Schlagwort-Archive: Ava Dellaira

Mein Lesejahr 2019

Weil ich gerne möchte, dass ihr ein bisschen über meine Lesevorlieben und mein letztes Jahr erfahrt, komme ich heute zu einem mehr oder weniger ausführlichen Beitrag über mein Lesejahr 2019.


Lesemonate im Überblick

Hier sind meine jeweiligen Monatshighlights fett gedruckt, aber bitte beachtet, dass es sich dabei nicht um meine Jahreshighlights handelt. Diese werden weiter unten noch einmal ausführlicher aufgelistet.

Januar: 6 Bücher

  • Bad Girls (E. Lockhart)
  • Book of Lies (Teri Terry)
  • Thalamus (Ursula Poznanski)
  • Revenge – Sternensturm (Jennifer L. Armentrout)
  • Chroniken der Unterwelt – City of Bones (Cassandra Clare)
  • Chroniken der Unterwelt – City of Ashes (Cassandra Clare)

Februar: 5 Bücher

  • Chroniken der Unterwelt – City of Glass (Cassandra Clare)
  • Chroniken der Unterwelt – City of Fallen Angels (Cassandra Clare)
  • Chroniken der Unterwelt – City of Lost Souls (Cassandra Clare)
  • Chroniken der Unterwelt – City of Heavenly Fire (Cassandra Clare)
  • Erwachen des Lichts (Jennifer L. Armentrout)

März: 6 Bücher

  • Im leuchtenden Sturm (Jennifer L. Armentrout)
  • Glanz der Dämmerung (Jennifer L. Armentrout)
  • Funkeln der Ewigkeit (Jennifer L. Armentrout)
  • Der Atlas der besonderen Kinder (Ransom Riggs)
  • Dark Elements – Steinerne Schwingen (Jennifer L. Armentrout)
  • Dark Elements – Eiskalte Sehnsucht (Jennifer L. Armentrout)

April: 4 Bücher

  • Dark Elements – Sehnsuchtsvolle Berührung (Jennifer L. Armentrout)
  • Das Reich der sieben Höfe – Frost und Mondlicht (Sarah J. Maas)
  • Schullektüre: Ketchup Clouds (Annabel Pitcher)
  • Bookless – Gesponnen aus Gefühlen (Marah Woolf)

Mai: 7 Bücher

  • Die Chroniken des Magnus Bane (Cassandra Clare, Sarah Rees Brennan, Maureen Johnson)
  • Niemalswelt (Marisha Pessl)
  • Sturmtochter – Für immer verboten (Bianca Iosivoni)
  • Sturmtochter – Für immer verloren (Bianca Iosivoni)
  • Harry Potter und der Stein der Weisen (J. K. Rowling)
  • Mein Freund, der Eiffelturm und ich (Dagmar Hoßfeld)
  • Ausgeliehen: The Hurting – Als du mich gestohlen hast (Lucy van Smit)

Juni: 7 Bücher

  • re-read: Silber – Das zweite Buch der Träume (Kerstin Gier)
  • re-read: Silber – Das dritte Buch der Träume (Kerstin Gier)
  • Ausgeliehen: Sadie (Courtney Summers)
  • Ausgeliehen: Eine Handvoll Worte (Jojo Moyes)
  • Stolz und Vorurteil (Jane Austen)
  • Götterfunke – Liebe mich nicht (Marah Woolf)
  • Götterfunke – Hasse mich nicht (Marah Woolf)

Juli: 6 Bücher

  • Götterfunke – Verlasse mich nicht (Marah Woolf)
  • Die unendliche Geschichte (Michael Ende)
  • Vom Winde verweht (Margaret Mitchell)
  • Hörbuch: Show me the stars (Kira Mohn)
  • Die Tribute von Panem – Flammender Zorn (Suzanne Collins)
  • Leberkäsjunkie (Rita Falk)

August: 14 Bücher


September: 4 Bücher


Oktober: 6 Bücher


November: 8 Bücher


Dezember: 5 Bücher


Meine Jahres-Highlights

Ich muss sagen, dass ich 2019 wirklich eine Menge an super guten und spannenden Büchern gelesen habe.

