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Rezension: »LightDark – Schattenpfad« von Tanya Bush

Auch bei dieser Rezension gilt wieder: Ich werde sie nicht allzu ausführlich schreiben, aber dennoch der Vollständigkeit halber. Bei diesem Beitrag handelt es sich um unbezahlte Werbung, da das Buch ein Rezensionsexemplar ist.

ACHTUNG! Diese Rezension könnte Spoiler zum ersten Teil der Dilogie enthalten, da es sich bei „Schattenpfad“ um den zweiten handelt!


Inhalt

Nachdem Maira sich verletzt und enttäuscht von Sage und den Cor abgewendet hat, will sie nie wieder etwas mit den Energiewesen zu tun haben. Doch in ihrer Wut und Enttäuschung merkt sie immer öfter, wie ihre Nox-Fähigkeit von ihr Besitz ergreift. Noch dazu kann sie die unerklärliche Verbindung, die sie zu Devan spürt, bald nicht mehr leugnen. Doch ist sie tatsächlich bereit für das Leben, das ihr scheinbar vorherbestimmt ist? Kann sie Sage wirklich vergessen? Und nicht zuletzt: Hat sie überhaupt eine Wahl?


Bibliografie

Titel: LightDark – Lichtweg
Autorin: Tanya Bush
Veröffentlichung: 28. September 2020
Genre: Urban Fantasy
Altersempfehlung: ab 14
ISBN: 979-8690699413
Seiten: 340


Der zweite Teil der „LightDark“-Dilogie von Tanya hat mich genauso positiv beeindruckt wie der erste. Mit der Ausnahme, dass ich diesen hier sogar testlesen durfte, was mich noch immer unglaublich glücklich macht! Trotzdem konnten mich auch die Szenen, die ich bereits kannte, erneut mitreißen, als hätte ich sie nie zuvor gelesen. Ich habe an einigen Stellen so heftiges Herzklopfen und so viele Tränen in den Augen gehabt, dass dieses Buch als eine emotionale Achterbahnfahrt in meiner Erinnerung geblieben ist.

Die Geschichte rund um Maira, Sage und Devan hat mir ebenfalls richtig gut gefallen. Die Sache mit den Nox und den Cor hat etwas von der Lux-Reihe von JLA sowie von der „Soul Mates“-Dilogie von Bianca Iosivoni. Die Energiewesen und die Einteilung in „Gut“ und „Böse“ wurde hier im zweiten Teil noch deutlicher, wenn auch festzustellen war, dass nicht alles immer in Schwarz und Weiß zu unterteilen ist.

Auch Tanyas Schreibstil hat etwas von dem der besten Romantasy-Autorinnen. Da merkt man, wie sehr es einen Autor selbst in seinem individuellen Schreibstil beeinflusst, wenn er sich auf eine bestimmte Art von Büchern zum Lesen fokussiert – kenn ich ja von mir selbst auch. Der Humor in „Schattenpfad“ erinnert teilweise auch ein bisschen an den von Kerstin Gier (wie auch schon im ersten Band), weshalb ich oft ein Grinsen unterdrücken musste, wenn Maira wieder einen Schlagabtausch mit Devan oder Sage hatte.

Am dem zweiten Drittel des Buches tauchten allerdings gehäuft kleinere Tippfehler auf, die man auf jeden Fall hätte vermeiden können und die mich ein wenig in meinem Lesefluss gestört haben.

Rezension: »Tell me no lies« von A. V. Geiger

Hallo ihr Lieben!

Da ich zurzeit besser mit Hörbüchern zurechtkomme, lese ich insgesamt weniger Prints – deshalb habe ich auch erst jetzt „Tell me no lies“ beendet. Wobei es hier auch daran lag, dass ich von der Geschichte nicht ganz überzeugt werden konnte …


Allgemeine Informationen

Titel: Tell me no lies
Autorin: A. V. Geiger
Übersetzung: Katrin Reichardt
Genre: New Adult
Format: Paperback
Seiten: 333
ISBN: 978-3-7363-1045-2
Verlag: LYX
Reihe: Follow me back / Bd. 2
gelesen: 09.08.20 bis 26.09.20


Inhalt

WAS IST MIT ERIC THORN GESCHEHEN?

Wo ist Eric Thorn? Ist er am Leben? Tessa Hart ist die Einzige, die die Wahrheit kennt. Aber sie hat beschlossen, ihre Eric-Thorn-Fangirl-Zeiten ein für alle Mal hinter sich zu lassen – und nie wieder in die Nähe einer Twitter-App zu kommen. Denn auch wenn sie sich inzwischen traut, ihr Zimmer zu verlassen, so fürchtet sie sich noch immer vor der Vergangenheit. Doch genau dieser muss sich Tessa früher stellen als gedacht …

»Von Anfang bis Ende ein fesselnder Pageturner!«

Anna Todd über „Follow me back“

Meine Meinung

Die Gestaltung

Das Cover ist mal wieder wirklich schön, wie bei fast allen LYX-Büchern. Keine Ahnung, was ich noch groß dazu sagen kann. Die Farben harmonieren toll miteinander und der Titel passt ebenfalls perfekt zur Geschichte. Nur ein bisschen Glitzer wäre schön gewesen, also quasi ein bisschen Struktur auf dem Cover.

