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Rezension: »Percy Jackson – Diebe im Olymp« von Rick Riordan

Hey ihr Lieben!

Mit „Percy Jackson – Diebe im Olymp“ breche ich im Rahmen des Adventurer Readathon 2020 auf nach Athen! Und mir hat das Buch tatsächlich besser gefallen als ich erwartet hätte!

Eigentlich hätte ich mir den Percy Jackson Schuber niemals gekauft, wenn meine Freunde und die meiner Schwester mich nicht die ganze Zeit dazu gedrängt hätten. Ich dachte immer, ich wäre für Percy Jackson schon zu alt, genau wie für Harry Potter. Tja, so wie ich mich bei Harry Potter diesbezüglich getäuscht habe, habe ich mich auch bei Percy Jackson getäuscht!


Allgemeine Informationen

Titel: Percy Jackson – Diebe im Olymp
Autor: Rick Riordan
Übersetzung: Gabriele Haefs
Genre: Urban Fantasy
Format: Taschenbuch (Schuber-Exemplar)
Seiten: 448
ISBN (Schuber): 978-3-551313690
Verlag: Carlsen
Reihe: Percy Jackson / Bd. 1
gelesen: 15.07.20 bis 16.07.20


Inhalt

»Ich glaube nicht an Götter«, sagte ich.
»Dann fang lieber schnell damit an«, murmelte Mr D. »Ehe einer von ihnen dich einäschert.«

Percy dachte immer, er sei ein ganz normaler, legasthenischer Junge. Falsch gedacht: Sein Vater ist der Meeresgott Poseidon – und die fiesesten Gestalten der griechischen Mythologie haben Percy ins Visier genommen! Zu seinem Glück gibt es noch andere Halbgottkinder wie ihn, und gemeinsam haben sie eine Chance – vielleicht.


Meine Meinung

Die Gestaltung

Das Cover der Schuber-Ausgabe ist zwar sehr schlicht gehalten, gefällt mir deshalb aber noch besser als die ursprüngliche Auflage. Auch die Farben harmonieren meiner Meinung nach besser miteinander.

Die Innengestaltung ist auch nach meinem Geschmack. Nicht zu viel und nicht zu wenig. Besonders gut finde ich die Kapitelüberschriften, die dort statt Zahlen stehen. Am Anfang fragt man sich noch, was es damit auf sich haben könnte, und hinterher erkennt man, dass sie ziemlich genau den Inhalt des jeweiligen Kapitels wiedergeben.


Der Erzählstil

Nach diesem Buch weiß ich endlich, weshalb so viele von Rick Riordans Schreibstil schwärmen. Zugegeben, das erste Kapitel wirkte auf mich noch ein bisschen holprig, aber danach war ich voll und ganz begeistert.

Denn Rick Rioradns Schreibstil ist sehr humorvoll und vor allem auch flüssig zu lesen. Besonders in Dialogen musste ich oft schmunzeln, weil einige Dialoge zwischen Percy und Annabeth auch Dialoge zwischen mir und meiner jüngeren Schwester hätten sein können. Nichts für ungut, Mila.

Schnell wurde es spannend und besonders gut haben mir die detaillierten Action- und Kampfszenen gefallen, die mich haben mitfiebern lassen. Auch die Unterwelt wurde sehr anschaulich beschrieben – sowohl den Asphodeliengrund als auch die Felder der Bestrafung und den Palast des Hades konnte ich mir bildlich vorstellen.


Die Handlung

Ich kenne viele Bücher, in denen es um griechische Mythologie geht (bspw. Dämonentochter, Götterleuchten und die Götterfunke-Saga, aber auch der Selfpublisher Mythos – Klinge der Freiheit von Joachim Wältermann), und ich fand es ziemlich interessant zu sehen, wo die Gemeinsamkeiten und Unterschiede liegen. Besonders zur Götterfunke-Saga von Marah Woolf gibt es einige Parallelen, wobei sich Marah Woolf wohl eher an den Percy Jackson Büchern orientiert hat als andersherum. Aber ich weiche vom Thema ab.

Dadurch, dass ich bereits recht viel über die griechische Mythologie weiß, weil ich schon viel darüber gelesen und auch für ein eigenes Buch recherchiert habe, kenne ich viele der Götter und Sagengestalten und konnte auch schnell vorhersehen, wer sich bspw. hinter Mr D. versteckt und wer die Göttereltern welcher Kinder sind. Auch die Wendungen am Ende kamen für mich daher nicht ganz so überraschend, da ich sehr schnell eins und eins zusammengezählt habe. Sei es nun, wer der Dieb der Göttersymbole von Zeus und Hades ist oder wer überhaupt erst der Auftraggeber von Ares und dem Dieb ist – beide Plottwists habe ich vorhergesehen, wodurch sich die Spannung ein klein wenig abgeflacht hat.

Dennoch werden die Leser sehr gekonnt in die griechische Mythologie eingeführt, sodass selbst LeserInnen, die sich bisher nicht mit Göttersagen beschäftigt haben, kein Problem haben sollten, die Geschichte zu verstehen. An dieser Stelle fällt mir noch ein, dass der Latein-Unterricht ziemlich unrealistisch dargestellt wurde. Na gut, Mr Brunner ist kein normaler Latein-Lehrer, aber an meiner Schule werden Texte übersetzt und manchmal wird vielleicht auch kurz über die ein oder andere Heldensage gesprochen, aber das wars dann auch schon. Was bin ich froh, dass ich jetzt mein Latinum habe und dieses Kapitel abschließen kann.

Und schon wieder bin ich vom Thema abgewichen. Ich wollte noch sagen, dass viele Kritiker die Geschichte vermutlich albern finden (ich meine, wer denkt sich aus, dass der Olymp im 600. Stockwerk des Empire State Buildings ist?), aber ich finde, genau dieser Humor und diese teilweise schon recht übertrieben dargestellten Details machen das Buch aus.


