Rezension: »Looking for Hope« von Colleen Hoover

Inhaltsangabe:

Nach dem Selbstmord seiner Zwillingsschwester Leslie ist Holders Welt, wie sie einst bestand, komplett zusammengebrochen. Von Schuldgefühlen und Wut gelenkt fängt er an, seiner verstorbenen Schwester Briefe zu schreiben, die ihm helfen, mit ihrem Verlust klarzukommen. Als er dann Sky kennenlernt und in ihr seine Kindheitsfreundin Hope wiedererkennt, die vor dreizehn Jahren vor seinen Augen entführt wurde, kann er nicht anders, als Sky näher kennenlernen zu wollen. Und irgendwann hofft er aus ganzem Herzen, dass sie und Hope nichts miteinander zu tun haben.

Trotzdem hilft Holder ihr schließlich dabei, mehr über ihre Vergangenheit herauszufinden, doch dabei reißt er auch Wunden auf, die noch gar nicht so lange verheilt sind, denn er erfährt auch endlich, was Leslie in den Selbstmord getrieben hat …


Bibliographische Daten

Titel: Looking for Hope
Autorin: Colleen Hoover
Übersetzung: Katarina Ganslandt
Genre: Young Adult
Format: Taschenbuch
Verlag: dtv
Reihe: Hope & Dean / Bd. 2


Meine Meinung

Ich muss sagen, dass ich von Colleen Hoovers Schreibstil einfach nur begeistert bin. Sie schreibt so leicht und selbstverständlich, dass ich sofort in die Geschichte abtauchen konnte. Von der ersten bis zur letzten Seite wurde ich mitgerissen, was mitunter an dem wirklich einzigartigen Humor und den ständigen Anspielungen liegt, die CoHo genutzt hat, um dem Leser ein wundervolles Leseerlebnis zu sichern. Denn das ist ihr gelungen. Ich habe fast immer mitlachen müssen, wenn wenn wieder eine so alltägliche und doch irgendwie absurde Handlung mit so viel Liebe beschrieben wurde, und manchmal hatte ich auch tatsächlich Tränen in den Augen und mein Herz hat gar nicht mehr aufgehört zu klopfen.

Ich muss sagen, dass ich die Idee dieses Bandes ehrlich gesagt etwas unnötig fand. Die Briefe an Les waren zwar wirklich schön zu lesen, aber die hätte man auch einfach als Zusatz zum anderen Buch hinten dranhängen können, anstatt noch mal beinahe den kompletten ersten Band aus Holders Sicht zu schreiben. Ach, was rede ich hier von „aus Holders Sicht“?! Eigentlich musste gar nicht groß etwas aus einer anderen Sichtweise geschrieben werden, da größtenteils nur Dialoge zwischen Sky und Holder vorkamen, die man genauso auch schon im ersten Teil lesen konnte. Dieser Band hat mich daher schon etwas enttäuscht, zumal sich einige Rechtschreibfehler gefunden haben und dadurch kein spannendes Leseerlebnis gewährleistet wurde.


Fazit

Leider war das Buch insgesamt nicht ganz so perfekt, wie ich es nach dem ersten Teil gehofft hatte. Die beiden letzten Bände waren eigentlich unnötig und boten wenig Spannung, weshalb ich von diesen schon recht enttäuscht wurde.

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