Besonders gut hat mir die Götterleuchten-Reihe von Jennifer L. Armentrout gefallen. Die habe ich in einer Woche komplett durchgelesen, obwohl Schule war, und konnte gar nicht damit aufhören. Sie ist noch immer meine allerliebste Buchreihe, weil bisher noch keine andere an sie herangekommen ist.

Schwer beeindruckt hat mich auch Illuminati von Dan Brown. Zwar habe ich für dieses Buch etwas länger gebraucht, aber insgesamt bin ich dadurch so sehr ins Nachdenken gekommen, dass ich glaube, wirklich etwas für mein Leben gelernt zu haben, nachdem ich es beendet hatte.

Momo von Michael Ende ist nach diesem Jahr mein absolutes Lieblingsbuch. Es hat mich so emotional berührt, obwohl ich es damals als Kind nicht vorgelesen bekommen hatte, dass ich nicht weiß, ob je ein anderes Buch diesem ans Wasser reichen kann.

Auch die Götterfunke-Saga ist eine meiner liebsten Reihen geworden. Ich kann mich nicht erinnern, je so viele Gefühle auf einmal erlebt zu haben (außer bei der Götterleuchten-Reihe), weshalb sie ganz weit oben auf meiner Liste der Highlights steht.


Meine Jahres-Flops

Natürlich gab es aber nicht nur Highlights, sondern auch einige Flops. Davon will ich euch ein paar auflisten, wobei mir zu meinem Leidwesen schon aufgefallen ist, dass ich mehr Flops dieses Jahr hatte als Highlights. Schade, aber vielleicht wird es ja nächstes Jahr besser.

Bereits im Januar habe ich zwei Flops gelesen. Bad Girls hat mir überhaupt nicht zugesagt, weshalb ich es mittlerweile auch an eine Freundin verschenkt habe, aber auch Thalamus von Ursula Poznanski konnte mich nicht überzeugen. Das fand ich ziemlich schade, weil Ursula Poznanski eigentlich eine meiner Lieblings-Autorinnen ist, aber dieses Buch von ihr fand ich einfach nur langweilig.

Weiter ging es mit dem vierten Band von Das Reich der sieben Höfe. Ich hatte super hohe Erwartungen an Frost und Mondlicht, aber leider wurden diese nicht erfüllt. Trotzdem freue ich mich auf die folgenden Bände aus der Sich von Nesta.

Von Dagmar Hoßfeld habe ich gleich zwei Bücher dieses Jahr, die mir überhaupt nicht gefallen haben. Einmal wäre da Mein Freund, der Eiffelturm und ich und dann noch Meine Freundinnen, der Rockstar und ich. Diese Bände haben mir einfach nicht gefallen, weshalb ich die Reihe jetzt auch verkauft habe.

Auch The Hurting von Lucy van Smit hat mir nicht zugesagt, was ich ziemlich schade fand, weil ich hohe Erwartungen an das Buch hatte. Genauso verhielt es sich mit Leberkäsjunkie, welches ich vom dtv-Verlag geschickt bekommen habe, und mit Mythos – Klinge der Freiheit von Joachim Wältermann, welches ich als Rezensionsexemplar lesen sollte.

Die letzten beiden Flops von diesem Jahr waren Looking for Hope von Colleen Hoover und Ein Thron für Schwestern von Morgan Rice. Ersteres fand ich einfach nur langweilig, weil der ganze erste Teil der Serie rund um Hope und Dean aus der Sichtweise von Dean wiederholt wurde, und bei Letzterem hatte ich das Gefühl, die Geschichte sei von einem Grundschulkind geschrieben worden.


Wie viele Bücher habt ihr 2019 gelesen? Mehr oder weniger? Und würdet ihr über ein paar Bücher gerne mehr erfahren? Wenn ja, dann schreibt mir doch einen Kommentar und ich schaue mal, was sich daraus machen lässt 😉

Eure Lara

Rückblick: Dezember 2019

Für mich ist der Dezember immer einer der schönsten Monate des ganzen Jahres. Die Weihnachtszeit, die ganzen Geburtstage innerhalb der Familie und von Freunden (meiner natürlich auch), Ferien, Silvester und Plätzchenbacken. Und nicht zu vergessen natürlich die Geschenke, die ich bekomme xD. Auch 2019 war der Dezember wieder ein sehr schöner Monat voller Überraschungen, weshalb ich euch in diesem Beitrag einen kurzen Überblick geben möchte.


