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Rezension: »Feuerschwester« von Emiko Jean

Hey ihr Lieben!

Nach langer Zeit habe ich mal wieder richtig Lust, ein englisches Buch zu lesen. Ich weiß nicht, wieso, aber es könnte daran liegen, dass ich mal die „Try a chapter“-Challenge selbst ausprobiert und „We’ll never be apart“ dabei verwendet habe. Das Buch selbst habe ich gemeinsam mit einem weiteren Buch im Dezember 2019 zu meinem 16. Geburtstag von meiner Tante bekommen, und ich bin schon unglaublich gespannt, wie es mir gefällt! „We’ll never be apart“ ist die englische Ausgabe des Buches „Feuerschwester“. Die Angaben in dieser Rezension entsprechen alle dem englischen Buch.


Allgemeine Informationen

Titel: We’ll never be apart
Autorin: Emiko Jean
Genre: Psychothriller
Format: Taschenbuch
Seiten: 281
ISBN: 978-0-544-81320-5
Verlag: Houghton Mifflin Harcourt
gelesen: 15.05.20 bis 18.05.20


Inhalt

„Wherever you go, I’ll go too.“

„Do you promise?“ she asked.

„I promise,“ I said. „We’ll never be apart.“

MURDER. FIRE. REVENGE.

That’s all seventeen-year-old Alice Monroe thinks about. Locked in a mental ward at Savage Isle, Alice is haunted by memories of the fire that killed her boyfriend, Jason. A blaze her deranged and jealous sister, Cellie, set.
When whispers from other mental patients convince Alice that Cellie has also been committed to Savage Isle, Alice vows to avenge the life of the boy she loved. Aided by Chase, a mysterious, charismatic new patient, Alice stealthily combs Savage Isle for her sister by night, while by day she plays „the good girl,“ attending group therapy sessions and writing the story of her troubled past in foster care – a past she barely understands – in a journal. But nothing at Savage Isle is what it seems. And no one will leave the same.

„Realistic characters make good use of a gothic setting that will attract anyone with a taste for the edge.“

Kirkus Reviews

„A clever psychological thriller that had me holding my breath to the bitter end. More, please!“

Kimberly Derting, author of the Body Finder series

„Taut and disquieting, ‚We’ll Never Be Apart‘ will unsettle you long before it pulls the rug from under your feet. Like the institution that Alice and Cellie call home, this book comes with a warning: Once inside, be careful who you trust.“

Kat Rosenfield, author of ‚Amelia Anne Is Dead and Gone‘

Meine Meinung

Die Gestaltung

Um das Cover mit den Worten einer Freundin zu beschreiben (ja, Malin, du bist gemeint, falls du das hier liest xD): Das Buch sieht creepy aus 😮

Ich denke, das beschreibt das Cover schon ganz gut, denn es wirkt tatsächlich eher wie ein Horrorbuch anstatt wie ein Psychothriller … wobei ich mir auch nicht ganz sicher bin, ob Thriller das richtige Wort ist. Klar, es wird so beschrieben, aber der Inhalt ist so viel mehr. Dazu aber gleich noch ein bisschen was 😉

Nichtsdestotrotz passt das Cover sehr gut zur Story. Die Worte, die aussehen wie glühende Äste, bringen schon ganz gut das ganze Setting rüber, das, wie Kirkus Reviews bereits geschrieben hat, irgendwie „gothic“ ist. Der Buchrücken ist sehr schlicht gehalten, mit schwarzem Hintergrund und roter Schrift. Besonders begeistert bin ich auch noch von der Klappe. Dort wird das Bild auf dem Cover fortgesetzt, aber der Text ist auf schwarzem Hintergrund geschrieben, alles ist in schwarz, rot und weiß gestaltet, wodurch ein sehr einheitliches Bild entsteht.


Der Erzählstil

„We’ll never be apart“ war das erste Buch, das ich von Emiko Jean gelesen habe, aber es wird eindeutig auch nicht das letzte sein. Vom Schreibstil her ist das Buch sehr gut für Jugendliche geeignet, wobei ich es schon eher für Jugendliche empfehlen würde, die starke Nerven haben.

Ich war schon nach dem Prolog komplett hin und weg von der Geschichte, da der Schreibstil schön einfach und schlicht, aber auch nicht zu langweilig ist. Irgendwie hat Emiko Jean es geschafft, mich bereits auf den ersten vier Seiten mitzureißen, und das lag nicht nur an dem, was passiert ist.

Das Setting und die Emotionen sind mit wenigen Worten sehr bildhaft beschrieben, wodurch es mir noch mal leichter fiel, mich in der Geschichte rund um Alice und ihre geheimnisumwitterte Zwillingsschwester Celia einzufinden. Ich konnte durchgängig mit Alice mitfühlen, habe mich gefühlt als würde ich selbst in ihrer Haut stecken und dementsprechend ihre Verzweiflung, ihre Wut, ihre Liebe und ihre Rachegefühle nachvollziehen.


