Rezension: »Dämonentochter – Verzaubertes Schicksal« von Jennifer L. Armentrout

Ich habe wirklich auf das Finale der Dämonentochter-Reihe hingefiebert und kann kaum glauben, dass ich die Reihe rund um Alex jetzt tatsächlich beendet habe. Und ganz ehrlich: ich werde sie schrecklich vermissen.

Da es sich bei dem Buch um den finalen Band der Reihe handelt, treten in dieser Rezension Spoiler zu den vorherigen Teilen auf.

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Inhalt

Alex ist nach ihrem Kampf gegen Ares schwer gezeichnet. Doch sie muss noch einmal in den Krieg gegen den Gott ziehen, denn nicht nur die Covenants stehen vor der Vernichtung – Ares verwüstet die ganze Welt und will die Menschheit versklaven. Da erhält Alex Hilfe von völlig unerwarteter Seite. Manchmal muss eine Liebe eben stärker sein als der Tod …


Allgemeine Informationen

Titel: Dämonentochter – Verzaubertes Schicksal

Autorin: Jennifer L. Armentrout

Genre: Urban Fantasy

Format: Taschenbuch

Seiten: 446

Verlag: cbt

Reihe / Band: Dämonentochter / Band 5

gelesen: 06.02.20 bis 08.02.20

HIER GEHT’S ZUR LESEPROBE


Über die Autorin

Jennifer L. Armentrout schreibt Romane für Jugendliche und Erwachsene und wurde bereits vielfach ausgezeichnet. Ihre Bücher klettern immer wieder auf Platz 1 der New York Times-Bestsellerliste und ihr Spiegelbestseller Obsidian wird derzeit verfilmt. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrem Hund Loki in West Virginia. Wenn sie nicht gerade liest oder schlechte Zombie-Filme anschaut, arbeitet sie an ihrem neuesten Roman.


Meine Meinung

Das Cover

Dies ist bei Weitem das schönste Cover der Reihe. Zwar wirkt das Design auf mich immer noch nicht hochwertig genug für eine so tolle Geschichte, aber die Seerose passt einfach perfekt zur Geschichte, genau wie das weiße Licht, das höchstwahrscheinlich das fünfte Element Akasha darstellen soll.

Also ja, das Cover ist wirklich wunderschön, wenn auch nicht so hochwertig aussehend wie ich es mir gewünscht hätte.

„Es heißt, wenn das Leben dir Zitronen beschert, dann mach Limonade daraus. Aber wenn das Leben dir einen ernsthaft stinkigen Gott beschert, der dir ans Leder will, dann bereite dich auf einen Krieg vor und erhoffe dir das Paradies.“

Seite 5

Der Erzählstil

Wie fast immer habe ich an Jennifer L. Armentrouts Erzählstil nichts auszusetzen. Sie schreibt sehr anschaulich und gleichzeitig nicht zu detailreich, sodass es nicht langweilig wird, wenn auch mal die Umgebung beschrieben wird oder die Gefühle von Alex, die ja die Hauptperson ist.

Der einzige Kritikpunkt ist, dass mir in diesem Teil zwei-drei Rechtschreibfehler aufgefallen sind, weil Buchstaben am Ende eines Wortes vergessen wurden, aber die sind jetzt auch nur sehr vereinzelt und überhaupt nicht häufig aufgetaucht, weshalb das schon Meckern auf höchstem Niveau ist.

„Eifersucht ist etwas Hässliches.“

Seite 335

Die Handlung

Man sieht auf den ersten Blick, dass das Buch dünner ist als die anderen Teile der Reihe, was aber keinesfalls daran liegt, dass es für Alex, Aiden und Seth weniger zu erleben gibt als bisher. Denn es läuft letztlich alles auf das große Finale und den Kampf gegen Ares hinaus, was an sich ja schon eine ziemliche Nummer ist, die es zu bewältigen gilt. Doch nebenbei geschehen auch ein paar andere Dinge rund um Alex, die sie tief erschüttert zurücklassen und trotzdem bleibt ihr aufgrund der Bedrohung, die von Ares ausgeht, keine andere Möglichkeit, als ihre Gefühle zunächst zurückzudrängen und weiterzukämpfen. Außerdem fühlt sie sich anfangs noch ziemlich geschwächt von ihrem Kampf gegen den Kriegsgott und merkt zusätzlich, dass irgendetwas mit ihren Gefühlen nicht mehr stimmt, weil sie ständig Angst hat, geradezu Panik, und wie erstarrt ist.

Das einzige, was ich vielleicht bemängeln könnte, ist, dass mir einige Situationen, wo es um Alex‘ Gefühle ging, zu schnell vorübergingen, aber das ist ebenfalls Meckern auf hohem Niveau.

Ansonsten war alles sehr spannend, unglaublich klug gelöst und es gab auch immer wieder den ein oder anderen Überraschungsmoment, besonders was Seth angeht … aber ich will nichts vorwegnehmen.

„Vieles im Leben ist nicht gerecht und daraus kann man Lehren ziehen.“

Seite 437

Die Charaktere

Alle Charaktere in diesem Buch haben eine Sache miteinander gemeinsam, und zwar, dass sie für eine bestimmte Seite kämpfen. Dabei verlieren weder Alex noch Aiden die Charakterzüge, die einem aus den vorherigen Teilen bereits bekannt sind, wobei sich bei Alex trotzdem etwas tut, weil – wie ich ja bereits erwähnt habe – sie ständig vor Angst wie erstarrt ist und sich nicht rühren kann. Aber auch dieses Rätsel löst sich natürlich.

Seth ist jetzt nicht mehr der absolute Bösewicht, und im Nachhinein finde ich es wirklich traurig, was er alles durchstehen musste, auch wenn er dabei ja sozusagen noch bei vollem Verstand war, die Wahrheit allerdings vor lauter Machtgier nicht erkannt hat.

Stattdessen nimmt Ares jetzt die Rolle des Bösen ein, da der Kriegsgott es darauf abgesehen hat, die Menschheit erneut den Göttern zu unterwerfen und um das zu schaffen, benötigt er die Macht über den Göttermörder, der nur entsteht, wenn sich Alex und Seth auf mysteriöse Art und Weise miteinander verbinden und der eine die Energie aus dem anderen zieht. Denn nur so kann ein Gott von einer Person getötet werden, die nicht selbst ein Gott ist.

Marcus, Olivia, Solos, Luke, Deacon und sogar Apollo stellen sich als wirklich treue Freunde von Alex und Aiden heraus und ich kann nur jeden beneiden, der so tolle Freundschaften zu anderen Personen hegt. Wirklich, denn diese Charaktere sind es unter Anderem, die Alex die ganze Zeit über die Kraft gegeben haben, wieder aufzustehen und weiterzumachen.


Fazit

Das Finale der Dämonentochter-Reihe hat mich sehr von sich überzeugen können und ich hatte geradezu einen Rausch von unterschiedlichen Emozionen, während ich das Buch gelesen habe.


Meine Bewertung

Cover: 4/5 ⭐

Erzählstil: 4,5/5 ⭐

Handlung: 4,5/5 ⭐

Charaktere: 5/5 ⭐


Gesamt: 4,5/5 ⭐


Welche Bücher von Jennifer L. Armentrout habt ihr schon gelesen?

Eure Lara

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