Privates

Der Dezember ist in meiner Familie meistens der Monat, wo alle zusammenkommen. Zwar waren in den ersten beiden Wochen noch ein paar Klausuren zu bewältigen (Deutsch, Latein und Musik) sowie eine Leistungsüberprüfung in Sport, aber die habe ich schnell hinter mich bringen können.

Ab dem ersten Dezember fing bei mir aber nicht nur die Vorfreude auf Weihnachten an, sondern auch auf meinen 16. Geburtstag. Der 2019 tatsächlich an einem Freitag, den 13. stattfand. Die Party war für mich ziemlich schön – zusammen mit 15 Freundinnen habe ich ein paar Spiele gespielt, ganz viel gegessen und Spaß gehabt. Am Sonntag darauf war dann das Kaffeetrinken mit meiner Familie. Leider konnten nicht alle kommen, aber das ist im Dezember eben immer so eine Sache, die man nicht ändern kann.

Und dann kamen die Ferien und – natürlich – Weihnachten. Da gehören natürlich viele Geschenke und ein paar Unternehmungen mit der Familie mit dazu. Mit meiner Mutter, ihrem Mann, meiner Schwester, meinen beiden älteren Cousinen und meinem älteren Cousin war ich bei einem Eishockey-Spiel der Kölner Haie gegen Bremerhaven. Zwar kam nicht so viel Stimmung auf, wie ich von einem Heimspiel erhofft hatte, aber das lag wahrscheinlich daran, dass Köln verloren hat. Am zweiten Weihnachtstag ging es dann mit der anderen Seite meiner Familie (also mit meinem Vater, meiner Schwester, meinen jüngeren Cousinen, meinem jüngeren Cousin und deren Vater) zu einem Handball-Spiel nach Lemgo. Das hat mir wahnsinnig gut gefallen, obwohl wir auf der Seite von Erlangen saßen, die verloren haben.

Insgesamt war der Dezember 2019 für mich also ein aufregender und schöner Monat, in dem ich insgesamt über 150 Euro Buchgutscheine und noch einige andere Geschenke bekommen habe.


Buchiges

Neuzugänge

Insgesamt habe ich im Dezember 16 Neuzugänge bekommen. Das ist für meine Verhältnisse schon recht viel, aber dafür, dass ich Geburtstag hatte und Weihnachten war, trotzdem etwas weniger als die letzten Jahre. Dafür habe ich aber auch noch ein Tolino bekommen, was das wieder ausgeglichen hat. Folgende Bücher sind also bei mir eingezogen:

  1. One of us is lying von Karen M. McManus (Geburtstagsgeschenk)
  2. Paper Princess von Erin Watt (Geburtstagsgeschenk)
  3. King’s Legacy – Alles für dich von Amy Baxter (Adventspost von der Lesejury; signiert)
  4. Wer heute lügt, ist morgen tot von Thomas Enger (Geburtstagsgeschenk)
  5. Percy Jackson 1-5 von Rick Riordan; Taschenbuchschuber (durch Einlösen von Gutschein)
  6. Das Schicksal ist ein mieser Verräter von John Green (Wichtelgeschenk)
  7. Layers von Ursula Poznanski (Wichtelgeschenk)
  8. Throne of Glass – Die Erwählte von Sarah J. Maas (Wichtelgeschenk)
  9. Neon Birds von Marie Grasshoff (durch Einlösen von Bonuspunkten auf Lesejury)
  10. We’ll never be apart von Emiko Jean (englische Ausgabe von „Feuerschwester“; Weihnachtsgeschenk)
  11. Das Mädchen im blauen Mantel von Monica Hesse (Weihnachtsgeschenk)
  12. Frau Bovary von Gustave Flaubert (vorinstalliert auf meinem Tolino)
Vier meiner Neuzugänge im Dezember