Die Charaktere

Percy ist mir sofort sympathisch gewesen. Ich habe ihn mit seiner Legasthenie und seinem ADHD sofort in mein Herz geschlossen. Und er hat wirklich unglaubliche Charakterstärken, die er selbst noch nicht erkennt. Dennoch wirkt er nicht übertrieben perfekt, da auch er Schwächen hat, bei denen er noch lernen muss, sie sich einzugestehen.

Na ja, was soll ich noch groß zu Grover sagen? Er ist einfach der Beste! Ich fand es so rührend, wie er sich gemeinsam mit Percy verhalten hat und auch er hat einen Platz in meinem Herzen eingenommen. Auch Annabeth ist eine sehr coole Begleiterin für Percy und erinnert mich mit ihren sarkastischen Kommentaren oft an mich selbst.

Manchmal hatte ich zwar das Gefühl, dass Percy und Annabeth sich nicht wirklich wie 12-jährige Teenies verhalten, aber im Großen und Ganzen blieben auch sie ihrem Alter und Charakter gerecht.


Fazit

Ich bin positiv überrascht, wie gut mir „Percy Jackson – Diebe im Olymp“ gefallen hat. Der Hype hat jetzt auch mich erwischt und ich kann es kaum erwarten, endlich weiterzulesen.


Meine Bewertung

Gestaltung: 4,5/5 ⭐

Erzählstil: 4,5/5 ⭐

Handlung: 4/5 ⭐

Charaktere: 4,5/5 ⭐


Gesamt: 4,5/5 ⭐


Alles Liebe,

Lara

Rezension: »Dämonentochter – Verzaubertes Schicksal« von Jennifer L. Armentrout

Ich habe wirklich auf das Finale der Dämonentochter-Reihe hingefiebert und kann kaum glauben, dass ich die Reihe rund um Alex jetzt tatsächlich beendet habe. Und ganz ehrlich: ich werde sie schrecklich vermissen.

Da es sich bei dem Buch um den finalen Band der Reihe handelt, treten in dieser Rezension Spoiler zu den vorherigen Teilen auf.

Zur Rezension von Band 1

Zur Rezension von Band 2

Zur Rezensino von Band 3

Zur Rezension von Band 4


Inhalt

Alex ist nach ihrem Kampf gegen Ares schwer gezeichnet. Doch sie muss noch einmal in den Krieg gegen den Gott ziehen, denn nicht nur die Covenants stehen vor der Vernichtung – Ares verwüstet die ganze Welt und will die Menschheit versklaven. Da erhält Alex Hilfe von völlig unerwarteter Seite. Manchmal muss eine Liebe eben stärker sein als der Tod …


Allgemeine Informationen

Titel: Dämonentochter – Verzaubertes Schicksal
Autorin: Jennifer L. Armentrout
Genre: Urban Fantasy
Format: Taschenbuch
Seiten: 446
Verlag: cbt
Reihe: Dämonentochter / Bd. 5
gelesen: 06.02.20 bis 08.02.20


Über die Autorin

Jennifer L. Armentrout schreibt Romane für Jugendliche und Erwachsene und wurde bereits vielfach ausgezeichnet. Ihre Bücher klettern immer wieder auf Platz 1 der New York Times-Bestsellerliste und ihr Spiegelbestseller Obsidian wird derzeit verfilmt. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrem Hund Loki in West Virginia. Wenn sie nicht gerade liest oder schlechte Zombie-Filme anschaut, arbeitet sie an ihrem neuesten Roman.


Meine Meinung

Das Cover

Dies ist bei Weitem das schönste Cover der Reihe. Zwar wirkt das Design auf mich immer noch nicht hochwertig genug für eine so tolle Geschichte, aber die Seerose passt einfach perfekt zur Geschichte, genau wie das weiße Licht, das höchstwahrscheinlich das fünfte Element Akasha darstellen soll.

Also ja, das Cover ist wirklich wunderschön, wenn auch nicht so hochwertig aussehend wie ich es mir gewünscht hätte.

„Es heißt, wenn das Leben dir Zitronen beschert, dann mach Limonade daraus. Aber wenn das Leben dir einen ernsthaft stinkigen Gott beschert, der dir ans Leder will, dann bereite dich auf einen Krieg vor und erhoffe dir das Paradies.“

Seite 5

Der Erzählstil

Wie fast immer habe ich an Jennifer L. Armentrouts Erzählstil nichts auszusetzen. Sie schreibt sehr anschaulich und gleichzeitig nicht zu detailreich, sodass es nicht langweilig wird, wenn auch mal die Umgebung beschrieben wird oder die Gefühle von Alex, die ja die Hauptperson ist.

Der einzige Kritikpunkt ist, dass mir in diesem Teil zwei-drei Rechtschreibfehler aufgefallen sind, weil Buchstaben am Ende eines Wortes vergessen wurden, aber die sind jetzt auch nur sehr vereinzelt und überhaupt nicht häufig aufgetaucht, weshalb das schon Meckern auf höchstem Niveau ist.

„Eifersucht ist etwas Hässliches.“

Seite 335

Die Handlung

Man sieht auf den ersten Blick, dass das Buch dünner ist als die anderen Teile der Reihe, was aber keinesfalls daran liegt, dass es für Alex, Aiden und Seth weniger zu erleben gibt als bisher. Denn es läuft letztlich alles auf das große Finale und den Kampf gegen Ares hinaus, was an sich ja schon eine ziemliche Nummer ist, die es zu bewältigen gilt. Doch nebenbei geschehen auch ein paar andere Dinge rund um Alex, die sie tief erschüttert zurücklassen und trotzdem bleibt ihr aufgrund der Bedrohung, die von Ares ausgeht, keine andere Möglichkeit, als ihre Gefühle zunächst zurückzudrängen und weiterzukämpfen. Außerdem fühlt sie sich anfangs noch ziemlich geschwächt von ihrem Kampf gegen den Kriegsgott und merkt zusätzlich, dass irgendetwas mit ihren Gefühlen nicht mehr stimmt, weil sie ständig Angst hat, geradezu Panik, und wie erstarrt ist.

