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Mein Lesejahr 2020

Hallo ihr Lieben!

Das war ja mal ein außergewöhnliches Jahr, in vielerlei Hinsicht. Zuerst der Brand im Affenhaus des Krefelder Zoos, dann der Brexit und dann auch noch die Corona-Pandemie, wegen der sich ganz Deutschland im Lockdown befindet. Sehr ereignisreich und für viele kein schönes Jahr.

Auch mir hat die Corona-Pandemie zu schaffen gemacht, wenn auch nicht so sehr wie denjenigen, die Angehörige und Bekannte an das Virus verloren haben. Schule rückte auf einmal in den Hintergrund, meine Leistungen sanken und die Noten litten ebenfalls unter dem gelegentlichen Distanzunterricht. Zum Schluss folgte dann noch der positive Test meiner Mutter, der mich und meine Schwester gemeinsam mit ihr in die Quarantäne geführt hat. Und ich muss schon sagen, es ist etwas völlig anderes, wenn man das Haus nicht häufig verlässt, aber wenigstens die Möglichkeit dazu hat, als wenn einem plötzlich VERBOTEN ist, nach draußen zu gehen und ein wenig frische Luft zu schnappen.

Dann war auch noch mein 17. Geburtstag, an dem die Quarantäne dann auf den Punkt wieder vorbei war. Gefeiert werden konnte nicht wegen des Lockdowns und der Kontaktbeschränkungen, und die nächste Woche wurde ich dann auch sofort wieder von der Quarantäne in den Distanzunterricht entlassen, sodass ich die meisten meiner Freunde seit Ende November nicht mehr gesehen habe.

Dennoch: die Weihnachtsfeiertage waren schön und es wurde trotz der Pandemie ein wenig gefeiert – natürlich haben wir uns aber auch dabei an die Vorsichtsmaßnahmen gehalten.

Es war also durchaus ein sehr wechselhaftes Jahr, in welchem man von einem Lockdown in den nächsten gesprungen ist, und allem Anschein nach wird es auch 2021 erst einmal so weitergehen. Trotzdem: Neues Jahr, neues Glück und natürlich neue Hoffnungen und Vorsätze.

Apropos Vorsatz: meine Goodreads-Challenge habe ich tatsächlich gemeistert, mit auf den Punkt 100 Büchern im Jahr 2020! Das ist etwas, auf das ich mächtig stolz bin, und das wird auch so bleiben. Für das nächste Jahr stecke ich mein Ziel dann aber doch lieber etwas weiter runter …

Lesetechnisch lief es bei mir also ziemlich gut, wenn nicht sogar fabelhaft. Es gab einige Monate, in denen meine Motivation am Ende war und in denen Netflix zu meinem besten Freund geworden ist. Aber so etwas in der Art hat denke ich mal jeder schon erlebt, weshalb ich auch ganz offen dazu stehe. Jetzt aber weiter mit dem Buchigen, denn dafür folgt ihr mir schließlich und dafür lest ihr meinen Blog.


Statistik 2020

Beendete Bücher: 100

Hörbücher: 10
E-Books: 13
Taschenbücher: 46
Hardcover: 18
Paperback: 13

Kürzeste Bücher: Warriors – Dovewing’s Silence und Warriors – Leafpool’s Wish (70 Seiten)
Längstes Buch: Biss zur Mitternachtssonne (843 Seiten)

Durchschnittliche Buchlänge: 341 Seiten
Durchschnittliche Bewertung: 3,7

Re-reads: 2
Ausgeliehene Bücher: 3
Rezensionsexemplare: 19
Buddy-reads: 3
Englische Bücher: 12

Genres: Fantasy, Young Adult, Thriller, Klassiker, Liebesromane, Drama, New Adult, Dystopie, Historische Romane


Lesemonate im Überblick

Hier sind meine jeweiligen Monatshighlights fett gedruckt, aber bitte beachtet, dass es sich dabei nicht um meine Jahreshighlights handelt. Diese werden weiter unten noch einmal ausführlicher aufgelistet. Achtung: Die Monatshighlights stimmen nicht zwingend überein mit den Jahreshighlights am Ende des Beitrags, da manchmal auch mehrere 5 Sterne Bücher in einem Monat waren, zwischendurch aber beispielsweise auch gar kein 5 Sterne Buch in einem.

