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Rezension: »Percy Jackson – Die letzte Göttin« von Rick Riordan

Endlich habe ich die »Percy Jackson«-Reihe beendet! Der letzte Teil hat mir ebenfalls gut gefallen, mehr dazu erfahrt ihr natürlich in dieser Rezension.

Da es sich bei »Percy Jackson – Die letzte Göttin« um den letzten Teil der Reihe handelt, treten in dieser Rezension Spoiler zu vorherigen Bänden auf.

Meine Rezensionen zu den anderen Teilen:
Percy Jackson – Diebe im Olymp (#1)
Percy Jackson – Im Bann des Zyklopen (#2)
Percy Jackson – Der Fluch des Titanen (#3)
Percy Jackson – Die Schlacht um das Labyrinth (#4)


Bibliographische Daten

Titel: Percy Jackson – Die letzte Göttin
Autor: Rick Riordan
Übersetzung: Gabriele Haefs
Genre: Urban Fantasy
Format: Taschenbuch
Seiten: 461
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3551312464
Reihe: Percy Jackson / Bd. 5

Erster Satz: »Das Ende der Welt begann damit, dass ein Pegasus auf der Motorhaube meines Wagens landete.«


Inhalt

Jetzt ist Percy gefragt: Sein Todfeind Kronos holt zum letzten Schlag aus und marschiert auf den Olymp zu, mitten ins Herz von New York. Dabei sind doch die olympischen Götter alle ausgezogen, um gegen das wiedererstandene Monster Typhon zu kämpfen! Und zu allem Unglück haben Percys Freunde einen Spion in den eigenen Reihen …

(Quelle: Carlsen)


Meine Meinung

Da dies ja der fünfte und damit finale Band der Reihe rund um Percy Jackson und die griechischen Göttersagen ist, hatte ich schon recht hohe Erwartungen an das Buch. Glücklicherweise wurden diese fast alle erfüllt, jedoch leider auch nicht übertroffen.

Der Schreibstil von Rick Riordan lässt sich leicht und flüssig lesen, wie es sich für ein Jugendbuch gehört. Ich bin schnell durch die Geschichte gekommen und habe trotzdem nichts verpasst. Auch Riordans Humor kam in diesem Teil der Reihe wieder deutlicher hervor als in Teil 4, wie ich finde. So konnte ich einige Male mitgrinsen und musste in jedem Kapitel mindestens einmal schmunzeln.

Auch von der Spannung her mochte ich das Buch sehr gerne. Im Grunde geht es direkt auf der ersten Seite so richtig los, und das Ganze steigert sich dann bis zum Ende hin. Das Fieber der Schlacht wurde meiner Meinung nach gut dargestellt, wenn auch natürlich mit einer gehörigen Portion Humor und Witz dahinter. Trotzdem ließ sich alles mit der griechischen Mythologie erklären, egal wie merkwürdig die unterschiedlichen Monster auf einen wirkten (besonders die geflügelte Sau fand ich persönlich urkomisch).

Percy und seine Freunde sind jetzt auch um die 16 Jahre alt, was sehr angenehm war, weil ich allgemein lieber Bücher lese, in denen die Protagonsit*innen schon etwas älter als 13 sind. Die Unbeholfenheit von Percy, gleichzeitig aber auch seine Intelligenz und Voraussicht wirkten keinesfalls überzogen und passten meiner Meinung nach perfekt zu einem 15-jährigen Jungen. Auch Rachel, Grover und Tyson haben sich charakterlich weiterentwickelt, wenn auch Grover aus meiner Sicht am stärksten. Bei Annabeth hätte ich mir noch ein wenig mehr Charakterentwicklung gewünscht, im Grunde hat sie sich mit Hinblick auf den ersten Teil der Reihe kaum verändert.

Das ein oder andere Mal gab es auch ein paar kleinere Tippfehler, an einer Stelle fehlte ein Verb, aber ansonsten war auch vom Format her alles gut so, wie es war.


Fazit

»Percy Jackson – Die letzte Göttin« ist auf jeden Fall ein würdiges Finale der Reihe. Zwar gab es ein-zwei kleine Dinge, die meiner Meinung nach ein wenig verbesserungswürdig waren, aber ansonsten kann ich das Buch wirklich nur empfehlen – genau wie die ganze Reihe!

