Rezension: »Warriors – Ravenpaw’s Farewell« von Erin Hunter

Hey!
Bald sind wir durch, versprochen – nach dieser Rezension fehlen noch drei, die ausstehen, dann hab ich vorerst nichts mehr zu tun. Wenn ich bis dahin nicht schon mein jetziges Currently Reading beendet habe, aber mal sehen. Erst mal hoffe ich natürlich, dass ich jetzt mit den nachgeholten Rezensionen schnell fertig werde.


Inhalt

In this novella from the world of Erin Hunter’s #1 nationally bestselling Warriors series, follow Ravenpaw on his final adventure, before the A Vision of Shadows series begins.

Since Ravenpaw chose to leave his life as a warrior behind, he has lived for many happy moons on the farm near the Clan’s old forest territories. But now two kits in need will send him on one last journey – in search of a long-lost warrior Clan.


Bibliografie

Titel: Warriors – Ravenpaw’s Farewell
Autoren: Erin Hunter
Genre: Fantasy
Format: Taschenbuch (Sammelband)
Seiten: 200
Verlag: HarperCollins
ISBN (Sammelband): 978-0-062-34332-1
Sprache: Englisch


Meine Meinung

Der Start in diese Kurzgeschichte fiel mir tatsächlich ein bisschen schwerer als bei den anderen Novellen der Reihe. Ich weiß nicht, ob es daran lag, dass Rabenpfote nicht im Clan lebte, sondern außerhalb mit seinem Freund Mikusch, aber wenn es so war, dann könnte es auch einfach an der Umstellung gelegen haben. Nichtsdestotrotz kamen mir die ersten paar Kapitel sehr langwierig vor, aber zum Glück hat die Story danach weiter an Fahrt aufgenommen und konnte mich doch noch catchen.

Rabenpfote ist einer meiner Lieblingscharaktere der Reihe. Einige mögen ihn vielleicht für einen Feigling halten, ich jedoch bewundere ihn für seinen Mut, seinem Herzen zu folgen und alles hinter sich zu lassen, das er gekannt hat. Außerdem würde ich es wirklich schätzen, ihn als Freund zu haben, so wie Feuerstern und Graustreif.

Anders als bei den meisten anderen Büchern hatte ich hier nur eine sehr vage Vermutung, in welche Richtung sich die Geschichte drehen wird. So ganz bin ich aber bis kurz vorm Ende nicht dahintergekommen, was den Spannungsfaktor auf jeden Fall noch mal erhöht hat.

Der WolkenClan wurde hier als sehr eigenbrödlerisch und unabhängig dargestellt, wenn auch dennoch recht zuvorkommend für einen Clan voller für den Kampf ausgebildeten Katzen.

Zudem fand ich es sehr toll zu lesen, wie sich Rabenpfotes Charakter in der Zeit, die er mit Mikusch in der Scheune gelebt hat, weiterentwickelt hat. Er ist nicht mehr der ängstliche Schüler, der vor seinem brutalen Mentor Tigerkralle fliehen musste, sondern ein erfahrener Kater, der einiges miterlebt hat und dies immer im Hinterkopf behält, um nicht wieder Fehler zu begehen. Trotzdem wurde er hier nicht beschönigt dargestellt, denn er macht einen gravierenden Fehler in dem Buch, der beinahe seine Freundschaft zu Mikusch zerstört hätte. Was genau das allerdings war, werde ich nicht verraten, das würde ja die ganze Spannung nehmen^^.


Fazit

Trotz des eher zähflüssigen Einstiegs in die Geschichte hat mir auch „Ravenpaw’s Farewell“ wirklich gut gefallen. Die Art und Weise, wie die Erins die Bücher erzählen, mochte ich schon immer, und Rabenpfote wurde hier wirklich sehr authentisch dargestellt.

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