Januar: 9 Bücher


Februar: 9 Bücher


März: 11 Bücher


April: 10 Bücher


Mai: 7 Bücher


Juni: 12 Bücher


Juli: 9 Bücher


August: 5 Bücher


September: 4 Bücher


Oktober: 7 Bücher


November: 4 Bücher


Dezember: … Bücher


Highlights und Flops

Top 5 Highlights:

  1. Verity (Colleen Hoover)
  2. Flying high (Bianca Iosivoni)
  3. Das Paket (Sebastian Fitzek)
  4. Das Mädchen im blauen Mantel (Monica Hesse)
  5. Das Schicksal ist ein mieser Verräter (John Green)

Top 5 Flops:

  1. Secret Souls (Kira Borchers)
  2. Red Rising (Pierce Brown)
  3. Abgründig (Arno Strobel)
  4. Wer heute lügt, ist morgen tot (Thomas Enger)
  5. Warriors – Dovewing’s Silence (Erin Hunter)

Tja, das war also mein Lesejahr 2020 … Wie lief euers denn so? Stellt mir gerne den Link zu eurem Lesejahr in die Kommentare, da schaue ich sehr gerne mal vorbei!

Liebe Grüße und ein Frohes Neues,
Lara

Rückblick: Juni 2020

Hey ihr Lieben!

Ich kann kaum glauben, dass wir jetzt die Hälfte des Jahres schon um haben … In dieser ganzen Corona-Zeit vergeht die Zeit einfach ganz anders – manchmal schneller und manchmal im Schneckentempo. Wenn ich daran denke, dass jetzt die Sommerferien angefangen haben, obwohl wir kaum Schule hatten …


Privates

Der Monat fing für mich schon mal sehr beschwingt an. Nachdem ich im Mai ja oft mit Motivationsschwierigkeiten zu kämpfen hatte, kam die Motivation im Juni wie von selbst. Das könnte daran liegen, dass ich mir über das lange Pfingstwochenende und die anschließenden zwei Tage „Ferien“ ein bisschen Zeit für mich und zum Lesen genommen habe, auf jeden Fall war ich in der ersten Woche sehr beschwingt.

Irgendwann wich diese Beschwingtheit dann aber auch wieder der Gleichgültigkeit, denn spätestens in der vorletzten Schulwoche dachte ich mir: Jetzt stehen die Noten ja sowieso fest, wieso sollte ich mich da noch anstrengen? Also habe ich stattdessen ganz viel Zeit damit verbracht, zu lesen und Netflix zu gucken.

Mehr gibt es hier eigentlich gar nicht so richtig zu erzählen, bis auf meinen 1-jährigen Bookstagram-Geburtstag. Zu dem Anlass gab es ein Gewinnspiel auf Instagram, das mittlerweile jedoch schon ausgelost wurde. Also ist Vieles einfach beim Alten geblieben.


Buchiges

Neuzugänge

Zum Glück habe ich diesen Monat nicht ganz so über die Strenge geschlagen mit Neuzugängen.

  1. Blutkinder von Svea Eisenhammer (Rezensionsexemplar)
  2. Zero von Marc Elsberg (Mängelexemplar, selbst gekauft)
  3. Das Kind in mir will achtsam morden von Karsten Dusse (Rezensionsexemplar)
  4. Der Hof der Wunder von Kester Grant (Hörbuch, Rezensionsexemplar)

Lesemonat

Wie bereits bei „Privates“ erwähnt, habe ich mir die beiden Tage „Pfingstferien“ ein bisschen Zeit zum Lesen genommen, weshalb ich lesetechnisch auch sehr gut in den Monat gestartet bin. Außerdem hatte ich diese Motivation, im Juni mehr zu lesen als im Mai, was mich ebenfalls weitergebracht hat.

King’s Legacy – Alles für dich von Amy Baxter (300 Seiten)
Die Tribute von Panem X – Das Lied von Vogel und Schlange von Suzanne Collins (607 Seiten)
Achtsam morden von Karsten Dusse (415 Seiten)
Blutkinder von Svea Eisenhammer (301 Seiten)
Das Kind in mir will achtsam morden von Karsten Dusse (478 Seiten)
Das Geschenk von Sebastian Fitzek (367 Seiten)
One of us is lying von Karen M. McManus (444 Seiten)
Flugangst 7A von Sebastian Fitzek (394 Seiten)
Die Welle von Morton Rhue (143 Seiten)
Der Hof der Wunder von Kester Grant (Hörbuch)
Wer heute lügt, ist morgen tot von Thomas Enger (320 Seiten)
Das Magische Messer von Philip Pullman (381 Seiten)