Rezension: »Redemption – Nachtsturm« von Jennifer L. Armentrout

Und endlich mal wieder ein Buch von JLA! Wobei ich mir im Nachhinein nicht sicher bin, ob es so schlau war, »Redemption« jetzt schon zu lesen, weil ich jetzt noch ewig und drei Tage bis zum vierten Teil der Reihe warten muss … Aber gut, ich hab es ja jetzt gelesen und werde die Wartezeit schon irgendwie überstehen – mit viel Glück^^

Da es sich bei dem Buch um den dritten Teil der »Revenge«-Reihe handelt und diese ein Sequel zur »Obsidian«- bzw. »Lux«-Reihe darstellt, treten in dieser Rezension Spoiler zu beiden Reihen auf – über den dritten Teil explizit schreibe ich aber ganz ohne Spoiler.


Inhalt

Einst war Evie ein normales Mädchen mit einem normalen Leben – dachte sie. Doch jetzt kennt sie die Wahrheit. Und sie weiß, dass sie es schaffen muss, ihre Fähigkeiten zu kontrollieren. Denn sonst wird sie zum Risiko für alle, die sich in Zone 3 verstecken, nicht zuletzt für Luc, den gefährlichen – und gefährlich attraktiven – Origin an ihrer Seite. Luc würde alles tun, um Evie zu schützen. Lügen. Verhandeln. Betteln. Töten. Aber es gibt Umstände, die selbst er nicht absehen kann, und so führt der Weg Evie und ihn mitten hinein in die Schatten einer stürmischen Nacht.

Heiß, heißer, Luc! Auch in Band 3 der Spin-off-Serie »Revenge« lässt Jennifer L. Armentrout die Funken sprühen in der faszinierenden Welt von »Obsidian«.

(Quelle: Klappentext)


Bibliographische Daten

Titel: Redemption – Nachtsturm
Autorin: Jennifer L. Armentrout
Übersetzung: Anja Malich
Genre: Urban Fantasy
Format: Hardcover
Seiten: 607
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3-551-58403-8
Preis: 23,99 €
Reihe: Revenge / Bd. 3

Erster Satz: »Jason Dasher.«


Meine Meinung

Es ist schon über ein Jahr her, seit ich »Rebellion – Schattensturm«, den zweiten Teil der »Revenge«-Reihe, gelesen habe. Umso erfreulicher fand ich es, dass in den ersten Kapiteln die Geschehnisse aus den vorherigen Teilen zusammengefasst wurden, da ich so einen einfacheren Start in die Geschichte selbst hatte. An die grundlegenden Dinge konnte ich mich zwar noch erinnern, aber einiges war mir dann eben doch nicht mehr so ganz präsent. Beispielsweise, dass Evie und Luc in »Rebellion – Schattensturm« zusammen mit einigen anderen Lux, Hybriden, Origins und Menschen in Zone 3, der abgeriegelten Stadt Columbia, untergekommen sind, um sich vor Daedalus zu verstecken. Diesbezüglich wurde mir der Start in das Buch also auf jeden Fall schon mal erleichtert.

Nach dieser kleinen Einführung hat sich die Geschichte dann aber doch ein klein wenig gezogen, was ich irgendwie schade fand. Danach ging es aber schnell bergauf, es gab Twists und Höhepunkte, und dabei immer Spannung und Nervenkitzel. Klar, nicht in jedem einzelnen Kapitel gab es richtige Action, aber ich konnte trotzdem deutlich spüren, wie sich die Lage immer weiter zugespitzt hat. Na ja, und das Ende war ja mal oberfies. Wäre doch bloß der vierte Teil schon erschienen, dann könnte ich direkt darin weiterlesen und erfahren, wie es denn jetzt mit Luc und Evie weitergeht!

Ab der zweiten Hälfte gab es immer öfter kleine Tippfehler, und das bei steigender Spannung, was mich ein bisschen aus dem Lesefluss gebracht hat. Zwar waren das alles keine allzu dramatischen Fehler, aber sie waren trotzdem da, leider. Ansonsten fand ich einige Formulierungen manchmal ein bisschen merkwürdig, aus denen bin ich teilweise einfach nicht schlau geworden … Genau wie ich es einfach nicht mag, wenn anstelle eines Fragezeichens ein Punkt gesetzt wird.