Von der Innengestaltung her kann ich auch nicht meckern. Die Kapitel sind nummeriert, haben aber gleichzeitig auch Überschriften, die das Ganze ein bisschen mysteriöser und geheimnisvoller wirken lassen. Da das Buch aus mehreren Sichtweisen geschrieben wurde, wäre es allerdings noch ganz schön gewesen, wenn die Namen der jeweiligen Erzählperspektive noch drübergestanden hätten.


Der Erzählstil

A. V. Geigers Schreibstil war wie auch im ersten Band „Follow me back“ schon sehr schlicht und einfach zu lesen. An den richtigen Stellen wurden Fachbegriffe verwendet, die verschiedenste psychische Erkrankungen erklärt haben. So wurde beispielsweise ständig von Agoraphobie, Priming und Projektion gesprochen – wer den ersten Band nicht gelesen hat, wäre mit diesen Wörtern gnadenlos überfordert gewesen.

Die Vernehmungsprotokolle, die ungefähr jedes zweite Kapitel auftauchten, waren sachlich geschrieben und es wurden keine Gedanken der Protagonisten ersichtlich. Dadurch wurde Spannung aufgebaut – zum Glück, denn das war auch das einzige, was spannungsmäßig in der Geschichte passiert ist.


Die Handlung

Das Buch knüpft direkt an den Cliffhanger vom ersten Band an, der zugegeben recht fies war, aber auch nicht überrascht hat. Er wirkte auf mich schon vor zwei Monaten sehr gewollt. Dieses Gefühl hatte ich auch den ganzen zweiten Teil über. Die Story wirkte an den Haaren herbeigezogen und war in sich nicht sehr stimmig.

Der Klappentext hat mich zunächst wirklich in die Irre geführt, denn schon im ersten Kapitel erfährt man, wo Eric Thorn sich aufhält. Das war eine Enttäuschung, weil ich eigentlich damit gerechnet hatte, dass man genau das erst im Laufe der Story herausfindet. Auch der Grund für sein angebliches Verschwinden wirkte auf mich einfach unrealistisch und nicht nachvollziehbar. Beide Protagonisten haben unglaublich naiv gehandelt und sich keine Gedanken darum gemacht, was ihre Entscheidungen für Folgen mit sich bringen könnten.

Dann hat sich die Geschichte gefühlt unendlich in die Länge gezogen. Es ist nichts passiert, außer dass Erics und Tessas Romanze immer wieder am gleichen Punkt zum Stillstehen kam.

Am meisten gestört hat mich jedoch der Umgang mit Tessas psychischen Erkrankungen. Im ersten Band wurde ganz gut mit ihrer Agoraphobie umgegangen, doch hier wirkt es, als wäre diese nur ein Hirngespinst und nichts Ernstes. Sie wird als unwichtig abgetan und verharmlost dargestellt. Auch wundert es mich sehr, dass Tessa ihre Agoraphobie auf einmal komplett überwunden hat. Die Heilung von psychischen Krankheiten erfolgt langsam und nicht von heute auf morgen, was in dem Buch ganz falsch dargstellt wurde.

Am Ende nahm die Geschichte dann noch mal ein bisschen an Fahrt auf. Allerdings gab es dann auch immer wieder Hinweise darauf, wer der Bösewicht ist, die so offensichtlich waren, dass mich die Auflösung am Ende nicht mehr überraschen konnte. Zwar ist mir klar, dass die Autorin eigentlich beabsichtigt hatte, den Spieß einmal komplett umzudrehen, aber genau das war es, das nicht hätte passieren dürfen.

Die letzten dreißig Seiten waren dann auch nur noch dazu da, dass die Leser wussten, was später mit Eric und Tessa passiert. Also war auch das ziemlich langweilig und nicht relevant für die Geschichte – da hätte man einiges kürzerfassen können, zumal sich Erics Gedanken durchgängig wiederholt haben und er keine neuen Erkenntnisse gewonnen hat.


Die Charaktere

In „Tell me no lies“ ist Tessa ein ganzes Stück über sich hinaus gewachsen. Sie hat einiges dazugelernt und gewöhnt sich schnell an die neue Situation, in die sie hereingeworfen wird. Leider aber auch zu schnell in Anbetracht ihrer Angststörungen und ihrer Paranoia. Ihre Handlungen wirken sehr unbedacht und sie reagiert unglaublich naiv. Ständig regt sie sich darüber auf, dass die ganze Welt sie wie eine Mörderin sieht, obwohl es doch ihre Idee war, Erics Tod vorzutäuschen und mit ihm durchzubrennen.

Auch Eric ist mir hier unsympathischer. Zwar wird langsam deutlich, dass auch an ihm nicht alles spurlos vorbeigeht, aber erst gegen Ende hin. Er ist noch naiver als Tessa und nicht mehr die Person, die ich im ersten Band so gemocht habe. Im Grunde genommen ist alles Schlimme, was im zweiten Teil passiert, nur seine Schuld, weil er so ein eingeschränktes Denkvermögen hat. Sorry für die Ausdrucksweise, anders kann und will ich es nicht beschreiben.