4,5/5 ⭐

Die Tribute von Panem X – Das Lied von Vogel und Schlange ist wirklich ein fantastisches Leseabenteuer gewesen, das mich wirklich von sich überzeugen konnte. Ich habe so gerne die Geschichte von Coriolanus gelesen (ja, für mich ist er ab jetzt nicht mehr nur „Präsident Snow“), weil er mir schon auf der ersten Seite sympathisch wurde. Ehrlich, es ist kaum zu beschreiben, wie dieses Buch meine Sichtweise auf die ganze Panem-Reihe umgekrämpelt hat.
Auch Achtsam morden von Karsten Dusse findet seinen Platz bei 4,5 Sternen. Das Buch hat mich wirklich oft zum Lachen gebracht, und dieser schwarze Humor, gepaart mit dieser gestörten Geschichte, war eine Kombi, die ich so noch nicht erlebt habe, die mich aber wirklich begeistern konnte.
Anfangs war ich mir unsicher, wie ich Flugangst 7A bewerten sollte, aber letztlich war das hier doch die richtige Entscheidung. Ich habe bereits mehrere Fitzeks gelesen, mit denen ich das Buch vergleichen konnte, und doch war Flugangst 7A eindeutig einer der besten.
Ich fand das Hörbuch zu Der Hof der Wunder ebenfalls großartig. Zwar hatte ich ein paar Startschwierigkeiten und außer der Protagonistin Nina waren die Charaktere nicht ganz so toll ausgearbeitet, aber ich hatte definitiv ein riesiges Hörvergnügen und werde von nun an öfter mal Hörbücher hören, in denen Marie Bierstedt die Sprecherin ist.

4/5 ⭐

Gleich das erste Buch, das ich im Juni beendet habe, nämlich King’s Legacy – Alles für dich von Amy Baxter, hat mich begeistern können. Ich weiß gar nicht mehr so genau, wie ich an das Buch gekommen bin, außer, dass ich es wohl irgendwann im letzten Dezember bekommen haben muss … und zwar signiert! Demnach wundere ich mich im Nachhinein schon ein bisschen, weshalb ich es nicht vorher schon gelesen habe …
Obwohl ich ein bisschen mehr von dem Buch erwartet hätte, hat Das Kind in mir will achtsam morden dennoch eine sehr gute Bewertung von mir bekommen. Es war nicht ganz so gut wie sein Vorgänger, aber hat mir trotzdem wirklich ein großes Lesevergnügen bereitet.

3,5/5 ⭐

Blutkinder von Svea Eisenhammer habe ich als Rezensionsexemplar bekommen und allein diese originelle Idee der Geschichte hat mich schon neugierig auf mehr gemacht. Insgesmat ein gelungenes Buch, aber es gibt auf jeden Fall noch Luft nach oben.
Zu meinem Leidwesen ist auch Das Geschenk von Sebastian Fitzek hier einzuordnen. Ich meine, das Buch war nicht schlecht und es ist auch keine schlechte Bewertung, aber ich bin einfach Besseres von Fitzek gewöhnt, weshalb ich schon ein wenig enttäuscht von der Geschichte war.
Ebenfalls leicht enttäuscht war ich von One of us is lying. Ich habe so unglaublich viele gute Meinungen darüber gehört, dass ich es kaum noch erwarten konnte, das Buch endlich zu lesen, aber leider konnte ich das Ende schon nach dem ersten Viertel vorhersehen, wodurch der Überraschungseffekt verlorengegangen ist. Trotzdem ist das Buch aber eine Empfehlung.
Ehrlich gesagt ist mir nicht ganz wohl dabei, Die Welle mit „nur“ 3,5 Sternen zu bewerten, weil ich das Thema wirklich unfassbar schockierend fand und dem Film auch 5 Sterne gegeben hätte, aber ich konzentriere mich eben auch auf Schreibstil und Charaktere, und da konnte Rhue mich einfach nicht überzeugen.

3/5 ⭐

Bei Das Magische Messer hatte ich das Problem, dass ich mit dem Schreibstil von Philip Pullman immer noch nicht so ganz zurechtkomme … Außerdem wirkten einige Dinge für mich einfach widersprüchlich, ich kann das gar nicht so genau erklären. Auf jeden Fall wird die Reihe nicht meine Lieblingsreihe werden.