Die Charaktere waren aber einfach nur toll! Evie und Luc sind wirklich toll zusammen, beide haben ihre Macken, aber zusammen bilden sie einfach ein unglaubliches Team. Na ja, und die Auftritte von einigen altbekannten Personen fand ich auch toll, beispielsweise Daemon und Kat, Dee und Archer, Dawson und Bethany, usw. Sogar Serena und Hunter sind irgendwann aufgekreuzt, aus deren Sicht ja »Dunkelglanz – Obsession« geschrieben ist. Tja, und zum Ende hin kamen dann noch zwei ganz überraschende Neuankömmlinge in die Zone, womit ich keinesfalls gerechnet hätte – und auf deren Schicksal ich schon sehr gespannt bin!

Zum Schreibstil muss ich aber natürlich auch noch ein paar lobende Worte loswerden. Ich bin – wie einige von euch sicherlich bereits mitbekommen haben – großer Fan von Jennifer L. Armentrout und würde jedes ihrer Bücher kaufen, ohne vorher auf den Klappentext geguckt zu haben. Mitschuld an dieser Obsession ist mitunter dieser ganz eigene Humor, der in jedem ihrer Bücher Platz bekommt. Und auch in »Redemption – Nachtsturm« gab es wieder ganz tolle Dialoge, Gedankengänge, Vergleiche, Schlagabtäusche, Streitereien und Kommentare, die mich teilweise haben auflachen lassen – was ein bisschen komisch war, wenn ich nicht allein im Zimmer war. Gleichzeitig sind aber natürlich auch Emotionen wie Trauer, Wut, Schmerz, Hass, Liebe und Freundschaft super rübergekommen, es war wirklich eine Achterbahnfahrt der Gefühle!

Fazit

»Redemption – Nachtsturm« ist meiner Meinung nach ein mehr als würdiger Nachfolger von »Rebellion – Schattensturm« (Band 2) und »Revenge – Sternensturm« (Band 1). Ich habe mitgefiebert und -gefühlt und wurde mehr als nur einmal überrascht!

Rezension: »Percy Jackson – Die Schlacht um das Labyrinth« von Rick Riordan

Vor kurzem habe ich »Percy Jackson – Die Schlacht um das Labyrinth« beendet. Ob und wie es mir gefiel, erfahrt ihr in dieser Rezension.

Da es sich bei dem Buch um den vierten Teil der »Percy Jackson«-Reihe handelt, treten höchstwahrscheinlich ein paar Spoiler zu vorherigen Bänden auf.


Inhalt

Die Armee des Titanen Kronos wird immer stärker! Nun ist auch Camp Half-Blood nicht mehr vor ihr sicher, denn das magische Labyrinth des Dädalus hat einen geheimen Ausgang mitten im Camp. Nicht auszudenken, was passiert, wenn Kronos und seine Verbündeten den Weg dorthin finden! Das müssen Percy und seine Freunde unbedingt verhindern. Unerschrocken treten sie eine Reise ins Unbekannte an, hinunter in das unterirdische Labyrinth, das ständig seine Form verändert. Und hinter jeder Biegung lauern neue Gefahren …

(Quelle: Thalia)


Bibliographische Daten

Titel: Percy Jackson – Die Schlacht um das Labyrinth
Autor: Rick Riordan
Übersetzung: Gabriele Haefs
Genre: Urban Fantasy
Format: Taschenbuch
Seiten: 432
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3-551-31156-6
Reihe: Percy Jackson / Bd. 4

Erster Satz: »Das Letzte, was ich in meinen Sommerferien wollte, war, noch eine Schule in die Luft fliegen zu lassen.«


Meine Meinung

Der Schreibstil von Rick Riordan war mal wieder sehr schön zu lesen. Durch den darin mitschwingenden Humor und die für ein Jugendbuch angemessene Wortwahl bin ich sehr schnell durch die Geschichte zu kommen, ohne irgendwas zu verpassen. Im Vergleich mit den vorherigen Teilen muss ich allerdings sagen, dass »Die Schlacht um das Labyrinth« weniger lustig war. In den ersten drei Bänden musste ich oft schmunzeln, an den unmöglichsten Stellen, was hier leider nur gegen Ende hin der Fall war.