Das einzige, was ich vielleicht bemängeln könnte, ist, dass mir einige Situationen, wo es um Alex‘ Gefühle ging, zu schnell vorübergingen, aber das ist ebenfalls Meckern auf hohem Niveau.

Ansonsten war alles sehr spannend, unglaublich klug gelöst und es gab auch immer wieder den ein oder anderen Überraschungsmoment, besonders was Seth angeht … aber ich will nichts vorwegnehmen.

„Vieles im Leben ist nicht gerecht und daraus kann man Lehren ziehen.“

Seite 437

Die Charaktere

Alle Charaktere in diesem Buch haben eine Sache miteinander gemeinsam, und zwar, dass sie für eine bestimmte Seite kämpfen. Dabei verlieren weder Alex noch Aiden die Charakterzüge, die einem aus den vorherigen Teilen bereits bekannt sind, wobei sich bei Alex trotzdem etwas tut, weil – wie ich ja bereits erwähnt habe – sie ständig vor Angst wie erstarrt ist und sich nicht rühren kann. Aber auch dieses Rätsel löst sich natürlich.

Seth ist jetzt nicht mehr der absolute Bösewicht, und im Nachhinein finde ich es wirklich traurig, was er alles durchstehen musste, auch wenn er dabei ja sozusagen noch bei vollem Verstand war, die Wahrheit allerdings vor lauter Machtgier nicht erkannt hat.

Stattdessen nimmt Ares jetzt die Rolle des Bösen ein, da der Kriegsgott es darauf abgesehen hat, die Menschheit erneut den Göttern zu unterwerfen und um das zu schaffen, benötigt er die Macht über den Göttermörder, der nur entsteht, wenn sich Alex und Seth auf mysteriöse Art und Weise miteinander verbinden und der eine die Energie aus dem anderen zieht. Denn nur so kann ein Gott von einer Person getötet werden, die nicht selbst ein Gott ist.

Marcus, Olivia, Solos, Luke, Deacon und sogar Apollo stellen sich als wirklich treue Freunde von Alex und Aiden heraus und ich kann nur jeden beneiden, der so tolle Freundschaften zu anderen Personen hegt. Wirklich, denn diese Charaktere sind es unter Anderem, die Alex die ganze Zeit über die Kraft gegeben haben, wieder aufzustehen und weiterzumachen.


Fazit

Das Finale der Dämonentochter-Reihe hat mich sehr von sich überzeugen können und ich hatte geradezu einen Rausch von unterschiedlichen Emozionen, während ich das Buch gelesen habe.


Meine Bewertung

Cover: 4/5 ⭐

Erzählstil: 4,5/5 ⭐

Handlung: 4,5/5 ⭐

Charaktere: 5/5 ⭐



Welche Bücher von Jennifer L. Armentrout habt ihr schon gelesen?

Eure Lara

Rezension: »Dämonentochter – Verwunschene Liebe« von Jennifer L. Armentrout

Mittlerweile habe ich das Gefühl, komplett im „Dämonentochter“-Fieber zu sein. Aber wie bereits in den anderen Rezensionen zu den Büchern der Reihe erwähnt finde ich sie einfach so gut, dass ich mit dem Lesen kaum aufhören kann. Also freut euch auf diese Rezension!

Da es sich um den vierten Teil der Reihe handelt, treten Spoiler zu den Vorgängern auf.

Zur Rezension von Band 1

Zur Rezension von Band 2

Zur Rezension von Band 3

Zur Rezension von Band 5


Inhalt

Alex befindet sich allein im Nirgendwo, schicksalhaft gebunden an Seth … ihrer Erinnerungen, ihres Willens und selbst ihrer Gefühle zu Aiden beraubt – denn sie ist der Schlüssel, der Seth zum unbezwingbaren Vernichter der Götter machen soll. Doch Aidens Liebe widersetzt sich jeglicher Bestimmung, er ist nicht gewillt, Alex aufzugeben. Als ihr die Flucht gelingt, müssen sie einen Weg finden, Seth aufzuhalten – und der führt sie geradewegs in die Unterwelt …


Allgemeine Informationen

Titel: Dämonentochter – Verwunschene Liebe
Autorin: Jennifer L. Armentrout
Genre: Urban Fantasy
Format: Taschenbuch
Seiten: 511
Verlag: cbt
Reihe: Dämonentochter / Bd. 4
gelesen: 03.02.20 bis 06.02.20


Über die Autorin

Jennifer L. Armentrout schreibt Romane für Jugendliche und Erwachsene und wurde bereits vielfach ausgezeichnet. Ihre Bücher klettern immer wieder auf Platz 1 der New York Times-Bestsellerliste und ihr Spiegelbestseller Obsidian wird derzeit verfilmt. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrem Hund Loki in West Virginia. Wenn sie nicht gerade liest oder schlechte Zombie-Filme anschaut, arbeitet sie an ihrem neuesten Roman.


Meine Meinung

Das Cover

Ich muss schon sagen, dass ich das Cover gar nicht so schlecht finde. Die ganze Sache mit den Blumen zieht sich ja bereits durch alle Bücher der Reihe und langsam erkenne ich auch den Sinn dahinter, weshalb es mir gar nicht mehr so viel ausmacht, dass die Cover an sich eher billig ausshenen. Denn das ist leider auch hier noch der Fall.