2,5/5 ⭐

In der Rezension zu Wer heute lügt, ist morgen tot habe ich mich mal so richtig abgeregt. Das Buch hat mich einfach so unglaublich frustriert, dass ich meinen ganzen Frust in diese Rezension gesteckt habe, und ich glaube, das ist auch genau so rübergekommen. Wenn ihr wissen wollt, was ich meine, dann folgt einfach dem Link oben.


Schreib-Projekte

Hier gibt es nichts zu erzählen, wirklich gar nichts. Ich hatte zwischendurch ein paar Einfälle für Dialoge und einzelne Szenen, aber im Moment fehlt mir einfach die Ausdauer, meine Geschichte weiter zu überarbeiten. Vermutlich nimmt das alles erst dann wieder Fahrt auf, wenn ich wieder in meinen normalen Alltag zurückkehren kann und die Schule wieder öffnet.


Statistik

gelesene Bücher: 11

gehörte Hörbücher: 1

gelesene Seiten: 4.150

durchschnittliche Bewertung: 3,8


Filme & Serien

Ich habe ja bereits erwähnt, dass ich im Juli auch mal wieder Netflix durchforstet habe. Da habe ich zum Beispiel einmal die Serie Outlander zuende gesuchtet – aber die neue Staffel wird dann vermutlich nächstes Jahr auch auf Netflix zu sehen sein – und dann habe ich mich Tote Mädchen lügen nicht angefangen. Da bin ich jetzt mit der zweiten Staffel durch, habe mich aber noch nicht entschieden, ob ich noch weitersehen werde, weil es so viele negative Meinungen gibt und ich die zweite Staffel auch eher unnötig fand.


Wie lief denn euer Monat Juni so? Habt ihr auch für eure Verhältnisse eher viel oder weniger gelesen? Was war euer Monatshighlight?


Alles Liebe,

Lara

Rückblick: Mai 2020

Hallo ihr Lieben!

Der Mai ist ein Monat gewesen, den ich rückblickend ziemlich schlecht beschreiben kann. Es fällt mir einfach schwer, diese Demotivation zu erklären, die mich die ganzen vier Wochen über verfolgt hat. Es gab zwischendurch Phasen, in denen ich mich produktiver gefühlt habe, und dann war plötzlich wieder alle Luft aus und ich habe nur auf dem Balkon rumgehangen und gelesen. Selbst auf Netflix hatte ich überhaupt keine Lust, was schon ein großes Wunder ist!


Privates

Seit der ganzen Corona-Sache fühlt es sich für mich irgendwie so an, als würde jeder Monat mit dem nächsten verschwimmen und dann nie enden wollen. Das ist mir im Mai klar geworden, und das hat mich zutiefst demotiviert. Schon im April hatte ich Motivationsschwierigkeiten, gerade was die Schule betraf, aber der Mai ist verglichen dazu noch um Einiges schlimmer gewesen. Zwar habe ich meine Aufgaben nach wie vor erledigt, aber so richtig bei der Sache war ich dabei nicht.

Ungefähr in der zweiten Woche des Monats habe ich mich dann entschlossen, mir mal ein paar Motivationsvideos auf YouTube anzuschauen, und tada – plötzlich bekam ich Lust, mich schon auf die Q-Phase vorzubereiten, die für mich im nächsten Schuljahr beginnt. Wer träumt schließlich nicht von einem guten Abitur, wenn man schon die Chance dazu hat? Also habe ich mich ein bisschen schlau gemacht und mir Notizen zum Lehrstoff gemacht, der in der Q1 drankommt, aber danach war diese produktive Phase auch schon wieder vorbei und ich bin in dieses Loch aus fehlender Motivation reingefallen.

Danach konnte ich mich nur schwer wieder aufraffen. Ich war irgendwie rastlos, und obwohl ich eigentlich gar nicht so eine Person bin, die jeden Tag raus an die frische Luft geht, habe ich mich immer wieder auf dem Balkon gefunden, wo ich dann ein Buch ums nächste verschlungen habe. Da ich jedoch erst ziemlich spät im Mai so richtig angefangen habe zu lesen, fiel mein Lesemonat dementsprechend auch eher mau aus.

Die ersten Tage Präsenzunterricht, die durch das rollierende System, das meine Schule ausgearbeitet hat, möglicht gemacht wurden, haben mich dann wieder ein bisschen aufgeheitert, aber das war sowieso erst in der letzten Mai-Woche und konnte meine ganze Lustlosigkeit nicht wirklich ausgleichen.