Auch das Setting hat mir sehr gut gefallen. Durch die Ortsbeschreibungen konnte ich immer sofort ein Bild vor meinem inneren Auge entstehen lassen, was dafür gesorgt hat, dass ich ab einem gewissen Zeitpunkt komplett in der Geschichte rund um Percy und seine Freunde vertieft war.

Apropos Percy und seine Freunde: Die Charaktere waren ebenfalls richtig toll ausgearbeitet. Ich konnte mich sowohl in Percy, als auch in Annabeth, Nico, Rachel, Grover oder sogar Tyson hineinversetzen, da die Emotionen ziemlich gut rüberkamen. Nur manchmal – gerade zum Ende hin oder wenn er mit Nico gesprochen hat – hat Percy Sprüche rausgehauen, die nicht so klangen, als würde ein 14-Jähriger sie sagen, sondern eher ein weiser alter Mann.

Mein größter Kritikpunkt ist aber die Spannung. Leider konnte mich die Geschichte nämlich erst nach Seite 200 so richtig packen, und auch da war der Nervenkitzel jetzt nicht sooo riesig wie erhofft. Das Ende war dann wieder etwas vorhersehbar, wenn man sich mit der griechischen Mythologie auskennt.

Fazit

Bisher war »Die Schlacht um das Labyrinth« der für mich schwächste Teil der Reihe. Es gab mir zu wenig Witz, Spannung und Wendungen, weshalb das Buch leider nicht mit seinen drei Vorgängern mithalten kann.

Rezension: »Percy Jackson – Im Bann des Zyklopen« von Rick Riordan

Endlich mal wieder ein Buddy-read! Zum neuen Jahr 2021 hatte ich mir vorgenommen, mehr Buddy-reads zu machen, und das klappt bisher ganz gut, nachdem ich im Januar schon einen zu „Two can keep a secret“ hatte. Jetzt habe ich zusammen mit @an_world_na und @nifflers_books den zweiten Teil von Percy Jackson gelesen – und geliebt.


Inhalt

Auch Percys siebtes Schuljahr verläuft alles andere als ruhig: Erst gerät sein bester Freund Grover in die Gewalt eines Zyklopen und dann vergiftet auch noch jemand den Baum der Thalia im Camp der Halbgötter und hebt so dessen magische Kräfte auf. Jetzt kann nur noch das goldene Vlies helfen! Wird es Percy gelingen, Grover und das Camp zu retten?


Bibliografie

Titel: Percy Jackson – Im Bann des Zyklopen
Autor: Rick Riordan
Übersetzung: Gabriele Haefs
Genre: Urban Fantasy
Format: Taschenbuch
Seiten: 336
Verlag: Carlsen
Reihe: Percy Jackson / Bd. 2
ISBN: 978-3-551-31369-0
Sprache: Deutsch


Meine Meinung

Leider habe ich viel zu lange darauf gewartet, diese Reihe endlich weiterzulesen. Der Schreibstil von Rick Riordan zählt zu meinen allerliebsten, denn er ist humorvoll, witzig und vor allem authentisch. So ließ sich das Buch schnell und flüssig lesen, und an einigen Stellen musste ich mir auch ein Schmunzeln verkneifen – was nicht immer möglich war.

Obwohl es jetzt schon etwas länger her ist, seit ich den ersten Teil der Reihe gelesen habe, bin ich schnell wieder in die Geschichte reingekommen. Unter anderem lag das daran, dass mir die Ereignisse aus dem Vorgänger noch relativ gut in Erinnerung waren, auf der anderen Seite aber auch, weil man zwar im zweiten Teil ein bisschen ins kalte Wasser geworfen wird, jedoch auch in Erinnerungen von Percy einige Fragen noch mal beantwortet wurden.

Womit wir bereits bei Percy als Protagonist der Reihe wären. Im letzten Teil war einer meiner Hauptkritikpunkte, dass Percy sich nicht so recht wie ein Junge seines Alters verhalten hat. Das kam mir hier nicht mehr so vor. Er wirkte insgesamt realistischer, und gerade seine Leichtgläubigkeit hat meiner Meinung nach sehr gut zu seinem Alter gepasst – was jetzt nichts Beleidigendes sein soll, aber ich weiß selbst, dass ich in der achten Klasse rückblickend auch so war.

