Rezension: »Hope forever« von Colleen Hoover

Inhaltsangabe:

Sky führt kein normales Leben wie andere Teenager ihres Alters. Anstatt dass sie zur Schule gegangen ist, hat sie Heimunterricht bekommen, zu Hause muss sie sich zuckerfrei und vegan ernähren und ihre Mutter hat etwas gegen die neue Technik, weshalb sie weder Internet noch Fernseher haben.

Außerdem wurde sie adoptiert und hat genau wie ihre beste Freundin Six den Ruf als Schlampe weg, obwohl sie noch Jungfrau ist und keine Gefühle hat, wenn ein Junge sie küsst.

Glücklicherweise macht sich Sky nichts aus den Meinungen anderer, doch als sie Holder kennenlernt, den attraktiven Typen, dessen Ruf ebenfalls nicht der beste ist, steht ihre Welt kopf. Zunächst hält sie ihn noch für einen durchgeknallten Stalker, der auf Drogen ist und deshalb immer so unberechenbare Launen hat, die sie nicht versteht. Doch schon bald kommen die beiden sich näher und weder Sky noch Holder können die Bindung bestreiten, die sich nur nach ein paar Tagen zwischen ihnen aufgebaut hat.

Aber immer noch scheint etwas zwischen den beiden zu stehen, und als Sky sich plötzlich an Dinge ihrer Kindheit vor ihrer Adoption erinnert, merkt sie, dass Holder ein Geheimnis vor ihr hat, von dem er gehofft hat, sie würde es niemals erfahren. Doch Erinnerungen kann man nicht einfach aufhalten, wenn sie erst mal kommen, und so hat Sky keine andere Chance, als mit Holder zusammen ihrer Erinnerung Stück für Stück auf die Sprünge zu helfen …


Bibliograhpische Daten

Titel: Hope forever
Autorin: Colleen Hoover
Übersetzung: Katarina Ganslandt
Genre: Young Adult
Format: Taschenbuch
Verlag: dtv
Reihe: Hope & Dean / Bd. 1


Meine Meinung

Ich muss sagen, dass ich von Colleen Hoovers Schreibstil einfach nur begeistert bin. Sie schreibt so leicht und selbstverständlich, dass ich sofort in die Geschichte abtauchen konnte. Von der ersten bis zur letzten Seite wurde ich mitgerissen, was mitunter an dem wirklich einzigartigen Humor und den ständigen Anspielungen liegt, die CoHo genutzt hat, um dem Leser ein wundervolles Leseerlebnis zu sichern. Denn das ist ihr gelungen. Ich habe fast immer mitlachen müssen, wenn wenn wieder eine so alltägliche und doch irgendwie absurde Handlung mit so viel Liebe beschrieben wurde, und manchmal hatte ich auch tatsächlich Tränen in den Augen und mein Herz hat gar nicht mehr aufgehört zu klopfen.

Die Idee des ersten Bandes hat mir wirklich super gut gefallen. Ich mochte die Spannung, die durch Skys zunächst noch ungewisse Vergangenheit hervorgerufen wurde, und die sich dann langsam aber sicher aufgelöst hat. Hier fand ich es auch gar nicht schlimm, dass ich schon nach den ersten Kapiteln eine Vermutung hatte, was es mit Sky und Holder auf sich hatte, denn als sich diese Vermutung tatsächlich bestätigt hat, war ich einfach nur super geschockt und gleichzeitig erleichtert, dass das Rätsel endlich gelüftet wurde. Außerdem bin ich wirklich beeindruckt, mit welcher Leichtigkeit und Feinfühligkeit Colleen Hoover dieses schwierige Thema aufs Papier gebracht hat, weshalb ihr mein allergrößtes Lob für diese Leistung gebührt.


Fazit

Leider war das Buch insgesamt nicht ganz so perfekt, wie ich es nach dem ersten Teil gehofft hatte. Die beiden letzten Bände waren eigentlich unnötig und boten wenig Spannung, weshalb ich von diesen schon recht enttäuscht wurde.

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