Rezension: »Percy Jackson – Die letzte Göttin« von Rick Riordan

Endlich habe ich die »Percy Jackson«-Reihe beendet! Der letzte Teil hat mir ebenfalls gut gefallen, mehr dazu erfahrt ihr natürlich in dieser Rezension.

Da es sich bei »Percy Jackson – Die letzte Göttin« um den letzten Teil der Reihe handelt, treten in dieser Rezension Spoiler zu vorherigen Bänden auf.

Meine Rezensionen zu den anderen Teilen:
Percy Jackson – Diebe im Olymp (#1)
Percy Jackson – Im Bann des Zyklopen (#2)
Percy Jackson – Der Fluch des Titanen (#3)
Percy Jackson – Die Schlacht um das Labyrinth (#4)


Bibliographische Daten

Titel: Percy Jackson – Die letzte Göttin
Autor: Rick Riordan
Übersetzung: Gabriele Haefs
Genre: Urban Fantasy
Format: Taschenbuch
Seiten: 461
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3551312464
Reihe: Percy Jackson / Bd. 5

Erster Satz: »Das Ende der Welt begann damit, dass ein Pegasus auf der Motorhaube meines Wagens landete.«


Inhalt

Jetzt ist Percy gefragt: Sein Todfeind Kronos holt zum letzten Schlag aus und marschiert auf den Olymp zu, mitten ins Herz von New York. Dabei sind doch die olympischen Götter alle ausgezogen, um gegen das wiedererstandene Monster Typhon zu kämpfen! Und zu allem Unglück haben Percys Freunde einen Spion in den eigenen Reihen …

(Quelle: Carlsen)


Meine Meinung

Da dies ja der fünfte und damit finale Band der Reihe rund um Percy Jackson und die griechischen Göttersagen ist, hatte ich schon recht hohe Erwartungen an das Buch. Glücklicherweise wurden diese fast alle erfüllt, jedoch leider auch nicht übertroffen.

Der Schreibstil von Rick Riordan lässt sich leicht und flüssig lesen, wie es sich für ein Jugendbuch gehört. Ich bin schnell durch die Geschichte gekommen und habe trotzdem nichts verpasst. Auch Riordans Humor kam in diesem Teil der Reihe wieder deutlicher hervor als in Teil 4, wie ich finde. So konnte ich einige Male mitgrinsen und musste in jedem Kapitel mindestens einmal schmunzeln.

Auch von der Spannung her mochte ich das Buch sehr gerne. Im Grunde geht es direkt auf der ersten Seite so richtig los, und das Ganze steigert sich dann bis zum Ende hin. Das Fieber der Schlacht wurde meiner Meinung nach gut dargestellt, wenn auch natürlich mit einer gehörigen Portion Humor und Witz dahinter. Trotzdem ließ sich alles mit der griechischen Mythologie erklären, egal wie merkwürdig die unterschiedlichen Monster auf einen wirkten (besonders die geflügelte Sau fand ich persönlich urkomisch).

Percy und seine Freunde sind jetzt auch um die 16 Jahre alt, was sehr angenehm war, weil ich allgemein lieber Bücher lese, in denen die Protagonsit*innen schon etwas älter als 13 sind. Die Unbeholfenheit von Percy, gleichzeitig aber auch seine Intelligenz und Voraussicht wirkten keinesfalls überzogen und passten meiner Meinung nach perfekt zu einem 15-jährigen Jungen. Auch Rachel, Grover und Tyson haben sich charakterlich weiterentwickelt, wenn auch Grover aus meiner Sicht am stärksten. Bei Annabeth hätte ich mir noch ein wenig mehr Charakterentwicklung gewünscht, im Grunde hat sie sich mit Hinblick auf den ersten Teil der Reihe kaum verändert.

Das ein oder andere Mal gab es auch ein paar kleinere Tippfehler, an einer Stelle fehlte ein Verb, aber ansonsten war auch vom Format her alles gut so, wie es war.


Fazit

»Percy Jackson – Die letzte Göttin« ist auf jeden Fall ein würdiges Finale der Reihe. Zwar gab es ein-zwei kleine Dinge, die meiner Meinung nach ein wenig verbesserungswürdig waren, aber ansonsten kann ich das Buch wirklich nur empfehlen – genau wie die ganze Reihe!

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