Auch die anderen Charaktere, etwa Annabeth, Grover, Clarisse und Tyson haben mir sehr gut gefallen. Jeder war unterschiedlich von der Persönlichkeit her, was immer wieder frischen Wind in die Geschichte gebracht hat, wenn ein neuer Charakter aufgetaucht ist. Dennoch muss ich leider auch anmerken, dass einige Dinge doch arg ins Lächerliche gezogen wurden. So waren einige Szenen nicht wirklich wichtig für den Handlungsverlauf und wurden einfach nur mit eingefügt, weil … ja, weil eben.

Trotzdem hat es sich an keiner Stelle gezogen, was mir wieder sehr positiv aufgefallen ist. Allerdings muss ich schon zugeben, dass ein paar mehr Seiten dem Buch nicht geschadet hätten; einige Ausführungen und Erklärungen mehr an den richtigen Stellen, dann wäre wirklich fast alles perfekt gewesen.

Die Atmosphäre war einfach klasse. Sie wurde bildgewaltig dargestellt, weshalb ich sofort mitgerissen wurde und das Gefühl hatte, genau wie Percy, Annabeth, Tyson und Clarisse auf dem Meer unterwegs zu sein.

Teilweise war die Handlung aber schon recht vorhersehbar. Ich kenne mich recht gut mit der griechischen Mythologie aus, weshalb ich viele Zusammenhänge schon früh erkannt habe – und dann hat es einfach zu lange gedauert, bis diese auch Percy eingefallen waren.


Fazit

Mir hat „Percy Jackson – Im Bann des Zyklopen“ wirklich gut gefallen und ich werde auf jeden Fall sofort im dritten Teil weiterlesen. Zwar gab es einige Punkte, die mir nicht so zugesagt haben, aber das Buch ist auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung von mir.

Rezension: »Percy Jackson – Der Fluch des Titanen« von Rick Riordan

Da es sich bei dem Buch um den dritten Teil der »Percy Jackson«-Reihe handelt, können in dieser Rezension Spoiler zu vorherigen Bänden auftauchen.


Inhalt

Bei den Göttern des Olymp herrscht Untergangsstimmung, denn die Titanen rüsten zum Krieg! Percy muss unbedingt bis zur Sonnenwende die Göttin Artemis befreien, die in die Klauen der finsteren Mächte geraten ist. Ein Abenteuer, das ihn und seine Freunde den gefährlichsten Kreaturen der griechischen Mythologie gegenübertreten lässt – und tödliche Gefahren birgt. Aber die Titanen haben offensichtlich vergessen, dass Percy mit allen Wassern gewaschen ist. Schließlich ist er der Sohn des Poseidon!


Bibliographische Daten

Titel: Percy Jackson – Der Fluch des Titanen
Autor: Rick Riordan
Übersetzung: Gabriele Haefs
Genre: Urban Fantasy
Format: Taschenbuch
Seiten: 368
Verlag: Carlsen
ISBN (Schuber): 978-3-551313690
Reihe: Percy Jackson / Bd. 5


Meine Meinung

Die »Percy Jackson«-Bücher von Rick Riordan zu lesen, macht einfach Spaß und ist zusätzlich noch mit unglaublich viel Spannung verbunden. Riordans Schreibstil finde ich nach wie vor einfach toll, allein schon deshalb lohnt es sich, die Reihe zu lesen. Ich finde, dieser Mix aus Humor und unterschwelliger Ernsthaftigkeit in einigen Situationen kam sehr gut rüber und hat das Ganze irgendwie zu etwas Besonderem gemacht.

Allerdings, wie man es vielleicht schon von mir erwartet, habe ich auch ein-zwei kleine Kritikpunkte zum dritten Teil dieser weltberühmten Reihe. Und zwar fand ich die Handlung ein wenig zu vorhersehbar, wenn man sich mit der griechischen Mythologie auskennt. Ich würde mich selbst jetzt nicht als Profi in dem Thema ansehen, aber ein bisschen was weiß ich doch, teils einfach durch andere Bücher mit griechischer Mythologie als Fantasy-Element, teils aus dem Lateinunterricht. Ja, in Latein lernt man tatsächlich auch etwas Spannendes! Aber nur manchmal.

Außerdem wirkte die Geschichte auf mich an manchen Stellen einfach zu gestellt. Quasi, als müsste jetzt unbedingt diese eine Reaktion erfolgen, damit die Story ihren Verlauf nehmen kann. Teilweise passte das meiner Meinung nach nicht hundertprozentig zu den Charakteren, wobei das auch wirklich nur an seltenen Stellen im Buch der Fall war.