Buchiges

Neuzugänge

Und ich hatte einen Rückfall … Vielleicht seit ihr schon so lange hier mit mir unterwegs, dass ihr wisst, wie sehr ich versuche, meinen SuB endlich kleiner zu bekommen … aber irgendwie wollte das diesen Monat einfach nicht klappen. Zwar musste ich für keines der aufgelisteten Bücher Geld ausgeben, weil sie mir entweder geschenkt oder spendiert wurden, aber trotzdem fühle ich mich irgendwie mies bei diesen verhältnismäßig vielen Neuzugängen …

  1. The School for Good and Evil – Wer ist der Stärkste im ganzen Land? von Soman Chainani
  2. Dry von Neal & Jarrod Shusterman
  3. Die rogodanischen Schriften – Verbrannte Erde von Tim J. Radde
  4. Friends without benefits von Penny Reid
  5. Light Dark – Lichtweg von Tanya Bush
  6. Grisha – Goldene Flammen Leigh Bardugo
  7. Grisha – Eisige Wellen von Leigh Bardugo
  8. Grisha – Lodernde Schwingen von Leigh Bardugo
  9. Lying Game – Und raus bist du von Sara Shepard
  10. Die Flüsse von London von Ben Aaronovitch
  11. Ein Wispern unter Baker Street von Ben Aaronovitch
  12. Die Welle von Morton Rhue
  13. Die rogodanischen Schriften – Blut der Götter von Tim J. Radde
  14. Die Tribute von Panem X – Das Lied von Vogel und Schlange von Suzanne Collins
  15. Auris – Die Frequenz des Todes von Vincent Kliesch

Am allermeisten freue ich mich schon darauf, „Die Tribute von Panem X“ von meinem SuB befreien zu können. Schon nachdem ich es mir angeschafft habe, konnte ich nicht anders als das erste Kapitel lesen, und schon das hat mir unglaublich gut gefallen!


Lesemonat

Wie bereits erwähnt, fiel mein Lesemonat eher mau aus. Ich habe nämlich im Mai so wenige Bücher wie in keinem einzigen Monat im Jahr 2020 gelesen. Ich hoffe sehr, dass sich das im Juni ändert, aber allzu viel Hoffnung habe ich nicht.

Abgründig von Arno Strobel (236 Seiten)
Die rogodanischen Schriften – Dämmerung des Widerstandes von Tim J. Radde (340 Seiten)
We’ll never be apart von Emiko Jean (281 Seiten)
Die rogodanischen Schriften – Verbrannte Erde von Tim J. Radde (403 Seiten)
LightDark – Lichtweg von Tanya Bush (383 Seiten)
Friends without benefits von Penny Reid (421 Seiten)
Die rogodanischen Schriften – Blut der Götter von Tim J. Radde (430 Seiten)

Außerdem habe ich noch 127 Seiten in „King’s Legacy – Alles für dich“ von Amy Baxter geschafft (für Leseupdates schaut bei meiner Insta-Seite vorbei).

5/5 ⭐

Diesen Monat hat es nur We’ll never be apart von Emiko Jean zur fünf-Sterne-Bewertung geschafft, obwohl einige andere Bücher auch ganz nah dran waren. Das Buch hat mich auf ganzer Linie überrascht, und ich habe mir vorgenommen, auf jeden Fall bald mehr englischsprachige Bücher zu lesen.

4,5/5 ⭐

Zuerst einmal kommt hier der zweite Teil einer Reihe hin, nämlich Die rogodanischen Schriften – Verbrannte Erde von Tim J. Radde. Ich hätte niemals damit gerechnet, dass mir der zweite Band besser als der erste gefallen könnte, aber umso froher bin ich, dass ich der Rezensionsanfrage zugesagt habe.
Auch LightDark – Lichtweg von Tanya Bush ist ein Rezensionsexemplar, das ich sehr geliebt habe. Ich war wirklich mitgerissen von der Geschichte und kann jedem ans Herz legen, das Buch zu lesen, wenn er oder sie ein Herz für Romantasy hat. Der zweite Teil erscheint voraussichtlich im Oktober 2020 und ich bin schon sehr gespannt darauf, wie die Geschichte von Maira und Sage ausgeht!

