Rückblick: Juli 2020

Hey ihr Lieben!

Kaum zu glauben, dass der Juli schon wieder um ist. Mir kommt es immer noch so vor, als hätten die Sommerferien gerade erst angefangen, dabei sind sie bei mir in NRW in einer Woche schon vorbei!


Privates

Zum Glück lief der Juli recht entspannt. Weil ich in meinem Rückblick zum Juni nichts weiter zu meinem Zeugnis gesagt habe, und ein paar Nachfragen kamen, weil meine Motivation ja so ziemlich am Ende war, schreibe ich hier jetzt noch was dazu – auch wenn das eigentlich in der letzten Juni-Woche war.

Also, ich hatte das erste mal seit langem mal wieder so richtig Bammel vor meinem Zeugnis, weil ich nicht einschätzen konnte, wie die Lehrer die Homeschooling-Zeit bewerten würden – einige haben gesagt, man müsse sich extra anstrengen, um noch etwas machen zu können, einige haben gesagt, sie würden auch schlechtere Noten geben. Besonders in Biologie, Englisch, Sport, Religion und Musik hatte ich die Befürchtung, schlechter geworden zu sein. Glücklicherweise haben sich meine Befürchtungen aber alle nicht bewahrheitet.

Während ich in den meisten Fächern gleich geblieben bin, habe ich mich in Deutsch, Geschichte (bilingual, also auf Englisch), Erdkunde, Bio (bilingual) und Reli je um eine Note verbessert, womit ich nie gerechnet hätte. Demnach habe ich mich also ganz richtig entschieden, als ich Deutsch und Erdkunde als Leistungskurse weitergewählt habe.

In Latein habe ich mein Latinum mit einer glatten 2 bestanden – aber da hatte ich auch keine Angst, dass ich es nicht bekommen würde, weil unsere Lehrerin … na ja … sagen wir mal, sie mag besonders diejenigen, die sie seit der sechsten Klasse unterrichtet xD. Ich meine, sie hat zwar in den fünf Jahren, die ich sie nun habe, so einiges falsch gemacht (NATÜRLICH sind die Schüler Schuld, wenn der Durchschnitt einer Klausur bei 4,8 liegt, sodass diese nachgeschrieben werden muss. Und NATÜRLICH sind die Schüler Schuld daran, dass auch die nachgeschriebene Klausur einen Durchschnitt von 4,2 hatte … Mies war nur, dass ich in der nachgeschriebenen Klausur schlechter abgeschnitten habe und ich deshalb die schlechtere Note bekommen habe), aber letztlich hat sie es eben doch nicht übers Herz gebracht, jemanden von uns durch das Latinum fallen zu lassen.

Insgesamt lag mein Zeugnisdurchschnitt dann bei 2,27 – letztes Halbjahr bei 2,75. Immer noch nicht das, was ich eigentlich von mir gewöhnt bin, aber nachdem ich im ersten Halbjahr der EF (10. Klasse) so abgerutscht bin, weil ich mit dem ganzen Unterrichtsstoff nach dem Polen-Austausch und der Schulfahrt nach London nicht mehr mitgekommen bin, ist es immerhin eine Verbesserung und ich gehe mal stark davon aus, dass ich mich in der Q1 (11. Klasse) weiterhin verbessern werde.

Am meisten freue ich mich im neuen Schuljahr auf die Leistungskurse in Deutsch und Erdkunde und auch auf den Literatur-Unterricht, den ich jetzt anstatt Musik gewählt habe. Mal sehen, was da so noch auf mich zukommt.

Okay, jetzt aber zu den Ferien. Da ist nicht allzu viel passiert, außer, dass wir bei meinem Vater mit dem Bau der neuen Zimmervoliere für unsere Rosenköpfchen (Agaporniden, Zwergpapageien, lat. agapornis roseicollis) begonnen haben. Außerdem war ich letzte Woche noch in Nord-Holland. Die meiste Zeit habe ich allerdings mit Lesen verbracht.