(Um den Spoiler anzeigen zu lassen, markiere den nächsten Abschnitt)

Auch ist für mich unverständlich, warum Eric erst ganz zum Schluss auf die Idee kommt, aus seinem Vertrag mit der Plattenfirma auszusteigen, wo doch er und Tessa beide so extrem unglücklich mit ihrer Situation sind. Aber wie gesagt: ich konnte die Aktionen der beiden sowieso nicht nachvollziehen.

(Spoiler Ende)


Fazit

„Tell me no lies“ konnte nicht ganz an den ersten Teil reichen, obwohl selbst der mir schon nicht extrem gut gefallen hat. Diese beiden Bücher hätte ich mir getrost ersparen können, auch wenn ich sie nicht wirklich schlecht fand.


Meine Bewertung

Gestaltung: 4/5 ⭐

Erzählstil: 4,5/5 ⭐

Handlung: 2/5 ⭐

Charaktere: 2,5/5 ⭐


Gesamt: 3/5 ⭐


Liebe Grüße,

Lara

Rezension: »Follow me back« von A. V. Geiger

Hallo ihr Lieben!

Und nun ein weiteres Buch für den Adventurer Readathon 2020. Und zwar dieses Mal für die Stadt Wien, die man bereisen kann, indem man ein Buch über Musik liest – und dies ist in „Follow me back“ der Fall.


Allgemeine Informationen

Titel: Follow me back
Autorin: A. V. Geiger
Übersetzung: Katrin Reichardt
Genre: New Adult
Format: Paperback
Seiten: 358
ISBN: 978-3-7363-0997-5
Verlag: LYX
Reihe: Follow me back / Bd. 1
gelesen: 26.07.20 bis 31.07.20


Inhalt

BIST DU EIN HATER ODER EIN FAN?

Tessa Hart fürchtet sich davor, ihr Zimmer zu verlassen. Ihr einziger Kontakt zur Außenwelt ist ihr Twitter-Account @TessaHeartsEric, auf dem sie sich mit anderen Fans über ihre Liebe zu dem Popstar Eric Thorn austauscht. Was sie nicht ahnt: Der Sänger ist eine der Personen, mit denen sie sich regelmäßig Privatnachrichten schreibt! Eric weiß, dass er Tessa die Wahrheit sagen muss, zumal die junge Frau mit jedem Tag tiefere Gefühle in ihm weckt. Doch als die beiden sich für ihr erstes Treffen verabreden, nimmt plötzlich alles eine gefährliche Wendung …

»Von Anfang bis Ende ein fesselnder Pageturner!«

Anna Todd

Meine Meinung

Die Gestaltung

Wie fast jedes Cover aus dem LYX-Verlag ist auch das von „Follow me back“ ein echter Hingucker. Die Farben harmonieren wunderschön zusammen und sind ein richtiger Blickfang. Als ich mir das Buch bestellt habe, hätte ich anhand der ganzen Bilder im Internet allerdings damit gerechnet, dass es glitzert, wie beispielsweise auch „Bring down the stars“ aus dem LYX-Verlag. Stattdessen ist das Cover glatt mit Folie gestaltet, was zwar auch schon aussieht, aber meiner Meinung nach trotzdem nicht so ganz passt – mit Glitzer hätte es noch besser ausgesehen!

Im Inneren ist das Buch sehr schlicht gehalten. Die Kapitel sind durchnummeriert, haben aber jeweils noch eine eigene Überschrift, wie beispielsweise „Projektion“ im ersten Kapitel. Zudem sind die Vernehmungsprotokolle, die den ganzen Text immer ein bisschen auflockern, in einer anderen Schriftart geschrieben.


Der Erzählstil

Mit ihrem Erzählstil hat mich A. V. Geiger sofort überzeugt. Sie hat nämlich einen locker leichten Schreibstil, den man flüssig weglesen kann, ohne groß über unbekannte Wörter oder Metaphern nachdenken zu müssen. Zwischendurch tauchen allerdings auch die typischen Tippfehler auf, wobei mir da auch nur 3-5 im ganzen Buch aufgefallen sind.

Das Buch ist außerdem in der dritten Person geschrieben, also aus der personalen Erzählperspektive (meine bisherigen Deutschlehrer wären stolz auf mich). Das hat mich doch eher verwundert, weil ich es bei New Adult immer ganz gerne habe, aus der Ich-Perspektive zu lesen. Durch den personalen Erzähler fiel es mir nicht ganz einfach, mich auf Tessa und Eric als Protagonisten einzulassen und ich habe einige ihrer Gedanken und Handlungen nicht ganz nachvollziehen können.

Wie bereits erwähnt, wird also aus der Sicht von Tessa und Eric geschrieben, was auch im Klappentext schon angedeutet wird. An sich eine gute Idee, weil der Leser so die Möglichkeit bekommt, alles noch mal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten, aber es hat mich auch oft zum Verzweifeln gebracht. Zudem wäre es ganz nett gewesen, wenn die Sichtwechsel irgendwie gekennzeichnet gewesen wären, weil so im einen Absatz noch aus Erics Sicht erzählt wurde, und im nächsten dann schon aus Tessas.


