Rezension: »Biss zum Ende der Nacht« von Stephenie Meyer

Endlich, endlich, endlich habe ich jetzt auch mal die Twilight-Saga durchgelesen! Die Filme kannte ich bestimmt schon zwei oder drei Jahre, bevor ich den ersten Teil gelesen habe, und danach habe ich noch mal ungefähr ein Jahr gebraucht, um mir auch die Folgebände zuzulegen. Und die habe ich dann tatsächlich allesamt im Januar 2020 gelesen, ungefähr ein halbes Jahr später xD. Tja, wie das so ist, wenn man zu viele Bücher auf dem SuB hat, die man alle gleich gerne lesen möchte …

Bei dem Buch handelt es sich um den finalen Band der Twilight-Saga, weshalb in der Rezension Spoiler zu den vorherigen Bänden auftauchen.

Zur Rezension von Band 2

Zur Rezension von Band 3


Inhalt

Wenn man von dem getötet wird, den man liebt, hat man keine Wahl. Wie kann man fliehen, wie kämpfen, wenn man damit dem Geliebten wehtun würde? Wenn das eigene Leben das Einzige ist, was man dem Liebsten geben kann, wie kann man es ihm dann verweigern?

Auszug aus „Biss zum Ende der Nacht“ von Stephenie Meyer

Ein Jahr voller Glück, aber auch voller Schmerz liegt hinter Bella. Ein Jahr, in dem sie fast zerbrochen wäre, weil ihre Leidenschaft für Edward und ihre innige Freundschaft zu Jacob einfach unvereinbar sind. Aber nun ist ihre Entscheidung gefallen. Unwiderruflich. Auch wenn sie für alle verheerende Folgen haben könnte …


Allgemeine Informationen

Titel: Biss zum Ende der Nacht

Autorin: Stephenie Meyer

Genre: Urban Fantasy

Format: Taschenbuch

Seiten: 789

Verlag: Carlsen

Reihe / Band: Twilight-Saga / Band 4

gelesen: 26.01.20 bis 31.01.20


Über die Autorin

Stephenie Meyer wurde 1973 geboren und lebt mit ihrem Mann und drei Sohnen in Arizona, USA. Ihr Debütroman „Biss zum Morgengrauen“ wurde aus dem Stand zum Bestseller und in 34 Länder verkauft. Mehr zu Stephenie Meyer unter http://www.stepheniemeyer.com.


Meine Meinung

Das Cover

Wie schon bei allen Covern der Reihe kann ich auch hier nur wiederholen, wie schön ich es finde. Der 3D-Effekt ist etwas Besonderes und macht sich so schön im Regal und auf Fotos! Bei diesem Cover kann ich sogar sagen, dass ich den Sinn hinter dem Diamanten, der unter dem Titel abgedruckt ist, teilweise verstehe. Er könnte mehrere Bedeutungen haben, die ich aber nicht näher ausführen möchte, weil ich dann spoilern würde.


Der Erzählstil

Ich mag Stephenie Meyers Erzählstil sehr gerne. Es gibt nicht zu viele Dialoge, und es geht sehr tief in Bellas (und Jacobs) Gedanken rein. Als Leserin konnte ich Bella und Jacob in diesem Band also wieder vollends nachvollziehen, die ja beide als Hauptcharaktere in dem Buch fungieren, da aus ihrer beider Sicht geschrieben wird.

„Nur was wir wissen, ist sicher. Nur was wir wissen, können wir hinnehmen. Das Unbekannte ist … eine Schwachstelle.“

„Biss zum Ende der Nacht“ von Stephenie Meyer, Seite 750

Die Handlung

Hier habe ich wirklich fast gar nichts auszusetzen. Ich fand es sehr gut umgesetzt, wie die Dinge alle auf das Finale hinauslaufen, kann jedoch auch verstehen, weshalb das Buch in zwei Verfilmungen aufgeteilt wurde, da es mit der Zeit auch wirklich schleppend voranging, bis es dann wieder besser wurde.

Alles wurde sehr gut durchdacht (zumindest kommt es mir so vor) und ich finde, auch die unerwarteten Wendungen und das große Finale der Twilight-Saga ganz am Ende wurden wirklich fantastisch umgesetzt. Plötzlich hat alles einen Sinn ergeben, was vorher noch unklar war, und jede einzelne Handlung, jede Aktion, ist auf das hinausgelaufen, was dann auch passiert ist.


Die Charaktere

Bella fand ich in diesem Teil weniger nervig und viel selbstbewusster als zuvor. Das könnte natürlich auch an dem liegen, was mit ihr passiert (nein, ich verrate nicht, was es ist, falls ihr die Reihe noch nicht kennt!).

Edward war auch nicht so ein Waschlappen wie in den vorherigen Büchern (tut mir leid, aber so hab ich ihn nun mal wahrgenommen xd). Ich konnte alle seine Beweggründe verstehen, wodurch er endlich mal authentischer wurde, obwohl er natürlich immer noch der sanftmütige Vampir war, der Bella über alles liebt.

Jacob konnte ich durch den Teil, in dem aus seiner Sicht erzählt wurde, auch viel besser verstehen. Seine Handlungen waren alle nachvollziehbar, man hat endlich mehr über das Rudel erfahren, und seine sozialen Kontakte besser kennengelernt.

Genau wie alle anderen hat Renesmee auch mich völlig in ihren Bann gezogen. Ich werde hier nicht verraten, wer Renesmee ist, aber sie ist einfach liebreizend gewesen und konnte mich von vornherein für sich gewinnen. Ich kann auf jeden Fall verstehen, was alle Vampire an ihr so finden.

Die Volturi blieben natürlich die Bösen in diesem Buch. Zwar konnte ich jetzt auch nachvollziehen, weshalb sie so handeln, aber das heißt natürlich trotzdem nicht, dass es richtig ist.


Fazit

„Biss zum Ende der Nacht“ ist ein würdiges Finale der Twilight-Saga, wenn es auch zwischendurch ein bisschen schleppend voranging. Es war aber auch wirklich spannend und einfach großartig geschrieben.


Meine Bewertung

Cover: 4,5/5 ⭐

Erzählstil: 5/5 ⭐

Handlung: 4/5 ⭐

Charaktere: 5/5 ⭐


Gesamt: 4,5/5 ⭐


Habt ihr die Twilight-Saga gelesen oder gesehen? Was findet ihr besser, Filme oder Bücher?

Eure Lara

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