Ansonsten haben die Charaktere auch in diesem Teil wieder weitestgehend altersgerecht gehandelt, was ich ziemlich gut finde. Mir ist sowohl im ersten »Percy Jackson«-Band als auch in den ersten drei »Harry Potter«-Büchern aufgefallen, dass die Charaktere, insbesondere die Protagonist*innen, oft nicht ihrem Alter entsprechend handeln, reden, etc. Das war im dritten Teil der Reihe rund um Percy Jackson zum Glück nicht der Fall, so konnte ich mich sehr gut auf die Geschichte einlassen und immer wieder ein paar Parallelen zum „echten“ Leben ziehen.


Fazit

Alles in einem würde ich sagen, dass »Percy Jackson – Der Fluch des Titanen« zwar noch Luft nach oben hat, an sich aber auf jeden Fall ein richtig gutes Buch ist, das man auf jeden Fall – genau wie den Rest der Reihe – lesen sollte. Shame on me, dass ich das noch nicht gemacht habe, aber die beiden letzten Teile werden auf jeden Fall bald folgen!

Rezension: »Wie Sterne so golden« von Marissa Meyer

Hallo!

Auch vom dritten Teil der Luna-Chroniken konnte ich meine Finger nicht lassen. Nicht nur, weil ich ihn für meine Facharbeit in Deutsch brauche, sondern auch, weil es sich um eine großartige dystopische Reihe handelt, die mich schon nach den ersten zwei Bänden in ihren Bann gezogen hat.


Inhalt

Von ihrem Fenster aus kann Cress den Mond sehen – und die Erde, denn das Mädchen mit den meterlangen blonden Haaren lebt seit ihrer Kindheit in einem Satelliten, allein, gefangen gehalten von der bösen Königin Levana. Doch in all den Jahren der Einsamkeit hat sie sich zu einer begnadeten Hackerin entwickelt. Als eines Tages Cinder und ihre Gefährten zu ihr Kontakt aufnehmen, scheint der Traum von einer Flucht zum Greifen nah. Aber die Rettung per Raumschiff misslingt und Cress rast in ihrem Satelliten auf die Erde zu. Diesmal jedoch ist sie nicht allein, denn der charmante Thorne ist an ihrer Seite. Wird er sie retten können, wie der edle Ritter, von dem Cress ihr Leben lang geträumt hat?

»Umwerfend!«

Los Angeles Times

Bibliografie

Titel: Wie Sterne so golden
Autorin: Marissa Meyer
Übersetzung: Astrid Becker
Genre: Dystopie
Format: Hardcover
Seiten: 569
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3-551-58288-1
Reihe: Luna-Chroniken / Bd. 3
Sprache: Deutsch


Meine Meinung

Als sie noch ein Kind war, schloss die Zauberin sie in einen Turm, der weder Treppe noch Türe hatte.

Der dritte Teil der Luna-Chroniken ist eine Rapunzel-Adaption und gleichzeitig mein liebster Band der Reihe, da er für mich einfach extrem stimmig war.

Überzeugen können die Luna-Chroniken nicht nur aufgrund der Anlehnung an Märchen der Brüder Grimm, sondern auch wegen der super Charaktere. Marissa Meyer hat so unglaublich viele Persönlichkeiten geschaffen, und keine ähnelt so richtig der anderen, was eindeutig ein großes Lob verdient.

Denn auch Cress, die Protagonistin, ist ganz anders als Cinder oder Scarlet. Sie ist nämlich sehr schüchtern und zurückhaltend, gleichzeitig aber auch die beste Hackerin von Luna. Weshalb sie die Gruppe auch perfekt ergänzt, meiner Meinung nach.

Thorne, den männlichen Protagonisten, haben wir schon im zweiten Teil kennengelernt, aber ich hätte niemals damit gerechnet, dass er nicht so hohlköpfig ist wie man anfangs den Anschein hat. Tatsächlich habe ich ihn in diesem Teil unheimlich lieb gewonnen, zumal er und Cress wirklich toll zusammenpassen. Ob sie das selbst auch merken, ist aber eine ganz andere Frage …

In ihrem Zorn packte die Hexe die goldenen Haare und schnitt sie ritsch, ratsch ab. Sie war so unbarmherzig, dass sie das arme Mädchen in eine Wüstenei brachte.