Die Handlung

Leider konnte mich die Handlung und ihr Verlauf nicht so ganz überzeugen. Wer mich kennt, weiß, dass ich wirklich gerne New Adult lese, und deshalb weiß ich auch, dass es ein paar Klischees in diesem Genre gibt, die sich manchmal einfach nicht vermeiden lassen. In „Follow me back“ war es mir dann aber doch ein bisschen zu viel des Guten, zumal ich mich nur für dieses Buch entschieden habe, weil mir gesagt wurde, es sei anders als andere New Adult Bücher. Dem kann ich so leider nicht zustimmen.

Die Geschichte fängt allerdings sofort spannend mit einem Vernehmungsprotokoll an, in dem die Polizei Eric vernimmt. Man weiß also sofort, dass am Ende irgendwas Schlimmes passieren wird, aber es wird auch in den Vernehmungsprotokollen immer ein bisschen um den heißen Brei herumgeredet. Solche Protokolle tauchen immer wieder zwischen einzelnen Kapiteln auf und steigern die Spannung.

Der Mittelteil zieht sich jedoch trotzdem sehr in die Länge. Ich hatte irgendwie das Gefühl, dass nichts passiert, denn erst ganz am Ende kommt es zu der Auflösung, auf die ich hingefiebert hatte und von der ich gehofft hatte, sie würde mich noch mal positiv überraschen. Na ja, leider waren meine Hoffnungen diesbezüglich unberechtigt, denn ich habe das Ende in etwa genau so schon vorhergesehen. Die ganzen Klischees, die aufgegriffen werden, haben es mir sehr einfach gemacht, die ganze Geschichte in meinem Kopf zu Ende zu stricken.

Zwischendurch gab es für mich auch ein paar Unstimmigkeiten. Beispielsweise kann ich immer noch nicht so ganz verstehen, warum Tessa und Eric überhaupt miteinander in Kontakt getreten sind – okay, Erics Perspektive kann ich da schon verstehen, aber warum chattet Tessa als offensichtliches Fangirl mit einer Person, die sich hinter dem Account @EricThornIstScheisse versteckt?

Für New Adult gibt es auch sehr wenig Romantik in dem Buch. Große Zeitsprünge haben dafür gesorgt, dass ich die Entwicklung von Tessas und Erics Beziehung nicht ganz nachvollziehen konnte. Am Ende gibt es im ganzen Buch nur eine einzige romantische Szene, und die ist ganz am Ende und esteht aus zwei Küssen. Wow.

Am Ende besticht das Buch aber dann noch mal mit einem fiesen Cliffhanger, der mich dazu antreibt, auch den zweiten Teil noch lesen zu wollen. In der Hoffnung, dass der mir etwas besser gefällt.


Die Charaktere

Mit Tessa und Eric hat A. V. Geiger zwei interessante, aber auch klischeebeladene Charaktere geschaffen. Tessas Agoraphobie wurde gut beschrieben, genau wie ihre Verdrängungstaktiken und ihre Therapiestunden. Manchmal kam es mir aber doch ein bisschen sehr übertrieben vor, wenn sie ihre Zähltechnik angewandt hat. Aber ich will nicht zu viel verraten.

Leider kratzt man bei Eric und Tessa aber trotz ihrer Ängste und Leidenschaften nur an der Oberfläche. Die beiden sind nicht sehr tiefgründig ausgearbeitet, da man als Leser nichts über ihr früheres Leben erfährt.


Fazit

„Follow me back“ ist ein schönes Buch für Zwischendurch, aber kein besonderer New Adult Roman. Es wird mit ein paar ernsten Themen gespielt, ansonsten ist die Story aber sehr klischeebeladen und vorhersehbar.


Meine Bewertung

Gestaltung: 4/5 ⭐

Erzählstil: 4/5 ⭐

Handlung: 3/5 ⭐

Charaktere: 3/5 ⭐


Gesamt: 3,5/5 ⭐


Liebe Grüße,

Lara

Rezension: »LightDark – Lichtweg« von Tanya Bush

Hey ihr Lieben!

Heute bekommt ihr die Rezension zu einem Rezensionsexemplar, das ich unbedingt lesen wollte. Tanya hat mich vor einiger Zeit angeschrieben und gefragt, ob ich nicht den Auftakt zur „LightDark“-Reihe lesen wolle … und da konnte ich einfach nicht nein sagen!

Bei dem Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar, das mir von der Autorin zur Verfügung gestellt wurde. Dies ändert nichts an meiner ehrlichen Meinung oder dem Inhalt der Rezension.


