Das ABC der Bücher: J wie JK Rowling und John Green – Problemautoren?

Hallo alle zusammen!

Heute mal wieder ein Beitrag zur ABC-Challenge von Paula (The Blogger in the Jogger) und Lea (Leas Library). Dieses Mal mit einem – meiner Meinung nach – sehr interessanten Thema:


J wie JK Rowling und John Green – Problemautoren?

Mit manchen Autoren kommt man persönlich nicht so gut aus. Das kann aufgrund von Äußerungen in oder außerhalb ihrer Bücher sein aber auch mit der Herangehensweise an bestimmten Themen zu tun haben. Gibt es so eine/n Autor/in in eurer Leseerfahrung? Falls nicht, kannst du gerne über Autoren schreiben, deren Bücher du nicht liest, da du bspw. mit dem Schreibstil nicht klarkommst.

Wie bereits in meinem vorletzten Beitrag der ABC-Challenge angesprochen, ist es bei mir so, dass ich zurzeit ein bisschen zögere, mir auch die restlichen Harry Potter Bücher zu kaufen, nur um somit eine meiner Meinung nach komplett hirnrissige Frau zu unterstützen. Falls ihr es noch nicht mitbekommen habt: J. K. Rowling, die Autorin der weltbekannten Harry Potter Reihe, gibt seit ein paar Wochen (oder sind es schon Monate?) immer wieder sehr inakzeptable Äußerungen zu Transsexuellen ab, die wirklich ganz weit unter der Gürtellinie liegen. So eine Person möchte ich in ihrem Sagen und Tun einfach nicht unterstützen, und das ist der Grund, weshalb ich überlege, mir die restlichen Bücher von HP, die ich noch nicht kenne, einfach gebraucht zu kaufen oder sogar nur auszuleihen.

Na ja, so viel also zu J. K. Rowling als Person. Ihren Schreibstil allerdings mag ich ganz gerne, ebenso wie die beiden ersten Harry Potter Bücher, die ich bereits gelesen habe. Deshalb werde ich mich zwar hüten, die Autorin finanziell in irgendeiner Form zu unterstützen, mich aber dennoch nicht vom Harry Potter Fandom abzuwenden. So werde ich zwar weiterhin Harry Potter mögen, aber ich werde bspw. meinen Freundinnen zum Geburtstag keinen Harry Potter Merch mehr schenken. Ich hoffe, ich habe das einigermaßen verständlich erklärt.

Von John Green habe ich bisher nur „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ gelesen, und das hat mich wirklich zu Tränen gerührt. Ich war so emotional, als ich das Buch gelesen habe, ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr ich hinterher geheult habe. Okay, vielleicht könnt ihr es euch vorstellen, wenn ihr das gleiche Gefühl hattet. Sein Schreibstil ist zugegeben etwas gewöhnungsbedürftig, aber ich finde, das passt irgendwie zu den Büchern, die er schreibt. Ich kann das nicht besser ausdrücken.

Gerade in der letzten Woche bin ich jedoch auf einen neuen Problemautor gestoßen, mit dessen Schreibstil ich nicht so richtig klarkomme, und das ist Philip Pullman. Ich habe „Der Goldene Kompass“ und „Das Magische Messer“ von ihm gelesen, und obwohl beide Bücher nicht sonderlich dick sind, habe ich gefühlte Stunden gebraucht, um nur ein einziges Kapitel darin zu lesen. Mir ist der Schreibstil einfach zu ausführlich. Kann natürlich sein, dass das anderen dabei genau umgekehrt geht. Es gibt immer Menschen, die anders denken, sonst wäre es ja auch langweilig. Trotzdem werde ich die Reihe jetzt nicht abbrechen oder so, weil ich das schade fände … Wenn mich der dritte Teil jedoch auch nicht überzeugen kann, dann werde ich mich hüten, weitere Bücher aus der Schreibfeder von Pullman zu kaufen.


Wie sieht das bei euch so aus? Gibt es für euch irgendeinen „Problemautor“?


