Rezension: »Märchenfluch – Das letzte Dornröschen« von Claudia Siegmann

Inhaltsangabe:

Ich hasse es, zu lügen, deshalb werde ich ganz vorab schon mal sagen, dass ich vorsichtig mit dieser Inhaltsangabe sein werde. Leider war es in letzter Zeit etwas stressig für mich und deshalb bin ich nicht wirklich mit dem Bloggen hinterhergekommen, weshalb es auch schon etwa einen Monat her ist, seit ich das Hörbuch beendet habe. Also verzeiht mir, wenn ich irgendetwas durcheinanderbringe, wobei ich natürlich mein Bestes geben werde.

Als Floras unsympathische Großmutter ihr nach dem Tod ihres Vaters eine kleine Kiste mit ein paar seiner Habseligkeiten überlässt, weigert sie sich zunächst, sie zu öffnen, da sie noch immer nicht verarbeitet hat, was geschehen ist. Doch als sie einen Brief zugeschickt bekommt, in dem behauptet wird, sie solle sich bei ihrer Jobstelle melden, ist Flora mehr als verwirrt. Wer ist dieser merkwürdige Rat der Genever, der ihr den Brief zugestellt hat? Und welche Jobstelle meint er? Entschlossen, dem Rätsel auf die Spur zu kommen, macht sie sich auf den Weg zur Adresse der Agentur, bei der sie sich einfinden soll. Doch was sie dort erfährt, ist viel zu unglaublich, um wahr zu sein: Angeblich ist Flora eine direkte Nachfahrin von Dornröschen und somit ein fester Bestandteil der Märchenwelt – doch wusste niemand von ihrer Existenz, da die Dornröschen-Linie als ausgestorben galt. Ohne eine andere Möglichkeit wird sie von der Agentur eingestellt und muss schon bald Jagd auf magische Gegenstände machen, die für Menschen tödlich sein können, da sie eine Art Krankheit, eine magische Vergiftung, übertragen. Leider hilft es Flo nicht wirklich, mit der ganzen Sache zurechtzukommen, als ihre beste Freundin Anna sich anfängt, merkwürdig zu benehmen, und als sie von ihrem Vorgesetzten die zickige Neva aus dem Schneewittchen-Clan als Partnerin zugeschrieben bekommt. Aber schon bald muss Flo erkennen, dass die Märchenwelt, in die sie hineingestolpert ist, viel gefährlicher ist als jedes Märchen, das sie kennt …


Bibliographische Daten

Titel: Märchenfluch – Das letzte Dornröschen
Autorin: Claudia Siegmann
Sprecherin: Katja Sallay
Genre: Urban Fantasy
Format: Hörbuch
Verlag: Wunderkind
Reihe: Märchenfluch / Bd. 1


Meine Meinung

Mir hat der Schreibstil unglaublich gut gefallen. Natürlich habe ich das Buch gehört und nicht gelesen und kann deshalb nicht sagen, ob mir Dinge nicht so gut gefallen hätten, wenn ich es wirklich gelesen hätte. Aber trotzdem wurde ich unglaublich schnell von der Geschichte mitgerissen und in die Märchenwelt hineingezogen.

Mehr kann ich hierzu leider nicht sagen, da ich das Buch, wie bereits gesagt, nur gehört habe und nicht gelesen und deshalb nicht den gleichen Blickwinkel habe, wie wenn ich sonst den Schreibstil eines Buches bewerte.

Die Idee des Buches fand ich großartig. Ich habe bisher erst eine andere Märchenadaption gelesen und die fand ich nicht so überragend, weshalb ich anfangs meine Zweifel hatte. Ich wurde aber positiv überrascht mit dem, was sich hinterher als eine perfekt durchdachte und unglaublich vielsichtige Arbeit herausgestellt hat.

Umgesetzt wurde diese Idee ebenfalls sehr gut. Mir hat gefallen, dass es von Anfang an spannend war und ich alle Handlungen und Charaktere authentisch fand. Der Spannungsbogen hat sich deutlich durch das Buch gezogen wie ein roter Faden, aber leider hätte auch dieser rote Farben noch ein wenig Pepp gebrauchen können, indem beispielsweise mehr Action ins Spiel käme. Trotzdem habe ich die Liebe zum Detail sofort gespürt, während ich zugehört habe, und ich war wirklich begeistert, wie einzigartig jeder Charakter war. Keiner war irgendwie gleich, alle hatten unterschiedliche Züge und damit war auch keiner dem anderen zum Verwechseln ähnlich. Wie im normalen Leben sind einige Charakterzüge natürlich auch aufeinandergestoßen, wodurch es zwischendurch zu sehr nachvollziehbaren und authentischen Auseinandersetzungen kam, was dem Ganzen noch eine Spur mehr Realität gegeben hat. Die Sprecherin hat mir ebenfalls sehr gefallen, nur leider waren die Mädchenstimmen, die sie gesprochen hat, alle ein wenig zu zickig. Natürlich war es Nevas Eigenschaft, eine Zicke zu sein, aber so extrem hört man das eher selten heraus. Außerdem war der zickige Unterton auch bei vielen anderen weiblichen Charakteren nicht zu leugnen, was ich ziemlich schade fand, da ich somit keine großartige Sympathie zu diesen aufbauen konnte.

Am Ende wurde ich jedoch noch mal von diesem unglaublich fiesen Cliffhanger überrascht, weshalb ich es kaum erwarten kann, den zweiten Teil zu lesen, sobald er erschienen ist.

Fazit

Insgesamt war das Buch wirklich gelungen und es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht, zuzuhören.

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