Titel: LightDark – Lichtweg
Autorin: Tanya Bush
Genre: Urban Fantasy
Format: Taschenbuch
Seiten: 383
ISBN: 979-8627744988
Reihe: LightDark / Bd. 1
gelesen: 21.05.20 bis 22.05.20


Inhalt

Als die 17-jährige Maira beinahe Hals über Kopf „Angel’s Heart House“, das INternat, in dem sie den größten Teil ihres bisherigen Lebens verbracht hat, verlassen muss und zu einer Pflegefamilie ziehen soll, bricht für sie eine Welt zusammen. Und das ausgerechnet an ihrem Geburtstag! Schon kurze Zeit später wird sie von merkwürdigen Träumen heimgesucht und als ihr Freund und Mitschüler Matt, in den sie heimlich unsterblich verliebt ist, plötzlich verschwindet, wird die ganze Sache noch mysteriöser. Bald kann Maira kaum noch unterscheiden, was Traum oder Realität ist.

Als dann noch der verdammt gutaussehende, aber äußerst unverschämte Sage auftaucht und sie auf Schritt und Tritt zu verfolgen scheint, gerät ihre Welt, wie sie sie bisher kannte, vollkommen aus den Fugen. Und Maira muss sich einer Vergangenheit stellen, von der sie nicht einmal geahnt hat …


Meine Meinung

Die Gestaltung

Zuallererst einmal möchte ich auf das Cover eingehen, denn mal ganz ehrlich: Wie schön sieht das denn bitte aus?! Im „Real Life“ sind die Farben zwar nicht so knallig und eher matt gehalten, aber das tut dem Aussehen trotzdem nichts. Besonders gut gefällt mir, dass die Bedeutung der Abbildungen erst so richtig klar wird, wenn man das Buch liest. Aber bevor ich jetzt stundenlang über das Cover spreche, kommen wir mal lieber schnell zur Innengestaltung^^

Als ich das Buch das erste Mal aufgeschlagen habe, war ich überrascht, wie groß die Schrift ist, weil ich das nicht so aus Büchern gewöhnt bin. Allerdings war das in diesem Fall eher ein Pluspunkt, weil ich während des Lesens in der Sonne saß und meine Sonnenbrille aufsetzen musste, um von den weißen Seiten nicht geblendet zu werden, und meine Sonnenbrille hat keine Sehstärke auf den Gläsern, weshalb ich damit so gut wie blind bin – die große Schrift hat aber dafür gesorgt, dass ich mir das Buch nicht direkt vor die Nase halten musste, um etwas entziffern zu können, also war das für mich in der Situation perfekt 😉

Ich habe bei der Innengestaltung nur einen winzigen Kritikpunkt, der mich anfangs ein bisschen gestört hat. Und zwar sind die Seitenränder sehr klein gehalten, wodurch die einzelnen Seiten immer sehr dicht beschrieben aussehen, aber da habe ich mich auch schon nach den ersten Seiten dran gewöhnt.


Der Erzählstil

Tanyas Schreibstil gefällt mir wahnsinnig gut. Wenn ich ihn beschreiben müsste, würde ich wahrscheinlich sagen, es ist eine Mischung aus dem Schreibstil von Jennifer L. Armentrout, Bianca Iosivoni und Kerstin Gier. Alle drei gehören zu meinen Lieblingsautorinnen, und mehr will ich dazu gar nicht sagen.

Ich konnte von vornherein in die Story abtauchen und mich auf die Geschichte einlassen, da alles sehr flüssig zu lesen war. Zwar haben sich zwischendurch ein paar Tippfehler eingeschlichen, und an ein oder zwei Stellen war das Komma um ein Wort verrutscht, aber aus irgendeinem Grund hat mich das gar nicht so großartig gestört, wie es mich sonst häufig stört.

Die humorvolle Art, in der die Geschichte von Maira und Sage erzählt wurde, hat mich das ein oder andere Mal zum Schmunzeln gebracht. Zwischendurch habe ich auch ziemlich breit gegrinst, was wohl für Außenstehende ziemlich bescheuert ausgesehen haben muss, aber ich konnte einfach nicht anders.


Die Handlung

Das Buch beginnt ein Jahr, nachdem die Protagonistin Maira das Internat in Irland verlassen und zu einer Pflegefamilie nach Montana, USA, ziehen musste. Die Leser begleiten Maira ein bisschen in ihrem Alltag und erfahren durch Rückblicke auch immer mehr von ihrer Vergangenheit. Das hat Tanya sehr gut umgesetzt, da so keine allzu großen Zeitsprünge nötig waren, um alles zu erzählen, was erzählt werden musste um Maira authentisch wirken zu lassen. Sowohl die Kapitel aus der Gegenwart als auch die aus der Vergangenheit haben mir unglaublich gut gefallen, da ich die Welt um mich herum vergessen und einfach in die Geschichte abtauchen konnte.

Sobald die teils belustigenden und teils traurigen Abschnitte aus Mairas Vergangenheit erzählt worden waren, nahm die Geschichte noch mal an Fahrt auf. Es warteten unerwartete Wendungen und Plot-Twists auf mich, die mich immer auf das nächste Kapitel neugierig gemacht haben.

Der rote Faden war immer da und erkennbar, auch wenn es natürlich – wie es sich für eine gute Geschichte gehört – auch immer wieder Schlenker gab, die den Leser ein bisschen in die Irre geführt haben, nur um hinterher das erste Rätsel aufzulösen und zwei neue entstehen zu lassen. Dadurch habe ich immer mit Spannung und einem leicht beklemmenden Gefühl in der Brust auf das Ende hingefiebert, das mich dann noch mal in meinen Grundfesten erschüttert hat.