Das Feuer, das die Blume bildet, passt ziemlich gut zur Geschichte (*hust* Aiden *hust*), weshalb das auf jeden Fall noch einen Pluspunkt gibt. Außerdem harmonieren die Farben ziemlich gut miteinander, aber das schönste Cover der Reihe ist es trotzdem nicht 😉

„Manchmal war die Wahrheit nicht schön, politisch korrekt oder ethisch hochstehend. Sie war, wie sie war.“

Seite 465

Der Erzählstil

Jennifer L. Armentrout ist mir ein großes Vorbild. Und das vor Allem durch ihren Schreibstil, denn der hat mich bereits beim ersten Buch von ihr umgehauen und sie schafft es doch tatsächlich immer wieder, mich zu überraschen.

Insgesamt ist alles sehr anschaulich beschrieben und ich fand es anfangs auch ziemlich interessant, mal aus der Sicht von der von Seth besessenen Alex zu lesen, da ihre Sprache und ihre Gedanken da so anders waren, dass ich manchmal wirklich lachen musste. Trotzdem bin ich ganz froh, dass das nicht bis zum Schluss so war, denn das hätte mich auf Dauer wahrscheinlich noch umgebracht – man merke an, dass sie Seth in den ersten Kapiteln als „mein Seth“ bezeichnet, und zwar die ganze Zeit über!

Nachdem Alex es aber geschafft hat zu fliehen, blieben auch die Wortgefechte zwischen ihr und den anderen Charakteren nicht aus. Ehrlich, das Buch ist so humorvoll und gleichzeitig so spannend und ernst erzählt, dass ich eine ganze Flut von Emotionen hatte.

„Du bist für mich geschaffen worden, und ich werde dich finden. Wer sich mir in den Weg stellt, den werde ich ohne Zögern vernichten.“

Seite 192

Die Handlung

Wirklich, hier muss ich die Autorin noch einmal loben, denn diese Plot-Twists und insgesamt die ganze Story ist einfach der Wahnsinn. Es ist alles perfekt durchdacht – vom Anfang, als Alex noch in Seths Gewalt war, bis hin zum Ende, wo alles plötzlich einen Sinn ergibt.

„Niemand kann dem Krieg den Rücken kehren.“

Seite 474

Es war durchgängig spannend, da immer neue Erkenntnisse kamen, die natürlich auch neue Probleme mit sich gebracht haben. Besonders die Zeit, die Alex und Aiden auf der Suche nach dem Apollyon Solaris in der Unterwelt verbracht haben, fand ich einfach großartig, da ich mir alles ziemlich bildlich vorstellen konnte. Und mal ganz ehrlich: wer von uns hätte keine Angst vor riesigen Spinnen, die größer als man selbst sind?!

Mein einziger Kritikpunkt ist, dass ich nach dem Hinweis von Solaris bereits eine Idee hatte, wer der Gott ist, der hinter Seth und Lucian steht, und dass sich diese Idee auch bewahrheitet hat, auch wenn Alex und Aiden zwischendurch wirklich andere Vermutungen hatten. Trotzdem kam dann noch ein ziemlicher Plot-Twists, als ich herausgefunden habe, wer tatsächlich hinter dem Gott steckte. Aber okay, mehr möchte ich wirklich nicht verraten.

„Der Tod wartet auf jeden, Alexandria“, sagte er nach einer Weile. „Am Ende kommt es darauf an, wofür man zu sterben bereit ist.“

Seite 355

Die Charaktere

Was soll ich zu Alex noch sagen? Sie ist einfach eine großartige Protagonistin, und ich weiß, dass ich sie nach Beenden des fünften Bandes schrecklich vermissen werde. Ich mochte sie bereits, als ich die Götterleuchten-Reihe gelesen habe (ja, ich weiß, dass man die eigentlich erst nach der Dämonentochter-Reihe lesen sollte), aber in diesen Büchern habe ich sie noch mehr geliebt. Ehrlich, sie ist vermutlich eine meiner liebsten Protagonistinnen, die ich kenne.

„Manchmal frage ich mich, ob das richtig ist, verstehst du … ob ich Glück und Liebe empfinden darf, obwohl alle so leiden.“

Seite 506

Aiden ist einfach der Hammer. Ehrlich, er ist immer so ernst und trotzdem witzig, liebevoll und kämpferisch. Er frisst ganz schön viel in sich hinein, aber ich finde es einfach so stark von ihm, wie er selbst in den schlimmsten Momenten die Hoffnung nicht aufgibt. Besonders, was Alex angeht, denn die stand im Laufe des Buches wirklich in vielen lebensbedrohlichen Situationen und musste sich da ganz allein rauskämpfen, ohne Hilfe von jemand anderem annehmen zu können.

„Was immer du tust, brich Aiden nicht das Herz. Du bist seine Welt. Wenn du sie verlässt, wird ihn das vernichten.“

Seite 381

Okay, Seth hatte in diesem Teil nicht so einen großen Anteil, aber trotzdem habe ich das Gefühl, ihn besser kennengelernt zu haben, zumal er ja über die Verbindung zu Alex zwischendurch auftritt und da auch erstaunlicherweise einiges über sich selbst offenbart. Mittlerweile glaube ich sogar, seine Handlungen zu verstehen. Trotzdem wäre ich selbst nicht so optimistisch wie Alex was seine Rettung angeht.

„Arroganz zieht große Blindheit nach sich.“

Seite 406

Fazit

Ich habe dieses Buch wirklich geliebt und kann die Reihe jedem nur weiterempfehlen! Wirklich, so gute Bücher gibt es selten und ich bin froh, dass ich sie lesen konnte. Besonders freue ich mich jetzt aber auf den finalen Band, besonders nach diesem fiesen Cliffhanger!


