*Booktalk* 10 Bücher, die ich immer wieder lesen möchte

Hallo ihr Lieben!

Heute, nur einen Tag nach meinem ersten Beitrag auf diesem Blog, veröffentliche ich bereits den zweiten. Dieses Gefühl ist unbeschreiblich, aber die Freude, die ich beim Schreiben der Beiträge habe, macht alles noch mal umso besser.

Bevor ich euch jedoch fleißig mit Rezensionen versorgen werde, möchte ich, dass ihr mich ein bisschen besser kennenlernt. Und dazu gehört natürlich, die absoluten All-Time-Favourites von mir zu kennen!


Mein erstes, allerliebstes Lieblingsbuch ist Momo von Michael Ende. Und das, obwohl ich erst ziemlich spät zu dem Klassiker gegriffen habe. Im Sommer 2019, um genau zu sein, und damals war ich schon 15. Denn meine Eltern haben mir als Kleinkind tatsächlich nur die beiden Jim Knopf-Bücher vorgelesen, zumindest was Michael Endes Bücher angeht. Auch Die unendliche Geschichte habe ich erst mit 15 Jahren gelesen, was ich im Nachhinein wirklich etwas schade finde.

In dem genannten Buch geht es um das kleine Mädchen Momo, das in einem alten Amphitheater lebt, das vor langer, langer Zeit einmal sehr bekannt gewesen sein muss. Heute ist dieses Theater jedoch nur noch eine mickrige kleine Ruine, die keinen Einwohner der großen, modernen Stadt mehr interessiert. Momo hat keine Eltern, dafür aber ihre beiden Freunde Beppo und Gigi. Die beiden kommen jeden Tag zu dem kleinen, struppigen Mädchen und vertrauen sich ihr an, denn Momo hat die besondere Gabe des Zuhörens. Sobald jemand mit ihr spricht, verspürt er keine Unsicherheit und keine Ängstlichkeit mehr beim Reden, sondern er vertraut sich ihr einfach nur an, um seine Gedanken laut auszusprechen. Doch inmitten dieser Ruhe tauchen eines Tages die sogenannten Grauen Herren auf. Sie arbeiten in der Zeitsparkasse und stehlen den Menschen der großen Stadt ihre Zeit, indem sie ihnen einreden, alles schneller und hastiger zu erleben, um mehr zu erleben. Doch die um ihre Zeit betrogenen Menschen vergessen schon bald, sich um alles Schöne in ihrer Welt zu kümmern. Sie vernachlässigen ihre Kinder, die mit Momo zusammen einen Aufstand planen, um die Grauen Herren zu besiegen. Doch die Grauen Herren sind mächtiger als die Sprösslinge und hindern die Erwachsenen daran, auf diese zu hören …


Als nächstes möchte ich euch Illuminati von Dan Brown vorstellen. Hierbei handelt es sich um den ersten Teil der Reihe rund um den Harvardprofessor Robert Langdon, der auf Symbolologie spezialisiert ist. Als dieser vom Chef einer Schweizer Forschungszentrale für Physik kontaktiert wird, weil einer seiner Mitarbeiter ermordet wurde und sich merkwürdige Symbole auf seinem Brustkorb eingebrannt finden, macht sich Robert Langdon auf die schwierige Suche nach der Geheimgesellschaft der Illuminati. Normalerweise hätte der Professor zwar abgelehnt, sich um den Fall zu kümmern, doch der Mörder hat einen Behälter mit einer höchstgefährlichen Menge Antimaterie entwendet, die eine größere Gefahr als eine Atombombe darstellt. Und alles deutet darauf hin, dass sich die Bombe mitten im Herzen des Petersdoms befindet – und das, während sich die ganze Welt für die Wahl eines neuen Papstes auf dem Petersplatz versammelt …


Das nächste Buch, das ich euch vorstelle, ist wahrscheinlich etwas unbekannter als die zuvor genannten. Es handelt sich um Die Kinder aus Theresienstadt von Kathy Kacer. Das Buch spielt mitten während des zweiten Weltkrieges und die Protagonistin ist das jüdische Mädchen Clara. Als die Herrschaft der Nazis immer brutaler wird, muss sie mit ihrer Familie in das Ghetto Theresienstadt fliehen, wo man behauptet, man werde sich gut um sie kümmern. Doch nur in der Kinderoper Brundibár lässt sich der angsterfüllte Lageralltag besser überstehen. Tagelang übt sie mit ihren Freunden für die Aufführung, bis sie herausfinden, dass diese missbraucht werden soll, um dem Roten Kreuz eine schöne, heile Welt vorzugaukeln. Entschlossen, etwas dagegen zu unternehmen, versuchen sie, das Spiel zu durchkreuzen und Hilfe von der Außenwelt zu bekommen, aber all ihre Versuche bleiben vergebens …


Mein viertes All-Time-Favourite ist The Hate U Give von Angie Thomas. Hier geht es um Starr, die in zwei Welten lebt: einmal in ihrem schwarzen Viertel, wo sie wohnt, und einmal in ihrer überwiegend weißen Privatschule. Und auch Starr selbst scheint aus zwei Seiten zu bestehen, denn für jedes ihrer Umfelde muss sie sich entsprechend verstellen, um angenommen zu werden. Nur bei ihrem Freund Chris kann sie normal sein. Als dann ihr bester Freund Khalil vor ihren Augen von einem Polizisten erschossen wird, muss sie sich entscheiden, ob sie schweigen oder ihre Stimme erheben soll.


