Rezension: »Percy Jackson – Der Fluch des Titanen« von Rick Riordan

Da es sich bei dem Buch um den dritten Teil der »Percy Jackson«-Reihe handelt, können in dieser Rezension Spoiler zu vorherigen Bänden auftauchen.


Inhalt

Bei den Göttern des Olymp herrscht Untergangsstimmung, denn die Titanen rüsten zum Krieg! Percy muss unbedingt bis zur Sonnenwende die Göttin Artemis befreien, die in die Klauen der finsteren Mächte geraten ist. Ein Abenteuer, das ihn und seine Freunde den gefährlichsten Kreaturen der griechischen Mythologie gegenübertreten lässt – und tödliche Gefahren birgt. Aber die Titanen haben offensichtlich vergessen, dass Percy mit allen Wassern gewaschen ist. Schließlich ist er der Sohn des Poseidon!


Bibliographische Daten

Titel: Percy Jackson – Der Fluch des Titanen
Autor: Rick Riordan
Übersetzung: Gabriele Haefs
Genre: Urban Fantasy
Format: Taschenbuch
Seiten: 368
Verlag: Carlsen
ISBN (Schuber): 978-3-551313690
Reihe: Percy Jackson / Bd. 5


Meine Meinung

Die »Percy Jackson«-Bücher von Rick Riordan zu lesen, macht einfach Spaß und ist zusätzlich noch mit unglaublich viel Spannung verbunden. Riordans Schreibstil finde ich nach wie vor einfach toll, allein schon deshalb lohnt es sich, die Reihe zu lesen. Ich finde, dieser Mix aus Humor und unterschwelliger Ernsthaftigkeit in einigen Situationen kam sehr gut rüber und hat das Ganze irgendwie zu etwas Besonderem gemacht.

Allerdings, wie man es vielleicht schon von mir erwartet, habe ich auch ein-zwei kleine Kritikpunkte zum dritten Teil dieser weltberühmten Reihe. Und zwar fand ich die Handlung ein wenig zu vorhersehbar, wenn man sich mit der griechischen Mythologie auskennt. Ich würde mich selbst jetzt nicht als Profi in dem Thema ansehen, aber ein bisschen was weiß ich doch, teils einfach durch andere Bücher mit griechischer Mythologie als Fantasy-Element, teils aus dem Lateinunterricht. Ja, in Latein lernt man tatsächlich auch etwas Spannendes! Aber nur manchmal.

Außerdem wirkte die Geschichte auf mich an manchen Stellen einfach zu gestellt. Quasi, als müsste jetzt unbedingt diese eine Reaktion erfolgen, damit die Story ihren Verlauf nehmen kann. Teilweise passte das meiner Meinung nach nicht hundertprozentig zu den Charakteren, wobei das auch wirklich nur an seltenen Stellen im Buch der Fall war.

Ansonsten haben die Charaktere auch in diesem Teil wieder weitestgehend altersgerecht gehandelt, was ich ziemlich gut finde. Mir ist sowohl im ersten »Percy Jackson«-Band als auch in den ersten drei »Harry Potter«-Büchern aufgefallen, dass die Charaktere, insbesondere die Protagonist*innen, oft nicht ihrem Alter entsprechend handeln, reden, etc. Das war im dritten Teil der Reihe rund um Percy Jackson zum Glück nicht der Fall, so konnte ich mich sehr gut auf die Geschichte einlassen und immer wieder ein paar Parallelen zum „echten“ Leben ziehen.


Fazit

Alles in einem würde ich sagen, dass »Percy Jackson – Der Fluch des Titanen« zwar noch Luft nach oben hat, an sich aber auf jeden Fall ein richtig gutes Buch ist, das man auf jeden Fall – genau wie den Rest der Reihe – lesen sollte. Shame on me, dass ich das noch nicht gemacht habe, aber die beiden letzten Teile werden auf jeden Fall bald folgen!

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