Meine Bewertung

Cover: 3,5/5 ⭐

Erzählstil: 5/5 ⭐

Handlung: 4,5/5 ⭐

Charaktere: 5/5 ⭐



Ich wünsche euch noch eine schöne Woche!

Eure Lara

Rezension: »Dämonentochter – Verführerische Nähe« von Jennifer L. Armentrout

Auch diesen Teil der Dämonentochter-Reihe habe ich sowohl als E-Book als auch als Taschenbuch bestellt (also, das E-Book hab ich ausgeliehen), weil ich nicht wusste, wie früh meine Bestellung ankommen würde. Aber nach dem Ende vom letzten Band musste ich einfach weiterlesen!

Da es sich um den dritten Teil der Reihe handelt, können in meiner Rezension Spoiler zu den vorherigen Bänden auftauchen.

Zur Rezension von Band 1

Zur Rezension von Band 2

Zur Rezension von Band 4

Zur Rezension von Band 5


Inhalt

Auch nach ihrer Flucht aus dem New Yorker Covenant wird Alex weiter von ihren Feinden gehetzt, die in der Hematoi-Gesellschaft an den Schalthebeln der Macht sitzen. Niemand darf erfahren, was sie in New York getan hat. Doch Alex hat hochrangige Fürsprecher: Ein leibhaftiger Gott rettet ihr das Leben. Die große Liebe zwischen Alex und Aiden ist in Gefahr. Während Alex‘ achtzehnter Geburtstag und ihr Erwachen näherkommen, überschlagen sich dramatische Ereignisse. Die Götter selbst greifen in das Geschehen ein, um einen machtgierigen Mann aufzuhalten, der an ihrer Herrschaft rüttelt. Gibt es noch eine Zukunft für Alex und Aiden?


Bibliografie

Titel: Dämonentochter – Verführerische Nähe
Autorin: Jennifer L. Armentrout
Genre: Urban Fantasy
Format: Taschenbuch
Seiten: 479
Verlag: cbt
Reihe: Dämonentochter / Bd. 3
gelesen: 02.02.20 bis 03.02.20


Meine Meinung

Das Cover

Dieses Cover zählt eindeutig nicht zu den schönsten der Reihe. Zwar wirkt alles wirklich sehr mysteriös (was die Story ja auch ist), aber trotzdem wirkt es eher wie das Cover zu einem Erotik-Buch statt zu dem, was es ist. Denn mit Erotik hat die Geschichte eigentlich nicht wirklich was zu tun. Es geht eher um die Anziehungskräfte zwischen Seth und Alex durch die Apollyon-Verbindung, die sie sich teilen und die die beiden miteinander verschweißt.

Trotzdem passen die Farben ganz gut zueinander und ich finde es gut, dass dieses Mal auch Alex teilweise zu sehen ist, auch wenn ich einige Zeit gebraucht habe, um zu erkennen, dass es einen Menschen darstellen soll. Außerdem ist die Rune auf ihrem Nacken sichtbar, die Alex im Laufe des Buches erhält und die eine große Wendung in der ganzen Story auslöst.


Der Erzählstil

So langsam fehlen mir für den Schreibstil von Jennifer L. Armentrout echt die Worte. Ich habe schon mehrere Rezensionen über Bücher von ihr geschrieben und habe gefühlt immer das gleiche über ihren Erzählstil gesagt, weshalb ich das jetzt einfach noch mal wiederholen werde, denn andere Worte fallen mir nicht wirklich dazu ein.

Jennifer L. Armentrout geht besonders auf Alex‘ Gedanken und Gefühle ein, was ich generell immer gern mag, weil ich so die Chance bekomme, die Protagonistin besser kennenzulernen. Außerdem wird dadurch eine ganz andere Spannung aufgebaut als beispielsweise bei bevorstehenden Kämpfen, weil man als Leser merkt, wenn etwas nicht stimmt.

Die Dialoge sollten aber auch nicht vernachlässigt werden. Wie immer gab es ziemlich lustige, ernste und emotionale Wortwechsel zwischen Alex, Aiden und Seth und einige Male hätte ich mich am liebsten kaputtgelacht, weil sie alle drei so schlagfertig sind.

Auch ansonsten war alles einfach fantastisch und sehr anschaulich beschrieben, weshalb Jennifer L. Armentrout auch eines meiner größten Vorbilder ist was Autoren angeht.


Die Handlung

Es gab einen klaren roten Faden, der sich durch das ganze Buch gezogen hat, und die Spannung erhöht sich mit jedem Mal, wenn sich Alex zwischen Aiden und Seth entscheiden muss. Außerdem gab es immer mal wieder Plot-Twists, die mich völlig unerwartet überrumpelt haben, und ich kann mich noch erinnern, dass ich einige Male wie blöd grinsen musste, weshalb meine Mutter mich angesehen hat, als wäre ich gestört.

Die komplizierte Dreiecksbeziehung zwischen Alex, Aiden und Seth hat hier wieder mehr Aufmerksamkeit bekommen als im vorherigen Teil. Man hat deutlich mitbekommen, wie sich besonders Seth verändert hat, aber trotzdem waren alle Handlungen der Charaktere irgendwie nachvollziehbar und erschreckend authentisch, wenn ich mal so darüber nachdenke.

Ich finde es ziemlich gut umgesetzt, wie auch die Geschichte der Vergangenheit mit in die Story eingeflossen ist, da man so noch einiges über die Welt der Hematoi und der Halbblüter erfahren hat, das man vorher noch nicht wusste oder nur geahnt hat.