Auch Drei Schritte zu dir von Rachael Lippincott ist ein super schönes Buch, zu dem ich immer wieder greifen werde. Ich weiß, dass es erst 2019 erschienen ist, aber seit ich es gelesen habe, kann ich einfach nicht mehr ohne Stella und Will. Die beiden leiden an der Lungenkrankheit Mukoviszidose, die ihnen verbietet, mit anderen Patienten in Berührung zu kommen. Doch als Will neu in die Klinik kommt, in der Stella beinahe ihr ganzes Leben verbracht hat, zieht es die beiden unweigerlich zueinander hin. Doch das ist nicht einmal das größte Problem; Will leidet an einer schlimmeren Form der Mukoviszidose, weshalb er zu anderen Muko-Patienten mindestens 3 Schritte Abstand halten muss, sonst könnte das für die andere Person tödlich enden …


Love Letters to the Dead von Ava Dellaira habe ich erst vor Kurzem gelesen und trotzdem habe ich das Gefühl, nicht genug von diesem Buch zu bekommen. Es ist so traurig und gleichzeitig so schön, dass ich sogar ein paar Tränen vergießen musste. Es geht um Laurel, deren Schwester May vor ein paar Monaten ums Leben gekommen ist. Und Laurel selbst war dabei, spricht jedoch nicht darüber, was wirklich in jener Nacht passiert ist. Stattdessen will sie einen Neuanfang wagen – an einer Highschool, wo niemand sie kennt und somit keine lästigen Fragen stellen kann. Dort bekommt sie von ihrer Englischlehrerin die Aufgabe, einen Brief an eine verstorbene Persönlichkeit zu schreiben. Laurel wählt Kurt Cobain aus, den Lieblingssänger ihrer Schwester May. Daraus entsteht eine lange Unterhaltung mit anderen toten Berühmtheiten und langsam aber sicher findet Laurel einen Weg zurück ins Leben.


Mein siebtes All-Time-Favourite ist Aquila von Ursula Poznanski. Hier geht es um Nika, die ohne Erinnerung an die letzten zwei Tage in ihrer WG-Wohnung aufwacht. Doch nicht nur ihre Erinnerung bleibt verschwunden, sondern auch ihre Mitbewohnerin Jenny. Und in Nikas Hosentasche finden sich geheimnisvolle Botschaften und Anweisungen, die sie nur noch mehr verzweifeln lassen. Was ist geschehen in den Stunden zwischen Samstagabend und Dienstagmorgen?


Kerstin Gier ist eine meiner Lieblingsautorinnen, und Wolkenschloss von ihr konnte mich vollauf begeistern, als ich es gelesen habe. Es geht um Fanny, die einen Ferienjob in einem luxuriösen Hotel in der Schweiz bekommen hat. Doch was sich dort ereignet, lässt schnell auf eine Verschwörung schließen, die womöglich auch mit dem gutaussehenden Tristan zusammenhängt, der nachts heimlich an der Außenfassade des altehrwürdigen Gebäudes hochklettert. Und was hat es eigentlich mit dem sagenumwobenen Nadjeschda-Diamanten auf sich, in dessen Besitz die russische Oligarchengattin angeblich sein soll?


Sunset Beach – Liebe einen Sommer lang von Kira Licht ist ein wunderschönes Buch für heiße Sommertage, oder einfach, wenn man sich gerade nach Wärme sehnt. Es geht um Abby, deren geordnetes Leben aus dem Ruder läuft, als der ebenso gutaussehende wie verschlossene Leo an ihre Highschool kommt. Seine Augen gehen ihm schon bald nicht mehr aus dem Kopf, aber als die beiden ein wohltätiges Schulprojekt aufgebrummt bekommen, überrascht Leo sie auf ganzer Linie …


Als letztes möchte ich euch auch Unter dem Zelt der Sterne von Jenn Bennett vorstellen. Auch dieses Buch ist erst 2019 erschienen, und ich habe es in einem Buddy-read gemeinsam mit Sarah von https://magiehinterdenzeilen.jimdofree.com/ gelesen. Schaut doch auch mal bei ihr vorbei, wenn ihr wollt, sie ist eine wirklich herzensgute Person! Also, in dem Buch geht es auf jeden Fall um Zorie, die gemeinsam mit ihren Freunden einen Campingausflug in die Berge macht. Doch als dieser nach einem Streit völlig außer Kontrolle gerät, bleibt Zorie ausgerechnet mit Lennon alleine zurück, dem Jungen, mit dem sie seit einem Jahr keinen Kontakt mehr hat …


Alle Bücher, die ich euch hier gerade vorgestellt habe, sind Einzelbände, wie ihr sicherlich schon festgestellt habt. Natürlich lese ich nicht nur einzelne Bücher, sondern auch Reihen (sogar viel lieber!), aber ich habe aus dem Grund keine Reihen hier genannt, weil ich eher seltener ganze Reihen wiederholt lese. Hat wahrscheinlich was mit meiner eigenen Faulheit zu tun xD.

Ich hoffe, ihr habt ein schönes Weihnachtsfest gehabt und wünsche euch einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

Eure Lara

2 Gedanken zu “*Booktalk* 10 Bücher, die ich immer wieder lesen möchte

  1. Mila B.

    Ich habe von den aufgelisteten Büchern bisher nur Aquila gelesen. Das fand ich ziemlich spannend und wirklich unvorhersehbar, für mich gehören aber auch Wo die wilden Kerle wohnen, Henriette Bimmelbahn und Die Raupe Nimmersatt dazu 😜 xD ich weiß, dass das Kinderbücher sind!

    Liken

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