Liebe Grüße,

Lara

4 Gedanken zu “Das ABC der Bücher: J wie JK Rowling und John Green – Problemautoren?

  1. Bei JK Rowling als Person würde ich mich auf jeden Fall anschließen. Irgendwie scheint es da wirklich eine Fehlfunktion in einigen Hirnregionen der guten Frau zu geben…
    Ansonsten hatte ich wirklich Probleme mit dem Schreibstil von Cornelia Funke in „Tintenherz“, weshalb ich auch nur den ersten Teil der Reihe gelesen habe. Es war ehrlich gesagt mein erstes Buch von ihr und mehr müssen es auch nicht sein. Allerdings weiß ich, dass es anderen mit der Geschichte anders ging.
    LG

    Gefällt 1 Person

    1. Wie schade, dass dir Tintenherz nicht gefallen hat … Ich habe die Tintentrilogie ungefähr in der sechsten Klasse oder so gelesen und fand es richtig gut! Vielleicht ist das aber auch eine Reihe, die man lieber mag, wenn man jünger ist. Ich denke, heute würde mich die Reihe auch nicht mehr so ansprechen wie noch vor fünf Jahren.

      Dafür mochte ich aber „Das Labyrinth des Fauns“ von Cornelia Funke nicht so gern. Das war mir dann doch ein bisschen arg brutal und gleichzeitig viel zu kindlich, wenn man bedenkt, dass die Protagonistin ungefähr so alt wie meine Cousine ist …

      Liken

  2. Hi Lara,

    ich habe gerade erst Deinen Blog entdeckt. Der Beitrag war sehr interessant. Ich bin bei J. K. Rowling der Meinung, dass man diese Frau nicht mehr unterstützen sollte. Gleichzeitig liebe ich „Harry Potter“ und finde, dass man die Bücher von der Autorin trennen muss, weil es eine selbständige Welt ist. So wie ich bei negativen Rezensionen nur das Buch schlecht und den*die Autor*in sehr sympathisch finde.

    Bei John Greens Schreibstil geht’s mir oft genauso. Ich mag seine Bücher, aber ich kann sie nie flüssig lesen. Schade, dass du solche Probleme mit Philip Pullmans Schreibstil hast. Die hatte ich zwar auch, aber ausgerechnet seit seinen dickeren Büchern (Prequel und Sequel von „His Dark Materials“) habe ich ihn sehr zu schätzen gelernt.

    Liebe Grüße

    Daniel

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Daniel!

      Es freut mich, dass dir mein Blog gefällt! Ich sehe das ganz ähnlich wie du – J. K. Rowling ist mir unsympathisch, aber in ihren Büchern ist nichts von ihrer eigenen Auffassung eingeflossen (zumindest habe ich nicht das Gefühl), weshalb ich jetzt auch niemals behaupten könnte, mir würde Harry Potter nicht gefallen, weil ich die Autorin in ihren Ansichten niemals unterstützen würde.

      Bei den Büchern von Philip Pullman finde ich es auch schade, dass mir zumindest „Der Goldene Kompass“ und „Das Magische Messer“ vom Schreibstil her nicht so gut gefallen haben … Und ich finde es auch immer ein bisschen traurig, wenn mir ein Buch deshalb nicht so gut gefällt wie anderen vielleicht. Aber ich sage mir immer, dass das eben Geschmackssache ist und freue mich für diejenigen, die die Bücher lieber mögen. Vielleicht habe ich mich ja bereits ein wenig an Philip Pullmans Schreibstil gewöhnt, wenn ich „Das Bernstein-Teleskop“ lese – denn das habe ich auf jeden Fall noch vor – sodass ich mich besser auf die Geschichte einlassen kann. Ich bin auf jeden Fall schon sehr gespannt und wenn mir der dritte Teil der Reihe gefällt, werde ich mir auf jeden Fall auch noch das Prequel und das Sequel holen, weil ich davon auch schon unglaublich viele gute Dinge gehört habe!

      Liebe Grüße,
      Lara

      Liken

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s