Manch einer, der das Buch liest / gelesen hat, wird vielleicht sagen, dass der Cliffhanger am Ende gar nicht sooo schlimm war, aber ich fand ihn ziemlich fies, weil ich es jetzt gar nicht mehr erwarten kann, bis der zweite Teil erscheint. Und bis dahin sind es noch ein paar Monate, denn geplant ist die Erscheinung im Oktober. Wie soll ich das denn bitte aushalten?! (Nicht, dass das jetzt jemand falsch versteht, ich bin ein riesen Fan von Cliffhangern, weil ich mir für meine eigenen Geschichten auch immer besonders fiese ausdenke.)

Und bevor ich es vergesse: Insgesamt ähnelt das Buch sowohl der Lux-Reihe von Jennifer L. Armentrout als auch der Soul-Mates-Dilogie von Bianca Iosivoni. Licht und Dunkelheit mit- und gegeneinander sind in vielen Büchern thematisiert, aber es hat seinen Grund, weshalb diese fast alle zu meinen Lieblings-Schätzen gehören.


Die Charaktere

Maira war mir auf Anhieb sympathisch. Sie hatte eine schwere Kindheit, die ihren Charakter stark geprägt hat, was auch deutlich zu erkennen war. Durch die Rückblicke in ihre Vergangenheit und den Einblick in ihre Gedanken war sie sehr tiefgründig ausgearbeitet und ich konnte sie sofort ins Herz schließen. Ich konnte all ihre Handlungen, Aktionen und Emotionen nachvollziehen, auch wenn ich in gewissen Situationen anders gehandelt hätte, weil ich einfach nicht das gleiche erlebt habe wie sie (zum Glück nicht). Das Geheimnis um ihre Herkunft hat mich zwar nicht sonderlich überrascht, aber das ganze Ausmaß, das erst zum Ende hin wirklich deutlich wurde, war dann doch unerwartet.

Und Sage ist ein wirklich toller Kerl. Er bleibt noch ein bisschen geheimnisumwittert und mysteriös, aber ich hoffe, dass ich da im zweiten Band noch ein bisschen mehr über ihn und seine Beweggründe sowie seine Vergangenheit erfahre, denn auch er ist mir ans Herz gewachsen.

Außerdem bin ich sehr gespannt, ein bisschen was über gewisse Personen aus Mairas Vergangenheit herauszufinden, sowie gemeinsam mit ihr Zeit mit ihrer Pflegefamilie zu verbringen. Diese ist mir ebenso ans Herz gewachsen wie alle anderen Charaktere, wobei ich noch ein bisschen schwanke was Tobi angeht, da er mir nicht so ganz geheuer ist. Aber ich lasse mich da einfach mal überraschen.


Fazit

„LightDark – Lichtweg“ konnte mich sehr überraschen und mitreißen. Die Geschichte von Maira hat mich mitgerissen und berührt, weshalb ich den Erscheinungstermin des zweiten Bandes (der übrigens den Titel „LightDark – Schattenpfad“ tragen wird) kaum noch erwarten kann.


Meine Bewertung

Gestaltung: 4/5 ⭐

Erzählstil: 4/5 ⭐

Handlung: 4,5/5 ⭐

Charaktere: 5/5 ⭐


Gesamt: 4,5/5 ⭐


Vielen, vielen Dank liebe Tanya, dass ich dein Buch lesen und rezensieren durfte! Ich fiebere jedem neuen Projekt von dir entgegen!


Liebe Grüße,

Lara

Rezension: »Falling fast« von Bianca Iosivoni

Hallo ihr Lieben!

Eigentlich wollte ich zuallererst „Schicksalsfäden“ von Stephanie Pinkowsky beginnen, aber leider ist das Buch noch nicht angekommen, weshalb ich kurzerhand zu einem meiner dringensten Want-To-Reads gegriffen habe – und tada! Lest doch selbst nach, wie mir dieses berüchtigte Buch von Bianca gefallen hat!


Allgemeine Informationen

Titel: Falling fast
Autorin: Bianca Iosivoni
Genre: New Adult
Format: Paperback
Seiten: 465
ISBN: 978-3-7363-0839-8
Verlag: LYX
Reihe: Hailee & Chase / Bd. 1
gelesen: 15.04.20 bis 17.04.20