Buchiges

Neuzugänge

  1. Follow me back von A. V. Geiger (gebraucht gekauft)
  2. Tell me no lies von A. V. Geiger (gebraucht gekauft)
  3. Everything I didn’t say von Kim Nina Ocker (gebraucht gekauft)
  4. Letztendlich sind wir dem Universum egal von David Levithan (geschenkt)
  5. Die rogodanischen Schriften – Gesamtausgabe von Tim J. Radde (Rezensionsexemplar)
  6. Truly von Ava Reed (geschenkt)
  7. Shadows – Finsterlicht von Jennifer L. Armentrout (Bonuspunkte eingelöst)
  8. Two can keep a secret von Karen M. McManus (gekauft)

Lesemonat

Ich habe im Juli am Adventurer Readathon 2020 auf Instagram teilgenommen, weshalb ich mit den Büchern, die ich gelesen habe, unterschiedliche Städte Europas bereisen konnte. Und meine Auswahl hat mir wirklich unglaublich gut gefallen:

Dark Heroine von Abigail Gibbs (606 Seiten)
17th Suspect von James Patterson & Maxine Paetro (348 Seiten)
Letztendlich sind wir dem Universum egal von David Levithan (398 Seiten)
Die rogodanischen Schriften – Letztes Erbe von Tim J. Radde (104 Seiten)
Das Mädchen im blauen Mantel von Monica Hesse (381 Seiten)
Percy Jackson – Diebe im Olymp von Rick Riordan (448 Seiten)
Der Insasse von Sebastian Fitzek (384 Seiten)
Splitterherz von Bettina Belitz (632 Seiten)
Follow me back von A. V. Geiger (358 Seiten)

5/5 ⭐

Bereits das erste Buch, das ich im Juli gelesen habe, war ein Volltreffer, denn Dark Heroine ist eindeutig ein fünf Sterne Buch! Ich habe die Geschichte von Violet und Kaspar einfach geliebt, genauso wie Abigails Schreibstil, und auch das Cover sieht einfach so wunderschön aus!!!
Obwohl ich „Dark Heroine“ sehr gerne mochte, wird das von Das Mädchen im blauen Mantel sogar noch getoppt! Ich habe dieses Zusammenspiel aus Historie und Krimi-Elementen geliebt und konnte einfach nicht die Finger von dem Buch lassen. Noch jetzt klingen einige Szenen in meinen Ohren nach. Ein sehr wertvolles Buch für die Gesellschaft!

4,5/5 ⭐

Erstaunlicherweise hat mir auch Die rogodanischen Schriften – Letztes Erbe von Tim J. Radde wirklich gut gefallen. Erst dachte ich mir, dieses Sequel sei einfach nicht wirklich nötig, aber ich habe es sehr genossen, ein letztes Abenteuer an Endraels Seite zu erleben!
Überraschend gut hat mir auch Percy Jackson – Diebe im Olymp gefallen. Ich weiß jetzt endlich, warum die Reihe und der Schreibstil von Rick Riordan so gehypt werden und kann es kaum erwarten, endlich den zweiten Teil zu lesen!
Auch Splitterherz hat mich positiv überrascht. Ich hatte mit einer ganzen normalen Fantasy-Geschichte für Jugendliche gerechnet, dabei ist es etwas komplett Anderes. Klar, Fantasy, aber eben anders. Ich werde die anderen beiden Teile auf jeden Fall auch noch lesen!

4/5 ⭐

Der Insasse ist nicht das beste Buch, das ich von Fitzek gelesen habe, aber auch nicht das schlechteste. Mir hat die Geschichte an sich wirklich richtig gut gefallen, einzig das Ende war mir ein bisschen zu … nicht-Fitzek-mäßig. Da hätte ich mir einfach etwas einfallsreicheres gewünscht.

3,5/5 ⭐

Mich hat Letztendlich sind wir dem Universum egal irgendwie ein bisschen enttäuscht, da ich mehr erwartet hätte. Ich kam mit dem Schreibstil nicht so ganz zurecht und insgesamt war das Buch in sich oft recht widersprüchlich, was wiederum auch im Gegensatz zu der Message stand, die es hat. Dennoch ist das Buch eine Leseempfehlung, da es auf jeden Fall zum Nachdenken anregt.
Auch von Follow me back hatte ich ein bisschen mehr erwartet. Mir wurde erzählt, es sei mal eine andere NA-Geschichte, für mich war sie aber sehr klischeebeladen und vorhersehbar. Zudem hat sich der Mittelteil in die Länge gezogen, was einfach nicht hätte sein müssen. Trotzdem aber ein schönes Buch für Zwischendurch.

3/5 ⭐

Ich muss sagen, von 17th Suspect hatte ich mir ein bisschen mehr erhofft … Ich mochte den Schreibstil von James Patterson und Maxine Paetro wirklich gerne, aber irgendwie konnte mich die Story überhaupt nicht catchen. Trotzdem eine Leseempfehlung für diejenigen, die auf Krimis dieser Art stehen.