Lesemonat

Leider habe ich diesen Monat nicht so viele Bücher lesen, wie ich mir erhofft hatte. Das lag vor Allem daran, dass ich „Die Nebel von Avalon“ lesen wollte, aber einige Tage einfach nicht zum Lesen gekommen bin und es dann immer unwahrscheinlicher wurde, dass ich das Buch noch im Dezember beenden würde. Also habe ich mich, kurz nachdem ich die Hälfte des Buches fertig hatte, entschieden, es erst im Januar weiterzulesen und stattdessen mit anderen Büchern weiterzumachen. Diese Bücher sind es letztlich geworden (die Bücher, zu denen ich bereits Rezensionen veröffentlicht habe, sind mit den Rezensionen verlinkt):

  1. Love Letters to the Dead von Ava Dellaira (407 Seiten); 5/5 ⭐
  2. After Moonrise von Gena Showalter und P. C. Cast (316 Seiten); 3,5/5 ⭐
  3. Ein Thron für Schwestern von Morgan Rice (196 Seiten); 1,5/5 ⭐
  4. Das geheime Vermächtnis des Pan von Sandra Regnier (re-read, 414 Seiten); 4,5/5 ⭐
  5. Die dunkle Prophezeiung des Pan von Sandra Regnier (404 Seiten); 4,5/5 ⭐

Ansonsten habe ich im Dezember noch 471/813 Seiten aus „Die Nebel von Avalon“ von Marion Zimmer Bradley gelesen sowie 123/558 Seiten aus „Biss zur Mittagsstunde“ von Stephenie Meyer.


Buchige Geschenke

Ansonsten habe ich im Dezember natürlich noch ein paar buchige Geschenke bekommen, sowohl zu Weihnachten, als auch zum Geburtstag. Unter Anderem das Book Journal vom Carlsen-Verlag; zwei Lampen, die wie aufgeklappte Bücher aussehen; eine Leseecke (bestehend aus einem Sessel, einem Servierwagen und einem kleinen Tisch); einen Workshop für Kreatives Schreiben in Hamburg (der findet am 11. Januar statt) und einen Tolino E-Reader.


Wie war euer Dezember denn so? Habt ihr Bücher geschenkt bekommen? Wie viel konntet ihr lesen?

Eure Lara

*Booktalk* 10 Bücher, die ich immer wieder lesen möchte

Hallo ihr Lieben!

Heute, nur einen Tag nach meinem ersten Beitrag auf diesem Blog, veröffentliche ich bereits den zweiten. Dieses Gefühl ist unbeschreiblich, aber die Freude, die ich beim Schreiben der Beiträge habe, macht alles noch mal umso besser.

Bevor ich euch jedoch fleißig mit Rezensionen versorgen werde, möchte ich, dass ihr mich ein bisschen besser kennenlernt. Und dazu gehört natürlich, die absoluten All-Time-Favourites von mir zu kennen!


Mein erstes, allerliebstes Lieblingsbuch ist Momo von Michael Ende. Und das, obwohl ich erst ziemlich spät zu dem Klassiker gegriffen habe. Im Sommer 2019, um genau zu sein, und damals war ich schon 15. Denn meine Eltern haben mir als Kleinkind tatsächlich nur die beiden Jim Knopf-Bücher vorgelesen, zumindest was Michael Endes Bücher angeht. Auch Die unendliche Geschichte habe ich erst mit 15 Jahren gelesen, was ich im Nachhinein wirklich etwas schade finde.

