bekannt geworden ist. Ich hätte wirklich zu keiner Zeit mit dem gerechnet, was in dem Buch passiert ist.

„Wer nicht den Mut hat, auf jegliche schützende Schicht zu verzichten, wenn er über sich selbst schreibt, sollte erst gar nicht anfangen, seine Seele zu Papier bringen zu wollen.“

Seite 75

Der zweite Leseabschnitt war dann schon heftiger. Zwischendurch ist mir richtig übel geworden, besonders, als Lowen dann das erste Kapitel aus Veritys Manuskript zu ihrer Autobiographie gelesen hat … ernsthaft, diese Entdeckungen können niemanden kalt lassen, der ein Herz hat. Ich habe in keinem Moment an dem gezweifelt, was in der Autobiographie geschrieben stand. Mir kam Verity einfach von vornherein wie eine zutiefst gestörte Frau vor, die einfach nur eine Psychopathin ist. Hinzu kommt, dass Lowen ganz eindeutig Dinge gesehen hat, die eigentlich unmöglich sein sollten. Ich meine, wenn eine Wachkomapatientin plötzlich am anderen Ende der Treppe steht und dich ansieht, dann wirst du doch auch paranoid, oder? An dieser Stelle hatte ich auf jeden Fall eine ziemlich heftige Gänsehaut, und auch ich habe Angst vor dem bekommen, was wohl noch so passieren wird …

„Von Liebe auf den ersten Blick kann man in Wirklichkeit nur dann sprechen, wenn man so lange zusammenbleibt, dass sie dazu geworden ist.“

Seite 88

Nach dem dritten Leseabschnitt fiel es mir unglaublich schwer, mir eine kurze Pause zu nehmen und meine Gedanken zur Geschichte aufzuschreiben. Lowens Schlafwandlereien haben den Gruseleffekt noch verstärkt, den ich sowieso noch hatte, und ehrlich, ich habe zwar selbst schon geschlafwandelt, aber was ihr passiert ist, das übersteigt meine Erfahrungen bei Weitem, und ich will auch hoffen, dass das so bleibt.

Der nervenaufreibendste Leseabschnitt war der vierte. Dort hat sich die Beziehung zwischen Lowen und Jeremy langsam angenähert und ich fand von Anfang an, dass die beiden gut zusammenpassen. Auch wenn ich irgendwie das Gefühl hatte, dass Jeremy zu perfekt ist und deshalb einfach etwas zu verbegen haben muss, so wie ich Colleen Hoover kenne. Ob das wirklich so ist oder nicht, das müsst ihr selbst herausfinden, wenn ihr das Buch lest.

„Mittlerweile denke ich, dass Verity aus dem Blickwinkel dieser bösen Menschen geschrieben hat, weil das Böse etwas war, womit sie sich auskannte.“

Seite 157

Am Ende war ich einfach nur noch ein Wrack. Ehrlich jetzt. Ich kann gar nicht glauben, wie ich es gerade schaffe, meine ganzen Gedanken in dieser Rezension aufzuschreiben, und wahrscheinlich merke ich ein paar Stunden später, dass ich ganz viel vergessen habe, was ich eigentlich noch schreiben wollte. Aber das ist ja das tolle bei Büchern. Wenn sie gut sind, dann nehmen sie dich mit und lassen dich nie wieder los, und ich glaube wirklich, dass „Verity“ so ein Buch für mich ist. Über diese Geschichte werde ich wahrscheinlich nie wieder hinwegkommen. Diese unglaublich vielen Plot-Twists und unerwarteten Wendungen, und dann dieses Ende, dass BAM! einfach eingeschlagen ist und plötzlich war die Story vorbei … Ehrlich, Leute, lest dieses Buch!!!


Die Charaktere

Lowen war mir sehr sympathisch als Protagonistin. Ich konnte sie von Anfang an sehr gut nachvollziehen. Sie ist eine Einzelgängerin und als sie plötzlich den Auftrag bekommt, eine Buchreihe für Starautorin Verity Crawford zu beenden, weil diese nach einem Autounfall nicht mehr dazu in der Lage ist, ist sie mega verunsichert. Ich wäre es wahrscheinlich auch, denn obwohl Lowen selbst Schriftstellerin ist, verkaufen sich ihre Bücher bei Weitem nicht so gut und es gibt auch wirklich nicht so viele Menschen, die sie überhaupt gelesen haben. Lowen macht in dem Buch auf jeden Fall eine sehr große Entwicklung durch, die sehr realistisch und authentisch wirkte, genau wie alle ihre Handlungen. Ich selbst wäre genauso paranoid und neugierig gewesen, wie sie es in dem Buch manchmal war, besonders wenn es um Verity ging.

„Ein Kind zu verlieren, oder sogar zwei, bedeutet nicht, dass einem alle weiteren egal sind.“

Seite 330

Jeremy war einer meiner Lieblingscharaktere. Okay, bis das Ende kam, da wurde er von einer anderen Person abgelöst, aber ich werde nichts verraten, was spoilern könnte. Er war einfach perfekt und wirklich der perfekte Bookboyfriend … aber ja. Mehr kann ich zu ihm einfach nicht sagen, ohne zu spoilern, und ihr sollt ja schließlich selbst das Buch lesen und die gleichen Leseerfahrungen machen, die ich dabei gemacht habe.

Ich war mir schon früh sicher, dass mit Verity etwas nicht stimmt. In dem Sinne hat sie mich an Maddy aus „Golden Dynasty“ von Jennifer L. Armentrout erinnert. Obwohl ihre Geschichte doch tatsächlich ganz anders ist, und es mir in keinem Augenblick wie irgendeine Nachmache oder so vorkam. Ich weiß nach diesem heftigen Ende wirklich nicht, was ich von Verity halten soll … Hat sie gelogen oder war alles doch die Wahrheit?


Fazit

„Verity“ ist ein absolutes Jahreshighlight. Ich kann mir nicht vorstellen, dass mir dieses Jahr noch mal irgendein Buch derartige emotionale und sowohl psychisch als auch physisch nervenaufreibende Lesestunden beschert. Colleen Hoover hat sich wirklich selbst übertroffen und ich kann das Buch wirklich absolut jedem nur empfehlen, auch wenn das Thema keinesfalls leicht zu schlucken ist.


Meine Bewertung

Gestaltung: 5/5 ⭐

Erzählstil: 5/5 ⭐

Handlung: 5/5 ⭐

Charaktere: 5/5 ⭐


Gesamt: 5/5 ⭐


Vielen Dank noch mal an den bold-Verlag und an das Lovelybooks-Team für das Rezensionsexemplar!


Liebe Grüße,