Rezension: »Dance. Love. Learn. Repeat« von Tom Ellen und Lucy Ivison

Inhalt:

Phoebe:
Endlich an der Uni. Endlich geht das echte Leben los. Ihre Mitbewohnerinnen sind total nett, einen Job hat sie auch schon und angeblich findet man auf der großen Erstsemesterparty Freunde fürs Leben. Ob damit wohl Luke gemeint ist? Luke, der heißeste Typ aus ihrer alten Schule. Luke, der sich nicht an sie erinnern kann.

Luke:
Eigentlich hat er nicht erwartet, dass alles so anders sein würde. Und sich so fremd anfühlt. Luke weiß nicht so richtig, was er will. Soll er sich von seiner Freundin trennen oder nicht? Soll er sich von den bescheuerten Jungs aus seiner Fußballmannschaft distanzieren oder nicht? Soll er Phoebe daten oder nicht?


Bibliographische Daten

Titel: Dance. Love. Learn. Repeat
Autoren: Tom Ellen, Lucy Ivison
Übersetzung: Fabienne Pfeiffer
Genre: Young Adult
Format: Hardcover
Verlag: Chicken House


Meine Meinung

Tatsächlich fand ich den Schreibstil anfangs und auch zwischendurch immer wieder verwirrend, da in den Zeiten gewechselt wurde – sprich: mal war es Präsens, dann wieder Präteritum. So etwas sollte in einem Buch nicht vorkommen, und wenn, dann sollte es einen richtigen Grund haben.

Ansonsten war das Buch einfach zu lesen und zwischendurch auch wirklich amüsant.

Leider muss ich sagen, dass ich die Idee des Buches jetzt nicht unbedingt perfekt finde, da es schon so viele andere Bücher gibt, die denselben Ansatz haben wie dieses. Deshalb hätte ich mir das Buch wahrscheinlich auch nie selbst gekauft und deshalb habe ich auch so lange gewartet, bis ich mich getraut habe, es zu lesen.

Die Geschichte an sich hat sich letztlich aber als wirklich schön und aus dem Leben gegriffen erwiesen. Alles ist sehr authentisch und real gestaltet, die Handlungen der Charaktere waren mir verständlich und ich konnte ihre Gefühle immer nachvollziehen, wobei natürlich auch eine gewisse Spannung da war, besonders zwischen Phoebe und Luke zwischendurch. Manchmal bin ich aber auch wirklich verzweifelt und war so frustriert, dass ich eine Zeit lang einfach nicht weiterlesen konnte und eine Pause machen musste, bevor ich mich wieder dem Buch gewidmet habe. So etwas finde ich bei Geschichten immer etwas schade, da einem so der Spaß am Lesen vergeht.

Ein letzter Punkt, den ich wirklich ansprechen muss, ist das Ende. Mir ist klar, dass es irgendwie authentisch ist, aber ich habe trotzdem das Gefühl, dass da etwas mehr hätte kommen müssen, weil eigentlich das ganze Buch darauf hinarbeitet, dass es ein bestimmtes Ende gibt und dieses kommt dann gar nicht zustande. Sicherlich gibt es auch viele, die auf solche Wendungen stehen, und normalerweise bin ich dem auch nicht abgeneigt, aber in diesem Buch hätte ich mir doch etwas anderes erwartet.

Fazit

Insgesamt ein wirklich schönes Buch, das sehr authentisch und aus dem Leben gegriffen geschrieben wurde. Trotzdem konnte es mich nicht ganz überzeugen.

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