Mein größer Kritikpunkt bisher war bei der Reihe, dass die Geschichten sehr nah am Märchen sind und deshalb auch recht vorhersehbar sind. Das ist hier jedoch meiner Meinung nach nicht der Fall. Zwar finden sich auch wichtige Elemente aus Rapunzel wieder, aber trotzdem nicht so extrem viele, als dass ich den Handlungsstrang hätte vorhersehen können.

Ein großer Pluspunkt ist mal wieder, dass sich das Buch nicht an den Disney-Verfilmungen orientiert, sondern an den originalen Märchen und somit auch die Aspekte der Verbannung in eine Wüste sowie die Blindheit des Prinzen mit eingebracht wurden.

Der schöne Vogel sitzt nicht mehr im Nest und singt nicht mehr, die Katze hat ihn geholt und wird dir auch noch die Augen auskratzen.

Das Setting der Geschichte war mal wieder großartig. Erst die Atmosphäre in Cress‘ Satelliten, dann die Sahara, und schließlich das Dorf Farafrah mitten im nördlichen Afrika. Nicht zu vergessen natürlich die Albatros, die war auch einfach klasse, zumal ich die Atmosphäre in dem Raumschiff wirklich mochte.

Cool finde ich außerdem an der ganzen Reihe, dass es nicht extrem viele unterschiedliche Bösewichte gibt, sondern dass Königin Levana tatsächlich das Bindeglied zwischen den einzelnen Charakteren ist. Im Grunde hat sie es sich also selbst zuzuschreiben, dass die Gruppe rund um Cinder sich gegen sie auflehnt.

Als sie den Prinzen erkannte, fiel sie ihm um den Hals und weinte. Ihre Tränen aber benetzten seine Augen.

Trotzdem habe ich auch hier einen klitzekleinen Kritikpunkt. Und zwar war mir Cress stellenweise doch ein bisschen zu weinerlich. Aber immerhin ist eine deutliche Entwicklung bei ihr festzustellen, die eindeutig größer ist als bei Cinder oder Scarlet zuvor. Und der Showdown am Ende hat sowieso noch mal super viel aus der Geschichte rausgeholt.


Fazit

Ich könnte jetzt ganz viele Punkte aufzählen, weshalb „Wie Sterne so golden“ zu meinem liebsten Teil der Luna-Chroniken zählt, aber das würde den Rahmen sprengen, weshalb ich es einfach dabei belasse.

Rezension: »Das Bernstein-Teleskop« von Philip Pullman

Hey ihr Lieben!

Ich wünsche euch allen ein Frohes Neues und hoffe, dass ihr das letzte Jahr gut überstanden habt. Ich starte sofort wieder mit einer neuen Rezension, wie sollte es anders sein?

Da es sich bei „Das Bernstein-Teleskop“ um den dritten Teil der „His Dark Materials“-Trilogie handelt, kann es sein, dass in der Rezension Spoiler zu vorherigen Bänden auftauchen.


Inhalt

Wenn es unzählige Welten gab, warum öffnete das Messer dann nur Fenster zwischen dieser und seiner Welt?

Atemberaubende Abenteuer haben Lyra und Will schon bestanden, seit der Goldene Kompass sie zusammenbrachte. Aber ihre gemeinsame Reise ist noch lange nicht zu Ende. Immer deutlicher spürt Lyra, dass eine Antwort auf ihre Fragen nur im Reich der Toten zu finden ist. Gegen alle Widerstände steigen Will und sie in diese schrecklichste aller Welten hinab, fest entschlossen, eine alte Schuld zu sühnen und eine Prophezeiung zu erfüllen, von der sie nur eine vage Ahnung haben. Und sie wissen, dass am Ende dieses Weges noch größere Gefahren auf sie warten, denn die Allermächtigsten rüsten sich zur entscheidenden Schlacht zwischen Gut und Böse …


Bibliografie

Titel: Das Bernstein-Teleskop
Autor: Philip Pullman
Übersetzung: Wolfram Ströle, Reinhard Tiffert
Genre: Urban Fantasy
Format: Taschenbuch (Schuber-Ausgabe)
Seiten: 605
Verlag: Carlsen
ISBN (Schuber): 978-3551357205
Reihe: His Dark Materials / Bd. 3
Sprache: Deutsch


Meine Meinung

Leider habe ich viel zu lange gezögert, „Das Bernstein-Teleskop“ zu lesen. Vor allem deshalb, weil ich die ersten beiden Teile eher mittelmäßig fand. Aber es ist gut, dass ich das Buch jetzt endlich gelesen habe, denn es hat mir so viel besser gefallen als ich erwartet hätte!