Schreib-Projekte

Ihr werdet es nicht glauben. Ich kann es ja selbst nicht wirklich glauben, aber es ist wahr und es fällt mir schwer, das auch wirklich wahrzuhaben. ICH HABE MEIN ERSTES BUCH BEENDET!!!! Ehrlich jetzt, das ist kein Witz. Wer mir schon länger folgt, hat vielleicht mitbekommen, wie sehr ich auf Instagram meine Storys mit Schreib-Updates überflutet habe. Das fertige Manuskript habe ich zwei meiner Freundinnen zum Testlesen gegeben und auch schon erste Rückmeldungen bekommen.

Gleich nach dem Beenden habe ich mich jedoch an den zweiten Teil gesetzt, weil das Ende vom ersten wirklich ein mieser fieser Cliffhanger war. Ich bin eine gemeine Autorin.

Und bevor die ersten Fragen kommen: Nein, ich weiß noch nicht, ob und wie ich das Buch veröffentliche. Ich meine, ich bin gerade mal 16. Klar hat es schon jüngere AutorInnen gegeben, aber ich würde mir einfach gerne noch etwas Zeit lassen. Wenigstens die Schule möchte ich noch beenden (und studieren würde ich nach dem Abi auch gerne noch, aber mal sehen, wie sich das so ergibt) und dann werde ich mal schauen. Bis dahin habe ich dann auch schon wieder mehr Erfahrung gesammelt und kann mein fertiges Projekt noch mal überarbeiten.

Mein Vater hat mich aber trotzdem schon gefragt, ob er mir bei irgendwelchen Sachen bezüglich der Veröffentlichung helfen soll. Tut mir leid, Papa, dazu fühle ich mich noch nicht bereit. Mal ganz davon abgesehen, dass ich eigentlich gern meinen eigenen Namen verwenden würde und sich das in der Schule dann auch ziemlich schnell rumsprechen könnte – und darauf habe ich wirklich keine Lust. Natürlich gibt es unendlich viele AutorInnen, die unter Pseudonymen veröffentlichen … aber man kennt mich auf meinem Blog und auf Insta einfach schon unter meinem richtigen Namen. Ich könnte zwar auch einfach meinen Zweitnamen Sophie verwenden, aber irgendwie … nein. Mal ganz davon abgesehen, dass eine meiner Freundinnen Sophie heißt. Na ja, das alles interessiert euch wahrscheinlich gar nicht, weshalb ich jetzt einfach mal einen Punkt setze.


Statistik

gelesene Bücher: 9

gelesene Seiten: 3.659

durchschnittliche Bewertung: 4,17


Filme & Serien

Hier lief es ebenfalls recht gut – insgesamt kann ich also ziemlich zufrieden mit meinem Monat Juli sein.

Anfang des Monats habe ich die dritte Staffel von „Tote Mädchen lügen nicht“ bis zur Hälfte geguckt, bis ich mich dann endgültig dazu entschlossen habe, sie abzubrechen, weil das alles einfach unnötig ist. Immer geht es um das gleiche und alles ist unglaublich vorhersehbar.

Stattdessen habe ich dann mit „Outer Banks“ angefangen. Die Serie hat eine Staffel und ich weiß nicht, ob noch weitere kommen werden, aber auf jeden Fall habe ich diese eine Staffel an einem Wochenende durchgesehen. Die Serie ist einfach unglaublich gut und hatte definitiv Suchtpotenzial, sodass ich nicht aufhören konnte!

Danach habe ich dann mit „Riverdale“ angefangen. Da ich Netflix erst seit Frühjahr 2020 habe, hab ich die ganzen Netflix-Klassiker noch nicht gesehen und ich dachte mir, dass ich das dann ja einfach mal aufholen könnte. Die erste Folge konnte mich noch nicht so ganz überzeugen, aber danach wurde es immer besser. An der Serie werde ich also vermutlich noch dranbleiben.

Mitte Juli war ich dann mit meinem Vater und meiner Schwester in dem kleinen Kino in meiner Heimatstadt Gütersloh (ja, richtig gelesen xD) – nachdem der große Kinokomplex geschlossen wurde, bleibt uns nur das Bambi-und-Löwenherz-Kino, bestehend aus zwei kleinen Kinosälen, wo immer nur ausgewählte Filme laufen. Demnach hatten wir nicht die Wahl aus dem „normalen“ Kinoprogramm und haben uns für „Marie Curie – Elemente des Lebens“ entschieden. In dem Kinosaal waren wir übrigens bis auf fünf weitere Personen komplett alleine. Der Film war extrem gut gemacht und ist eine klare Empfehlung von mir – und das, obwohl ich Chemie und Physik schon nach der neunten Klasse abgewählt habe.


Wie lief denn euer Monat so?


Liebe Grüße,

Lara

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