Rezension: »Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen aber wissen sollten« von Alice Hasters

»Darf ich mal deine Haare anfassen?«, »Kannst du Sonnenbrand bekommen?«, »Wo kommst du her?« Wer solche Fragen stellt, meint es meist nicht böse. Aber dennoch: Sie sind rassistisch. Warum, das wollen weiße Menschen oft nicht hören. Alice Hasters erklärt es trotzdem: Eindringlich und geduldig beschreibt sie, wie Rassismus ihren Alltag als Schwarze Frau in Deutschland prägt. Dabei wird klar: Rassismus ist nicht nur ein Problem am rechten Rand unserer Gesellschaft. Und sich mit dem eigenen Rassismus zu konfrontieren, ist im ersten Moment schmerzhaft, aber der einzige Weg, ihn zu überwinden.

Rezension: »Agaporniden – Mutationen, Farbschläge, Ausstellungen« von Dirk Van den Abeele

Dieses zur Zeit wohl ausführlichste Buch über die Agaporniden stellt Ihnen im zweiten Band die Mutationeformen der Agaporniden-Arten mit Beschreibung der Vererbung und Vorgehensweise bei der Zucht ausführlich vor. Grundlegende Kapitel behandeln die Genetik, Mutationszucht und die Arten der Vererbung. Erstmals wird ein Standard für die Bezeichnungen der Mutationen vorgestellt, der auch von den Züchterverbänden übernommen wurde. Neben ausnahmslos allen Mutationsformen werden Transmutationen, Modifikationen, Standard-Vögel und das Ausstellungswesen behandelt. Zusätzlich kann der Leser die internationalen Musterbeschreibungen der Arten nachlesen. Nahezu alle Mutationsformen werden auch abgebildet, und kein anderes Buch zeigt auch nur annähernd so viele Fotos der diversen Mutationen.

Rezension: »Mann und Frau im Märchen – Forschungsberichte aus der Welt der Märchen«

Mann und Frau im Märchen - dahinter steckt nicht nur das altbekannte Rollenschema der Frau als böser Hexe bzw. guter Fee oder des Mannes als Held. Es meint auch die klassische Paarbeziehung der zwei Liebenden, die zum Happy End zusammenfinden. Darüber hinaus gehört dazu die Beziehung zwischen Vätern und Töchtern, Müttern und Söhnen, Brüdern und Schwestern. Männliches und weibliches Prinzip zeigen sich außerdem an Gottheiten beiderlei Geschlechts und in mythischen Symbolen, so der Schlange und dem Drachen. 18 spannende wie informative Forschungsbeiträge berichten vom Männlichen und vom Weiblichen in der Welt der Märchen.