Inhalt

Hailee DeLuca hatte nie vor, nach Fairwood zu kommen. Ihr Plan für diesen Sommer war, endlich all das zu tun, was sie sich bisher nie getraut hat, und dabei jede Menge neue Erfahrungen zu sammeln. Doch als sie zufällig das Straßenschild sieht, kann sie nicht anders, als ihren Roadtrip zu unterbrechen und in die kleine Stadt mitten im Nirgendwo zu fahren. Ihr Freund Jesper lebte dort bis zu seinem Tod vor wenigen Monaten – und Hailee, die ihn in einem Online-Forum für Autoren, aber nie persönlich kennengelernt hat, möchte sich endlich von ihm verabschieden. Niemals hätte sie damit gerechnet, dass sich mit ihrer Ankunft in Fairwood alles für sie verändert. Denn nicht nur lässt ihr Auto sie im Stich und sie muss sich einen Job suchen, um die Reparaturkosten zu bezahlen zu können. Sie lernt auch Chase Whittaker kennen, der attraktiv ist und charmant und von der ersten Sekunde an Gefühle in ihr weckt, die sie längst verloren geglaubt hat. Hailee weiß, dass sie ein Problem hat: Der Sommer neigt sich dem Ende entgegen, und es war nie Teil ihres Plans, länger als unbedingt nötig in Fairwood zu bleiben. Doch je mehr Zeit sie mit Chase verbringt, desto stärker wird ihr Wunsch, nicht gehen zu müssen. Auch wenn das bedeutet, dass Chase ihrem dunkelsten Geheimnis Stück für Stück näher kommt.


Meine Meinung

Die Gestaltung

Ich kann wirklich nur von diesem Buch schwärmen! Das Cover alleine sieht schon unheimlich perfekt aus, ich liebe die Farben, die glänzenden Goldelemente, die Schrift, das Gesamtpaket … Ich will mehr davon! Auch im Inneren macht das Buch etwas her. Wenn man die Klappentexte zurückklappt (ich weiß nicht, wie ich das sonst beschreiben soll xD), passt das Muster dahinter perfekt zum Cover, und hinten ist außerdem noch mal der erste Teil neben dem zweiten Teil „Flying high“ gezeigt – und das Cover ist auch so wunderschön!

Die Aufmachung im Inneren gefällt mir ebenfalls sehr gut. Zwar ist alles sehr schlicht gehalten, aber dafür ist die Geschichte umso aussagekräftiger. Aber schon so kleine Details wie die Namen von Hailee und Chase, die über dem Abschnitt geschrieben stehen, in dem aus der Sicht des jeweils anderen erzählt wird, machen das Leseerlebnis noch süßer. Außerdem sind die Namen in der gleichen Schriftart wie der Titel auf dem Cover, was noch ein zusätzlicher Eyecatcher ist.


Der Erzählstil

Bitte wundert euch nicht, falls irgendwelche Sätze in dieser Rezension ganz und gar nicht sachlich erscheinen, aber ich bringe es einfach nicht über mich, sachlich an diese Sache ranzugehen. Ich saß jetzt bestimmt zehn Minuten noch auf meinem Sitzsack und habe das Buch verarbeitet, und dann noch mal zehn Minuten vor meinem Computer, weil ich überhaupt nicht wusste, was ich in die Rezension schreiben soll. Ehrlich gesagt, weiß ich es immer noch nicht, aber ich möchte sie gerne jetzt schon schreiben, weil ich unbedingt will, dass meine Gefühle bestmöglich rübergebracht werden. Auch wenn ich ehrlich gesagt glaube, dass das niemals klappen wird, weil ich dafür viel zu viel auf einmal fühle.

Nichts, was wir sagen oder tun, kann etwas an der Vergangenheit ändern.

136

Okay, fangen wir beim Anfang an, damit ich meine Gedanken ein bisschen sortieren kann. Zum Glück gibt es noch vor der ersten Seite einen Hinweis auf eine Triggerwahnung, die zum Glück am Ende des Buches steht, weil sie einige Dinge spoilert. Ich habe sie mir trotzdem gleich am Anfang durchgelesen, weil ich sowieso schon von vielen anderen Bloggern gehört habe, welche Themen das Buch aufgreift. Trotzdem wurde ich davon nicht im Geringsten beeinträchtigt. Das Lesen blieb für mich ein voller Genuss, denn Biancas Schreibstil ist wie immer sehr flüssig und angenehm zu lesen. Und es war besonders zum Ende hin unglaublich spannend. Im vorletzten Kapitel ist mir erst das ganze Ausmaß der Dinge bewusst geworden, und auch schon vorher war das Buch ein klarer Fall für einen Pageturner.

Schon die ersten Zeilen im Buch haben mich gepackt und ich konnte nicht mehr davon ablassen. Leider bin ich aber meistens nur Abends zum Lesen gekommen, dafür musste ich dann aber auch bis spät in die Nacht hinein weiterlesen. Zudem hat Bianca es hervorragend geschafft, die Emotionen und Gefühle der Charaktere auf mich selbst zu übertragen, wodurch ich besonders am Ende riesiges Herzklopfen hatte.


Die Handlung

Hier möchte ich direkt auf einen Punkt eingehen, den viele andere Blogger bei dem Buch kritisiert haben, nämlich das Ende beziehungsweise die damit verbundene Thematik. Ich werde nicht spoilern, aber es könnte sein, dass einige von euch schon ahnen, worauf ich hinaus will, weshalb es natürlich eure Entscheidung bleibt, ob ihr den folgenden Abschnitt lest oder nicht.