In dem genannten Buch geht es um das kleine Mädchen Momo, das in einem alten Amphitheater lebt, das vor langer, langer Zeit einmal sehr bekannt gewesen sein muss. Heute ist dieses Theater jedoch nur noch eine mickrige kleine Ruine, die keinen Einwohner der großen, modernen Stadt mehr interessiert. Momo hat keine Eltern, dafür aber ihre beiden Freunde Beppo und Gigi. Die beiden kommen jeden Tag zu dem kleinen, struppigen Mädchen und vertrauen sich ihr an, denn Momo hat die besondere Gabe des Zuhörens. Sobald jemand mit ihr spricht, verspürt er keine Unsicherheit und keine Ängstlichkeit mehr beim Reden, sondern er vertraut sich ihr einfach nur an, um seine Gedanken laut auszusprechen. Doch inmitten dieser Ruhe tauchen eines Tages die sogenannten Grauen Herren auf. Sie arbeiten in der Zeitsparkasse und stehlen den Menschen der großen Stadt ihre Zeit, indem sie ihnen einreden, alles schneller und hastiger zu erleben, um mehr zu erleben. Doch die um ihre Zeit betrogenen Menschen vergessen schon bald, sich um alles Schöne in ihrer Welt zu kümmern. Sie vernachlässigen ihre Kinder, die mit Momo zusammen einen Aufstand planen, um die Grauen Herren zu besiegen. Doch die Grauen Herren sind mächtiger als die Sprösslinge und hindern die Erwachsenen daran, auf diese zu hören …


Als nächstes möchte ich euch Illuminati von Dan Brown vorstellen. Hierbei handelt es sich um den ersten Teil der Reihe rund um den Harvardprofessor Robert Langdon, der auf Symbolologie spezialisiert ist. Als dieser vom Chef einer Schweizer Forschungszentrale für Physik kontaktiert wird, weil einer seiner Mitarbeiter ermordet wurde und sich merkwürdige Symbole auf seinem Brustkorb eingebrannt finden, macht sich Robert Langdon auf die schwierige Suche nach der Geheimgesellschaft der Illuminati. Normalerweise hätte der Professor zwar abgelehnt, sich um den Fall zu kümmern, doch der Mörder hat einen Behälter mit einer höchstgefährlichen Menge Antimaterie entwendet, die eine größere Gefahr als eine Atombombe darstellt. Und alles deutet darauf hin, dass sich die Bombe mitten im Herzen des Petersdoms befindet – und das, während sich die ganze Welt für die Wahl eines neuen Papstes auf dem Petersplatz versammelt …


Das nächste Buch, das ich euch vorstelle, ist wahrscheinlich etwas unbekannter als die zuvor genannten. Es handelt sich um Die Kinder aus Theresienstadt von Kathy Kacer. Das Buch spielt mitten während des zweiten Weltkrieges und die Protagonistin ist das jüdische Mädchen Clara. Als die Herrschaft der Nazis immer brutaler wird, muss sie mit ihrer Familie in das Ghetto Theresienstadt fliehen, wo man behauptet, man werde sich gut um sie kümmern. Doch nur in der Kinderoper Brundibár lässt sich der angsterfüllte Lageralltag besser überstehen. Tagelang übt sie mit ihren Freunden für die Aufführung, bis sie herausfinden, dass diese missbraucht werden soll, um dem Roten Kreuz eine schöne, heile Welt vorzugaukeln. Entschlossen, etwas dagegen zu unternehmen, versuchen sie, das Spiel zu durchkreuzen und Hilfe von der Außenwelt zu bekommen, aber all ihre Versuche bleiben vergebens …


Mein viertes All-Time-Favourite ist The Hate U Give von Angie Thomas. Hier geht es um Starr, die in zwei Welten lebt: einmal in ihrem schwarzen Viertel, wo sie wohnt, und einmal in ihrer überwiegend weißen Privatschule. Und auch Starr selbst scheint aus zwei Seiten zu bestehen, denn für jedes ihrer Umfelde muss sie sich entsprechend verstellen, um angenommen zu werden. Nur bei ihrem Freund Chris kann sie normal sein. Als dann ihr bester Freund Khalil vor ihren Augen von einem Polizisten erschossen wird, muss sie sich entscheiden, ob sie schweigen oder ihre Stimme erheben soll.