Die Handlung

Schon der Prolog startet sehr rasant und mit der allerwichtigsten Szene im ganzen Buch, nämlich dem Feuer, das schon im Klappentext angesprochen wird. Es wird aus Celias Sicht erzählt, ebenso wie der Epilog, wodurch an dieser Stelle schon mal eine klare Strukturierung erkennbar ist. Nach dem Beenden des Buches musste ich den Prolog noch mal lesen, einfach um noch mal alles zu verinnerlichen, und mit einem Mal hat das alles etwas ganz Großes ergeben, etwas, das man zum Anfang noch gar nicht erahnen konnte. Aber ich will euch nichts vorwegnehmen, denn dieses Buch ist es mehr als nur wert, gelesen zu werden.

Schon in den ersten Kapiteln bekommt der Leser dann auch einen ersten Einblick in die Vergangenheit und die Kindheit der Protagonistin Alice, da ihr Psychiater ihr zur Therapie rät, alles in ein Journal aufzuschreiben. Dadurch gibt es zwei Handlungsstränge, einmal einen in der Vergangenheit und einmal den in der Gegenwart, und beide waren gleichermaßen spannend zu lesen.

Zum Ende hin nahm die Geschichte dann noch mal richtig an Fahrt auf und es gab einige Wendungen, die ich so nicht habe kommen sehen. Besonders die letztendliche Auflösung, die durch einige vorherige Ereignisse sozusagen getriggert wurde, hat mich noch mal komplett umgehauen und ich hatte wirklich Herzrasen.

Die ganze Zeit über hat sich nichts zu schnell oder zu langsam entwickelt, obwohl das Buch recht dünn ist mit seinen 281 Seiten. Die letzten Kapitel und der Epilog haben noch mal ein rundes Ende geschaffen, wodurch die Story schön in sich abgeschlossen war und keine offenen Fragen übrig geblieben sind.


Die Charaktere

Von den Charakteren war ich positiv überrascht. Ich weiß aus vielen anderen Thrillern, dass die Personen, die der Autor oder die Autorin geschaffen haben, meist nicht sonderlich tiefgründig ausgearbeitet sind, aber das war hier überhaupt nicht der Fall.

Alice Monroe ist eine sehr vielseitige Protagonistin. Durch die Einträge aus ihrem Journal, die man neben dem Haupthandlungsstrang lesen kann, wurde vieles aus ihrer Vergangenheit erklärt, womit auch ihr Charakter nachvollziehbarer wurde. Sie war mir sehr sympathisch, und am Ende habe ich mich genauso erschüttert gefühlt wie sie selbst.

Chase ist wirklich ein absoluter Bookboyfriend geworden. Zuerst war er noch das typische Arschloch, aber nach und nach hat man ihn besser kennengelernt und ich fand es einfach süß, wie er sich um Alice gekümmert hat. So eine Person braucht jeder Mensch in seinem Leben, meiner Meinung nach.


Fazit

„We’ll never be apart“ konnte mich auf ganzer Strecke überrumpeln und mitreißen. Trotz anfänglicher Zweifel bin ich froh, das Buch endlich von meinem SuB befreit zu haben, weil es sich eindeutig um eins handelt, das viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommt. Dieses Buch ist ein klares Jahreshighlight!

Empfehlen kann ich „We’ll never be apart“ oder eben die deutsche Übersetzung „Feuerschwester“ aus dem Ravensburger-Verlag sowohl Jugendlichen als auch Erwachsenen, solange sie nicht allzu zartbesaited sind, da schon einige schwierige und triggernde Inhalte angesprochen werden.


Meine Bewertung

Gestaltung: 5/5 ⭐

Erzählstil: 5/5 ⭐

Handlung: 5/5 ⭐

Charaktere: 5/5 ⭐


Gesamt: 5/5 ⭐


Alles Liebe,

Lara

Rückblick: Dezember 2019

Für mich ist der Dezember immer einer der schönsten Monate des ganzen Jahres. Die Weihnachtszeit, die ganzen Geburtstage innerhalb der Familie und von Freunden (meiner natürlich auch), Ferien, Silvester und Plätzchenbacken. Und nicht zu vergessen natürlich die Geschenke, die ich bekomme xD. Auch 2019 war der Dezember wieder ein sehr schöner Monat voller Überraschungen, weshalb ich euch in diesem Beitrag einen kurzen Überblick geben möchte.


Privates

Der Dezember ist in meiner Familie meistens der Monat, wo alle zusammenkommen. Zwar waren in den ersten beiden Wochen noch ein paar Klausuren zu bewältigen (Deutsch, Latein und Musik) sowie eine Leistungsüberprüfung in Sport, aber die habe ich schnell hinter mich bringen können.

Ab dem ersten Dezember fing bei mir aber nicht nur die Vorfreude auf Weihnachten an, sondern auch auf meinen 16. Geburtstag. Der 2019 tatsächlich an einem Freitag, den 13. stattfand. Die Party war für mich ziemlich schön – zusammen mit 15 Freundinnen habe ich ein paar Spiele gespielt, ganz viel gegessen und Spaß gehabt. Am Sonntag darauf war dann das Kaffeetrinken mit meiner Familie. Leider konnten nicht alle kommen, aber das ist im Dezember eben immer so eine Sache, die man nicht ändern kann.