4/5 ⭐

Die rogodanischen Schriften – Dämmerung des Widerstandes ist der erste Teil einer Reihe von Tim J. Radde und gehört auf jeden Fall zu dieser Bewertung. Anfangs fand ich das Buch etwas gewöhnungsbedürftig, weil es eben so ganz anders ist als das, was ich sonst so lese, aber ich bin sehr glücklich, dass ich die Reihe lesen durfte.
Ein weiteres Buch, das ich hier unterbringen kann, ist Friends without benefits von Penny Reid. Es ist der zweite Teil der „Knitting in the City“-Reihe, und der Humor darin ist einfach unverbesserlich! Es gab so viele Momente, in denen ich schmunzeln oder sogar lachen musste … Ich glaube, so viel Spaß hatte ich beim Lesen schon lange nicht mehr.
Neben dem ersten Teil der Reihe von Tim J. Radde hat auch der dritte Teil Die rogodanischen Schriften – Blut der Götter seinen Platz hier gefunden. Obwohl ich nach wie vor finde, dass das Buch nicht ganz mit dem zweiten Band mithalten kann, fand ich es doch ein wenig besser als den ersten, aber ich weigere mich, irgendeine Bewertung deshalb umzuändern.

2/5 ⭐

Ihr seht schon, da ist ein großer Abstand zwischen den letzten Bewertungen und dieser hier, was einfach daran liegt, dass fast alle Bücher, die ich gelesen habe, im oberen Bereich mitgespielt haben. Außer Abgründig von Arno Strobel, denn das war wirklich nichts für mich, wobei ich glaube, dass mein Blickwinkel ein bisschen anders gewesen wäre, wenn ich noch etwas jünger. Das ist aber nicht der Fall, weshalb ich das Buch sehr vorhersehbar und langweilig gefunden habe.


Schreib-Projekte

Anfangs des Monats habe ich mich noch mit der neu erstellten Fanfiction beschäftigt, die ich ins Leben gerufen habe. Allerdings habe ich nur ungefähr eine oder zwei Wochen durchgehalten und dann aufgegeben, weil ich endlich wieder Lust und Spaß daran gefunden habe, mein eigenes Buch weiter zu überarbeiten.

Gegen Ende des Monats wurde ich diesbezüglich sehr produktiv, ich habe ungefähr jeden Tag 5.000 Wörter geschrieben, was an sich jetzt keine Meisterleistung ist, aber dafür, dass ich das Buch ja überarbeitet und nicht neu geschrieben habe, schon ganz gut ist. Wenn ich mich auch im Juni noch damit beschäftige, dürfte mein Buch also bis Juli fertig sein und ich kann es einigen Freundinnen von mir zum Testlesen geben.


Statistik

gelesene Bücher: 7

gelesene Seiten: 2.621

durchschnittliche Bewertung: 3,9


Filme & Serien

Tja, hier gibt es nicht so viel zu erzählen. Diesen Monat habe ich tatsächlich kein einziges Mal auf Netflix geguckt, und sonst halt auch immer nur die Sachen gesehen, die gerade so im Fernsehen liefen.

Unter anderem waren das zwei ältere James Bond Filme mit Pierce Brosnan als Hauptdarsteller (der eine war Goldeneye von 1995, den Namen des anderen hab ich vergessen), und The Giver – Hüter der Erinnerung. Da hatte meine Schwester für den Englischunterricht das Buch zu gelesen, und hat uns quasi dazu genötigt, den Film zu gucken, der mir auch ganz gut gefallen hat.


Wie war euer Monat Mai in diesem Jahr? Habt ihr viel gelesen oder eher wenig?


Liebe Grüße,

Lara

Rezension: »Die verborgenen Insignien des Pan« von Sandra Regnier

Nachdem ich mir das Buch gebraucht im Internet bestellt habe, ist es im Januar dann auch endlich mal angekommen (lag wahrscheinlich an dem ganzen Stress der Weihnachtszeit, da hatte die Post ja auch einige Probleme). Na ja, gerade passend, damit ich nach „Die Nebel von Avalon“ direkt eine angefangene Reihe beenden konnte, die ich bereits lieben gelernt habe.

Bei „Die verborgenen Insignien des Pan“ handelt es sich um den 3. Teil der Pan-Trilogie. Daher können Spoiler zu den vorherigen beiden Bänden auftreten.

Zur Rezension von Band 1

Zur Rezension von Band 2


Inhalt

Mein Leben lief eindeutig nicht mehr in geordneten Bahnen. Ich war verlobt mit einem Halbelf. Zwangsläufig verlobt.

