Rezension: »Meine Freundinnen, der Rockstar und ich« von Dagmar Hoßfeld

Inhaltsangabe:

Leider kann ich auch zur Inhaltsangabe nicht wirklich viel sagen. Das gesamte Buch handelt nämlich ausschließlich von dem Festivalbesuch von Conni und ihren Freundinnen. Dass Dina und Billi gar nicht mitkommen, davon ist im Klappentext gar nicht die Rede – und so waren’s nur noch drei – Lena, Conni und Anna. Da die Mädels jedoch noch nicht alle 16 sind, braucht es eine erwachsene Person, die mitkommt, und außerdem Muttizettel der Eltern. Letztere bekommen die drei Mädchen fast ohne Probleme, und als Erziehungsberechtigte Person kommt einfach Lenas Cousine Nikoline mit. Bleibt eine Karte übrig, die vom Radiosender an ein anderes Mädchen verlost wird – an Cynthia-Cayenne, die auch noch zu Conni und den anderen ins Zelt ziehen muss.

Ansonsten gibt’s tatsächlich nicht viel zu berichten. Gut, es gibt ein Unwetter und alle machen sich schreckliche Sorgen um die Jugendlichen, aber sonst sind sie eben auf dem Festival und haben Spaß, bis Lukas und Phillip kommen, weil sie Angst um ihre Freundinnen Anna und Conni haben …


Bibliographische Daten

Titel: Meine Freundinnen, der Rockstar und ich
Autorin: Dagmar Hoßfeld
Genre: Young Adult
Format: Paperback
Verlag: Carlsen
Reihe: Conni 15 / Bd. 5


Meine Meinung

Tatsächlich erinnert mich der Schreibstil von Dagmar Hoßfeld ein bisschen an den eines Schülers, der für den Deutschunterricht eine Kurzgeschichte schreiben soll. Er ist sehr einfach und meiner Meinung nach auch nicht wirklich dem Alter der Charaktere gerecht. Ich bin selbst in Connis Alter, denke jedoch nicht mal ansatzweise so Dinge wie sie, die immer irgendwie die rosarote Brille aufhat und dadurch einfach sehr sehr sehr sehr naiv erscheint.

Ich finde, durch den recht langweiligen Schreibstil wirken Conni und ihre Freunde auch sehr kindlich und überhaupt nicht wie normale Jugendliche ihres Alters. Beinahe kommt es einem so vor, als würden sie kleine, hilflose Mädchen sein, die große, starke Prinzen brauchen, damit sie ein sicheres Leben führen können.

Das Buch hat mich, wie ihr höchstwahrscheinlich schon rausgehört habt, überhaupt nicht mitreißen können. Die Idee war nicht die Beste, die man für ein gutes Buch haben kann, und somit wurde es auch kein gutes Buch – zumindest meiner Meinung nach. Die Umsetzung konnte mich auch nicht überzeugen. Alles war sehr klischeehaft und es gab nie etwas, das zumindest ein kleines Bisschen Spannung aufgebaut hätte. Auch fand ich es sehr zum Augenrollen, dass Connis Eltern so ohne Wenn und Aber zugesagt haben, als ihre Tochter gefragt hat, ob sie mit Lena auf dieses Festival gehen kann. Schließlich ist in den letzten Büchern sehr deutlich geworden, dass Connis Eltern was so etwas angeht eigentlich sehr, sehr, sehr, sehr streng sind und immer einige Bedingungen haben. Das war in diesem Buch überhaupt nicht mehr der Fall, was den Anschein erweckt hat, als hätte die Autorin einfach keine Lust, Conni und die restlichen Charaktere länger warten zu lassen. Auch fand ich es überhaupt nicht gut, dass Cynthia-Cayenne so gut wie jedes Klischee einer verwöhnten Zicke erfüllt hat. Und dass Lukas und Phillip hinterher noch kamen, um ihre Freundinnen zu „retten“, weil sie ja in dem ach so schrecklichen Unwetter hätten sterben können, war auch ein bisschen sehr übertrieben.


Fazit

Das Buch hat mir wirklich überhaupt nicht gut gefallen. Okay, ich habe schon genau ein schlechteres Buch gelesen, vor einigen Jahren, aber dieses hier war auch schon verdammt nahe an diesem Buch dran. Leider also keine Leseempfehlung von mir.

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