Und dieses Ende erst! Ehrlich, dieser Cliffhanger ist so unglaublich fies, dass ich mich kaum traue, das nächste Buch zur Hand zu nehmen und weiterzulesen …


Die Charaktere

Wie immer war Alex eine sehr coole Protagonistin, die ich wirklich liebgewonnen habe. Ihre Entscheidungen beruhen alle auf ihren Gefühlen, denn sie achtet oftmals mehr auf ihr Herz als auf ihren Verstand, was sie mir super sympathisch macht. Sie lässt sich nichts gefallen, ist schlagfertig, hat einen ziemlich schwarzen Humor und weigert sich, Schwäche zu zeigen. Natürlich ist aber auch sie nicht perfekt und dadurch gerät sie einige Male an ihre Grenzen, was sie meiner Meinung nach aber nur noch stärker macht.

Aiden hat in diesem Band wieder mehr Auftritte bekommen und die Liebe zwischen ihm und Alex bekommt endlich eine Chance, auch wenn sie ziemlich riskant ist, da es ja eigentlich verboten ist, dass sich Halb- und Reinblüter lieben. Seit diesem Buch weiß ich auch, warum, aber das werde ich euch nicht verraten, um nicht zu spoilern.

Seth hat eine ziemliche Entwicklung durchgemacht, allerdings nicht unbedingt zum Guten. Er hat in der Story immer mehr die Rolle des Bösen eingenommen, besonders zum Ende hin, obwohl Alex bis zum Schluss an ihn geglaubt hat. Na ja, und das Ende des Buches … darüber werde ich jetzt nichts verraten.


Fazit

Der dritte Band der Dämonentochter-Reihe ist sogar noch ein Stückchen spannender und nervenaufreibender als der zweite Teil, was schon was heißen will, und ich freue mich auf jeden Fall, weiterzulesen, obwohl ich auch ein bisschen Angst vor den neuen Entwicklungen habe …


Meine Bewertung

Cover: 3,5/5 ⭐

Erzählstil: 5/5 ⭐

Handlung: 5/5 ⭐

Charaktere: 5/5 ⭐



Auch hier habe ich das Cover wieder nicht ganz so streng mit in die Gesamtbewertung einbezogen, weil ich es unfair fände, dem Buch nur deshalb eine schlechtere Bewertung zu geben als es verdient hat.

Eure Lara

Rezension: »Dämonentochter – Verlockende Angst« von Jennifer L. Armentrout

Weil ich nicht wusste, wie schnell meine Bestellung ankommen würde, hab ich mir das Buch auch noch als E-Book in der Onleihe ausgeliehen, und weil es manchmal einfach praktischer ist, auf dem E-Reader zu lesen, hab ich das dann auch getan. Die Seitenzahlen, die in dieser Rezension auftauchen, hab ich angepasst an die des Taschenbuches, das ich ebenfalls besitze.

Da es sich bei dem Buch um den zweiten Teil der Dämonentochter-Reihe handelt, können Spoiler zum vorherigen Band auftauchen.

Zur Rezension von Band 1

Zur Rezension von Band 3

Zur Rezension von Band 4

Zur Rezension von Band 5


Inhalt

In jeder Generation wird nur ein Apollyon geboren, der mit achtzehn zu unerhörter magischer Macht erwacht. Überraschend macht sich Apollyon Seth – attraktiv, übersinnlich begabt und ungeheuer selbstverliebt – in Alex‘ Leben breit. Der arrogante Seth raubt Alex den letzten Nerv und drängt sich zwischen sie und Aiden. Denn Alex ist es bestimmt, zu einem zweiten Apollyon zu erwachen. Schon einmal, vor Jahrhunderten, führte das zur Katastrophe. Wenn sie in wenigen Monaten achtzehn wird, könnte Seth durch sie die grenzenlosen Kräfte eines Göttermörders erlangen. Während mächtige Feinde versuchen, Alex zu vernichten, läuft ihr die Zeit davon. Kann sie ihr Leben und ihre Liebe retten?


Bibliografie

Titel: Dämonentochter – Verlockende Angst
Autorin: Jennifer L. Armentrout
Genre: Urban Fantasy
Format: Taschenbuch
Seiten: 479
Verlag: cbt
Reihe: Dämonentochter / Bd. 2
gelesen: 01.02.20 bis 02.02.20


Über die Autorin

Jennifer L. Armentrout schreibt Romane für Jugendliche und Erwachsene und wurde bereits vielfach ausgezeichnet. Ihre Bücher klettern immer wieder auf Platz 1 der New York Times-Bestsellerliste und ihr Spiegelbestseller Obsidian wird derzeit verfilmt. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrem Hund Loki in West Virginia. Wenn sie nicht gerade liest oder schlechte Zombie-Filme anschaut, arbeitet sie an ihrem neuesten Roman.


Meine Meinung

Das Cover

Wie auch schon beim ersten Teil bin ich nicht so angetan vom Cover. Es wirkt leider viel zu billig für so eine tolle Geschichte, wobei ich hier aber auch glaube, dass das blaue „Feuer“, das abgebildet ist und eine Rose bildet, das fünfte Element Akasha darstellen soll, welches der Apollyon aufrufen kann.

Die Farben sind schön, keine Frage, aber trotzdem kann ich nicht behaupten, dass ich das Cover übermäßig schön finde. Eine so tolle Geschichte hätte meiner Meinung nach etwas viel Besseres verdient. Allerdings kann ich beim Anblick des Covers einen Bezug zur Geschichte finden, was mir wiederum sehr gut gefällt.


Der Erzählstil

Jennifer L. Armentrout ist nicht ohne Grund meine Lieblingsautorin, aber trotzdem hat mich ihr Erzählstil in diesem Teil wieder positiv überrascht. Ehrlich, je mehr Bücher ich von ihr lese, desto höher steigt sie in meinem Ansehen, weil sie mich immer wieder aufs Neue überrascht.

