Rezension: »Save You« von Mona Kasten

Inhalt:

Ruby ist am Boden zerstört. Noch nie hatte sie für jemanden so tiefe Gefühle wie für James. Und noch nie wurde sie so verletzt. Sie wünscht sich ihr altes Leben zurück ? als sie auf dem Maxton Hall College niemand kannte und sie kein Teil der elitären und verdorbenen Welt ihrer Mitschüler war. Doch sie kann James nicht vergessen. Vor allem nicht, als dieser alles daransetzt, sie zurückzugewinnen …


Bibliographische Daten

Titel: Save You
Autorin: Mona Kasten
Genre: New Adult
Format: Paperback
Verlag: LYX
Reihe: Maxton Hall / Bd. 2


Meine Meinung

Wie auch schon beim ersten Band war der Schreibstil im zweiten Teil flüssig und sehr angenehm zu lesen. Mona Kasten schafft es mit ihrer Wortwahl, den Charakteren eine ganz andere Dimension zu vergeben, was an sich schon beeindruckend ist. Sie lässt alles so einfach klingen, dass der Leser glaubt, sofort eine Lösung für alle Probleme gefunden zu haben, letztlich aber doch einsehen muss, dass es nicht ganz so unkompliziert ist, wie die Autorin ihn hat glauben lassen.

Der einzige kleine Kritikpunkt diesbezüglich sind die kleinen Rechtschreibfehler, die zwischendurch aufgetaucht sind und mich ein bisschen gestört haben.

Leider war auch hier die Idee wieder recht klischeehaft. In jedem zweiten Young Adult-Buch gibt es im Groben die gleiche Handlung, was irgendwann einfach nur noch nervt, wenn die Geschichte nicht einzigartig genug ist, um alle anderen von ihren Thronen zu stürzen. Dieses Potenzial wäre in diesem Buch eindeutig vorhanden gewesen, nur leider hat Mona Kasten es nicht ganz ausgenutzt, sodass es wieder recht klischeehaft rüberkam.

Im Großen und Ganzen war das Buch außerdem wieder relativ vorhersehbar. Klar, der superfiese Cliffhanger am Ende war noch mal eine vollkommen unerwartete Wendung, aber auch der konnte nicht retten, was mir am Buch gefehlt hat. Beispielsweise war die Storyline zu 0815 und nichts wirklich Neues, und einige Male war ich wirklich am Verzweifeln, weil mich James mit seinem Verhalten so aufgeregt hat. An Rubys Stelle würde ich mir das nicht mehr gefallen lassen, wobei natürlich noch mal ein anderes Augenmerk auf James‘ Handlungen gelegt wurde, weil auch aus seiner Sicht geschrieben wurde. Außerdem kamen hier auch mal Ember und Lydia zum Einsatz, was mir sehr gut gefallen hat.

Die Charaktere an sich sind aber wieder einzigartig, jeder mit anderen Beweggründen und dadurch waren auch ihre Handlungen nachvollziehbar und meiner Meinung nach sehr authentisch. Auch war Spannung vorhanden, wobei ich mir davon zwischendurch tatsächlich etwas mehr gewünscht hätte.

Ansonsten gab es auch ein großes Gefühlschaos, und hinterher hatte ich ein ziemlich mieses Gefühl, was Wren angeht, weil er mir zwischenzeitlich total sympathisch war, ich dann jedoch nicht mehr wirklich wusste, was er eigentlich will.


Fazit

Dieses Buch war weder besser, noch schlechter als der erste Band, wenn auch wieder sehr klischeehaft.

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