Auch Drei Schritte zu dir von Rachael Lippincott ist ein super schönes Buch, zu dem ich immer wieder greifen werde. Ich weiß, dass es erst 2019 erschienen ist, aber seit ich es gelesen habe, kann ich einfach nicht mehr ohne Stella und Will. Die beiden leiden an der Lungenkrankheit Mukoviszidose, die ihnen verbietet, mit anderen Patienten in Berührung zu kommen. Doch als Will neu in die Klinik kommt, in der Stella beinahe ihr ganzes Leben verbracht hat, zieht es die beiden unweigerlich zueinander hin. Doch das ist nicht einmal das größte Problem; Will leidet an einer schlimmeren Form der Mukoviszidose, weshalb er zu anderen Muko-Patienten mindestens 3 Schritte Abstand halten muss, sonst könnte das für die andere Person tödlich enden …


Love Letters to the Dead von Ava Dellaira habe ich erst vor Kurzem gelesen und trotzdem habe ich das Gefühl, nicht genug von diesem Buch zu bekommen. Es ist so traurig und gleichzeitig so schön, dass ich sogar ein paar Tränen vergießen musste. Es geht um Laurel, deren Schwester May vor ein paar Monaten ums Leben gekommen ist. Und Laurel selbst war dabei, spricht jedoch nicht darüber, was wirklich in jener Nacht passiert ist. Stattdessen will sie einen Neuanfang wagen – an einer Highschool, wo niemand sie kennt und somit keine lästigen Fragen stellen kann. Dort bekommt sie von ihrer Englischlehrerin die Aufgabe, einen Brief an eine verstorbene Persönlichkeit zu schreiben. Laurel wählt Kurt Cobain aus, den Lieblingssänger ihrer Schwester May. Daraus entsteht eine lange Unterhaltung mit anderen toten Berühmtheiten und langsam aber sicher findet Laurel einen Weg zurück ins Leben.


Mein siebtes All-Time-Favourite ist Aquila von Ursula Poznanski. Hier geht es um Nika, die ohne Erinnerung an die letzten zwei Tage in ihrer WG-Wohnung aufwacht. Doch nicht nur ihre Erinnerung bleibt verschwunden, sondern auch ihre Mitbewohnerin Jenny. Und in Nikas Hosentasche finden sich geheimnisvolle Botschaften und Anweisungen, die sie nur noch mehr verzweifeln lassen. Was ist geschehen in den Stunden zwischen Samstagabend und Dienstagmorgen?


Kerstin Gier ist eine meiner Lieblingsautorinnen, und Wolkenschloss von ihr konnte mich vollauf begeistern, als ich es gelesen habe. Es geht um Fanny, die einen Ferienjob in einem luxuriösen Hotel in der Schweiz bekommen hat. Doch was sich dort ereignet, lässt schnell auf eine Verschwörung schließen, die womöglich auch mit dem gutaussehenden Tristan zusammenhängt, der nachts heimlich an der Außenfassade des altehrwürdigen Gebäudes hochklettert. Und was hat es eigentlich mit dem sagenumwobenen Nadjeschda-Diamanten auf sich, in dessen Besitz die russische Oligarchengattin angeblich sein soll?


Sunset Beach – Liebe einen Sommer lang von Kira Licht ist ein wunderschönes Buch für heiße Sommertage, oder einfach, wenn man sich gerade nach Wärme sehnt. Es geht um Abby, deren geordnetes Leben aus dem Ruder läuft, als der ebenso gutaussehende wie verschlossene Leo an ihre Highschool kommt. Seine Augen gehen ihm schon bald nicht mehr aus dem Kopf, aber als die beiden ein wohltätiges Schulprojekt aufgebrummt bekommen, überrascht Leo sie auf ganzer Linie …


Als letztes möchte ich euch auch Unter dem Zelt der Sterne von Jenn Bennett vorstellen. Auch dieses Buch ist erst 2019 erschienen, und ich habe es in einem Buddy-read gemeinsam mit Sarah von https://magiehinterdenzeilen.jimdofree.com/ gelesen. Schaut doch auch mal bei ihr vorbei, wenn ihr wollt, sie ist eine wirklich herzensgute Person! Also, in dem Buch geht es auf jeden Fall um Zorie, die gemeinsam mit ihren Freunden einen Campingausflug in die Berge macht. Doch als dieser nach einem Streit völlig außer Kontrolle gerät, bleibt Zorie ausgerechnet mit Lennon alleine zurück, dem Jungen, mit dem sie seit einem Jahr keinen Kontakt mehr hat …


