Rezension: »Warriors – Pinestar’s Choice« von Erin Hunter

Hallo noch mal^^

So langsam wird es auch für mich ein bisschen langweilig, ständig Rezensionen nachzuschreiben, aber ich bin ein Ordnungsfreak und muss es einfach vollständig haben. Es folgen also noch diese und eine weitere Rezension über ein Short Adventure der „Warrior Cats“-Reihe und dann ist es geschafft!

„Pinestar’s Choice“ ist die englische Ausgabe des Short Adventures „Kiefernsterns Wahl“, welches auf Deutsch in dem Sammelband „Die unerzählten Geschichten“ veröffentlicht wird. Im Englischen ist „Pinestar’s Choice“ in dem Sammelband „Legends of the Clans“ abgedruckt worden.


Inhalt

Discover what drove Pinestar, once leader of ThunderClan, to abandon the warrior code, betray his Clan, and become a kittypet.

This book was not published individually. It was released with Spottedleaf’s Heart and Thunderstar’s Echo in Legends of the Clans.


Bibliografie

Bild des Sammelbands

Titel: Warriors – Pinestar’s Choice
Autoren: Erin Hunter
Genre: Fantasy
Format: Taschenbuch (Sammelband)
Seiten: 99
Verlag: HarperCollins
ISBN (Sammelband): 978-0062560872
Sprache: Englisch


Meine Meinung

Da ich zuvor so viele Short Adventures der Reihe gelesen habe, hatte ich beim Lesen immer direkte Vergleiche. Die letzten Novellen fand ich so extrem gut, dass ich dachte, diese hier könnte mir ebenso fantastisch gefallen. Na ja, an sich fand ich „Pinestar’s Choice“ nicht schlecht, aber meiner Meinung nach hätten die Erins daraus lieber ein Special Adventure machen sollen anstatt eine Kurzgeschichte.

Mein größer Kritikpunkt ist eigentlich, dass die Zeitsprünge teilweise extrem groß waren. Im einen Kapitel ist der Protagonist noch der Schüler Kiefernpfote, im nächsten ist er der Zweite Anführer des DonnerClans. In der Zwischenzeit ist auch nur ungefähr die Hälfte des ganzen Clans gestorben, aber was solls… So kam es mir teilweise vor, und das hat mir den Spaß am Lesen ein wenig genommen.

Vom Schreibstil der Erins kann ich aber wieder mal nur schwärmen. Ich finde, sie haben ein außergewöhnliches Talent dafür, Tiere menschlich erscheinen zu lassen und gleichzeitig ihrem Wesen treu zu bleiben. Falls sich das überhaupt so sagen lässt.

Schon in der Hierarchie sind Fehler aufgetaucht. Natürlich verstehe ich die Erins, dass sie es bei so einer kurzen Geschichte mit so großen Zeitsprüngen bevorzugen, auch erst später auftauchende Charaktere darin aufzulisten. Das hat mich aber insgesamt so stark verwirrt, dass ich erst mal in Fandom nachschauen musste, ob das so gewollt ist. So waren nämlich in der Hierarchie Charaktere aufgelistet, die am Anfang der Geschichte noch nicht mal geboren waren, und am Ende der Geschichte schon erfahrene Krieger waren. Vielleicht ist das ein bisschen verständlicher ausgedrückt, als einfach drum herum zu reden.

Kiefernsterns Charakter gefiel mir insofern ganz gut, als dass ich seine Beweggründe, den Clan zu verlassen um ein Hauskätzchen zu werden, größtenteils verstehen konnte. Größtenteils deshalb, weil einige seiner Entscheidungen für mich einfach nicht plausibel waren. Er war mir einfach zu naiv und sein Charakter ist mir zu oft zwischen dem einen und dem anderen Extrem hin- und hergesprungen, als dass ich mich wirklich mit ihm hätte anfreunden können.


Fazit

Insgesamt fand ich „Pinestar’s Choice“ schwächer als die anderen Bände, aber trotzdem nicht schlecht. Die Geschichte kann chronologisch zwischen einige andere Sonderbände der Reihe eingeordnet werden, ohne dass es zu irgendwelchen Logikfehlern kommt, nur die Umsetzung hat mir nicht ganz so gut gefallen wie bei anderen Novellen.

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