Auszug aus „Die verborgenen Insignien des Pan“ von Sandra Regnier

Eigentlich sollte sich Felicity ja glücklich schätzen. Nicht nur scheinen plötzlich sämtliche Jungs aus ihrer Schule an ihr interessiert zu sein, sie ist auch bereits mit Leander FitzMor, dem bestaussehendsten Typen Londons, verlobt. Leider ist die Verlobung aber schon vor Jahrhunderten arrangiert worden und keiner hat sie dabei nach ihrer Meinung gefragt. Zu allem Überfluss spitzt sich auch die Lage in der Anderwelt zu und wieder hängt alles von Felicity ab. Nur sie kann die für die Elfen so wichtigen Insignien finden, muss dafür aber ziemlich durch die Zeit reisen …


Allgemeine Informationen

Titel: Die verborgenen Insignien des Pan

Autorin: Sandra Regnier

Genre: Urban Fantasy

Format: Taschenbuch

Seiten: 361

Verlag: Carlsen

Reihe / Band: Pan-Trilogie / Band 3

gelesen: 16.01.20 bis 17.01.20


Über die Autorin

Sandra Regnier ist in der Vulkaneifel geboren und aufgewachsen. Nach der Schule und einer Ausbildung zur Beamtin wollte sie lange nach Frankreich. Stattdessen heiratete sie einen Mann mit französischem Nachnamen und blieb zu Hause. Heute ist Sandra Regnier selbstständig und versteht es, den schönen Dingen des Lebens den richtigen Rahmen zu geben. Das umfasst sowohl alles, was man an die Wand hängen kann, als auch die Geschichten, die ihrer Fantasie entspringen.

Quelle: Carlsen-Verlag


Meine Meinung

Das Cover

Leider muss ich zugeben, dass mir das Cover des dritten Bandes am wenigsten von allen Covern der Reihe gefällt. Aber ich bin generell eher weniger ein Fan von orangefarbenen oder gelben Büchern, daran kann es also auch liegen. Abgesehen von der Farbe habe ich aber nichts am Cover auszusetzen. Es passt zu den anderen Büchern der Trilogie und dementsprechend kann ich da nicht so viel gegen sagen.

Das Schloss im Hintergrund passt perfekt zur Geschichte, da Felicity in diesem Band ja ziemlich häufig in der Zeit springt. Es wirkt beinahe wie einer der Schauplätze der Story, aber da möchte ich nicht zu viel verraten und spoilern, weshalb ich es erst einmal dabei belasse.


Der Erzählstil

Sandra Regnier hat einen unfassbar anschaulichen Schreibstil, der perfekt zur Protagonistin Felicity passt. Felicity ist sehr sarkastisch und hat einen ziemlich schwarzen Humor, und dementsprechend humorvoll ist das Buch auch geschrieben. Trotzdem wirkt es nicht übertrieben, da es zwischendurch sowohl emotionale und spannende, als auch traurige und ernste Momente gab, wodurch alles unter einen Hut gebracht wurde, was eine gute Geschichte ausmacht. Die Wortwahl von Sandra Regnier ist sehr treffend, da sie deutlich macht, wie die unterschiedlichen Charaktere in welchem Jahrhundert, das Felicity durch ihre Zeitsprünge kennenlernt, sprechen und sich verhalten.

Leider kam es mir in den romantischeren Szenen allerdings mehr so vor, als würde die Autorin es nicht lange aushalten, dies auch so zu beschreiben, dass der Leser die Gefühle richtig nachvollziehen kann. Da ging mir alles zu schnell, was leider ein Kritikpunkt ist, den ich nicht missachten kann, da er mich wirklich gestört hat.


Die Handlung

Fangen wir mal von vorne an, denn ehrlich gesagt muss ich gerade selbst ein bisschen Ordnung in meine Gedanken schaffen. Ich hab das Buch gerade erst beendet und bin schon dabei, die Rezension zu schreiben … Das ist mir zuletzt passiert, als ich … ach was, das ist noch nie so gewesen, zumindest nicht bei mir.

Also, ich fand es sehr gut, dass Sandra Regnier mich als Leserin von Anfang an wieder in die Welt rund um Felicity und Lee hat eintauchen lassen. Ich wurde nicht sofort überrannt mit neuen Entdeckungen, sondern bekam erst noch ein bisschen Zeit, um die Geschehnisse aus dem letzten Band auf mich wirken zu lassen und sie zu verdauen. Und das war nach dem fiesen Cliffhanger auch wirklich nötig.