Alle Bücher, die ich euch hier gerade vorgestellt habe, sind Einzelbände, wie ihr sicherlich schon festgestellt habt. Natürlich lese ich nicht nur einzelne Bücher, sondern auch Reihen (sogar viel lieber!), aber ich habe aus dem Grund keine Reihen hier genannt, weil ich eher seltener ganze Reihen wiederholt lese. Hat wahrscheinlich was mit meiner eigenen Faulheit zu tun xD.

Ich hoffe, ihr habt ein schönes Weihnachtsfest gehabt und wünsche euch einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

Eure Lara

Rezension: »Love Letters to the Dead« von Ava Dellaira

Endlich, endlich kann ich wieder auf meinen alten Blog von vor zwei Jahren zugreifen. Somit kann ich auch die Rezensionen von damals auf diesen hier übertragen. Das heißt: einige der in nächster Zeit folgenden Rezensionen sind schon älter, die Bücher habe ich irgendwann vor zwei Jahren gelesen.


Inhalt

Es beginnt mit einem Brief. Laurel soll für ihren Englischunterricht an eine verstorbene Persönlichkeit schreiben. Sie wählt Kurt Cobain, den Lieblingssänger ihrer Schwester May, die ebenfalls viel zu früh starb. Aus dem ersten Brief wird eine lange Unterhaltung mit toten Berühmtheiten wie Janis Joplin, Amy Winehouse und Heath Ledger. Denn die Toten verstehen Laurel besser als die Lebenden. Laurel erzählt ihnen von der neuen Schule, ihren neuen Freunden und Sky, ihrer großen Liebe. Doch erst, als sie die Wahrheit über sich und ihre Schwester May offenbart, findet sie einen Weg zurück ins Leben …


Bibliographische Daten

Titel: Love Letters to the Dead
Autorin: Ava Dellaira
Übersetzung: Katarina Ganslandt
Genre: Young Adult
Format: Hardcover
Seiten: 407
Verlag: cbt
ISBN: 978-3-570-16314-6
Sprache: Deutsch
gelesen: 25.11.19 bis 07.12.19

Erster Satz: »Lieber Kurt Cobain, wir haben gerade Englisch und sollen einen Brief an eine berühmte Persönlichkeit schreiben, die schon verstorben ist.«


Meine Meinung

Das Buch hat mich sofort angesprochen, als ich es zwischen den Mängelexemplare liegen gesehen habe. Es wirkt, handle es sich bei der Geschichte rund um Laurel um eine Traumwelt, aber auch der Aspekt, dass das gesamte Buch in Briefen geschrieben ist, kommt durch den Titel und die gewählte Schriftart stark zum Ausdruck. Das Cover allein hat schon etwas Sentimentales, das einen als Leser*in mehr von der Geschichte erhoffen lässt, wie beispielsweise große Gefühle und auch ganz viel Ehrlichkeit.

Auch der Schreibstil der Autorin hat mir außerordentlich gut gefallen. Die Aneinanderreihung der Sätze wirkt für Briefe wirklich authentisch, lebhaft und irgendwie echt. Da ist nichts, das dem/der Leser*in das Gefühl von etwas Unwirklichem vermittelt. Auch hat Ava Dellaira mit ihrer Wortwahl große Feinfühligkeit gegenüber der Protagonistin Laurel und ihrer traumatischen Vergangenheit bewiesen. Beinahe kommt es einem dadurch so vor, als lese man wirklich richtige Briefe anstelle eines „richtigen“ Buches.

Laurel selbst hat in ihrer Vergangenheit einige sehr traumatische Dinge erlebt, wovon man als Leser*in zunächst nicht viel erfährt. Anfangs weiß man nur, dass ihre Schwester May angeblich Selbstmord begangen hat – und dass Laurel dabei war, als es passierte. Obwohl Laurel sich in ihrem „neuen“ Leben ohne ihre Schwester eher verschlossen verhält und nicht will, dass jemand etwas von ihrer Verwandtschaft zu May erfährt, lässt sie ihre Gedanken in den Briefen frei heraus. Sie fängt nach und nach an, sich in ihren Briefen den Toten anzuvertrauen, die entweder für sie selbst oder für ihre Schwester große Vorbilder waren.

