Rezension: »Blutkinder« von Svea Eisenhammer

Rima und Daina haben schwarzes, machtvolles Blut. Blut, das sie kontrollieren können und das ihnen vielleicht - so sagt man - der Teufel höchstpersönlich geschenkt hat. Sie sind Blutkinder. Während Daina mit achtzehn Jahren von Zuhause ins Blutschloss zu den Blutkindern zieht, muss Rima sechs Jahre warten, um ihrer Schwester folgen zu können. Als es endlich soweit ist, wird sie als erstes Blutkind überhaupt nicht ins Schloss berufen. Rima kann kaum glauben, dass der innere Blutkreis sie verstoßen hat und beginnt, zu zweifeln - an sich selber, an ihrer Gabe und schließlich an ihrer eigenen Schwester. Rima ahnt nicht, dass hinter den Mauern des Blutschlosses ein unaussprechliches Geheimnis verborgen liegt.