Buch vs. Film: »Inferno«

Hey ihr Lieben!

Ich habe mich jetzt mit dem neuen Design meines Blogs dazu entschieden, auch mehr Beiträge zu schreiben, die nicht unbedingt etwas mit Büchern zu tun haben. Gut, in diesem Beitrag hier werde ich schon etwas zum Buch schreiben, aber beispielsweise werde ich mehr DIY-Posts machen, und außerdem auch mehr Berichte über Ausflüge, Reisen, etc.


Ganz zum Anfang hier einmal der Filmtrailer auf YouTube:

Jetzt aber zum Vergleich von Buch und Film. Wie im Titel bereits steht, geht es um „Inferno“, einen Thriller von Dan Brown, den ich diese Woche erst beendet habe. Kurz darauf musste ich mir auch den Film ansehen, und was soll ich sagen? Ich war ziemlich enttäuscht.

Sicherlich ist es schwierig, ein so ausführliches Buch wie „Inferno“ zu verfilmen, zumal zwischendurch sehr viele Informationen über die Architektur und Kunstgeschichte vorkommen – das kann man im Film natürlich nicht zu sehr berücksichtigen, um den Zuschauer nicht zu langweilen. Trotzdem ging mir die Handlung im Film einfach viel zu schnell voran. In der Rezension, die ich zum Buch geschrieben habe, hab ich ja bereits erklärt, dass mir dort alles ein bisschen zu schleppend voranging, im Film war es genau das Gegenteil. Was mich überrascht hat, weil mir beispielsweise „Illuminati“ als Verfilmung genauso gut gefallen hat wie das Buch und das will was heißen.

Besonders den Anfang des Filmes fand ich bei „Inferno“ mehr als verwirrend. Großes Wirrwarr, unverständliche Gedankenschnipsel, immer dieses laute Piepen wie bei einem Tinitus. Und zwar so realitätsnah, dass man sich als Zuschauer die Ohren zuhalten musste. Auch die Halluzinationen bzw. Visionen, die Robert Langdon aufgrund von seiner Kopfverletzung hat, waren viel zu unverständlich und gerade für einen Zuschauer, der das Buch nicht kennt, unglaublich durcheinander und kompliziert zu verstehen.

Während des Films kam es mir außerdem so vor, als würde man nur so durch die Rätsel rasen, ohne eine genaue Erklärung zu bekommen, wie Langdon jetzt auf die nächste Lösung gekommen ist. Es ging alles so schnell, dass man schon vor der Hälfte des Filmes an einer Stelle angelangt war, wo Robert alle Rätsel gelöst hat und nur noch Twists kamen, die völlig unnötig waren und eher alles noch verwirrender statt spannender gemacht haben.


Ihr merkt also, dass ich die Verfilmung von „Inferno“ auf keinen Fall dem Buch vorziehen würde. Jemandem, der das Buch nicht gelesen hat, ist der Film trotz des sehr aktuellen Themas leider überhaupt nicht zu empfehlen, da vieles unerklärt bleibt und außerdem so viel abgeändert wurde, dass es kaum Bezüge zum Buch gab.


Habt ihr „Inferno“ schon gesehen oder gelesen? Was haltet ihr davon?


Liebe Grüße,

Lara

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