Und dann kamen die Ferien und – natürlich – Weihnachten. Da gehören natürlich viele Geschenke und ein paar Unternehmungen mit der Familie mit dazu. Mit meiner Mutter, ihrem Mann, meiner Schwester, meinen beiden älteren Cousinen und meinem älteren Cousin war ich bei einem Eishockey-Spiel der Kölner Haie gegen Bremerhaven. Zwar kam nicht so viel Stimmung auf, wie ich von einem Heimspiel erhofft hatte, aber das lag wahrscheinlich daran, dass Köln verloren hat. Am zweiten Weihnachtstag ging es dann mit der anderen Seite meiner Familie (also mit meinem Vater, meiner Schwester, meinen jüngeren Cousinen, meinem jüngeren Cousin und deren Vater) zu einem Handball-Spiel nach Lemgo. Das hat mir wahnsinnig gut gefallen, obwohl wir auf der Seite von Erlangen saßen, die verloren haben.

Insgesamt war der Dezember 2019 für mich also ein aufregender und schöner Monat, in dem ich insgesamt über 150 Euro Buchgutscheine und noch einige andere Geschenke bekommen habe.


Buchiges

Neuzugänge

Insgesamt habe ich im Dezember 16 Neuzugänge bekommen. Das ist für meine Verhältnisse schon recht viel, aber dafür, dass ich Geburtstag hatte und Weihnachten war, trotzdem etwas weniger als die letzten Jahre. Dafür habe ich aber auch noch ein Tolino bekommen, was das wieder ausgeglichen hat. Folgende Bücher sind also bei mir eingezogen:

  1. One of us is lying von Karen M. McManus (Geburtstagsgeschenk)
  2. Paper Princess von Erin Watt (Geburtstagsgeschenk)
  3. King’s Legacy – Alles für dich von Amy Baxter (Adventspost von der Lesejury; signiert)
  4. Wer heute lügt, ist morgen tot von Thomas Enger (Geburtstagsgeschenk)
  5. Percy Jackson 1-5 von Rick Riordan; Taschenbuchschuber (durch Einlösen von Gutschein)
  6. Das Schicksal ist ein mieser Verräter von John Green (Wichtelgeschenk)
  7. Layers von Ursula Poznanski (Wichtelgeschenk)
  8. Throne of Glass – Die Erwählte von Sarah J. Maas (Wichtelgeschenk)
  9. Neon Birds von Marie Grasshoff (durch Einlösen von Bonuspunkten auf Lesejury)
  10. We’ll never be apart von Emiko Jean (englische Ausgabe von „Feuerschwester“; Weihnachtsgeschenk)
  11. Das Mädchen im blauen Mantel von Monica Hesse (Weihnachtsgeschenk)
  12. Frau Bovary von Gustave Flaubert (vorinstalliert auf meinem Tolino)
Vier meiner Neuzugänge im Dezember

Lesemonat

Leider habe ich diesen Monat nicht so viele Bücher lesen, wie ich mir erhofft hatte. Das lag vor Allem daran, dass ich „Die Nebel von Avalon“ lesen wollte, aber einige Tage einfach nicht zum Lesen gekommen bin und es dann immer unwahrscheinlicher wurde, dass ich das Buch noch im Dezember beenden würde. Also habe ich mich, kurz nachdem ich die Hälfte des Buches fertig hatte, entschieden, es erst im Januar weiterzulesen und stattdessen mit anderen Büchern weiterzumachen. Diese Bücher sind es letztlich geworden (die Bücher, zu denen ich bereits Rezensionen veröffentlicht habe, sind mit den Rezensionen verlinkt):

  1. Love Letters to the Dead von Ava Dellaira (407 Seiten); 5/5 ⭐
  2. After Moonrise von Gena Showalter und P. C. Cast (316 Seiten); 3,5/5 ⭐
  3. Ein Thron für Schwestern von Morgan Rice (196 Seiten); 1,5/5 ⭐
  4. Das geheime Vermächtnis des Pan von Sandra Regnier (re-read, 414 Seiten); 4,5/5 ⭐
  5. Die dunkle Prophezeiung des Pan von Sandra Regnier (404 Seiten); 4,5/5 ⭐

Ansonsten habe ich im Dezember noch 471/813 Seiten aus „Die Nebel von Avalon“ von Marion Zimmer Bradley gelesen sowie 123/558 Seiten aus „Biss zur Mittagsstunde“ von Stephenie Meyer.


Buchige Geschenke

Ansonsten habe ich im Dezember natürlich noch ein paar buchige Geschenke bekommen, sowohl zu Weihnachten, als auch zum Geburtstag. Unter Anderem das Book Journal vom Carlsen-Verlag; zwei Lampen, die wie aufgeklappte Bücher aussehen; eine Leseecke (bestehend aus einem Sessel, einem Servierwagen und einem kleinen Tisch); einen Workshop für Kreatives Schreiben in Hamburg (der findet am 11. Januar statt) und einen Tolino E-Reader.


Wie war euer Dezember denn so? Habt ihr Bücher geschenkt bekommen? Wie viel konntet ihr lesen?

Eure Lara