In diesem Band hat sich Jennifer L. Armentrout perfekt darauf verstanden, Gefühle rüberzubringen und den Leser zu fesseln. Ich war sofort gefangen in der Welt rund um Alex, Seth und Aiden, und einige Male sind fast die Tränen geflossen, weil es manchmal wirklich sehr emotionale und schockierende Ereignisse gab. Auch der Humor bleibt bei der Autorin wirklich nie zu kurz und die Schlagabtäusche zwischen Alex und Seth waren einfach zum Totlachen, also seid froh, dass ich noch lebe!


Die Handlung

Bei diesem Punkt habe ich genauso wenig auszusetzen wie beim Erzählstil. Ich lese ja wirklich viel und bin vertraut mit den klischeehaften Dingen, die immer wieder von neuen Autoren aufgegriffen werden, und ehrlich gesagt ist es auch wirklich schwer, ein Buch ganz ohne Klischees zu schreiben, aber Jennifer L. Armentrout hat das so gut umgesetzt, dass ich wirklich Respekt vor ihr habe. Wirklich, ich kann mich an kein einziges Klischee erinnern, das aufgegriffen wurde, aber vielleicht stehe ich auch noch viel zu sehr im Bann der Geschichte, wer weiß?

Ich finde es sehr gut, dass Alex‘ komplizierte Beziehung zu Aiden und Seth nicht einfach in Vergessenheit gerät. Neben den ganzen Vorfällen wie erneuten Dämonenangriffen und neuen Vorsichtsmaßnahmen im Covenant verzwickt sich Alex immer mehr in ein Netz aus Gefühlen, die sie nicht kontrollieren kann, was als prophezeiter zweiter Apollyon natürlich nicht gerade optimal ist.

Der Höhepunkt war ein Plot-Twist, der mich komplett überrascht hat. Wirklich, ich halte viel von unerwarteten Wendungen und so, aber das war einfach der Hammer. So heftig hat mein Herz beim Lesen eines Buches wahrscheinlich noch nie geschlagen.


Die Charaktere

Alex war eine sehr erheiternde Protagonistin, die ein ziemlich aufbrausendes Temperament hat, was als Halbblut leider nicht ganz so optimal ist. Sie lässt sich nicht unterkriegen oder sich von Reinblütern unterdrücken und ich mag es, dass sie sich nichts gefallen lässt. Sie hat ihren eigenen Willen, muss aber auch schwer mit sich kämpfen, da sie immer wieder einige wirklich dramatische Dinge erlebt, die niemand so leicht wegstecken kann.

Aiden war mir in diesem Band etwas unsympathischer, was aber auch zur Geschichte dazugehörte. Trotzdem konnte ich seine Handlungen nachvollziehen und ich hatte wirklich Mitleid mit ihm und Alex, da ihre Beziehung ja schließlich zum Scheitern verurteilt wäre, sollte es jemals zu einer kommen.

Seth kenne ich bereits aus dem Spin-off der Reihe und ich kann erleichtert sagen, dass er nicht groß anders ist. Ein arroganter Mistkerl eigentlich, der viel zu sehr von sich selbst überzeugt ist, den ich aber auch verstehen kann, weil er mir aus irgendeinem Grund doch sympathisch ist. Vielleicht bin ich aber auch einfach nur verrückt.


Fazit

„Dämonentochter – Verlockende Angst“ war ein wirklich toller Folgeband, der mich komplett von sich überzeugen konnte. Von Spannung bis hin zu großen Gefühlen und einer kräftigen Portion Humor war alles dabei.


Meine Bewertung

Cover: 3,5/5 ⭐

Erzählstil: 5/5 ⭐

Handlung: 5/5 ⭐

Charaktere: 5/5 ⭐



Da die Geschichte mich wirklich überzeugen konnte, habe ich meine Kritik an dem Cover nicht ganz so eng in die Gesamtbewertung mit einbezogen. Trotzdem wird das Buch wahrscheinlich kein Jahreshighlight werden.

Eure Lara

Rezension: »Dämonentochter – Verbotener Kuss« von Jennifer L. Armentrout

Ich habe wirklich lange gesucht, bis ich endlich den ersten Teil der Dämonentochter-Reihe gefunden habe. Dann konnte ich es kaum erwarten, die Reihe zu beginnen, weshalb hier auch schon die Rezension ist!

Bei dem Buch handelt es sich um den ersten Teil der Dämonentochter-Reihe von Jennifer L. Armentrout. Daher werde ich versuchen, die Rezension möglichst spoilerfrei zu schreiben.

Zur Rezension von Band 2

Zur Rezension von Band 3

Zur Rezension von Band 4

Zur Rezension von Band 5


Inhalt

Die siebzehnjährige Alex muss mitansehen, wie ihre Mutter von Dämonen getötet wird. Sie schwört Rache und erkämpft sich einen Platz am Covenant, der eine Elite im Kampf gegen die Dämonen ausbildet. Eine Gratwanderung, denn absolute Macht üben in ihrer Gesellschaft nur die reinblütigen, magisch begabten Abkömmlinge der griechischen Götter aus. Aber Alex ist nur ein Halbblut – ein einziger Fehltritt, und sie endet als Sklavin. Aiden St. Delphi, ihr Ausbilder, ist reinblütig und somit tabu für Alex. Doch Alex fühlt sich unwiderstehlich zu dem jungen Mann hingezogen. Wird sie ihre Rache und ihr Leben für dieses Abenteuer aufs Spiel setzen?


Bibliografie

Titel: Dämonentochter – Verbotener Kuss
Autorin: Jennifer L. Armentrout
Genre: Urban Fantasy
Format: Taschenbuch
Seiten: 446
Verlag: cbt
Reihe: Dämonentochter / Bd. 1
gelesen: 23.01.20 bis 25.01.20


Meine Meinung

Das Cover

Vom Cover bin ich ehrlich etwas enttäuscht. Ich bin einfach anderes gewöhnt, sowohl von der Autorin als auch vom Verlag. Meiner Meinung nach sieht es etwas billig aus, aber dafür sind die Farben wieder perfekt aufeinander abgestimmt und es sieht auch genauso mysteriös aus wie die Story ist.