Durch das dadurch entstehende Selbstvertrauen traut sie sich letztlich auch, offener gegenüber den noch lebenden Menschen zu sein, mit denen sie Kontakt hat. Dazu gehören natürlich ihre neuen Freundinnen, ihr Schwarm Sky, und auch ihre Familie. Besonders bemerkenswert finde ich, dass die Autorin es hier geschafft hat, Laurel wie einen realen Menschen auftreten zu lassen. Nichts wirkte irgendwie überzogen oder übertrieben, es gab keinen einzigen Moment, an dem ich das Gefühl hatte, das Buch würde sich in die Länge ziehen oder ginge zu schnell voran.

Von den Charakteren habe ich natürlich besonders Laurel als Protagonistin schnell in mein Herz geschlossen. Sie war mir sehr sympathisch, was mitunter auch daran liegt, dass sie sehr einzigartig ist. Auch konnte ich mir mit der Zeit auch May immer besser vorstellen, obwohl man sie in dem Buch ja nie wirklich „erlebt“. Laurels neuen Freundinnen Hannah und Natalie konnte ich nicht sofort die gleiche Sympathie entgegenbringen, aber besonders ab der Hälfte wurden die beiden immer freundlicher und ich konnte sie auch endlich verstehen.

Fazit

Zusammengefasst ist »Love Letters to the Dead« ein wunderschönes, trauriges, emotionales und nervenaufreibendes Buch, das große Gefühle und viele Wahrheiten in sich beherbergt. Es ist nichts für schwache Nerven, da es einige Geschehnisse gibt, die einige Leser*innen triggern könnten, aber Ava Dellaira ist auch mit diesen Themen unglaublich feinfühlig umgegangen. Und beim letzten Brief, den Laurel geschrieben hat, sind mir doch tatsächlich auch die Tränen gekommen.


Zitate

»Auch wenn man meint, alles richtig gemacht zu haben, kann man sich nie sicher sein, was am Ende rauskommt. Manchmal ist von einem Moment zum anderen nichts mehr wie vorher. Wenn Dad früher nach einem Tag auf der Baustelle nach Hause kam, bewunderte ich seine Muskeln und seine Stärke. Jetzt sieht er so müde aus, als wäre er von einem Bulldozer überrollt worden. In unserer Kindheit konnten May und ich auf ihm herumklettern. Jetzt habe ich fast schon Angst, ihn versehentlich anzustupsen, weil sonst vielleicht die ganze in ihm aufgestaute Traurigkeit herausschwappt.«

Seite 44

»Vielleicht ist es ja das, was Liebe bewirkt. Dass ein Leben, ein Mensch oder ein Moment, den man nicht verlieren möchte, einem für alle Ewigkeit erhalten bleibt.«

Seite 162

»Wenn ich ganz ehrlich bin, dann weiß ich nicht, wie ich meiner Schwester verzeihen soll. Ich weiß nicht, wie ich ihr verzeihen soll, weil ich gar nicht das Recht habe, wütend auf sie zu sein. Und ich habe Angst, sie für immer zu verlieren, wenn ich es doch bin.«

Seite 261

»Vielleicht wünscht sich jeder, von jemandem beschützt zu werden oder einen geliebten Menschen beschützen zu klnnen, aber in Wirklichkeit ist das unmöglich. Niemand kann einen anderen wirklich beschützen. Erst recht nicht vor sich selbst.«

Seite 285

»Jedem passieren im Leben Dinge, die nicht fair sind. Entweder sind wir für alle Zeiten deswegen auf irgendjemanden wütend und fühlen uns ungerecht behandelt oder wir entscheiden uns dafür, zu versuchen, mit den Mitteln, die uns zur Verfügung stehen, das Beste daraus zu machen.«

Seite 361