Wenn man das Buch liest, fällt sofort der außergewöhnliche Schreibstil auf, mit dem Philip Pullman die Welt rund um Lyra und Will in aller Ausführlichkeit und mit unfassbar viel Liebe zum Detail beschreibt. So scheint es beispielsweise, dass Pullmans eigene Erfahrungen in die Geschichte eingeflossen sind, da das Buch von Weisheiten und Beobachtungen nur so strotzt. In den ersten beiden Teilen war ich nicht so überzeugt von Pullmans Schreibstil, weil es durch die vielen Beschreibungen oft Längen gab, die die Freude am Lesen verdorben haben. Hier war das nicht so, denn trotz der Ausführlichkeit gab es nur wenige langatmige Stellen.

Unter anderem könnte das auch damit zu tun haben, dass es in „Das Bernstein-Teleskop“ endlich mal so richtig zur Sache ging. Es wurde gekämpft, es gab unglaubliche Spannungsmomente, und man hatte als Leser gar keine andere Wahl, als mit Lyra und Will mitzufiebern. Am Anfang, als Lyra noch tief geschlafen hat, war es außerdem richtig gut gelöst, wie ihre Träume immer am Ende eines Kapitels mitten im Satz abgebrochen wurden. Danach kam dann ein neues Kapitel aus einer anderen Sichtweise, teilweise auch aus einer anderen Welt, und am Ende ging es mit Lyras Traum genau an der Stelle weiter, an der er aufgehört hat. Das machte überhaupt erst deutlich, was sich alles währenddessen und danach abspielte.

Zudem ist auf den ersten Blick gar nicht zu erfassen, wie genau alles miteinander zusammenhängt. Denn am Ende fügen sich Handlungsstränge zusammen, von denen man nie gedacht hätte, dass sie etwas miteiannder zu tun haben könnten. So entsteht dann am Ende ein konkretes, aber auch kompliziertes Konstrukt aus vielen verschiedenen Ereignissen, das man ohne die Geschichte dazu gar nicht verstehen kann.

Zwischendurch fehlten mir allerdings ein paar Szenen. Beispielsweise war mir an zwei Stellen nicht klar, ob sich Mrs Coulter und Lord Asriel einfach bei bestimmten Dingen abgesprochen haben (wenn ja, wann?) oder ob sich das alles eher zufällig ereignete. Vielleicht weiß ja jemand von denen, die das Buch schon gelesen haben, was ich meine.

Will und Lyra haben sich natürlich auch weiterentwickelt, und zwar auf jeden Fall zum Besseren! Ich weiß noch, dass ich Lyra im ersten Teil eher nervig und erst später dann sympathisch fand, aber mittlerweile ist sie mir wirklich sehr ans Herz gewachsen. Auch Will ist ein toller Charakter, weshalb ich es schade finde, dass ich die Reihe jetzt beendet habe. Das einzige, was mir nicht so gepasst hat zwischen den beiden, war, wie sich ihre Beziehung zueinander gegen Ende hin verändert hat. Auf einmal benahmen sie sich wie Erwachsene, obwohl sie doch erst 12 waren. Ich persönlich glaube nicht, dass irgendjemand in dem Alter schon so handeln könnte wie die beiden.

Am Ende folgten natürlich, wie auch schon in Band 1 und Band 2, die „Laternenbilder“. Diese waren noch mal ein kleines Highlight zum Ende hin, weil man so die Gelegenheit hatte, sich noch ein kleines Bisschen von den Charakteren zu verabschieden.


Fazit

„Das Bernstein-Teleskop“ übertrifft die beiden vorherigen Teile um ein Vielfaches. Es gab Spannung, wo vorher langatmige Stellen waren, und das Buch kam einem gar nicht so dick vor wie es eigentlich ist – dabei habe ich mich teilweise bei den ersten beiden Teilen durch die Seiten quälen müssen, wenn mal nichts passiert ist.