Diejenigen von euch, die das Buch schon gelesen haben, wissen, dass es mit einem ungewöhnlich krassen Cliffhanger endet. Viele haben das als Kritikpunkt genommen, weil das ganze Buch über gar nichts davon erwähnt wurde, obwohl die Geschichte auch aus Hailees Sicht erzählt wurde. Es wurden immer nur Andeutungen gemacht, auch von Hailee selbst, da sie von dem Ende des Sommers nie im Konkreten spricht. Stattdessen redet sie nur davon, ihre Schwester wiederzusehen, und spricht kein einziges Mal aus, was genau sie damit meint. Ich habe in meiner Familie selbst schon miterleben dürfen, was mit einem Menschen wie Hailee passieren kann (mit glücklichem Ausgang). Und dass Hailee nie an ihr Vorhaben im Spezifischen denkt, lässt sich ganz einfach mit der einen Fähigkeit beschreiben, in der die Menschen leider viel zu gut sind: Verdrängung. Mehr will ich hierzu nicht sagen, um nicht zu spoilern, und ich bitte euch, auch darauf zu achten, nichts vom Inhalt preiszugeben, wenn ihr in die Kommentare schreibt.

Ab hier besteht keine Gefahr mehr für euch, dass ihr euch von mir gespoilert fühlen könntet. Da es sich bei „Falling fast“ um ein New Adult Buch handelt, war mir von vornherein klar, dass es sich um eine Liebesgeschichte drehen wird (außerdem wurde das Buch ja auch vom LYX-Verlag veröffentlicht). Diese wurde sehr locker-luftig rübergebracht und genau richtig, um den ernsteren Themen entgegenzuspielen und die ganze Geschichte ein bisschen aufzufrischen. So blieb der Spaß beim Lesen keinesfalls aus.

„Ein Buch ist nicht bloß ein Buch, Hails. Es ist die Chance, etwas von sich selbst dieser Welt zu hinterlassen, wenn man eines Tages nicht mehr da ist.“

Seite 312

Ich möchte eigentlich gar nicht unbedingt mehr zur Handlung der Geschichte sagen, weil ich dann immer mehr Gefahr laufe, euch irgendwie zu spoilern. Aber ich werde trotzdem versuchen, noch ein paar Informationen zu liefern. Und zwar ist das ganze Buch eher ruhig gehalten. Es gibt keine Actionszenen, die besonders aufwühlend sind (außer die ganz am Ende), und die Beziehung zwischen Hailee und Chase entwickelt sich weder zu schnell noch zu langsam. Und, liebe Tanya, wenn du das hier liest, dann muss ich dir recht geben, denn Chase ist wirklich ein absoluter Traum-Bookboyfriend!


Die Charaktere

Hailee DeLuca ist mir eine sehr sympathische Protagonistin und ich freue mich schon sehr, zu erfahren, wie es im zweiten Teil weitergeht. Sie hat schwerwiegende Entscheidungen getroffen, und musste sehr viel miterleben, aber sie gibt sich einen Sommer, um endlich mal mutig zu sein und das zu tun, was sie sich unter normalen Umständen niemals getraut hätte. Im Laufe des Buches lernt man sie besser kennen, und obwohl ich kurz vorm Ende schon das Gefühl hatte, sie wirklich zu kennen, hat mich das Ende noch mal eines Besseren belehrt. Ich hoffe nur, dass sie im zweiten Teil weiterhin mutig bleibt.

Die Sache mit dem Motorschaden scheint sie nicht mehr allzu sehr mitzunehmen – zumindest hoffe ich das insgeheim. Denn ganz egal, wie sehr ich mich anstrenge, ich kann mich nicht dazu bringen, auch nur einen Funken Enttäuschung darüber zu empfinden, dass Hailee länger als geplant in der Stadt bleibt.

Seite 224

Chase Whittaker ist, wie bereits erwähnt, ein fabelhafter Bookboyfriend für mich geworden. Ich liebe die Art, wie er mit seinem Schicksal umgeht, und ich finde es sehr gut, dass Bianca ihn nicht zu einem Bad Boy gemacht hat. Zwar wirkt er zunächst eher unnahbar und manchmal schwankt er zwischen den richtigen Entscheidungen, aber er ist unglaublich loyal und treu und würde alles für seine Familie tun. Gerade im letzten Kapitel habe ich seinen Herzschmerz genau mitfühlen können.

Jesper Harrington hat ebenfalls eine große Rolle in dem Buch, obwohl er bereits verstorben ist (das wird direkt im ersten Kapitel gesagt, weshalb ich das jetzt mal nicht als Spoiler ansehe). Er war der beste Freund von Hailee, obwohl sich die beiden nie persönlich gesehen haben, und als Hailee von ihm eine ganz persönliche Sache erhalten hat (in der letzten Hälfte des Buches), da musste ich tatsächlich die eine oder andere Träne vergießen.


Fazit

Bianca hat es mit „Falling fast“ geschafft, mich völlig aufgewühlt zurückzulassen. Die Geschichte ist seicht und somit ein krasser Gegensatz zu den ernsten Themen, die darin angesprochen werden, und ich kann nur sagen, dass das Buch für mich auf jeden Fall zu meinen Jahreshighlights gehört.


Meine Bewertung

Gestaltung: 5/5 ⭐

Erzählstil: 5/5 ⭐

Handlung: 5/5 ⭐

Charaktere: 5/5 ⭐


Gesamt: 5/5 ⭐


Alles Liebe,

Lara