Ich möchte nicht zu viel verraten, was passiert. Deshalb sage ich jetzt „nur“, dass mir das Buch von der Handlung her ganz gut gefallen hat, jedoch nicht ganz so gut wie die beiden Vorgänger. Ich glaube, das lag vor Allem an der Geschichte mit den Drachen. Ich hätte mir gewünscht, mehr Zeit zu haben, die Drachenkinder kennenzulernen und besser zu verstehen, aber die habe ich leider nicht bekommen. Stattdessen kamen ständig neue Dinge auf Felicity zu, und irgendwann war mir fast schwindelig von den vielen neuen Informationen, die nur so auf mich eingeprasselt sind, während Felicity sie alle ganz locker hingenommen hat. Keine Hysterie mehr, wenn etwas total Schockierendes über sie offenbart wird, sondern einfach nur ein Schulterzucken. Okay, das ist jetzt vielleicht ein bisschen übertrieben, aber manchmal hatte ich schon das Gefühl, dass die Autorin einfach nur noch schnell die ganzen Handlungsstränge auflösen möchte, ohne Felicity wirklich darin einzubinden.

Insgesamt war die Handlung des dritten Teils aber trotzdem nicht schlecht. Es gab viele unerwartete Wendungen, sowie am Ende einen ziemlich heftigen Plot-Twist, der mich total überrumpelt hat. Wirklich, mit dem Ende, so wie es war, hätte ich niemals gerechnet.


Die Charaktere

Felicity ist mir in diesem Teil der Reihe leider nicht mehr ganz so sympathisch gewesen wie in den vorherigen. Das lag vor allem daran, dass sie einen Teil ihrer Willensstärke aufgegeben hat. Trotzdem musste ich bei einigen Dingen, die sie gesagt oder getan hat, das eine oder andere Mal schmunzeln oder gar grinsen, weil Felicity einfach genau den gleichen Humor hat wie ich. Das hat den Verlust ihrer Willensstärke beinahe schon wieder gutgemacht. Glücklicherweise bleibt sie aber trotzdem ein sehr authentischer und meiner Meinung nach wirklich starker Charakter. Sie ist nicht so heldenhaft und unfehlbar wie viele andere Helden in Büchern, denn sie ist so wie du und ich und das hat sie sehr real wirken lassen.

Lee konnte ich in diesem Teil immer besser verstehen und er ist wirklich ein toller Charakter, bei dem ich froh bin, dass ich ihn „kennenlernen“ durfte. Trotz seiner Elfenherkunft durch seinen Vater ist er ziemlich menschlich und es hat mich besonders berührt, als er über seine Mutter ausgepackt hat.

Ciaran blieb für mich die ganze Zeit über undurchschaubar, noch viel mehr als Lee. Zwar bin ich der Meinung, dass er besser aussieht als Lee, aber trotzdem kann ich froh sein, dass nicht er derjenige ist, der Felicity umgarnt und mit dem sie verlobt ist. Seine Eröffnung im zweiten Teil, dass er ein Drachenkind ist, hat einen großen Stellenwert in der Geschichte, aber die Tatsache, dass er nicht bloß ein Halbelf ist, hat ihn mir nicht gerade durchschaubarer gemacht.

Lees Cousin Eamon bekam nur wenige Auftritte, und über ihn werde ich wahrscheinlich niemals wirklich viel erfahren. Ich wusste die ganze Reihe über schon nicht, was ich von ihm halten soll, aber das finde ich überhaupt nicht schlecht, weil ich einfach glaube, dass es zu seinem Charakter und zu seiner Art passt und dazugehört.


Fazit

„Die verborgenen Insignien des Pan“ von Sandra Regnier ist der krönende Abschluss der Pan-Trilogie, der aber von der Handlung her leider nicht ganz an die anderen beiden Bände der Reihe herankam.


Meine Bewertung

Cover: 3/5 ⭐

Erzählstil: 4/5 ⭐

Handlung: 3/5 ⭐

Charaktere: 4/5 ⭐


Gesamt: 3,5/5 ⭐


Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich persönlich erwarte von einem Finale immer etwas ganz Besonderes. Es sollte die anderen Bände an Spannung, Emotionen und Ernsthaftigkeit bei weitem übertreffen, aber leider war das hier nicht der Fall … Welches Finale hat euch diesbezüglich zuletzt enttäuscht?

Eure Lara