Rezension: »Cursed – Die Hoffnung liegt hinter der Dunkelheit« von Jennifer L. Armentrout

Hallöchen ihr Lieben!
Und schon wieder eine neue Rezension von mir, es läuft! Dieses Mal zu dem Buch, das ist zuletzt beendet habe, und zwar „Cursed – Die Hoffnung liegt hinter der Dunkelheit“ von meiner absoluten Lieblingsautorin Jennifer L. Armentrout. Was ich an ihr mag? Ach, das würde den Rahmen dieses Beitrags sprengen xD.


Inhalt

Sterben ist ätzend – das weiß die siebzehnjährige Ember aus eigener Erfahrung. Nach einem schweren Unfall hat ihre Schwester sie mit ihrer magischen Begabung von den Toten zurückgeholt. Eigentlich nicht schlecht, nur dass seither alles, was Ember berührt, stirbt. Deshalb fasst sie nie etwas Lebendiges an – Jungs eingeschlossen – , bis der gut aussehende Hayden behauptet, sie könne ihren Fluch mit seiner Hilfe kontrollieren. Ember würde alles dafür tun, andere Menschen wieder berühren zu können. Sie möchte die Hand ihrer Schwester halten. Und sie muss zugeben, dass sie auch gerne Hayden küssen würde.


Bibliografie

Titel: Cursed – Die Hoffnung liegt hinter der Dunkelheit
Autorin: Jennifer L. Armentrout
Übersetzung: Michaela Link
Genre: Urban Fantasy
Format: Paperback
Seiten: 397
Verlag: ivi (Piper)
ISBN: 978-3-492-70589-9
Sprache: Deutsch

Erster Satz: Etwas Weiches und Warmes – eindeutig handgroß – legte sich auf meine Brust und schob sich dann weiter hinauf.


Meine Meinung

Kann vielleicht zuerst einmal jemand mit mir darüber sprechen, wie grandios dieses Cover einfach mal aussieht?! Auf den Fotos kommt es nicht so gut rüber, aber die Schrift glänzt und die goldenen Elemente sind glitzrig und sind dem Rest des Covers erhaben. Also mal ein richtiger Blickfang, wenn ihr mich fragt!

Das erste Kapitel hat mich zunächst noch ein bisschen skeptisch zurückgelassen. Ich war mir nicht sicher, ob ich es so logisch finde, dass Embers kleine Schwester Olivia erst drei Jahre alt war, als sie Ember von den Toten zurück ins Leben geholt hat und auch jetzt finde ich den Gedanken irgendwie noch befremdlich. Auch, dass Olivia mit fünf Jahren schon so erwachsen ist finde ich ziemlich unnatürlich.

Leider konnte mich die Geschichte nicht so sehr packen wie gehofft. Ja, Jennifer L. Armentrout ist meine Lieblingsautorin und ja, bisher habe ich jedes einzelne ihrer Bücher ausnahmslos geliebt und verschlungen. Verschlungen habe ich „Cursed“ auch, aber leider hat es mich nicht komplett überzeugen können.

Aber um mit dem Positiven anzufangen: Die Idee der Story ist wirklich großartig. An der Umsetzung ist nicht alles so richtig geglückt, aber da komme ich gleich noch zu. Was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat, war die Ausarbeitung der Charaktere. Ember ist zwar nicht meine allerliebste Protagonistin, dafür fand ich ihre Charakterentwicklung einfach nicht richtig gelungen. Sie kam mir das ganze Buch über vor wie eine weinerliche Teenagerin, obwohl sie am Anfang noch so stark war und gekämpft hat, um sich und Olivia über Wasser zu halten.

Trotzdem war auch Ember, genau wie Hayden, Phoebe und sogar Mr Theo (Embers neuer Englischlehrer) wirklich tiefgründig gestaltet. Ich konnte ihre Handlungen verstehen und mit dem später erlangten Wissen nach ihrem Hintergrund auch nachvollziehen.

Insgesamt gab es im ganzen Buch leider nur ein bis zwei Twists, die mich wirklich unerwartet getroffen haben. Ansonsten war die gesamte Handlung für mich vorhersehbar. Schon auf der Seite, als Ember die Person kennengelernt hat, die am Ende für alles verantwortlich war, wusste ich, dass sie nicht ganz koscher ist und auf jeden Fall als „Bösewicht“ aus der Geschichte herausgehen wird. Leider hatte ich damit recht und wurde somit nicht noch einmal überrascht. Das hat mir die Spannung ziemlich vermiest, was schade, aber nun mal nicht zu ändern ist.

Mein größer Kritikpunkt ist aber die Übersetzung. Ihr könnt mir glauben, wenn ich sage, dass ich JLAs Schreibstil einfach fantastisch finde, aber hier hat die Übersetzerin leider keine gute Arbeit geleistet. Die Dialoge wirkten sehr gewollt und die Ausdrucksweise der Charaktere viel zu gestelzt. Es gab außerdem sehr viele Wortwiederholungen – natürlich weiß ich nicht, ob das im englischen Original genauso ist, aber das bezweifle ich ehrlich gesagt. Ich kann aber nur von der deutschen Ausgabe sprechen.


Fazit

An sich ist „Cursed“ ein wirklich gutes Buch, nur dass ich leider kein Fan von der Storyline sowie der Übersetzung war/bin. Die Charaktere konnten einiges noch mal rausholen, aber so richtig catchen konnte mich die Geschichte rund um Ember und Hayden leider nicht.

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