Wenigstens weiß ich nach dem Lesen genau, was der Titel zu bedeuten hat, was zwar nicht unbedingt zur Kategorie „Cover“ zählt, aber zu den anderen, mit denen ich mich in der Rezension befasse, ja auch nicht, weshalb ich es mal hierzu packe.


Der Erzählstil

Jennifer L. Armentrout hat sich in diesem Buch wieder wunderbar darauf verstanden, mich als Leserin sofort in den Bann zu ziehen. Zwar war der Anfang etwas verwirrend, aber da ich das Spin-off zur Dämonentochter-Reihe bereits kannte, waren mir die Begriffe längst nicht so fremd wie vielleicht anderen Lesern.

Insgesamt ist alles sehr flüssig zu lesen und auch, wenn die Kapitel manchmal etwas zu lang sind, wird es nie langweilig oder so. Ich habe die ganze Zeit über mit Alex mitgefiebert und zum Glück gab es auch keinen wirklichen Cliffhanger, sodass ich beruhigt ein bisschen warten kann, bis ich an die anderen Bände der Reihe komme.

„Alle Wahrheiten laufen auf die Liebe hinaus, nicht wahr? Auf die eine oder andere Weise. Verstehst du? Es gibt einen Unterschied zwischen Liebe und Begehren. Manchmal ist das, was du fühlst, unmittelbar und ohne Sinn und Verstand.“

„Dämonentochter – Verbotener Kuss“ von Jennifer L. Armentrout, Seite 166

Die Handlung

Wie bereits erwähnt startet das Buch direkt im Geschehen. Das mag einige Leser verwirren, mich hat es aber positiv überrascht, weil ich damit überhaupt nicht gerechnet habe. Normalerweise fangen die Bücher von JLA seichter an und der Leser wird nach und nach mit dem ganzen geheimen Wissen, das benötigt wird, vertraut gemacht, aber andererseits handeln die meisten ihrer Bücher auch nicht von Protagonistinnen, die bereits Erfahrungen in der Fantasy-Welt gemacht haben, in diesem Fall in der Welt der griechischen Götter mit den Halb- und Reinblütern.

Der Tod von Alex‘ Mutter spielt das ganze Buch über eine zentrale Rolle und es gibt auch einige unerwartete Plot-Twists, die mich völlig überrumpelt haben. Beispielsweise hatte ich für das Orakel, das Alex erhält, erst eine ganz andere Vermutung gehabt, bis Alex schließlich selbst herausgefunden hat, was es damit auf sich hatte.

Die Kampf- sowie die Liebesszenen waren beide nicht zu detailreich beschrieben, jedoch trotzdem so, dass man sich das Geschehen gut vorstellen konnte.

Also kann ich wirklich sagen, dass mich die Handlung wirklich überrascht hat, allerdings im positiven Sinne!

„Du wirst diejenigen töten, die du liebst. Es liegt dir im Blut, es ist deine Bestimmung. So haben die Götter gesprochen, und so haben die Götter es vorhergesehen.“

„Dämonentochter – Verbotener Kuss“ von Jennifer L. Armentrout, Seite 169

Die Charaktere

Alex (mit vollständigem Namen Alexandria Andros) war mir von Anfang an mega sympathisch. Sie hat einen großen Sinn für Humor, lässt sich nichts gefallen und hängt an ihrem Stolz und ihrer Sturheit. Außerdem ist sie eine wirklich starke Protagonistin, da sie immer wieder aufsteht und weitermacht, obwohl ihr einige wirklich böse Dinge zustoßen, auf die ich hier nicht länger eingehen möchte. Dabei wirkt sie aber keinesfalls gefühlskalt, eher im Gegenteil. Sie lässt sich von ihren Gefühlen leiten und trifft dadurch Entscheidungen, die einige in Angst und Schrecken versetzt hätten.

Aiden war sofort einer meiner Lieblingscharaktere im ganzen Buch. Ich mochte es sehr, dass er geheimnisvoll war, jedoch kein Bad Boy, wie in vielen anderen von Armentrouts Büchern. Außerdem hat auch er einen sehr starken Sinn für Humor, sodass er charakterlich super mit Alex harmoniert. Er ist ruhiger als sie und kein Mensch der großen Worte, was wohl der größte Unterschied zwischen den beiden ist. Dadurch ist er jedoch auch ein Ruhepol für Alex, die oft ein bisschen zu temperamentvoll ist.

Caleb ist Alex ein wirklich guter bester Freund. Zwar erfährt man in dem Buch nicht allzu viel über ihn, aber trotzdem ist er mir sympathisch und ich freue mich auf jeden Fall, in den nächsten Teilen mehr über ihn zu erfahren.

„Seit ich dich in jener Nacht in Georgia sah, gehst du mir nicht mehr aus dem Kopf. Du bist in mir, bist zu einem Teil von mir geworden. Es ist falsch, aber ich kann mich nicht dagegen wehren.“

„Dämonentochter – Verbotener Kuss“ von Jennifer L. Armentrout, Seite 321

Fazit

„Dämonentochter – Verbotener Kuss“ war ein wirklich gelungener Auftakt zur großen Reihe rund um Alex, Aiden und Seth. Ich freue mich wirklich sehr darauf, die anderen Bände zu lesen!


Meine Bewertung

Cover: 3/5 ⭐

Erzählstil: 5/5 ⭐

Handlung: 5/5 ⭐

Charaktere: 5/5 ⭐



Habt ihr die Dämonentochter-Reihe von Jennifer L. Armentrout schon gelesen oder habt es noch vor?

Eure Lara