Rezension: »Dunkelglanz – Obsession« von Jennifer L. Armentrout

Hallo ihr Lieben!

Damit habe ich schon 98 von meinen vorgenommenen 100 Büchern im Jahr 2020 geschafft! Es sind noch drei Tage im Dezember, in denen ich Zeit habe, die letzten zwei Bücher zu lesen, die mir noch fehlen, aber das werde ich auch noch schaffen – ich glaube an mich!

„Dunkelglanz“ lag schon eine Weile auf meinem SuB, und zu Unrecht, wie bei den meisten Büchern, die auf meinem SuB lagen oder noch immer liegen. Ich muss dringend vorankommen … Na ja, mir hat das Buch tatsächlich ziemlich gut gefallen, auch wenn ich ein paar kleine Kritikpunkte hatte.


Inhalt

In der Dunkelheit liegt Licht …

Er ist ein Arum. Geboren, um zu töten. Im Auftrag der Regierung macht Hunter Jagd auf die Bösen. Diesmal erhält der attraktive Alien allerdings einen außergewöhnlichen Auftrag: Er soll nicht Serenas Leben nehmen, sondern schützen. Die junge Frau wird von Hunters Feinden, den Lux, bedroht, da sie denken, dass Serena im Besitz von brisanten Informationen ist. Aber nicht nur seine neue Rolle als Bodyguard verwirrt Hunter, denn mit jedem Tag fühlt er sich mehr zu Serena hingezogen. Doch er darf sich keine Ablenkung erlauben, wenn er Serena nicht verlieren möchte …

»All das, was Armentrout-Fans lieben: eine schlagfertige Heldin, ein düsterer Held, Action und Spannung.«

Romantic Times Book Reviews

Bibliografie

Titel: Dunkelglanz – Obsession
Autorin: Jennifer L. Armentrout
Übersetzung: Anja Malich
Genre: Urban Fantasy
Format: Paperback
Seiten: 320
Verlag: mtb (MIRA Taschenbuch)
ISBN: 978-3745700534
Reihe: Lux-Reihe / Spin-off
Sprache: Deutsch


Meine Meinung

Das Buch hat meinen Erwartungen auf jeden Fall entsprochen. Ich habe schon von vielen gehört, dass es ein paar wenige Kritikpunkte gibt, und diese hatte ich tatsächlich auch. Allerdings habe ich eigentlich erwartet, dass mir das Buch schlechter gefallen würde, weil ich es gewohnt bin, kritischer zu bewerten als die meisten anderen Blogger. Zum Glück hat es mir trotzdem gut gefallen!

Fangen wir an mit der Handlung. Ich finde die Idee klasse, mal die Welt der Lux aus der Sicht der Arum kennenzulernen. Und Hunter ist wirklich ein klassischer Arum, in vielerlei Hinsicht – allerdings auch menschlicher als viele seiner Artgenossen. Aber dazu später. Ich mochte es, dass die Lux für Hunter nicht gleich 100%ig die Bösen waren. Zudem hat man viele Hintergrundinformationen erhalten, weil Hunter als Arum für das Verteidigungsministerium arbeitet – das in der Hauptreihe rund um Daemon und Katy ja als „böse“ dargestellt wird. Die Geschichte dreht sich insgesamt viel um das VM und dessen Machenschaften, wobei mir nicht alle davon schlüssig waren – ich muss die Reihe dringend noch mal rereaden. Am Ende war ich ziemlich verwirrt, auf wessen Seite genau das VM jetzt eigentlich steht.

In dem Buch wird sehr deutlich, dass die Welt nicht nur aus Schwarz und Weiß, Gut und Böse besteht. Es gibt sehr viele Grauzonen, und inmitten dieser befinden sich auch unsere Protagonisten, Serena und Hunter. Serena war mir von Anfang an sympathisch, auch wenn ich es nicht so ganz verständlich fand, weshalb sie trotz aller Zweifel immer wieder zu Hunter zurückgekehrt ist – im übertragenen Sinne, im Grunde befanden sich die beiden fast die ganze Story lang im selben Haus. Wie dem auch sei, Serena ist eine sehr schlagfertige Person, intelligent und stark und hat mit nachvollziehbaren Selbstzweifeln zu kämpfen, die jedoch durch ihre Beziehung zu Hunter immer mehr in den Hintergrund rücken. In diesem Sinne tut Hunter ihr also auf jeden Fall gut.

Hunter selbst war mir nicht ganz so sympathisch. Er ist ein typischer Bad Boy, was zwar an sich zur Storyline gepasst hat, allerdings macht ihn mir das auch ein wenig unsympathisch. Auf jeden Fall unsympathischer als Daemon! Dennoch fand ich es sehr cool zu erfahren, wie er mit seinen Trieben umgeht, die einem Arum sozusagen in die Wiege gelegt werden. Er kämpft immer weiter gegen seine dunkle Seite an, ist aber sehr verunsichert deshalb. Häufig nimmt er keinerlei Rücksicht auf Serena, wobei das im letzten Teil auf jeden Fall besser wird – da fand ich ihn sogar beinahe sympathisch. Er geht einfach davon aus, dass das, was er will, das gleiche ist, was sie will, was unter Anderem auch damit zu tun hat, dass er als Arum eine Art Aura um sie herum sehen kann und dadurch erkennt, wie sie sich fühlt. Dabei vergisst er aber auch häufig, dass Gefühle nicht immer mit dem übereinstimmen, was man will oder nicht will.

Der Schreibstil von Jennifer L. Armentrout ist wie immer sehr wortgewandt und flüssig zu lesen. Allerdings treten zwischendurch immer mal wieder Rechtschreibfehler, beziehungsweise Tippfehler auf, und die Übersetzerin sollte eventuell noch mal die richtige Verwendung des Genitivs wiederholen. Ansonsten aber auf jeden Fall großartig von der Sprache her!


Fazit

„Dunkelglanz – Obsession“ ist ein Muss für alle Fans der Lux-Reihe, da es auch die andere Seite der Medaille offenlegt. An sich ist die Beziehung zwischen den Charakteren sehr klischeehaft, aber durchaus passend zur Geschichte, und der Spannungsbogen verläuft durchgängig im oberen Bereich.

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